rbb freut sich über drei Auszeichnungen beim Bremer Fernsehpreis 2017

Berlin (ots) – Der Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb) freut sich über gleich drei Auszeichnungen beim Bremer Fernsehpreis 2017. Als \“Beste Recherche\“ zeichnete die Jury um Frank Plasberg die Berliner \“Abendschau\“ für ihre Berichterstattung über den Weihnachtsmarkt-Attentäter Anis Amri und den Umgang der Behörden mit dem Fall aus. Als \“Gelungenste Zuschauerbeteiligung\“ siegte die Aktion \“Herzenssache – Lieblingsmenschen Danke sagen\“ von \“zibb\“, der \“Sonderpreis: Kommentarformat\“ ging an die \“Ansichtssache\“ der \“Abendschau\“.

rbb-Chefredakteur Christoph Singelnstein: \“Nähe zu den Menschen in unserer Region, ein klarere Blick für ihre Themen und die kritische Begleitung des aktuellen Geschehens zeichnen unsere regionalen Fernsehsendungen aus. Die Preise aus Bremen unterstreichen das und sind eine Bestätigung und Ermutigung für unsere Redaktionen.\“

In der Begründung der Jury für die \“Abendschau\“-Berichterstattung zu Anis Amri heißt es: \“Und immer, wenn man dachte, stümperhafter kann es kaum noch sein, legten die RBB-Autoren Norbert Sigmund, Joachim Goll und Thorsten Mandalka noch einmal nach. Neue Fakten über Schlamperei werden nachvollziehbar aufbereitet. Reporterglück? Nein! (…) Die Abendschau-Redaktion ist offenbar gut organisiert – zur Nachahmung empfohlen!\“ (https://www.rbb-online.de/abendschau/index.html)

Bei der \“Herzenssache\“ von \“zibb\“ lobt die Jury: \“Wenn einer hartgesottenen Jury beim Ansehen von Beiträgen vor Rührung die Tränen in die Augen steigen, dann müssen diese Beiträge etwas Besonderes sein. (…) Eindrücklich wird die Reihe jedoch vor allem wegen der Art, wie die Geschichten komponiert sind und wegen der Reporterin Janna Falkenstein. Unprätentiös, einfühlsam, zurückgenommen, dabei aber sehr sympathisch, öffnet sie die Menschen.\“ (https://www.rbb-online.de/zibb/themen/die-zibb-herzenssache.html)

Zum Kommentarformat \“Ansichtssache\“ sagt die Jury: \“Kommentare – im Fernsehen immer eine Herausforderung. Denn bildlich anregend sind sie in der Regel nicht. Und deshalb tauchen sie in vielen Regionalprogrammen auch kaum noch auf. Florian Eckardt und Ralf Ayen treten den Beweis an, dass das nicht so bleiben muss. (…) Endlich haben Redakteure wieder die Möglichkeit, Diskussionen anzuzetteln. (https://www.facebook.com/abendschau.rbb/)

Den Bremer Fernsehpreis gibt es mit Unterbrechungen seit 1974. Der Preis gilt inzwischen als maßgebliche Auszeichnung für regionale deutschssprachige Fernsehprogramme. Radio Bremen organisiert den Wettbewerb der Fernsehregionalprogramme im Auftrag der ARD. (https://www.radiobremen.de/unternehmen/bremer-fernsehpreis/)

Pressekontakt:

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