Beraterkreis für Energieberatungs-Förderprogramme erweitertBAFA-Förderprogramme „Energieberatung für Wohngebäude“ und „Energieberatung im Mittelstand“ novelliert

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Eschborn (ots) – Der Beraterkreis für die Energieberatungs-Förderprogramme wird erweitert. Künftig können branchenübergreifend alle Fachleute tätig werden, solange diese die hohen Qualifikationsanforderungen erfüllen. Die Erweiterung gilt für die Förderprogramme \“Energieberatung für Wohngebäude\“ (bislang: Vor-Ort-Beratung) und für die \“Energieberatung im Mittelstand\“.

\“Durch die Öffnung wollen wir Energieberatungen für die Verbraucher attraktiver gestalten. Eine qualifizierte Beratung ist schließlich der Schlüssel für wirksame Energieeffizienzmaßnahmen. Die Beratung identifiziert die Bereiche, in denen Handlungsbedarf besteht und wo der Einzelne noch effizienter mit Energie umgehen kann,\“ so Andreas Obersteller, Präsident des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA).

Hauseigentümer und mittelständische Unternehmen können somit aus einem deutlich größeren Angebot an Beratern wählen sowie auch an bestehende Kontakte z. B. zu Handwerkern anzuknüpfen. Wie bisher ist jedoch eine unabhängig durchgeführte Beratung mit einer unverändert hohen Qualitätsanforderung erforderlich.

Das Förderprogramm \“Vor-Ort-Beratung\“ wurde im Zuge der Richtliniennovellierung umbenannt in \“Energieberatung für Wohngebäude\“.

Im Förderprogramm \“Energieberatung für Wohngebäude\“ wird die Nutzung des individuellen Sanierungsfahrplans zur Dokumentation der Beratungsleistungen weiterhin freiwillig bleiben. Die Frist für die Durchführung der Energieberatung nach der Bewilligung durch das BAFA wird auf neun Monate ausgeweitet.

Die Förderung der Energieberatung im Mittelstand ist künftig bis zu zwölf Monate nach Bewilligung der Energieberatung durch das BAFA möglich. Zudem sind neben der BAFA-Förderung auch Förderungen von Kommunen und Bundesländern zulässig, soweit das Unternehmen einen Eigenanteil von 10 % der Beratungsausgaben leistet.

Die neuen Richtlinien werden heute im Bundesanzeiger veröffentlicht und treten am 1. Dezember 2017 in Kraft.

Nähere Informationen zu den Förderprogrammen sind unter www.bafa.de/ebw bzw. www.bafa.de/ebm verfügbar.

Pressekontakt:

Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle
nStabsstelle Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
nFrau Christiane Fuckerer
nTelefon: 06196 908-1452
nE-Mail: pressestelle@bafa.bund.de

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BAFA-Förderprogramme \“Energieberatung für Wohngebäude\“ und \“Energieberatung im Mittelstand\“ novelliertn kauf

Flächendeckender Glasfaserausbau schafft neue Arbeitsplätze im deutschen Mittelstand

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Bonn / Berlin (ots) – Der Bundesverband mittelständische Wirtschaft (BVMW) und der Bundesverband Breitbandkommunikation (BREKO) setzen sich gemeinsam für eine klare \“Glasfaser-only\“-Strategie ein, um die Digitalisierung von Wirtschaft und Gesellschaft – und damit den Weg in die viel beschworene Gigabit-Gesellschaft – schnellstmöglich voranzubringen. Mittelstandspräsident Mario Ohoven und BREKO-Präsident Norbert Westfal sind sich einig: Glasfaseranschlüsse bis in alle Unternehmen Deutschlands sichern vorhandene und schaffen das Potenzial für neue Arbeitsplätze.

\“Digitaler Fortschritt ist zwingend notwendig, um sich im internationalen Wettbewerb zu behaupten. Werden die Chancen der Digitalisierung konsequent genutzt, können mittelständische Unternehmen ihren Umsatz zudem deutlich steigern\“, sagt BVMW-Präsident Mario Ohoven. \“Auf diese Weise können wir nicht nur die rund 30 Millionen Arbeitsplätze im Mittelstand sichern, sondern auch neue Arbeitsplätze in der digitalisierten Wirtschaft schaffen.\“

Um die Digitalisierung der deutschen Wirtschaft zielstrebig voranzutreiben, brauche der Mittelstand als Rückgrat der deutschen Wirtschaft flächendeckend verfügbare, hochleistungsfähige Glasfaseranschlüsse bis direkt ins Unternehmen, betont Ohoven. \“Noch fehlt es zahlreichen mittelständischen Betrieben insbesondere abseits der Metropolen an einem ausreichend leistungsfähigen Breitbandanschluss; in vielen Regionen herrscht sogar \’Internet-Notstand\‘.\“

Für den BREKO gilt daher: Die Breitband-Strategie der künftigen Bundesregierung muss sich an einem klaren Infrastruktur-Ziel orientieren: Deutschland braucht jetzt flächendeckend Gigabit-Glasfaseranschlüsse bis in alle Gebäude. Kupferbasierte Übergangstechnologien wie VDSL2-Vectoring oder das angekündigte Super-Vectoring, aber auch die vorhandenen Kabelnetze, können die künftigen Bandbreiten- und Qualitätsanforderungen (zum Beispiel extrem geringe Latenz, hohe Upload-Geschwindigkeiten, hohe Widerstandsfähigkeit gegen äußere Einflüsse) – insbesondere auch der deutschen Wirtschaft – nicht befriedigen.

\“Ohne ein klares und ambitioniertes Glasfaser-Infrastrukturziel fällt Deutschland im internationalen Vergleich noch weiter zurück\“, warnt BREKO-Präsident Norbert Westfal. \“Unser Land braucht die leistungsfähigste digitale Infrastruktur in Europa, um Wirtschaftswachstum – und damit Wohlstand – zu sichern und auszubauen. Mit reinen Glasfaseranschlüssen bringen wir Deutschland in den kommenden zehn Jahren vom Standstreifen wieder auf die Überholspur!\“

Um den Glasfaserausbau möglichst schnell und effizient stemmen zu können, setzt der BREKO auf den gemeinschaftlichen Ausbau aller Marktteilnehmer ohne volkswirtschaftlich unsinnigen Doppelausbau. Um die vorhandenen Mittel möglichst wirksam einzusetzen und bereits errichtete Glasfasernetze optimal auszulasten, hat der führende deutsche Glasfaserverband mit der BREKO Handelsplattform ein funktionierendes Open-Access-System gestartet, über das alle Anbieter diskriminierungsfrei Vorleistungen einkaufen können.

\“Open Access statt volkswirtschaftlich unsinnigem Doppelausbau – das ist die Devise des BREKO\“, unterstreicht BREKO-Geschäftsführer Dr. Stephan Albers. \“Auf diese Weise können die zahlreichen lokal und regional operierenden Glasfaser-Champions in Deutschland ihre zukunftssicheren Glasfasernetze noch besser auslasten und so weitere Mittel für den Ausbau mit der besten digitalen Infrastruktur – der reinen Glasfaser – einsetzen.\“

Um diese Themen gemeinsam weiter voranzutreiben, engagiert sich der BREKO in der vom BVMW ins Leben gerufenen Mittelstandsallianz. Die Mittelstandsallianz bündelt die Stimmen mittelständisch geprägter Branchenverbände und trägt sie mit einer Stimme in die Politik. Die Partner vertreten gemeinsam mehr als 11 Millionen Arbeitnehmer und über 550.000 Unternehmen in Deutschland.

BREKO - Bundesverband Breitbandkommunikation e.V. 
Marc Kessler nLeiter Presse-/Öffentlichkeitsarbeit nund Mitgliederkommunikation nTel.: 030 58 58 0 - 411 nMail:kessler@brekoverband.de nwww.brekoverband.de 

Pressekontakt:

BVMW Pressesprecher
nEberhard Vogt
nTel.: 030 53320620
nMail: presse@bvmw.de

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