Deutscher Mittelstand mit Optimismus ins Jahr 2018

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Deutscher Mittelstand mit Optimismus ins Jahr 2018
Grant Thornton International Business Report Survey Q4 2017/Q4 2016: Ergebnisse für Deutschland im Überblick. Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/83393 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: „obs/Warth & Klein Grant Thornton/WKGT“

Düsseldorf (ots) – Deutscher Mittelstand zuversichtlich wie nie Im europäischen Vergleich nur Mittelfeld Optimismusbremse Regulierung

Die Konjunkturerwartungen sind weltweit gestiegen und die mittelständischen Unternehmen blicken so zuversichtlich in die Zukunft wie selten zuvor.

Diese Einschätzungen teilt auch der deutsche Mittelstand, der sich ebenfalls zunehmend optimistisch zeigt.

Allerdings ist diese Zuversicht in anderen europäischen Ländern deutlich ausgeprägter als in Deutschland.

Das ist ein Ergebnis des aktuellen, quartalsmäßig erhobenen Grant Thornton International Business Reports (IBR), einer Umfrage unter Führungskräften von rund 2.500 mittelständischen Unternehmen in 36 Ländern.

Demnach sehen 72% der befragten deutschen Firmenmanager die Entwicklung ihrer geschäftlichen Aktivitäten optimistisch; im Vorjahr waren nur 59% der Führungskräfte dieser Auffassung.

Diese Einschätzung der deutschen Mittelständler begründet sich in verschiedenen Parametern: 56 % der Befragten erwarten eine Umsatzsteigerung in 2018.

Zum Vergleich: Ein Jahr zuvor waren es nur 38 %. Auch der Optimismus der Manager hinsichtlich steigender Rentabilitätserwartungen liegt mit 39 % weit über den 25 % aus dem Vorjahr.

Einen Aufwärtstrend sehen deutsche Firmen ebenfalls im Export. So erwarten jetzt 26 % eine positive Entwicklung ihrer Auslandsaktivitäten. Im Vorjahr glaubten nur 22 % an eine Expansion in diesem Sektor.

„Der deutsche Mittelstand glaubt zurecht an seine Stärken und seine Leistungsfähigkeit“, so Joachim Riese, Vorstandsvorsitzender von Warth & Klein Grant Thornton. „Bemerkenswert ist jedoch, dass der Optimismus hinsichtlich eines guten Jahres 2018 in anderen europäischen Volkswirtschaften deutlich ausgeprägter ist als in Deutschland.“

Deutsche Unternehmen im europäischen Vergleich nur im Mittelfeld

Obwohl deutsche Unternehmen insgesamt also sehr zuversichtlich sind, liegen sie mit ihrem Optimismus im europäischen Vergleich jedoch eher im Mittelfeld.

Den 1. Podestplatz belegt Finnland. Dort rechnen satte 96 % mit einer guten Entwicklung ihrer geschäftlichen Aktivitäten. Platz 2 nehmen die Niederlande (92 %) ein, gefolgt von Irland (80 %). Bei den Umsatzerwartungen führen die Niederlande mit 82 % und Irland mit 64 % die Tabellenspitze an. Schweden (61 %) folgt hier auf Platz 3 dicht auf.

Hinsichtlich der Rentabilitätserwartungen sind die niederländischen Mittelständler ebenfalls besonders optimistisch und liegen hier ebenfalls mit 74 % weit vorne.

Irland, und interessanterweise auch Griechenland, teilen sich Platz 2 mit jeweils 56 %. Schweden liegt an dritter Stelle mit 51 %, immer noch weit vor Deutschland, das mit 39 % Rang 7 einnimmt.

Fachkräftemangel, Regulierungen und Bürokratie als Wachstumbremsen

Betrachtet man die Themen, die laut den Umfrageergebnissen die Wirtschaftlichkeit von deutschen Unternehmen beeinträchtigen oder sie in ihrem Handeln einschränken, findet man eine Erklärung für die im europäischen Vergleich eher durchschnittlichen Werte.

Obwohl deutsche Manager insgesamt optimistisch sind, nimmt die Sorge um gut ausgebildetes Personal stetig zu.

52 % der befragten deutschen Mittelständler sehen einen Mangel an qualifizierten Arbeitskräften als Wachstumsbremse, ein Jahr zuvor waren es noch 42 %. Demgegenüber steht der von 34 % (20 % im Vorjahr) der Befragten artikulierte Bedarf, neue Arbeitskräfte einzustellen – also eine bemerkenswerte Lücke zwischen Nachfrage und Angebot.

Ein weiterer Faktor, durch den sich rund 40 % (36 % im Vorjahr) der befragten Firmen in ihrem wirtschaftlichen Handeln eingeschränkt sehen, sind Regulierungen und ein hohes Maß an Bürokratie. Mehr als 75 % der deutschen Unternehmen beklagen eine nicht vorhandene oder nur geringe Wertschätzung ihrer unternehmerischen Leistungen durch die Bundesregierung oder die politische Administration.

Ebenfalls bemerkenswert: 39 % der Befragten würden ihre Interessen gerne stärker in der politischen Entscheidungsfindung berücksichtigt wissen.

Politische Unsicherheiten im neuen Jahr

Ob sich die Erwartungen der deutschen Unternehmer 2018 in die prognostizierte Richtung entwickeln werden, wird neben den weltwirtschaftlichen Trends auch von der neuen Bundesregierung und deren politischen Programm abhängen. Mit diesem einhergehen könnten erneute Unsicherheiten und Unzufriedenheit.

Und so dämpft Joachim Riese, Vorstandsvorsitzender der Warth & Klein Grant Thornton AG ein wenig den durch die Umfrage belegten Optimismus der deutschen Wirtschaft: „Politische Unsicherheit ist Gift für die Wirtschaft. Je nachdem wie die Regierungsbildung personell wie inhaltlich voranschreitet, wird diese einen positiven oder aber negativen Einfluss auf die wirtschaftliche Entwicklung haben“, so Joachim Riese. „Zeigen wird sich dieser Einfluss dann im Laufe des Jahres 2018.“

Über Warth & Klein Grant Thornton:

Warth & Klein Grant Thornton gehört zu den zehn größten deutschen Wirtschaftsprüfungsgesellschaften. Rund 900 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter betreuen an zehn Standorten in Deutschland neben börsennotierten Unternehmen den großen Mittelstand. Schwerpunkte der Arbeit der Gesellschaft sind Wirtschaftsprüfung, Steuer- und Rechtsberatung sowie Corporate Finance & Advisory Services. Die Gesellschaft berät weltweit im Netzwerk von Grant Thornton mit rund 47.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern an mehr als 700 Standorten in über 130 Ländern.

Über den IBR:

Der „IBR-International Business Report“ von Warth & Klein Grant Thornton befragt mittelständische Unternehmen aus allen Branchen und Industriezweigen. Die Daten für die aktuelle Veröffentlichung basieren auf Interviews mit 2.500 Vorstandsvorsitzenden, Geschäftsführern oder anderen Führungskräften aus 36 Volkswirtschaften weltweit.

Pressekontakt:

Karl-Heinz Heuser
Telefon: + 49 221 397 503-50
Email: kh.heuser@heuser-kommunikation.de
für Warth & Klein Grant Thornton
www.wkgt.com

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Deutscher Mittelstand mit Optimismus ins Jahr 2018 gründung GmbH

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Immobilienkredite: Zinstief zum JahresendeInterhyp-Auswertung: Bestkonditionen für 10-jährige Darlehen lagen 2017 ganzjährig bei unter 1,6 ProzentKaum Veränderungen für 2018 erwartet

München (ots) – Das Jahr 2017 geht für Bauherren, Immobilienkäufer und Anschlussfinanzierungskunden mit einem Zinstief zu Ende: Die Bestkonditionen für Darlehen mit einer Zinsbindung von 10 Jahren liegen aktuell bei knapp über 1,1 Prozent. Darauf macht die Interhyp Gruppe aufmerksam, Deutschlands größter Vermittler privater Baufinanzierungen.

Nach Berechnungen des Unternehmens erhalten Immobilienkäufer Ende Dezember im Schnitt für eine monatliche Kreditrate von 1.000 Euro einen Darlehensbetrag von bis zu 279.000 Euro – bei einer anfänglichen Tilgungsquote von 3 Prozent sowie zehnjähriger Zinsbindung.

Das Interhyp Bauzins-Trendbarometer, eine monatliche Befragung von Zinsexperten, geht auch für 2018 von insgesamt niedrigen Zinsen aus. Zwar rechnet die Mehrheit der Volkswirte mit etwas ansteigenden Konditionen im Jahresverlauf. Das Aufwärtspotenzial sei jedoch begrenzt. „Eine Trendwende hin zu hohen Zinsen ist angesichts der noch immer zarten wirtschaftlichen Erholung in Europa und einer entsprechenden Politik der EZB vorerst nicht zu erwarten“, erklärt Jörg Utecht, Vorstandsvorsitzender der Interhyp AG.

Die Interhyp Gruppe, mit einem abgeschlossenen Finanzierungsvolumen von 18 Mrd. Euro in 2016 Deutschlands größter Vermittler privater Baufinanzierungen, untersucht täglich die Finanzierungskonditionen von mehr als 400 Instituten. Die Zinsspanne für zehnjährige Darlehen variiert demnach aktuell je nach Kreditinstitut von 1,11 Prozent bei Bestanbietern bis zu 1,84 Prozent.

Über die Interhyp Gruppe

Die Interhyp Gruppe ist eine der führenden Adressen für private Baufinanzierungen in Deutschland. Mit den Marken Interhyp, die sich direkt an den Endkunden richtet, und Prohyp, die sich an Einzelvermittler und institutionelle Partner wendet, hat das Unternehmen 2016 ein Baufinanzierungsvolumen von 18 Milliarden Euro erfolgreich bei seinen mehr als 400 Bankpartnern platziert. Dabei verbindet die Interhyp Gruppe die Leistungsfähigkeit der eigenentwickelten Baufinanzierungsplattform eHyp mit leistungsfähigen Digitalangeboten und der vielfach ausgezeichneten Kompetenz ihrer Finanzierungsspezialisten. Die Interhyp Gruppe beschäftigt knapp 1.500 Mitarbeiter und ist an 108 Standorten persönlich vor Ort für ihre Kunden und Partner präsent.

Pressekontakt:

Christian Kraus, Leiter Kommunikation und Marke
Telefon (089) 20 30 7 – 13 01
E-Mail: christian.kraus@interhyp.de
www.interhyp-gruppe.de

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El Gordo: Ganz Spanien dreht durchAm Freitag großes Finale der Spanischen WeihnachtslotterieIn Deutschland geht das Lottofieber weiterDie Live-Ziehung am 26.12. um 19:40 Uhr in SAT.1

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Lose kaufen und Gutes tun: Lose für die Deutsche Weihnachtslotterie gibt es noch bis 26.12., 14 Uhr, bei www.golotto.de, www.deutsche-weihnachtslotterie.de, www.lotto24.de. Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/128523 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei…. mehr

Köln (ots) – Jetzt kennt der Hype keine Grenzen mehr. Ganz Spanien steht in diesen Stunden im Zeichen der Spanischen Weihnachtslotterie. Freitag Morgen ist dann auch „El Gordo“ (Der Dicke) 2017 Geschichte. Während in Spanien gefeiert wird, geht es in Deutschland weiter mit der Weihnachtslotterie. Denn hierzulande wird erstmals die offizielle Deutsche Weihnachtslotterie nach spanischem Vorbild ausgespielt, veranstaltet von der gemeinnützigen Kölner Navidad-Foundation. Der wichtigste Unterschied: Hierbei handelt es sich um eine Spendenlotterie, 30 Prozent der Erlöse werden für gute Zwecke verwandt. Sie gehen an gemeinnützige Partnerorganisationen wie die Deutsche Kinder- und Jugendstiftung, die Stiftung Lesen und die Lukas Podolski Stiftung. Das heißt: Jedes Los unterstützt gemeinnützige Zwecke aus den Bereichen Kinder- und Jugendförderung sowie Sport und Bildung.

Lose für die Deutsche Weihnachtslotterie gibt es noch bis 26. Dezember, 14 Uhr über die Vertriebspartner www.golotto.de, www.deutsche-weihnachtslotterie.de, www.lotto24.de. Wer jetzt noch Lose kauft, tut damit also Gutes und kann live mitfiebern, wenn am 2. Weihnachtsfeiertag die Ziehung der Gewinnzahlen um 19.40 Uhr in SAT.1 zu sehen sein wird. Moderiert wird die Ziehung vom beliebten SAT.1-Moderator Matthias Killing.

Weitere Informationen: http://www.navidad-foundation.org

ÜBER Navidad-Foundation gGmbH

Die Navidad-Foundation gGmbH mit Sitz in Köln verfolgt ausschließlich gemeinnützige Zwecke, hauptsächlich zur Förderung von Kindern, jungen Menschen und der Altenhilfe. Außerdem stehen Sport, Wissenschaft, Bildung und Forschung im Mittelpunkt. Ihren Zweck verfolgt die Navidad- Foundation gGmbH mit Hilfe der Veranstaltung von sogenannten Soziallotterien. Eine davon ist die Deutsche Weihnachtslotterie. Hierzu verfügt die Navidad-Foundation gGmbH über eine deutschlandweite Veranstalterlizenz auf Basis des 3. Abschnitts des Glücksspielstaatsvertrags §§ 12-17. Die gemeinnützige Navidad-Foundation gGmbH hat die staatliche Lizenz zur Durchführung der Deutschen Weihnachtslotterie am 18.07.2016 vom Ministerium der Finanzen Rheinland-Pfalz erhalten und verpflichtet sich die Zweckerträge gemeinnützig zu spenden.

Pressekontakt:

Antje Burda
Tel.: 089 8906491-11
Mobil 0170 7779012
E-Mail ab@burda-fink.de

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Kasachstan überholt andere Ex-Sowjetrepubliken26 Jahre unabhängig nach schwerem Start: wirtschaftlicher Fortschritt, internationale Anerkennung

Berlin (ots) – Kasachstan ist mit seinen 26 Jahren Unabhängigkeit ein junger Staat, dessen Wirtschaftsleistungen und internationale Anerkennung weit über anderen ehemaligen Sowjetrepubliken stehen. Jüngstes Beispiel dafür sind die Syrien-Gespräche, die in der kasachischen Hauptstadt Astana mit Beteiligung Russlands, der Türkei und Irans am 21. Dezember mit einer neuen Verhandlungsrunde fortgesetzt werden. Die neue Runde ist nunmehr das siebente Treffen in Astana.

In der Europäischen Union wird Kasachstan für seine stabilisierende Rolle in der Region geschätzt. Auch für Deutschland ist die Stabilität in Zentralasien wichtig, wofür Kasachstan als verlässlicher Partner gilt. Vor einem halben Jahr besuchte Deutschlands Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, kaum hundert Tage im Amt, Kasachstans Staatsoberhaupt Nursultan Nasarbajew.

Es ist bekannt, dass für Nasarbajew nicht nur gute Beziehungen zu Russland und China wichtig sind, sondern kontinuierlich auch zum Westen. In der Zentralasienstrategie der EU spielen auch die Menschenrechtsfragen und der Rechtsstaatsdialog eine Rolle. Nasarbajew versucht auch zwischen Russland und den fernöstlichen Regionen auszutarieren.

Von den ehemaligen Sowjetrepubliken hat gehört Kasachstan in wirtschaftlicher Hinsicht zu den erfolgreichsten Ländern. Kasachstan selbst sieht sich als das fortschrittlichste Land in der Region.

Dabei waren die Startbedingungen des Landes vor 26 Jahren äußerst ungünstig. Kasachstan gehört zu den Sowjetrepubliken, die am schlechtesten weggekommen sind. Trotzdem haben sich die wirtschaftlichen Indikatoren bemerkenswert entwickelt. Probleme entstanden in den vergangenen Jahren durch fallende Ölpreise, weshalb Kasachstan daran arbeitet, die Abhängigkeit von Öl abzubauen und die Wirtschaft zu diversifizieren. Besonders die Expo 2017, die in der Hauptstadt Astana mit dem Future Energy Forum lief, befasste sich mit den Möglichkeiten der erneuerbaren Energie. Kasachstan hat das Ziel, im Jahr 2050 den eigenen Energiebedarf zu fünfzig Prozent aus erneuerbaren Energien zu gewinnen.

Zu den schwierigen Startbedingungen gehörte auch die Völkervielfalt des Landes. In Kasachstan leben rund 140 ethnische Gruppierungen, die sich zu insgesamt fast 50 Religionen bekennen. Dass jede Bevölkerungs- und Religionszugehörigkeit gleichberechtigt und Kasachstan die einzige frühere Sowjetrepublik ohne Blutvergießen durch ethnische oder religiöse Konflikte ist, gilt als die wichtigste Leistung des Landes.

Das zentralasiatische Land ist flächenmäßig das neuntgrößte Land der Welt, hat aber nur 18 Millionen Einwohner.

Pressekontakt:

Alex Weiden, Berliner Korrespondentenbüro
E-Mail: weiden@rg-rb.de

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Europas führende nationale Förderbanken und die Europäische Investitionsbank starten Marguerite II als Nachfolger des Europäischen Fonds 2020 für Energie, Klimaschutz und Infrastruktur

Luxemburg (ots) – Europas führende nationale Förderbanken und die Europäische Investitionsbank freuen sich, den Start von Marguerite II, einem gesamteuropäischen Infrastrukturfonds mit Beteiligungszusagen von über 700 Mio. EUR, bekannt zu geben; damit soll auch künftig die Förderung von Schlüsselinvestitionen in den Bereichen erneuerbare Energien, Energie, Verkehr und digitale Infrastruktur durch die Marguerite-Plattform gewährleistet werden.

Mit dem heutigen Start von Marguerite II wird die wichtige Arbeit des Europäischen Fonds 2020 für Energie, Klimaschutz und Infrastruktur („Fonds Marguerite“) als gesamteuropäischem Beteiligungsfonds fortgesetzt; Ziel des Fonds ist es, als Katalysator für Neuinvestitionen („Greenfield“) sowie auch für den Ausbau bestehender Infrastrukturinvestments („Brownfield“) in den Sektoren erneuerbare Energien, Energie, Verkehr und digitale Infrastruktur zu fungieren, und so die wesentlichen EU-Politiken in Bezug auf Klimawandel, Energiesicherheit, digitale Agenda und transeuropäische Netze umzusetzen. Der Fonds wird über ein Investitionsvolumen von über 700 Mio. EUR für Infrastrukturprojekte in der gesamten EU und in den Beitrittsländern verfügen. Marguerite II hat eine Laufzeit von 10 Jahren (mit 2 möglichen Verlängerungen um jeweils 1 Jahr) und soll innerhalb von 5 Jahren vollständig investiert sein.

Einzigartige Partnerschaft zwischen öffentlichen Banken und Europäischer Union zur Förderung von Neuinvestitionen

Die Europäische Investitionsbank wird 200 Mio. EUR zur Verfügung stellen, von denen 100 Mio. EUR vom Europäischen Fonds für Strategische Investitionen (EFSI) garantiert werden, dazu kommen jeweils 100 Mio. EUR von den fünf nationalen Förderbanken.

Die fünf nationalen öffentlichen Förderinstitute, die als Leadinvestoren auftreten, sind die polnische Bank Gospodarstwa Krajowego (BGK), die französische Caisse des Dépôts Group (CDC), die italienische Cassa depositi e prestiti (CDP), die deutsche Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) und das spanische Instituto de Crédito Oficial (ICO).

Herausforderungen in den Zielsektoren

Marguerite II wird ähnliche Investitionen wie der Vorgängerfonds finanzieren, weiterhin mit Schwerpunkt auf sogenannten „Greenfield Investments“, welche die Auflage neuer Infrastrukturprojekte entsprechend den Zielen des Investitionsplans für Europa und des Europäischen Fonds für strategischen Investitionen (EFSI) ermöglichen. Diese beinhalten die Verringerung des CO2-Ausstoßes durch die Finanzierung von Energieeffizienzmaßnahmen und des Ausbaus erneuerbarer Energien, den flächendeckenden Zugang zu Hochgeschwindigkeits-Internet über Glasfaserleitungen, bessere Verkehrsverbindungen und die Stärkung der Energiesicherheit. Darüber hinaus finanziert der Fonds „grüne“ und innovative Projekte, die den Übergang zu einer kohlenstoffarmen Wirtschaft gemäß Investitionsplan und den COP 21-Zielen begünstigen.

Nachweisliche Erfolge – Investitionen in Höhe von 10 Mrd. EUR konnten gehebelt werden

Der heute eingeführte Fonds Marguerite II folgt der erfolgreichen Investitionsstrategie des Fonds Marguerite.

Der Fonds Marguerite ist inzwischen vollständig investiert und hat seine ursprünglichen Ziele erreicht; quer über alle Zielsektoren wurden über 700 Mio. EUR an Eigenkapital und eigenkapitalähnlichen Mitteln für 20 Investitionsprojekte in 12 Mitgliedsstaaten zugesagt. Damit konnten Vorhaben im Gesamtwert von über 10 Mrd. EUR umgesetzt werden. Der Fonds Marguerite hat unter anderem Offshore-Windparks in Belgien und Deutschland finanziert, Onshore-Windparks in Schweden, Solarkraftwerke in Frankreich, Biomassekraftwerke in Portugal, eine EfW-Anlage in Polen, Verkehrsinfrastrukturprojekte in Kroatien, Irland, Italien und Spanien, digitale Infrastrukturprojekte in Frankreich und Italien sowie Gastransport- und -speicheranlagen in Lettland.

Nicolás Merigó, CEO und Partner von Marguerite, erklärt: „Wir freuen uns, heute mit Unterstützung von BGK, CDC, CDP, EIB, ICO und KfW den Fonds Marguerite II auflegen zu können.“ Wir heißen die BGK als einen neuen Leadinvestor in Marguerite II willkommen und sind stolz darauf, die Erweiterung der Marguerite-Plattform bekannt zu geben, damit weiterhin wichtige Infrastrukturprojekte als Teil des Investitionsplans für Europa realisiert werden können.“

Bank Gospodarstwa Krajowego

BGK ist die einzige staatliche Entwicklungsbank in Polen. Die BGK initiiert Programme für wirtschaftliches Wachstum in Polen und setzt sie um. Sie ist das Kompetenzzentrum für Infrastruktur- und Exportfinanzierung sowie für die Finanzierung kommunaler Unternehmen und lokaler Gebietskörperschaften. Die Bank entwickelt unter anderem Bürgschafts- und Garantiemodelle zur Förderung des Unternehmertums. Sie ist beteiligt an Programmen zur Verbesserung der Situation am polnischen Wohnungsmarkt und des Zugangs zu Wohnraum für Polen. Die Bank managt europäische Programme und verteilt EU-Mittel auf nationaler und regionaler Ebene. Sie spielt eine führende Rolle bei der Konsolidierung der öffentlichen Finanzen.

Caisse des Dépôts Group

Die französische Caisse des Dépôts und ihre Tochtergesellschaften sind eine staatliche Institutsgruppe. Als Langzeitinvestor ist sie darauf ausgelegt, dem öffentlichen Interesse und der regionalen Wirtschaftsentwicklung zu dienen.

Das Fachwissen der CDC in ihrem Kompetenzbereich genießt weithin Anerkennung; die Gruppe konzentriert sich auf vier Felder, in denen derzeit Umwälzungen stattfinden, die für Frankreichs langfristige Entwicklung von strategischer Bedeutung sind: Dezentralisierung, Energie und Ökologie, digitale Transformation, Demographie und Soziales.

Cassa depositi e prestiti

Die Cassa depositi e prestiti (CDP) ist ein nationales Förderinstitut, das bereits seit 1850 die italienische Wirtschaft unterstützt. Sie finanziert staatliche Investitionen, fördert die internationale Zusammenarbeit und wirkt als Katalysator für die Entwicklung der Infrastruktur des Landes. Die CDP hilft italienischen Unternehmen, Innovationen umzusetzen und zu wachsen, und dabei gleichzeitig die Exporte zu steigern und die internationale Expansion voranzutreiben. Als wichtigster Akteur im Bereich sozialer und bezahlbarer Wohnungsbau trägt die CDP zum Wachstum des italienischen Immobiliensektors bei und fördert die urbane Transformation. Die wichtige Rolle der CDP als Impulsgeber für die italienische Wirtschaft spiegelt sich auch in ihrem Geschäftsplan für die Jahre 2016 – 2020. In diesen 5 Jahren wird die CDP 160 Milliarden Euro – plus zusätzlich über 100 Milliarden Euro über staatliche und private Fonds – in die Wirtschaft investieren, um das Wachstum in Italien zu beschleunigen.

Europäische Investitionsbank

Die Europäische Investitionsbank (EIB) ist die Institution der Europäischen Union für langfristige Finanzierungen und gehört den Mitgliedstaaten. Sie vergibt langfristige Finanzierungsmittel für solide Investitionsprojekte, die den Zielen der EU entsprechen.

Instituto de Crédito Oficial

Das Instituto de Crédito Oficial (ICO) ist ein staatliches Unternehmen, das dem spanischen Ministerium für Wirtschaft, Industrie und Wettbewerbsfähigkeit angegliedert ist. Mit über 40 Jahren Erfahrung ist ICO eine Referenzadresse sowohl für KMU-Finanzierung als auch für die Finanzierung großer Investitionsprojekte. Einer der Aktionspläne der staatlichen spanischen Bank sieht vor, die Internationalisierung spanischer Unternehmen voranzutreiben, um ihr Wachstum zu fördern und ihre Wettbewerbsfähigkeit zu steigern. Auftrag des ICO ist es, Wirtschaftsaktivitäten zu unterstützen, welche aufgrund ihrer sozialen, kulturellen, innovativen oder ökologischen Bedeutung gefördert und weiterentwickelt werden sollten.

KfW

Die KfW ist eine der führenden Förderbanken der Welt. Mit ihrer jahrzehntelangen Erfahrung setzt sich die KfW im Auftrag des Bundes und der Länder dafür ein, die wirtschaftlichen, sozialen und ökologischen Lebensbedingungen weltweit zu verbessern. Allein 2016 hat sie dafür ein Fördervolumen von 81,0 Milliarden Euro zur Verfügung gestellt. Davon flossen 44 Prozent in Maßnahmen zum Klima- und Umweltschutz. Die KfW hat die KfW IPEX-Bank mit dem Management ihrer Beteiligung an Marguerite II beauftragt, um von der umfassenden Erfahrung ihrer Tochter zu profitieren, die auf internationale Projekt-, Export- und Infrastrukturfinanzierung spezialisiert ist.

Marguerite

Marguerite ist ein unabhängiges Unternehmen mit Büros in Luxemburg und Paris und wird weiterhin den Fonds Marguerite, Marguerite Pantheon SCSp sowie künftig auch Marguerite II verwalten. Marguerite Investment Management, Teil der Marguerite-Gruppe, ist ein der AIFMD (EU-Richtlinie über die Verwalter alternativer Investmentfonds) entsprechender Investmentmanager unter Aufsicht der CSSF (Commission de Surveillance du Secteur Financier). Sowohl der Fonds Marguerite als auch Marguerite Pantheon SCSp sind als luxemburgische Fonds etabliert.

Wenn Sie weitere Informationen erhalten möchten, wenden Sie sich bitte an:

Caisse des Dépôts Group
Sophie Quatrehomme 
sophie.quatrehomme@caissedesdepots.fr 
Tel. : +33 1 58 50 30 73 
M.: +33 6 98 32 66 24 
European Investment Bank 
Richard Willis willis@eib.org 
Tel.: +352 437982155 
M.: +352 621555758 
Cassa depositi e prestiti spa 
Francesco Mele francesco.mele@cdp.it; 
Tel.: +39 064221.2435 
M: +39 3459959956 
Rodolfo Belcastro 
rodolfo.belcastro@cdp.it; 
Tel.: +39 064221.3678 
M.: +39 3926893664 
Bank Gospodarstwa Krajowego 
Anna Czyż 
anna.czyz@bgk.pl 
Tel.: +48 22 599 80 67 
M.: +48 609 220 208 
Instituto de Crédito Oficial 
Begoña Amores 
begonia.amores@ico.es 
Tel.: +34 91 592 1641 
M.: +34 669747563 
Marguerite 
Véronique Sant (external PR contact) 
v.sant@positive-alpha.com 
Tel. : +44 207 226 06 07 
M.: +44 78 18 53 21 84 

Pressekontakt:

KfW, Palmengartenstr. 5 – 9, 60325 Frankfurt
Kommunikation (KOM), Wolfram Schweickhardt,
Tel. +49 (0)69 7431 1778, Fax: +49 (0)69 7431 3266,
E-Mail: presse@kfw.de, Internet: www.kfw.de

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Europas führende nationale Förderbanken und die Europäische Investitionsbank starten Marguerite II als Nachfolger des Europäischen Fonds 2020 für Energie, Klimaschutz und Infrastruktur Unternehmensgründung GmbH

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Brände richten sich nicht nach Gesetzen oder dem Kalender

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Verbrannter Wecker_Rauchmelder retten Leben / Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/79361 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: „obs/Rauchmelder retten Leben/URBAN RUTHS Berlin“

Berlin (ots) – Bis zum 31. Dezember 2018 müssen auch bestehende Wohnungen in Thüringen mit Rauchmeldern ausgestattet sein. Für Neu- und Umbauten gilt die Rauchmelderpflicht bereits seit dem 29. Februar 2008, also fast zehn Jahre. Die Initiative „Rauchmelder retten Leben“ appelliert an alle Wohneigentümer, die ihren Wohnraum noch nicht ausgestattet haben, nicht bis zum Ende der Übergangsfrist zu warten, sondern sobald wie möglich sämtliche Wohngebäude mit Rauchmeldern auszustatten. Das gilt für selbstgenutzte ebenso wie für vermietete Immobilien.

Richtige Wartung zwingend erforderlich!

„Wenn es brennt, ist es leider zu spät. Wohneigentümer in Thüringen sollten deshalb nicht bis zur letzten Minute warten. Installieren Sie jetzt Rauchmelder in Ihren eigenen vier Wänden und in Ihren vermieteten Wohnungen und schützen Sie schnellstmöglich das Leben Ihrer Familie, Nachbarn und Mieter“, empfiehlt Christian Rudolph, Vorsitzender der Initiative „Rauchmelder retten Leben“ und ergänzt: „Noch immer stirbt in Deutschland jeden Tag durchschnittlich ein Mensch an den Folgen eines Brandes. Rauchwarnmelder hätten sie warnen können.“ Neben der Installation ist auch die richtige Wartung zwingend erforderlich. Auch hier ist der Eigentümer in der Pflicht. Die von ihm installierten Rauchmelder müssen entsprechend den Herstellerangaben, mindestens jedoch einmal jährlich, auf ihre Funktionsfähigkeit überprüft und ggf. gewartet werden, um so die Betriebsbereitschaft der Melder sicherzustellen.  

Wo und wie müssen Rauchmelder installiert werden?

Laut Bauordnung müssen in Thüringen alle Kinder- und Schlafzimmer sowie angrenzende Flure, über die Rettungswege ins Treppenhaus oder Freie führen, mit mindestens einem Rauchmelder ausgestattet sein. In Einfamilienhäusern mit einem offenen Treppenraum gilt dieser auch als Fluchtweg und muss mit mindestens einem Melder am höchsten Punkt ausgestattet werden. Weitere Geräte sollten idealerweise in Aufenthaltsräumen wie im Wohnzimmer angebracht werden, da hier durch viele elektrische Geräte die Brandgefahr besonders groß ist. Rauchmelder müssen immer laut Bedienungsanleitung und mit dem Montagematerial befestigt werden, das der Verpackung beigefügt ist. Dabei sollten sie möglichst immer in der Mitte der Zimmerdecke, aber mindestens 50 Zentimeter entfernt von Wänden, Lampen, Balken oder Unterzügen angebracht werden.

Worauf Verbraucher beim Kauf von Rauchmeldern achten sollten

Gesetzlich vorgeschrieben für Rauchmelder sind das CE-Kennzeichen und die DIN-Angabe EN 14604. „Dieser Mindeststandard sagt aber nichts über die Qualität aus,“ erklärt Christian Rudolph und ergänzt: „Für Verbraucher ist der Qualitätsunterschied von außen schwer erkennbar. Wer auf Nummer sicher gehen will und Wert auf zuverlässige Qualität legt, sollte sich daher für Q-Rauchwarnmelder entscheiden.“ Auch die Stiftung Warentest rät vom Kauf günstiger Rauchwarnmelder mit austauschbaren Batterien ab. Rauchmelder mit dem Qualitätszeichen „Q“ sind verlässlicher, robuster sowie komfortabler durch die festeingebaute 10-Jahres-Batterie und sorgen für weniger Falschalarme.

Pressefotos und Statistiken unter: www.rauchmelder-lebensretter.de/presse

Pressekontakt:

Forum Brandrauchprävention e.V.
„Rauchmelder retten Leben“
Frau Claudia Groetschel
Tel.: 030/44 02 01 30
E-Mail: redaktion@rauchmelder-lebensretter.de

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Brände richten sich nicht nach Gesetzen oder dem Kalender gmbh mantel kaufen schweiz

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