Stellungnahme des NDR zu Thomas Hengelbrock

Hamburg (ots) – Thomas Hengelbrock hat den NDR Anfang September gebeten, ihn zum Ende der Saison 2017/18 von seiner Position als Chefdirigent des NDR Elbphilharmonie Orchesters zu entbinden, damit er sich intensiver künftigen Aufgaben widmen kann. Diesem Wunsch hat der NDR entsprochen.

Achim Dobschall, Leiter des Bereichs Orchester, Chor und Konzerte: \“Im März dieses Jahres hatten wir uns mit Thomas Hengelbrock darauf verständigt, seinen bis Sommer 2019 laufenden Vertrag nicht zu verlängern. Als Residenzorchester müssen wir unsere Proben- und Konzerttermine in der Elbphilharmonie frühzeitig buchen. Auch um für das Orchester eine künstlerische Arbeit auf hohem Niveau gewährleisten zu können, war es notwendig, die Planung für die Saison 2019/20 bereits bis zum Sommer dieses Jahres mit dem neuen Chefdirigenten festzulegen. Deshalb erfolgte die Berufung von Alan Gilbert Ende Juni. Das NDR Elbphilharmonie Orchester hat in der Eröffnungssaison des neuen Saales unter seinem Chefdirigenten Großartiges geleistet. Darüber hinaus hat es unter seinem Ersten Gastdirigenten Krzysztof Urbanski und internationalen Pultstars wie Esa Pekka Salonen, Christoph Eschenbach, Marek Janowski oder Paavo Järvi mit 94 Konzerten im ersten Jahr für zahlreiche Höhepunkte gesorgt.\“

An Stelle von Thomas Hengelbrock wird nun in der kommenden Saison der designierte Chefdirigent Alan Gilbert bereits zwei wichtige Konzertprojekte leiten. Neben ihm wird Krzysztof Urbanski mit mehreren Programmen die Spielzeit prägen.

10. Dezember 2017

Pressekontakt:

Norddeutscher Rundfunk
nPresse und Information
nBettina Brinker
nTel. 040-4156-2302
nb.brinker@ndr.de
nhttp://www.ndr.de
nhttps://twitter.com/NDRpresse



Stellungnahme des NDR zu Thomas Hengelbrock gmbh wohnung kaufen

Johanna Uekermann (SPD): „Eine Große Koalition darf nur eine Ausnahmesituation sein.“

Bonn/Berlin (ots) – Die frisch in den SPD-Parteivorstand gewählte ehemalige Juso-Chefin Johanna Uekermann hat sich beim Bundesparteitag der SPD in Berlin gegen eine erneute Große Koalition ausgesprochen. \“Ich habe dafür geworben, dass wir zwar in Gespräche gehen, dass wir aber die Option Große Koalition ausschließen. Das habe ich aus mehreren Gründen gemacht: Erstens, weil ich der Meinung bin, eine Große Koalition darf nur eine Ausnahmesituation sein, weil sie dazu führt, dass wir keinen Richtungsstreit zwischen den beiden großen Volksparteien haben in unserer Demokratie. […] Und zweitens, weil ich der Meinung bin, dass man mit der Union unsere Punkte, die uns wichtig sind, eben nicht umsetzen kann\“, sagte Uekermann im phoenix-Interview am Rande des Parteitags. Es müssten nun stattdessen auch andere Optionen besprochen werden. \“Wir wollen ergebnisoffen in die Gespräche gehen, und das bedeutet für uns auch, dass Dinge wie eine Minderheitsregierung zum Beispiel oder andere Formen von Kooperation, dass die eben auch verhandelt werden\“, sagte Uekermann.

Die Große Koalition der vergangenen Legislaturperiode schätzte sie so ein: \“Wenn man sich die Bilanz anschaut, sieht man, dass es die SPD war, die da die Punkte reingebracht hat wie Mindestlohn und Verbesserung bei der Rente. Das war alles super. Aber ich glaube, man hat gerade in den letzten Wochen der Großen Koalition schon auch gesehen, dass da die Gemeinsamkeiten eben aufgebraucht sind. Und ich muss auch ehrlicherweise sagen: Mir fehlt auch das Vertrauen in die Union, dass wir Punkte umsetzen können\“, so Uekermann weiter. Die SPD müsse nun mehr zuspitzen, klarer sein und ihre Punkte deutlicher machen. Mit Blick auf die CDU sagte sie außerdem: \“Ich erwarte im Übrigen auch von der Union, dass sie ergebnisoffen in so Gespräche reingeht. [… ] Auch Angela Merkel ist in der Verantwortung, andere Sachen auszuloten, und sie ist im Übrigen auch in der Verantwortung, mal ein bisschen mutig zu sein und sich auch mal was zuzutrauen.\“

http://presse.phoenix.de/news/pressemitteilungen/2017/12/20171209UekermannJohanna/20171209UekermannJohanna.phtml

Pressekontakt:

phoenix-Kommunikation
nPressestelle
nTelefon: 0228 / 9584 192
nFax: 0228 / 9584 198
npresse@phoenix.de
npresse.phoenix.de



Johanna Uekermann (SPD): \“Eine Große Koalition darf nur eine Ausnahmesituation sein.\“ Existenzgründung