Die Paketzustellung in den Städten wird künftig emissionsfrei sein. Mit Elektrofahrzeugen und batteriebetriebenen Lastenrädern sowie einem dichten Netz von Mikrodepots und Paketshops wollen Logistikunternehmen die immer größer werdende Paketmenge umweltfreundlich und ohne weitere Belastung für den… mehr

Hamburg (ots) – Interview mit Roger Hillen-Pasedag, Bereichsleiter Strategy, Innovation & CR bei Hermes Germany, zur Zukunft der Paketzustellung

Herr Hillen-Pasedag, eine Rekord-Weihnachtszeit liegt hinter uns. Noch nie sind so viele Pakete zugestellt worden, das hat die Logistikunternehmen an den Rand der Leistungsfähigkeit gebracht. Ist die immer weiter wachsende Paketflut noch zu schaffen?

Hillen-Pasedag: Wir investieren dreistellige Millionenbeträge in den Ausbau unserer Infrastruktur. Damit bauen wir neue Logistikzentren, erweitern die Zahl unserer Paketshops und führen neue Technologien ein. Doch vor allem im Bereich der Paketzusteller stoßen wir an Grenzen. Es gibt immer weniger Menschen, die diese Tätigkeit ausüben wollen. Hier werden wir künftig neue Lösungen erarbeiten müssen und dabei hilft uns sicherlich der technologische Fortschritt im Bereich der Digitalisierung. So realisieren wir beispielsweise derzeit ein Projekt, das gezielt den technologischen Fortschritt in den Bereichen E-Mobilität und alternativer Zustellsysteme auf der Letzten Meile nutzt. Dies wird uns bereits in wenigen Jahren in die Lage versetzen eine emissionsfreie Paketzustellung in den Städten verwirklichen.

Die Realität sieht noch anders aus: Autofahrer ärgern sich über die in zweiter Reihe parkende Fahrzeuge, die Diesel- und Feinstaubdebatte stellt auch die Zukunft des Lieferverkehrs in Frage. Wie reagieren sie darauf?

Hillen-Pasedag: Ich bin überzeugt, dass gerade in den urbanen Zentren, in die mittlerweile fast 70 Prozent unserer Zustellungen gehen, die Logistik neu aufgesetzt werden muss. City-Hubs oder Micro Depots, aus denen heraus die Zusteller die Pakete zum Beispiel mit Elektrofahrrädern ausfahren, sind hier eine spannende Option. Wir haben bereits eine ganze Reihe von elektrisch betriebenen Lastenfahrrädern getestet – das funktioniert gut! Doch die Umstellung der innerstädtischen Logistik kann nicht nur Aufgabe der Unternehmen sein. Dafür ist eine neue Infrastruktur notwendig, also einerseits Micro Depots, aber auch Ladestationen für die Elektrofahrzeuge. Und hier brauchen wir die Unterstützung der Kommunen, etwa bei der Bereitstellung von Flächen.

Die Automobilindustrie hat spätestens seit dem Diesel-Skandal das Thema Elektromobilität für sich entdeckt. Hilft Ihnen diese Entwicklung?

Auf jeden Fall! Wir kooperieren mit Daimler und werden bis 2020 insgesamt 1.500 E-Fahrzeuge auf die Straße bringen. Hier kommen zwei Partner zusammen, die sich sehr gut ergänzen: Ein Technologiehersteller, der eine neue Antriebsform im gewerblichen Bereich zur Serienreife bringen will, und ein Player wie Hermes, der die Reichweite und das Paketvolumen mitbringt, um solche Systeme unter realen Bedingungen zu testen und sein langjähriges logistisches Know-how einbringt.

Ein weiteres großes Thema der Verkehrsbranche ist autonomes Fahren und Roboter – wie schätzen Sie die Chancen ein, dass uns künftig Roboter Pakete zustellen?

Wir haben beim Test des Starship-Roboters wichtige Erfahrungen gesammelt, die uns jetzt nutzen, um die Erfolgsfaktoren von alternativen Zustellformen besser bewerten zu können. Entscheidend wird es sein, wie stark für den Endkunden mit solchen oder ähnlichen Lösungen ein Zusatznutzen verbunden ist. Nur so werden wir es schaffen, auch neue Zustellformen für Kunden attraktiv zu machen. Der Test mit den Starship-Robotern hat gezeigt, dass der Nutzen für den Endkunden noch zu gering ist, um einen solchen Service als alternative Zustellform regelmäßig zu nutzen. Paketlogistik aber ist ein Massengeschäft. Es braucht also skalierungsfähigere Lösungen auf Basis attraktiverer „Customer Journeys“.

Aber könnten autonome Paketfahrzeuge eines Tages neben dem Boten herfahren, damit der nicht ständig ein- und aussteigen muss?

Hillen-Pasedag: Das macht nur da Sinn, wo es sehr viele Sendungen in begrenzten Räumen gibt. Darüber hinaus haben wir ja heute das Phänomen, dass der Großteil der Pakete an die Haustür geht, obwohl die Mehrheit der Empfänger gar nicht zu Hause ist. Die Frage, der wir uns mittelfristig noch intensiver stellen müssen, ist also: Wie kann der Paketstrom insofern effizienter gestaltet werden, dass die Zustellung sich möglichst optimal in den Alltag des Konsumenten integrieren lässt? Wohnort, Einkaufsstätten, Arbeitsplatz, öffentliche Transportknotenpunkte etc. sind zentrale Hotspots in den Bewegungsmustern unserer Kunden – da müssen wir ran. Hier wird es nicht für alle pauschale Lösungen geben, wohl aber Lösungen, die sich gut in den Tagesablauf der Kunden integrieren und dabei auch die stetig wachsende Masse an Paketen bewältigen können. Ob sich die klassische Haustürzustellung als Standardservice noch aufrechterhalten lässt, ist aus meiner Sicht fraglich. Neben den Chancen, die technologische Entwicklungen bieten, um die Convenience für die Kunden im Paketempfang zu erhöhen, muss es hier sicherlich auch ein Umdenken im Paketempfang bei den Kunden geben. Verstärkte Lieferungen an PaketShops oder andere Pick-Up Points sind Lösungen, die wir diskutieren.

Im Gegensatz zu einigen Wettbewerbern testen Sie keine Drohnen.

Hillen-Pasedag: Wir verfolgen die Entwicklungen in dem Bereich intensiv, sehen derzeit aber keine wirklich wirtschaftlichen Anwendungsfälle in unserem Geschäftsmodell. Drohnen bieten Vorteile da, wo es um schnelle Lieferungen einzelner Sendungen in entlegene Gebiete geht, auf eine Alm oder Insel. Unsere Sendungen gehen zu fast 70 Prozent in urbane Metropolregionen. Die Zustelltouren umfassen hier oft deutlich mehr als 100 Pakete. Aktuell ist es nur schwer vorstellbar, wie Drohnen solche Paketmassen bewältigen können. Ich bin aber gespannt, was hier die technologische Entwicklung bringen wird. Vielleicht gibt es eines Tages zentrale Lande- und Ladestationen im Metropolbereich – da muss man sehen, was passiert. Und wie es so oft mit völlig neuen Technologien ist; am Ende werden vermutlich der Einsatz und das Potential ganz woanders liegen als dort, wo wir heute noch denken.

Was halten Sie von der Idee, den Kofferraum des Autos als Paketablage zur Verfügung stellen?

Hillen-Pasedag: Als eine Art Premiumzustellung wäre das interessant. Für die Zustellung vieler Pakete jedoch ist das eher eine Sonderform. Trotz der fortschreitenden Entwicklungen im Bereich der „Connected Cars“ ist der wesentliche Teil der Fahrzeuge, die heute auf den Straßen unterwegs sind, noch nicht connected. Das aber müssen sie für so einen Service zwingend sein. Gleichzeitig müssten die Autos dort stehen, wo sie einfach und schnell durch die Paketzusteller erreichbar sind. Mein Wagen steht z.B. meistens in einer Tiefgarage, also dort, wo ein Zugang für Paketboten schwer oder gar unmöglich ist. Wenn der Zusteller erstmal eine halbe Stunde durchs Parkhaus laufen muss macht das wenig Sinn. Meines Erachtens wird sich der Besitz von Autos ohnehin stark ändern, da muss man sich fragen: Ist der Kofferraum wirklich spannend? Viel interessanter sind aus meiner Sicht die Potentiale, die sich aus neuen Mobilitätskonzepten entwickeln. Das wird sehr spannend vorauszudenken, wie sich die Paketzustellung in neue urbane Mobilitätskonzepte noch stärker integrieren lässt. In den USA werden z.B. gerade mobile Abholstationen getestet, also Abholpunkte, die nicht fest installiert sind an einem Ort, sondern sich zu bestimmten Zeiten des Tages an flexiblen Orten befinden – also dort, wo sich die Kunden bewegen. Das ist eine interessante Option. Mit den technologischen Entwicklungen im Bereich der autonomen Fahrzeuge wird das nochmals spannender. Autonome Fahrzeuge könnten z.B. Zusatztouren übernehmen oder auch die klassische Zustellung an der Haustür ganz neu gestalten. Dafür bräuchte es aber natürlich auch entsprechende gesetzliche Rahmenbedingungen.

Pressekontakt:

Ingo Bertram
+49 (0)40/5 37 55-537
ingo.bertram@hermesworld.com

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Nach der Paketflut: Wie Innenstädte künftig beliefert werden können gmbh mantel kaufen vorteile

Forex – Ein neuer Service auf der Cinkciarz-Plattform

London (ots/PRNewswire)Conotoxia.com ermöglicht den Zugang zum Forex-Markt. Das hohe Risiko von Devisengeschäften und die Möglichkeit, Kapital zu verlieren, wird deutlich vermerkt.

(Logo: http://mma.prnewswire.com/media/453681/cinkciarz_logo.jpg )

(Photo: http://mma.prnewswire.com/media/622640/Cinkciarz_Forex_Service.jpg )

Nach Angaben der Finanzaufsichtsbehörden verlieren rund 80 % der Anleger Geld auf dem Devisenmarkt. Das Angebot richtet sich daher in erster Linie an Personen mit einschlägiger Erfahrung und Wissen.

Die Forex-Transaktionen umfassen unter anderem den Devisenhandel, aber auch Rohstoff- und Börsenindizes. Der neue Service bietet Finanznachrichten, Expertenanalysen und Bildungsmaterial als Unterstützung. Die Benutzer werden vor einem negativen Saldo in ihrem Forex-Konto geschützt.

Die Conotoxia Ltd. bietet Forex-Dienstleistungen. Sie ist in Ländern des Europäischen Wirtschaftsraums notifiziert und wird von der zypriotischen staatlichen Finanzaufsichtsbehörde CySEC reguliert.

Pressekontakt:

Anna Blask
Marketingabteilung
a.blask@cinkciarz.pl / Aleksandra Dabrowska
+(48)-885-110-500

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Forex – Ein neuer Service auf der Cinkciarz-Plattform gmbh anteile kaufen+steuer

Edmund Stoiber (CSU): „Seehofer muss in Berlin bleiben.“

Bonn/Nürnberg (ots) – Edmund Stoiber (CSU) hat sich beim CSU-Parteitag in Nürnberg zur Entscheidung Horst Seehofers geäußert, nicht erneut für das Amt des bayerischen Ministerpräsidenten zu kandidieren und stattdessen Markus Söder den Vortritt zu lassen. „Er hat die richtigen Entscheidungen getroffen. Er muss in Berlin bleiben. Das ist meine feste Überzeugung, weil wir jetzt in einer schwierigen Situation sind, der Regierungsbildung mit einem schwierigen, angeschlagenen Partner SPD. […] Und auf der anderen Seite ist es natürlich eine kluge Entscheidung, den Generationswechsel in Bayern vorzunehmen und den Stärksten innerhalb unserer Reihen eben auch zu vertrauen, die neue Aufgabe Ministerpräsident in den nächsten Jahren ausfüllen und prägen zu können. Natürlich braucht es jetzt das Vertrauen der Menschen in Bayern bei den Landtagswahlen im Herbst des nächsten Jahres. Das ist die große Herausforderung“, so der CSU-Ehrenvorsitzende im phoenix-Interview.

Ob eine Doppelspitze funktionieren könne, sei immer situationsbedingt. Stoiber stellte aber heraus: „Ein persönliches Problem darf die notwendige Zusammenarbeit der Stärksten natürlich nicht entscheidend beeinflussen. Es geht um die CSU, es geht um unsere Idee, es geht um die Vorstellung von Staat und Ordnung und Recht und Entwicklung in einer sich überschlagenen Zeit. […] Das sind doch schwerwiegende Herausforderungen.“

http://presse.phoenix.de/news/pressemitteilungen/2017/12/20171216_Stoiber/20171216_Stoiber.phtml

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Fax: 0228 / 9584 198
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presse.phoenix.de

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Edmund Stoiber (CSU): „Seehofer muss in Berlin bleiben.“ Kapitalgesellschaft

York von Heimburg zum President International IDG Communications berufen

München (ots) – 11. Dezember 2017 – York von Heimburg, Vorstand der IDG
Communications Media AG in München, ist mit sofortiger Wirkung zum
President International IDG Communications (IDGC) berufen worden.
Diese Position gab es in der weltweiten IDG-Gruppe bislang nicht.
Damit ist York von Heimburg neben seinen Aufgaben als CEO und
President von IDG Communications Media AG in Deutschland zusätzlich
für alle IDG eigenen Ländergesellschaften und die Länder, in denen
Lizenzausgaben verlegt werden, verantwortlich, insgesamt über 90
Länder inklusive China.

York von Heimburg, seit 1992 für IDG Deutschland in leitenden
Positionen tätig, wird damit seine große internationale Erfahrung in
der IDG-Gruppe in die neue Aufgabe einbringen. Rund zehn Jahre war er
Chairman der globalen IDG Sales- und Service-Einheit International
Global Solutions (IGS), und außerdem viele Jahre Mitglied des
internationalen Executive Boards in Boston.

Kumaran Ramanathan, President IDG Communications Inc., ist sich daher
sicher, dass die weltweiten Business Units unter der Führung von York
von Heimburg mit seiner mehr als 30-jährigen Erfahrung im
Medienbereich der Informationstechnologie-Branche gestärkt werden und
sich positiv entwickeln.

About IDG Communications, Inc.

IDG Communications connects the world of tech buyers with insights,
intent and engagement. IDG Communications is the world’s largest
media, data and marketing services company that activates and engages
the most influential technology buyers. Our premium brands, including
CIO®, Computerworld®, PCWorld® and Macworld®, engage the most
powerful audience of technology buyers providing essential guidance
on the evolving technology landscape. Our global data intelligence
platform activates purchasing intent, powering our clients‘ success.
IDG Marketing Services creates custom content with marketing impact
across video, mobile, social and digital. We execute complex
campaigns that fulfill marketers‘ global ambitions seamlessly with
consistency that delivers results and wins awards. IDG is the #1 tech
media company in the world, per comScore.*

Aktualisiert am 11.12.17 um 16:48

Pressekontakt:

Joachim Haack, PubliKom, Tel. 040/39 92 72-0
E-Mail: jhaack@publikom.com

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Bauwirtschaft: Drei große Baustellen in DeutschlandInvestitionen in Wohnungsbau und Infrastruktur sowie Verbesserung der Rahmenbedingungen gefordert

Berlin (ots) – „Es gibt in Deutschland drei große Baustellen, an denen die Politik im Interesse von Arbeitsplätzen und Wohlstand am dringendsten arbeiten muss!“ Mit dieser Aussage stellte die Bundesvereinigung Bauwirtschaft ihre Erwartungen an die Politik der 19. Legislaturperiode auf dem 5. Deutschen Bauwirtschaft in Berlin vor und suchte den Dialog mit Politikern verschiedener Parteien, u.a. mit dem EU-Kommissar Günther Oettinger und dem Vorsitzenden der Freien Demokraten, Christian Lindner.

Die erste Baustelle ist der Wohnungsbau. „Die Wohnungsnot ist hausgemacht! Der Staat ist daher jetzt auch in der Pflicht, ihr auf allen drei staatlichen Ebenen entgegenzuwirken“, so Karl-Heinz Schneider, Vorsitzender der Bundesvereinigung Bauwirtschaft. Mit der Mietpreisbremse würde keine einzige Wohnung gebaut! „Wie kostengünstiger gebaut werden kann, haben wir in einer Vielzahl von Papieren niedergelegt, darunter auch im Bündnis für bezahlbares Bauen und Wohnen bei Bauministerin Dr. Barbara Hendricks. An erster Stelle fordern wir die Erhöhung der AfA von zwei auf mindestens drei Prozent. Dazu gehört für uns auch, dass wir endlich über Standards und technische Anforderungen nachdenken, die wir an den Wohnungsneubau stellen. Mit der derzeit gültigen EnEV haben wir einen Niedrigstenergiestandard erreicht, mit dem Deutschland im europäischen Kontext weit vorne ist. Eine weitere Verschärfung der EnEV hin zu einem Passiv- oder gar Plusenergiehaus würde einen Kostenanstieg bedeuten, der diesen letzten Schritt zumindest jetzt nicht rechtfertigt.“ Die BVB kritisierte auch die Politik und ihre erfolglosen Versuche in den vergangenen Jahren, eine steuerliche Förderung für Modernisierungsmaßnahmen auf den Weg zu bringen.

Als zweite Baustelle nannte Schneider die öffentliche Infrastruktur. „Auch hier gilt: Der Staat ist über Jahrzehnte auf Verschleiß gefahren! Allein die kommunale öffentliche Infrastruktur schiebt ein Investitionsvolumen von rund 130 Mrd. Euro vor sich her. Hier rächt sich, dass in den vergangenen Jahrzehnten erheblich Personal in Bauämtern und Straßenverwaltungen abgebaut wurde. Jetzt, wo der Fachkräftemangel schon um die Ecke schaut, ist es für die öffentliche Verwaltung schwierig, Bauingenieure und andere Fachkräfte zu finden. „Jetzt fehlt auch der ausführenden Bauwirtschaft ein sach- und fachkundiges Pendant bei öffentlichen Aufträgen“, so Schneider.

Die dritte Großbaustelle sind für die Bauwirtschaft die Rahmenbedingungen für die Unternehmer. Schneider warnte davor, die Kostenbelastung des Faktors Arbeit weiter zu erhöhen. Er verwies auf PROGNOS, wonach der Sozialversicherungsbeitrag zügig auf 50 Prozent steigen könnte, allein aufgrund der demografischen Entwicklung, weniger Fachkräfte und mehr Rentner. Er forderte daher eine neue Bundesregierung auf, „alles Notwendige dafür tun, die Sozialbeiträge dauerhaft auf 40 Prozent zu begrenzen.“ Bezogen auf die derzeit vorhandenen 60 Mrd. Euro Rücklagen fordert Schneider, die Beiträge für die Arbeitslosenversicherung 2018 zu senken und die Vorfälligkeit der Rentenbeiträge endlich wieder abzuschaffen. Außerdem forderte die Bundesvereinigung Bauwirtschaft Investitionen nicht nur in die Bildungsinfrastruktur, sondern „auch in die Köpfe“. „Wir müssen vor allem wegkommen von der Akademisierung, die unser Land in den vergangenen Jahrzehnten geprägt hat. Denn es ist ein Irrglauben, dass ein schlechter Akademiker besser sei als ein guter Handwerker. Jeder junge Mensch sollte die Schule mit einem Abschluss in der Tasche verlassen und eine Berufsausbildung absolviert haben,“ so der Vorsitzende.

Zum Abschluss ging Schneider noch auf ein Thema ein, dass „wie kein anderes das Herz unserer Branche berührt“: die Meisterpflicht als Voraussetzung zur Unternehmensgründung. „Die damalige Entscheidung, Handwerksberufe, darunter Fliesenleger, Raumausstatter und Rollladen- und Sonnenschutztechniker und weitere Berufe, meisterfrei zu stellen, war ein großer Fehler. Wir wissen natürlich, dass es keine vollständige Revision der HwO-Novelle geben wird. Aber es muss überprüft werden, wo es zu Fehlentwicklungen gekommen ist, und in welchem rechtlichen Rahmen Korrekturen möglich sind. Hier ist die Politik dringend gefordert.“

Schneider kritisierte auch die lange Zeit der Regierungsbildung. „Normalerweise sagt man, dass nur die ersten beiden Jahre einer Legislatur für grundsätzliche Projekte genutzt werden können. Wenn man aber mehr als ein halbes Jahr für die Regierungsbildung benötigt, dann verkürzt sich die Zeit für Reformvorhaben doch deutlich.“

Die politischen Forderungen der Bundesvereinigung Bauwirtschaft zur Bundestagswahl sind unter http://www.bv-bauwirtschaft.de, Presse, Publikationen zu finden.

Pressekontakt:

Dr. Ilona K. Klein
Leiterin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Bundesvereinigung Bauwirtschaft
Kronenstr. 55-58
10117 Berlin
Telefon 030-20314-409, Fax 030-20314-420
eMail klein@zdb.de
www.bv-bauwirtschaft.de

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Bauwirtschaft: Drei große Baustellen in Deutschland
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Litsch im Streit um den Morbi-RSA: „Beirats-Expertise ernst nehmen“

Berlin (ots) – Finanziell geht es der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) so gut wie seit langem nicht mehr. Trotzdem drohen Ersatz-, Betriebs- und Innungskrankenkassen weiter mit Kassenpleiten und klagen über Ungerechtigkeiten beim Morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich (Morbi-RSA) der GKV. „Angesichts der GKV-weit sehr erfreulichen Finanzkennzahlen sollte der Expertenrat zur Weiterentwicklung des Risikostrukturausgleichs von allen Beteiligten ernst genommen werden und die Kassen sich ansonsten wieder mehr auf ihre Kernaufgabe konzentrieren, Versorgung zu gestalten“, fordert dagegen Martin Litsch, Vorstandsvorsitzender des AOK-Bundesverbands.

Laut ersten Medienberichten weist die GKV nach dem dritten Quartal 2017 einen Überschuss von rund 2,5 Milliarden Euro auf, die Rücklagen bei den 113 Krankenkassen belaufen sich auf rund 18 Milliarden Euro. Damit dürften die kassenindividuellen Beitragssätze 2018 nicht nur auf breiter Front stabil bleiben, viele Kassen denken sogar über eine Absenkung ihres Zusatzbeitrags nach. Vom Gesamtüberschuss entfallen auf die Ersatz-, Betriebs- und Innungskrankenkassen rund 1,25 Milliarden Euro, also mehr als die Hälfte. Allein der Branchenprimus, die Techniker Krankenkasse, die über zehn Millionen Menschen in Deutschland versichert, hat ein Plus von rund 476 Millionen Euro zu verzeichnen und denkt jetzt über eine Beitragssatzabsenkung nach. Litsch: „Die Zahlen sprechen Bände. In dieser Situation wirkt es befremdlich, wenn einige Kassenfunktionäre nun einen kurzfristigen politischen Handlungsbedarf oder Vorschaltgesetze herbeizureden versuchen.“ Die positive kassenartenübergreifende Finanzentwicklung halte im Übrigen schon seit über zwei Jahren an, obwohl es in dieser Zeit keine Änderungen am Morbi-RSA gegeben habe, betont Litsch.

Im Streit um dessen Weiterentwicklung plädiert der Verbandschef deshalb für Augenmaß: „Abgesehen davon, dass wir im deutschen Gesundheitswesen weitaus dringlichere Probleme haben, zum Beispiel die Sicherstellung der medizinischen Versorgung im ländlichen Raum, den Fachkräftemangel in der Pflege oder die schnelle digitale Vernetzung, wäre die künftige Bundesregierung gut beraten, sich auf die nun vorliegende wissenschaftliche Expertise zu stützen, um dem von Einzelinteressen getriebenen Dauerstreit nachhaltig die Grundlage zu entziehen.“

So hatte das Expertengremium unter anderem Vorschläge gemacht, wie der Morbi-RSA manipulationsresistenter gestaltet werden kann. Im Mittelpunkt steht vor allem die Einführung einheitlicher ambulanter Kodierrichtlinien, da die Morbidität ohne ambulante Diagnosen nicht ausreichend abgebildet werden kann. Dieses Anliegen unterstützen die AOKs ausdrücklich und haben zum Umgang mit ambulanten Kodierungen entsprechend des Heil- und Hilfsmittelgesetzes bereits im Juni 2017 gemeinsame Eckpunkte festgelegt.

Mit seinem Sondergutachten hat der Wissenschaftliche Beirat beim Bundesversicherungsamt erstmals seit 2011 eine wissenschaftlich fundierte Analyse des Morbi-RSA durchgeführt und daraus Empfehlungen zu dessen Weiterentwicklung abgeleitet. Die nun vorliegende Expertise stützt sich auf Daten aller Krankenkassen und Erfahrungen seit Einführung des Risikostrukturausgleichs im Jahr 2009. Sie war zuvor von allen Krankenkassen und Kassenverbänden gefordert worden. Im Rahmen eines Anhörungsverfahrens hatten diese umfassend von der Möglichkeit Gebrauch gemacht, ihre Evaluationsvorschläge einzubringen. Für das Sondergutachten wurde der Wissenschaftliche Beirat extra um zwei Experten erweitert, darunter auch der Vorsitzende der Monopolkommission, Professor Achim Wambach, ausgewiesener Experte für Wettbewerbsfragen.

„Alle gesundheitspolitischen Akteure haben nun erstmals für mögliche Reformen verlässliche und umfassende Daten und Fakten vorliegen. Dieses Pfund sollten wir nutzen“, so Martin Litsch.

Pressekontakt:

Dr. Kai Behrens
Telefon: 030 / 34646-2309
Mobil: 01520 / 15603042
E-Mail: presse@bv.aok.de

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Litsch im Streit um den Morbi-RSA: „Beirats-Expertise ernst nehmen“ gmbh kaufen münchen

Die Verbraucher in Deutschland legen auch 2017 viel Wert auf Schönheits- und Haushaltspflege. Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/51480 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: „obs/Industrieverband Körperpflege-… mehr

Frankfurt (ots) – Die Verbraucher in Deutschland legen auch 2017 viel Wert auf Gesichtspflege, Reiniger & Co. Die Konsumausgaben für Produkte aus den Bereichen Schönheitspflege und Haushaltspflege bleiben 2017 insgesamt stabil und weisen nach Angaben des Industrieverbandes Körperpflege- und Waschmittel (IKW) mit 18,2 Milliarden Euro ein leichtes Plus von 0,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr aus.

Kosmetika dienen dem Ausdruck der Persönlichkeit. Sie tragen zu Wohlbefinden, Selbstsicherheit und Gesundheit bei. Entsprechend hoch stehen die Produkte in der Gunst der Konsumenten: Über alle Produktgruppen hinweg gaben Verbraucher hochgerechnet auf das Gesamtjahr 2017 für Schönheitspflegemittel 13,6 Milliarden Euro aus. Das entspricht einem Plus von 0,5 Prozent gegenüber 2016. Dabei zeigte die mit 3,1 Milliarden Euro umsatzstärkste Einzelkategorie der Haut- und Gesichtspflegemittel mit einem Zuwachs von 3,1 Prozent auch das kräftigste Wachstum. Ebenfalls deutlich zur Wertsteigerung beitragen konnten die Mund- und Zahnpflegemittel mit einem Anstieg um 2,7 Prozent auf 1,5 Milliarden Euro und die Bade- und Duschzusätze mit plus 2,5 Prozent auf 900 Millionen Euro. Rückläufig um 5,3 Prozent waren hingegen Pre- und Aftershaves.

Auch Putzen ist heute viel mehr als nur „Saubermachen“ und erfüllt das Bedürfnis nach Übersichtlichkeit und Sicherheit in einer immer komplexer werdenden Welt. Die Ausgaben für die Haushaltspflege bleiben mit 4,6 Milliarden Euro annähernd auf Vorjahresniveau (minus 0,3 Prozent). Zulegen konnten hingegen die Reinigungsmittel um 0,9 Prozent auf 1,1 Milliarden Euro und die Geschirrspülmittel, für die Konsumenten 750 Millionen Euro und damit 0,4 Prozent mehr als im Vorjahr ausgaben. Die Kategorie, die sich am schwächsten entwickelte, war mit einem Rückgang um 4,8 Prozent Fein- und Spezialwaschmittel.

„Schönheits- und Haushaltspflegeprodukte bleiben für den Verbraucher ein Garant für das gute Gefühl: Die Umsätze im stationären Handel halten sich auf dem hohen Niveau der Vorjahre“, so Christoph Knoke, Managing Director vom Marketing-Beratungsunternehmen IRI Information Resources. Als besonders aussichtsreich bewertet Knoke den Online-Handel: „Die Umsätze im Online-Handel wachsen laut IRI E-Commerce Panel zweistellig. Hier liegt riesiges Potenzial für die Branche“, erklärt Knoke.

Wachstumschancen ergeben sich nach Einschätzung der Gesellschaft für Konsumforschung auch durch die Tendenz der Verbraucher, ihr Leben zunehmend durchzukomponieren: „Der Markt bleibt in Bewegung und die Ausbreitung des pointillistischen Lebensstils bietet große Möglichkeiten“, so Dr. Robert Kecskes, Senior Insights Director bei der GfK.

In die Zukunft blicken die IKW-Mitgliedsunternehmen optimistisch: Im Rahmen einer Mitgliederbefragung beurteilten 68 Prozent die zukünftige Marktentwicklung mit „gut“ oder „sehr gut“. „Wenn es um die Nutzung von Wertpotenzialen geht, spielt Innovation eine herausragende Rolle – ein Bereich, in dem die im IKW vertretenen Unternehmen besonders stark sind“, so Georg Held, Vorsitzender des IKW und Geschäftsführer von L’Oréal Deutschland. Das spiegelt sich auch in einer ausgeprägten Investitionsneigung wider: 62 Prozent der Befragten planen größere Investitionen oder haben sie bereits durchgeführt. Deutlich spürbar sind die positiven Aussichten auch bei der Beschäftigung. Fast die Hälfte der Unternehmen sucht neue Mitarbeiter oder hat vor Kurzem bereits das Team verstärkt. IKW-Geschäftsführer Thomas Keiser: „Unsere Industrie bleibt mit ihrer Innovationskraft und ihrem Gespür für Verbraucherwünsche ein Motor des privaten Konsums.“ Insgesamt erwartet der IKW für 2018 in den Bereichen Schönheitspflegemittel und Haushaltspflegemittel eine weitere positive Entwicklung um zwei Prozent.

Hinweis an die Redaktionen:

Die gesamte Pressemappe finden Sie auf https://www.ikw.org/ikw/presse/ Weiteres Bildmaterial, unter anderem Grafiken zum Schönheits- und Haushaltspflegemarkt senden wir Ihnen gerne auf Anfrage.

Pressekontakt:

Karen Kumposcht
Public Relations/Public Affairs Managerin
Industrieverband Körperpflege und Waschmittel e. V.
Mainzer Landstraße 55, 60329 Frankfurt am Main
T +49.69.25561331 / F +49.69.237631 / kkumposcht@ikw.org /
www.ikw.org

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Schönheits- und Haushaltspflege weiter auf hohem Niveau Unternehmensgründung GmbH

Exklusive Geschenkewelten bei Thalia: Snoopy bekommt einen großen AuftrittMit Snoopy-Themenwelt durchs JahrPassende Weihnachtsgeschenke für alle, die Bücher lieben

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Exklusive Geschenkewelten bei Thalia: Snoopy bekommt einen großen Auftritt / Mit Snoopy-Themenwelt durchs Jahr / Passende Weihnachtsgeschenke für alle, die Bücher lieben / Snoopy loves Thalia / Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/127872 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle… mehr

Hagen (ots) – Snoopy und Thalia – das passt. In zahllosen Geschichten und Comic-Strips sieht man den weltberühmten Beagle lesend, schmökernd und sogar selber schreibend. Damit ist der heimliche Star des Kult-Comics ‚Peanuts‘ wie geschaffen, um Bücher-Fans zum Weihnachtsfest eine Freude zu machen. Ab dem 3. Dezember 2017 erhält Snoopy Einzug in der ersten exklusiven Thalia Geschenkewelt. Etwa mit Kuscheltieren und Stempeln für die Kleinsten, individuell kreierten Kaffeebechern, Frühstücksbrettchen und stylischen Jutebeuteln liefert Thalia reichlich Inspirationen – und die perfekte Ergänzung zum Buch-Geschenk unterm Weihnachtsbaum.

Schon im November konnten sich Thalia Kunden neben dem Buch-Sortiment von einer kreativ zusammengestellten Themenwelt rund um den gemütlichen Trend „Hygge“ inspirieren lassen. Pünktlich zum Weihnachtsfest legt das Unternehmen noch einmal nach: Mit Snoopy als bücherliebenden Protagonisten. Das Besondere dabei: In ihrer Wertigkeit und Eigenständigkeit gibt es die Snoopy-Produkte so nur bei Thalia. Erstmals entwickelt der Buchhändler eine eigene Geschenkartikel-Kollektion und weitere werden folgen – zur Freude aller, die gern lesen. Viele Motive und Produkte der neuen Eigenmarke umkreisen die Welt der Bücher und sind somit die perfekte Ergänzung zum Buch-Geschenk unter dem Weihnachtsbaum.

Ab 2018 bekommt Snoopy einen festen Patz bei Thalia: Der reichhaltige Snoopy-Fundus aus 50 Jahren liefert schließlich jede Menge schlauer und wortgewandter Ideen für individuelle Präsente.

Pressekontakt:

Sarah Malke, Manager Corporate Communications
Thalia Bücher GmbH
Telefon: 02331 8046-1559
E-Mail: s.malke@thalia.de

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Exklusive Geschenkewelten bei Thalia: Snoopy bekommt einen großen Auftritt
Mit Snoopy-Themenwelt durchs Jahr
Passende Weihnachtsgeschenke für alle, die Bücher lieben gesellschaft kaufen was beachten

Holy Hamburg – Zeit zum Genießen: Hamburger Weihnachtsmärkte läuten die Adventszeit ein

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Kann es zur Einstimmung auf die Weihnachtszeit Schöneres geben, als über einen Weihnachtsmarkt zu schlendern und die vielen kulinarischen Angebote zu entdecken und zu genießen. Hier bieten die Hamburger Weihnachtsmärkte ein sehr breit gefächertes Programm – egal ob in der Innenstadt am Rathaus oder direkt an der Alster, in Hamburg findet …

Hamburg (ots) – Ab dem heutigen Montag startet in Hamburg offiziell die Weihnachtszeit: die 16 innerstädtischen Weihnachtsmärkte haben ihre Pforten geöffnet und bieten Genuss pur. Mehr Abwechslung bietet keine deutsche Weihnachtsdestination: mal traditionell-nostalgisch mit Glühwein, Printen und Mandeln auf dem Rathausmarkt, mit Lebkuchenhäuschen auf dem neugestalteten Gänsemarkt, exklusiv mit Champagner an der Alster, laut und bierselig auf der Reeperbahn oder mit Cocktails und Diskomusik auf der schwul-lesbischen Winter Pride in St. Georg. Videos und genussvolle Bilder unter www.hamburg-tourism.de/holyhamburg.

Die Adventszeit ist für jeden einzelnen von uns aus einem persönlichen Grund die schönste Zeit des Jahres. Plätzchen und Schokolade zum Frühstück sind erlaubt, der Glühwein taut die Gemüter auf und ein Meer aus Lichtern verwandelt die graue Landschaft in eine funkelnde Traumwelt. Wieso also versuchen der schönsten Zeit des Jahres zu entfliehen? Es ist doch viel einfacher – und außerdem schöner – sich der Magie der Adventszeit hinzugeben. Auf 16 Märkten lässt sich in der Hamburger Innenstadt die gesamte Bandbreite der vorweihnachtlichen Genüsse mit allen Sinnen erleben. Hier kann niemand dem Zauber von Heiligabend entkommen. Und shoppt nebenan in den geschmückten Einkaufsstraßen und Passagen gleich seine Weihnachtsgeschenke.

Das Herz der Hamburger Weihnachtszeit schlägt besonders stark im Zentrum der Stadt. Auf dem Rathausplatz betritt man einen historischen Weihnachtsmarkt wie aus dem Bilderbuch. Millionen Besucher lassen sich hier jedes Jahr von den vielen Lichtern, herrlichen Gerüchen und tausend glücklichen Gesichtern verzaubern. Alles was traditionell zu Weihnachten dazugehört, lässt sich hier finden: Kunsthandwerk, weihnachtliche Kulinarik und Bio-Glühwein. Wenn dann noch der Weihnachtsmann mit seinen Rentieren vorbei an der festlich beleuchteten Rathausfassade über den Platz fliegt und „Ho Ho Ho“ ruft, kann man nicht anders als lächeln (27.11.-23.12., 11-21 Uhr; Sa/So bis 22 Uhr).

Nur ein paar Meter weiter an der Alster trifft die Tradition auf Moderne. Die schicken Zelte des „Weißenzauber“ am Jungfernstieg bringen ein elegantes, klassisches Ambiente an Hamburgs blaue Mitte. Am schönsten ist es, sich einen heißen Glühwein zu schnappen und entlang des Wassers mit Blick auf den beleuchteten Weihnachtbaum mitten im See zu spazieren (27.11.-30.12., 11-21 Uhr, Fr/Sa bis 22 Uhr).

Ein Stück weiter auf dem Weihnachtsmarkt am Gänsemarkt wird dieses Jahr erstmals ein idyllisches Dorf aus Lebkuchen-Häuschen entstehen: individuell gestalteten Pfefferkuchen-Häuschen mit Zuckerguss bieten kulinarische Weihnachtsgenüsse (27.11.-23.12., 11:30-21 Uhr, Gastronomie bis 23 Uhr).

Weniger klassisch aber umso bunter und ausgefallener ist der Weihnachtsmarkt im Herzen von St. Georg, auch bekannt unter dem Namen „Winter Pride“. Der einzige schwul-lesbische Weihnachtsmarkt bietet speziell eine weihnachtsmusik-freie Zone (27.11.-30.12., 12-22 Uhr, Fr/Sa bis 24 Uhr).

Wie immer konnte man es auf St. Pauli nicht abwarten: der Kiez hat schon eine Woche früher mit Weihnachten angefangen und traditionell laut und schrill den Santa Pauli Weihnachtsmarkt eröffnet. Nightlife, Afterwork-Party und nicht ganz ernst gemeinte Geschenkideen gehen hier Hand in Hand – inklusive abendlicher Stripshows (bis 23.12., Mo-Mi 16-23 Uhr, Do 16-24 Uhr, Fr/Sa 13-1 Uhr, So 13-23 Uhr).

Neben all den besonderen Eindrücken für Seh-, Geruchs- und Geschmackssinn, ist die Zeit, die wir mit Familie und Freunden verbringen immer noch die bedeutsamste. Der Glühwein schmeckt besser gemeinsam, Weihnachtslieder klingen schöner im Chor und Geschenke kauft man lieber für Andere. Weihnachten ist eben erst gemeinsam etwas Besonderes.

Dieses Gefühl und genussvolle Eindrücke von den verschiedenen Hamburger Weihnachtsmärkten finden sich unter dem Motto „Holy Hamburg“ als Videos und Fotos unter www.hamburg-tourism.de/holyhamburg oder im Social Web unter #holyhamburg.

Pressekontakt:

Hamburg Tourismus GmbH, Julia Bankus, Tel.: +49(0)40-30051495
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