Lieferanten und Kunden besser kennenCoface kommt mit neuen Wirtschaftsauskünften auf den Markt

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Mainz (ots) – Ein guter Auftrag: Ein Kunde bestellt ordentlich. Aber auch ein gutes Geschäft? Kann gut gehen, kann schief gehen mit der Bezahlung. Gegen das Prinzip Hoffnung bei Kundenbeziehungen hilft nach Ansicht des Kreditversicherers Coface nur professionelles Kreditmanagement. Dafür sind Informationen über die Geschäftspartner unerlässlich. \“Informationen sind die Basis für das Kreditmanagement\“, sagt Téva Perreau.

Der CEO Northern Europe Region bei Coface kennt viele Fälle, wo das Vertrauen in die Zahlungsfähigkeit von Kunden zu schweren finanziellen Verlusten beim Lieferanten geführt hat. Vorsicht gilt auch auf der anderen Seite der Wertschöpfungskette. Zulieferer sollten nicht nur nach der Qualität ihrer Produkte beurteilt werden, sondern immer auch nach ihrer finanziellen Leistungsfähigkeit. \“Unternehmen haben auf beiden Seiten ein großes Risiko, Produktionsprobleme durch ausgefallene Lieferanten hier, Liquiditätsprobleme durch verspätete oder ausgefallen Zahlungen dort\“, beschreibt Perreau diese Sandwich-Position. \“Aus dem Risiko Wertschöpfung zu machen, ist das Ziel des Kreditmanagements.\“

Coface, als Kreditversicherer global unterwegs und auch mit einer Factoringgesellschaft im Finanzierungssegment aktiv, komplettiert jetzt das Portfolio im Geschäftszweig Informationen. Zu den Services, mit denen Unternehmen online die Bonität ihrer Geschäftspartner überprüfen können, kommen die \“Coface Business Information\“ hinzu. Die Auskünfte über Unternehmen sind als Kurzauskunft (\“Snapshot\“) oder Vollauskunft mit Bilanzzahlen erhältlich. Beide Varianten sind online über das Kundenportal zu beziehen. \“Die Antwort gibt es sofort, sofern uns das angefragte Unternehmen schon bekannt ist, oder binnen weniger Tage, wenn wir eine neue Recherche anstoßen müssen und der Kunde das möchte\“, erklärt Guido Bestle, Head of Commercial for Services Germany bei Coface.

Als weltweit operierendes Unternehmen kennt Coface rund 80 Millionen Unternehmen und deckt als Kreditversicherer Risiken in Höhe von fast 500 Milliarden Euro ab. Grundsätzlich sind die Business Information zu Unternehmen aus über 200 Ländern beziehbar.

Infos: www.coface.de

Pressekontakt:

Coface, Niederlassung in Deutschland
nPressesprecher Erich Hieronimus
nTel. 06131/323-541
nerich.hieronimus@coface.com
nwww.coface.de

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KfW Award Gründen 2017: Erfolgsgeschichten machen Lust auf Unternehmertum

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Frankfurt am Main (ots)

   - 16 Landessieger stehen festn   - Auszeichnung für erfolgreiche Gründerinnen und Gründer für ihrenn     Geschäftsaufbaun   - Preisverleihung am 12.10.2017 im Bundeswirtschaftsministerium inn     Berlinn   - Wettbewerb insg. mit 35.000 EUR dotiert 

Die 16 Landessieger des diesjährigen Wettbewerbs KfW Award Gründen 2017 der KfW Bankengruppe sind ausgewählt und werden am 12. Oktober im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie in Berlin während einer feierlichen Gala prämiert. Die KfW prämiert mit dem Award erfolgreiche Gründer, die aus einer Idee ein zukunftsträchtiges Unternehmen geschaffen haben. Der Award ist eine Qualitätsauszeichnung für junge Unternehmen. Mit seiner Vergabe möchte die KfW sowohl die erfolgreichen Gründerinnen und Gründer auszeichnen, als auch dazu beitragen, dass der Schritt in die Selbstständigkeit mehr öffentliche Anerkennung erfährt.

Insgesamt ist der KfW Award Gründen mit 35.000 EUR dotiert. Alle Landessieger erhalten je 1.000 EUR, eine Einladung zur Preisverleihung nach Berlin mit Hotelaufenthalt und Besuchsprogramm und die Unterstützung einer PR-Agentur. Außerdem qualifizieren sich die 16 Landessieger gleichzeitig für den Bundessieg im Wettbewerb, dieser ist mit weiteren 9.000 EUR verbunden und wird während der Gala verliehen. Zudem wird vom Auditorium ein Publikumspreis (5.000 EUR) vergeben. Ein weiteres Unternehmen erhält den diesjährigen Sonderpreis Social Entrepreneurship, der mit 5.000 EUR dotiert ist.

Unternehmen aller Branchen ab dem Gründungsjahr 2012 konnten sich bewerben. Ausgewählt wurden die Preisträger von einer Jury aus erfahrenen Vertreterinnen und Vertretern aus der KfW, Förderinstituten, Wirtschaft, Politik und Medien, die die Geschäftsideen nach ihrem Innovationsgrad, ihrer Kreativität und der Übernahme gesellschaftlicher Verantwortung bewerteten. Berücksichtigt wurde zudem auch, wie umweltbewusst die Umsetzung erfolgte und ob Arbeits- und Ausbildungsplätze geschaffen oder erhalten wurden.

Die diesjährigen Landessieger im Überblick:

Baden-Württemberg:nKrimmers Backstub\' (Bäckerei, Nachfolge) www.krimmers-backstub.de 
Bayern:nToposens GmbH (3D-Ultraschallsensor) www.toposens.com 
Berlin:nGreta & Starks Apps (inklusive Kino-App) www.gretaundstarks.de 
Brandenburg:nWP Systems GmbH (Rotorblatt-Wartungssysteme) www.windpowersystems.de 
Bremen:nPapa Türk GmbH (Erfrischungsgetränke) www.papatuerk.de 
Hamburg:neBlocker GmbH (anonymes Surfen und Jugendschutz im Internet) nwww.eblocker.com 
Hessen:nZentrales Fundbüro/Have it back (online-Fundbüro) www.haveitback.com 
Mecklenburg-Vorpommern:nLunch Vegaz GmbH (veganes Bio-Essen) www.lunchvegaz.de 
Niedersachen:nTKT Kunststoff-Technik GmbH (Spritzgussbauteile, Nachfolge) nwww.tkt-plastics.com 
Nordrhein-Westf.:nCreapaper GmbH (Papier aus Gras) www.creapaper.de 
Rheinland-Pfalz: nAmbibox GmbH (Software für Batteriespeicher) www.ambibox.de 
Saarland:nFlairLux GmbH (individuelle Leuchten) www.creative-cables.de 
Sachsen:nwatttron GmbH (Heizystem für Kunststoffverformung) www.watttron.de 
Sachsen-Anhalt:nRäubersachen (Ökologische Kinderkleidung zum Mieten) nwww.raeubersachen.de 
Schleswig-Holst.:nAuris Hörakustik Brömel & Fromm (Hörakustik, Nachfolge) nwww.auris-hoerakustik.de 
Thüringen:nAXSOL GmbH (mobiles Solarladegerät) www.axsol.de 

Der Sonderpreis für Social Entrepreneurship geht an das Institut für Inklusive Bildung aus Schleswig-Holstein, www.inklusive-bildung.org

Hinweis: Weitere Informationen rund um das Thema KfW Award finden Sie unter www.kfw.de/award.

Am Morgen des 13.10.2017 versenden wir eine weitere Presseerklärung mit den weiteren Preisträgern.

Pressekontakt:

KfW, Palmengartenstr. 5 – 9, 60325 Frankfurt
nKommunikation (KOM), Sonja Höpfner,
nTel. +49 (0)69 7431 4306, Fax: +49 (0)69 7431 3266,
nE-Mail: Sonja.Hoepfner@kfw.de, Internet: www.kfw.de

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VDIK: Pkw-Markt im September stabil

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Bad Homburg (ots) – Der deutsche Pkw-Markt blieb im September 2017 mit 288.035 Pkw-Neuzulassungen insgesamt 3,3 Prozent unter dem Vorjahresmonat. Arbeitstagbereinigt (September 2017: minus ein Arbeitstag) ergibt sich rechnerisch für den Gesamtmarkt sogar ein leichtes Plus. Der Rückgang der Zulassungen von Pkw mit Dieselmotor verstärkte sich im September auf 21,3 Prozent. Die Neuzulassungen privater Kunden erreichten mit rund 102.300 Einheiten im September annähernd das Niveau des Vorjahresmonats.

In den ersten neun Monaten des Jahres wurden insgesamt 2,612 Mio. Pkw neu zugelassen, ein Plus von 2,2 Prozent zum Vergleichszeitraum des Vorjahres. Die VDIK-Mitglieder steigerten ihre Verkäufe von Januar bis September mit 8 Prozent deutlich stärker als der Gesamtmarkt und sind damit allein für das Mehrvolumen des Marktes verantwortlich. Sie verbesserten ihren Marktanteil um rund 2 Prozentpunkte auf jetzt 38,1 Prozent.

Die Neuzulassungen von Pkw mit Dieselmotor büßten kumuliert 11 Prozent ein, mit stark negativer Tendenz in den letzten Monaten. Mit 1,054 Mio. Pkw-Neuzulassungen beträgt ihr Anteil an den Gesamtzulassungen zurzeit 40,3 Prozent. Im gleichen Zeitraum legten die Neuzulassungen von Pkw mit alternativen Antrieben um 81 Prozent zu. Allein die Elektrozulassungen stiegen um 114 Prozent.

Der Privatmarkt legte von Januar bis September 2017 um 2,5 Prozent zu, mit 920.000 Neuzulassungen hält er weiterhin den Anteil von 35 Prozent am Pkw-Markt. Die internationalen Hersteller konnten mit 430.000 privaten Neuzulassungen, einem Plus von 9,5 Prozent, ihren Anteil im Privatmarkt auf knapp 47 Prozent steigern.

VDIK-Präsident Reinhard Zirpel: \“Die Unsicherheit über die Zukunft des Dieselmotors führt zu einer deutlichen Hinwendung zum Benziner. Zur Vermeidung negativer Gesamtemissionseffekte sollten die weiteren Diskussionen mit größtmöglicher Sachlichkeit geführt werden.\“

Pressekontakt:

Ihr Ansprechpartner:
nThomas Böhm
nLeiter Referat Presse/PR/Messe
nTelefon: 06172/98 75 35
nTelefax: 06172/98 75 46
nE-Mail: boehm@vdik.de

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Hohe Investmentnachfrage drückt Renditen weiter nach unten – Deutscher Gewerbeimmobilien-Investmentmarkt nahe der historischen Höchststände

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Frankfurt (ots) – \“Politische Börsen haben kurze Beine.\“ Wieder einmal hat sich diese derzeit oft zitierte Börsianerweisheit auch nach der Bundestagswahl bestätigt. Nur kurz rutschte der Dax ins Minus, um dann sofort wieder die Kehrtwende in positives Terrain anzutreten. Auch wenn das Ergebnis eine zähe und langwierige Regierungsbildung erwarten lässt, so ist doch zumindest mit Merkels Wiederwahl das eingetreten, was allgemein erwartet wurde. Aus Sicht der Wirtschaft ist die Botschaft allerdings auch klar: es darf jetzt keinen Stillstand geben, die dringenden Fragen wie die Zukunft Europas, Strukturreformen im Arbeitsmarkt, Zuwanderung, Energiewende und Digitalisierung müssen Eingang in das Regierungsprogramm finden und es bedarf insofern möglichst schnell einer stabilen und handlungsfähigen Regierung.

Auf den Finanzmärkten ist der Reigen an politischen Wahlen in Europa damit zunächst einmal abgehakt, Blessuren keine erkennbar. Wesentlich relevanter aus finanzpolitischer Sicht bleibt dagegen der Blick über den Kanal in Sachen Brexit, der Blick über den großen Teich auf die Trumpsche \“Twitter-Politik\“ sowie der Blick auf die Zinspolitik der FED und der EZB.

Diesen Themenfokus haben letztendlich auch Immobilien-Investoren. In einer jüngst durchgeführten JLL-Umfrage unter deutschen Investoren nannte das Gros der Antwortenden den Brexit als politisches Ereignis mit größtem Einfluss auf den deutschen Immobilieninvestmentmarkt mit erwarteten Vorteilen und Stimuli für Kontinentaleuropa und insbesondere für Deutschland. Mündend in steigender Investorennachfrage und Preissteigerungen. Es folgt die Zinspolitik, bzw. das aktuelle Zinsniveau als relevantes Ereignis. Hier ist nach Aussage vieler Investoren keine Zinswende in Europa erkennbar oder kurzfristig zu erwarten. \“Der Druck auf die Immobilien-Renditen bleibt somit erhalten. Solange die Renditelücke zwischen Immobilieninvestments zu Staatsanleihen die aktuellen Spanne behält, bleiben Investments auf den deutschen Immobilienmärkten ebenfalls hoch. Gleichzeitig geht der Blick immer wieder in Richtung USA, wo die FED bereits weitere Zinsschritte angekündigt hat und damit die Zinsdifferenz zu Europa immer weiter zunimmt. Die Frage bleibt, inwieweit und wie schnell dann der Druck auf die EZB wächst, auch in Europa an der Zinsschraube zu drehen\“, so Timo Tschammler, CEO JLL Germany.

Und weiter: \“Solange das aber nicht passiert – und die nach wie vor niedrigen Inflationsraten in der Eurozone bieten weiterhin Nährboden für Zinserhöhungen – bleibt das Zinsniveau die Triebfeder auch für den deutschen Investmentmarkt.\“

Transaktionsvolumen im deutlichen Plus gegenüber dem Vorjahr

Mit nahezu ungebremster Dynamik hat der deutsche Gewerbeimmobilien-Investmentmarkt die Sommermonate durchlaufen. Mit 12,8 Mrd. Euro in den Monaten Juli bis September ist zwar ein etwas geringerer Wert als im Vorquartal erzielt worden, die Anzahl der Abschlüsse aber lässt kein Abflauen der Nachfrage erkennen. Es bleibt dabei: es mangelt an geeigneten Produkten. Dies deckt sich auch mit den Ergebnissen unserer September-Umfrage. Fast die Hälfte der Antwortenden will in den kommenden 12 Monaten per Saldo die Immobilienbestände erhöhen und weitere fast 40 % wollen ihre Bestände halten. Hemmschuh für die überwiegende Anzahl der von uns befragten Investoren ist nach wie vor die Produktknappheit.

Für den Neunmonatszeitraum 2017 summiert sich das deutschlandweite Transaktionsvolumen auf 38,6 Mrd. Euro, ein Plus gegenüber dem Vorjahr um 19 %, das zweitbeste Dreivierteljahr nach 2007. \“Im Moment spricht nichts dagegen, dass diese Entwicklung auch im letzten Quartal anhalten wird. Insofern gehen wir von einem Gesamtjahres-Transaktionsvolumen von 50 bis 55 Mrd. Euro aus. Es wird spannend, ob 2017 an das Rekordjahr 2015 mit 55,1 Mrd. Euro heranreichen kann\“, so Tschammler.

Größte Einzeltransaktion des Jahres kurz vor Quartalsende – Portfoliotransaktionen überproportional am Ergebnis beteiligt

Kurz vor Quartalsschluss kam mit dem Verkauf des Berliner Sony Centers für rund 1,1 Mrd. Euro an einen kanadischen Pensionsfonds auch die größte Transaktion des Quartals und die bis dato größte Einzeltransaktion des Jahres zustande.

Mit einem Volumen von 465 Mio. Euro war die zweitgrößte Transaktion des dritten Quartals eine Portfoliotransaktion, der Verkauf von 11 Hotels an einen global agierenden Fonds Manager. In der Dreivierteljahresbetrachtung schaffte es dieser Abschluss immerhin auf Platz 5. Überhaupt hat sich der Trend zum Erwerb von Portfolios fortgesetzt. Sieben der zehn größten Transaktionen des laufenden Jahres waren Portfolios, die sich zusammen auf 5,4 Mrd. Euro und damit auf immerhin rund 14 % des deutschlandweiten Transaktionsvolumens aufsummierten. Vor diesem Hintergrund ist es nicht verwunderlich, dass die Steigerung von Portfolio-Transaktionen gegenüber dem Vorjahr mit 25 % auch überproportional ausfiel. Auf die Top 10 – Transaktionen folgen im bisherigen Jahresverlauf 17 weitere Einzel- und Paketabschlüsse mit jeweils 200 Mio. Euro oder mehr. \“Die zum Halbjahr vermehrt beobachteten konkreten Abschlüsse institutioneller Investoren aus dem asiatischen Raum haben sich im dritten Quartal zwar nicht fortgesetzt, dennoch bleibt das Interesse dieser Käufergruppen am deutschen Markt bestehen. Wir rechnen bis Ende des Jahres mit weiteren Abschlüssen jenseits der 100-Mio.-Euro-Marke\“, betont Tschammler.

Leichte Risikoausweitung in Bezug auf den geographischen Fokus bleibt bestehen

Aggregiert entfielen zwischen Januar und Ende September rund 20,4 Mrd. Euro auf die sieben großen Investment-Hochburgen Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, Köln, München und Stuttgart. Dies entspricht einem Plus von 19 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Damit hat sich auch hier der Trend vom Halbjahr verfestigt: Investoren nehmen im erhöhten Maße auch Standorte abseits der Metropolen ins Visier. Mit 18,2 Mrd. Euro lag das Transaktionsvolumen außerhalb der Big 7 nur noch um rund zwei Milliarden unter dem der großen Märkte. Das Wachstum im 12-Monatsvergleich fiel mit knapp 19 % auch ähnlich aus. Dennoch bleibt das Gefälle innerhalb der Assetklassen bestehen. Nach wie vor werden fast 70 % aller Bürotransaktionen (bezogen auf das Volumen) innerhalb der Big 7 gedreht.

Berlin bleibt unangefochten Investment-Hauptstadt

Die insgesamt für Berlin notierten 5,9 Mrd. Euro sind gleichbedeutend einem Plus gegenüber dem Vorjahr von 74 %. Allein im letzten Quartal konnten vier Transaktionen mit jeweils mehr als 200 Mio. Euro in der Hauptstadt registriert werden. \“Das sehen wir nicht so häufig in einer Stadt in einem Quartal\“, so Helge Scheunemann, Head of Research JLL Germany. München folgt auf Platz 2 mit 4,1 Mrd. Euro (+ 25 %) und Frankfurt mit 3,3 Mrd. Euro. Die Bankenmetropole gibt aktuell ein widersprüchliches Bild ab. Einem stark anziehenden Vermietungsmarkt steht ein Investmentmarkt gegenüber, der im Vergleich zum Vorjahr einen Rückgang um 7 % verzeichnen musste. \“Dennoch scheint der Ausblick in die nähere Zukunft gut zu sein. Zahlreiche Investoren erwarten, dass sich die Ereignisse rund um den Brexit positiv auf die Investitionen in Deutschland und vor allem auf Frankfurt auswirken werden\“, meint Scheunemann. Neben Frankfurt musste Hamburg einen signifikanten Rückgang des Transaktionsvolumens mit hinnehmen (- 27 %). Hier fehlte es bislang an den großen Tickets. Die größte Transaktion des letzten Quartals war der Verkauf der Kaiser-Galerie für rund 170 Mio. Euro.

Einzelhandelsimmobilien wieder auf Platz zwei

An der Rangfolge der \“Beliebtheitsskala\“ hat sich auch im dritten Quartal nur wenig geändert. Büroimmobilien sind nach wie vor auf Platz 1, haben ihren Anteil gegenüber dem Halbjahresergebnis sogar noch etwas ausgebaut. Rund 17,3 Mrd. Euro flossen in diese Assetklasse (45 %). Einzelhandelsimmobilien, die ihren Anteil relativ stabil halten konnten (19 %), haben den zweiten Platz von den Logistikimmobilien wieder zurückerobert. Der grundlegende Trend einer deutlich erhöhten Investorennachfrage für Logistikflächen bleibt bestehen. Dies spiegelt sich letztendlich auch in der Entwicklung der Renditen wider. Gleichzeitig scheint das \“Misstrauen\“ gegenüber der Zukunftsfähigkeit des stationären Einzelhandels (noch) nicht so ausgeprägt, die sich bietenden Kaufmöglichkeiten, wenig zahlreich, werden genutzt. \“Die Entwicklung des Transaktionsvolumens für Senioren- und Pflegeimmobilien zeigt stetig nach oben, sie konnten immerhin eine knappe Milliarde bilanzieren\“, so Scheunemann.

Und wieder richtig Bewegung bei den Renditen

Nach der kurzen Verschnaufpause im zweiten Quartal zeigen die Spitzenrenditen bis Ende September erneut einen Sinkflug. Ob damit nun ein Plateau erreicht ist, ist nur schwer abzusehen. \“Was wir aber bemerken ist eine immer stärker gewichtete Erwartung von Mietpreissteigerungen insbesondere bei Büroimmobilien. Angesichts der sehr robusten Konjunktur und der Expansionspläne vieler Unternehmen verstärkt sich der insgesamt sehr positive Ausblick der Nutzermärkte mit entsprechend positiven Konsequenzen auf die Wertentwicklung\“, betont Timo Tschammler.

Im Schnitt über alle sieben Hochburgen hinweg liegt die Spitzenrendite für Büroimmobilien am Ende des dritten Quartals bei 3,39 % und damit nochmals acht Basispunkte unter dem Wert im zweiten Quartal. Bis Ende des Jahres erwarten wir einen nochmaligen Rückgang auf dann 3,24 %. In Berlin dürfte eine Schallmauer nach unten durchbrochen werden: erstmals stünde bei einer deutschen Bürohochburg eine \“2\“ vor dem Renditekomma. In Kombination mit dem erwarteten Mietwachstum wird sich auch für das Gesamtjahr 2017 im dritten Jahr in Folge ein Kapitalwertwachstum im zweistelligen Prozentbereich erzielen lassen.

\“Wie bereits zum Halbjahr erwartet, zeigt auch die Renditekurve für Logistikimmobilien kräftig nach unten. Hier werden im Schnitt mittlerweile 4,70 % erzielt. Bis Jahresende erwarten wir ein weiteres Absinken um rund 20 Basispunkte auf voraussichtlich 4,50 % im Schnitt\“, sagt Helge Scheunemann.

Für innerstädtische Geschäftshäuser gilt die Diskrepanz von Angebot und Nachfrage in besonderem Maße. Deshalb gab es hier in Bezug auf die Renditen erneuten \“Korrekturbedarf\“ nach unten. Über die Big 7 hinweg liegt die Spitzenrendite bei nur noch 2,96 % mit weiterer leichter Tendenz in den kommenden drei Monaten nach unten. Die Netto-Anfangsrenditen für einzelne Fachmärkte und auch für Shopping Center blieben dagegen stabil bei 5,40 % bzw. 4,00 %. \“Bei Fachmarktzentren haben aufgrund des starken Investoreninteresses die Spitzenrenditen noch einmal um 20 Basispunkte auf 4,70 % nachgegeben. Auch hier rechnen wir bis Jahresende mit einer weiteren leichten Kompression um 10 Basispunkte\“, so Scheunemann.

Pressekontakt:

Dorothea Koch, Tel. 069 2003 1007, dorothea.koch@eu.jll.com

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