ProSiebenSat.1 Media SE: Thomas Ebeling verlässt das Unternehmen Ende Februar 2018

Unterföhring (ots)

- Nachfolger soll zu gegebener Zeit benannt werdenn- Conrad Albert zum stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden ernanntn- Strategie und Finanzausblick 2017 bestätigt 

Unterföhring, 19. November 2017. Der langjährige Vorstandsvorsitzende der ProSiebenSat.1 Media SE, Thomas Ebeling, wird das Unternehmen nach der für den 22. Februar 2018 angesetzten Bilanzpressekonferenz für das Geschäftsjahr 2017 verlassen. Hierauf haben sich der Vorstandsvorsitzende und der Aufsichtsrat der Gesellschaft heute einvernehmlich verständigt.

Thomas Ebeling hatte noch einen Vertrag bis Mitte 2019. Bereits im Rahmen seiner letzten Vertragsverlängerung hatte er allerdings mitgeteilt, anschließend für eine weitere Verlängerung nicht mehr zur Verfügung zu stehen. Vor diesem Hintergrund hatte der Aufsichtsrat vor einiger Zeit die Suche nach einem Nachfolger begonnen und wird zu gegebener Zeit einen Nachfolger benennen.

Conrad Albert, seit 2005 im Unternehmen, derzeit Vorstand External Affairs & Industry Relations und zugleich General Counsel der Gesellschaft, wurde mit sofortiger Wirkung zum stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden ernannt. Dies dient vor allem dazu, für den Fall, dass der Nachfolger sein Amt nicht unmittelbar im Anschluss an die Bilanzpressekonferenz antreten kann, die Kontinuität im Unternehmen zu sichern und die Umsetzung der Strategie zu garantieren.

Dr. Werner Brandt, Vorsitzender des Aufsichtsrats der ProSiebenSat.1 Media SE: \“Thomas Ebeling steht dem Unternehmen als Vorstandsvorsitzender seit Anfang 2009 vor und hat sich in dieser Zeit als eine der herausragenden Unternehmerpersönlichkeiten der Medienindustrie erwiesen. Ich möchte Thomas Ebeling im Namen des gesamten Aufsichtsrats für seine hervorragende Arbeit, die das Unternehmen zuletzt bis in den DAX geführt hat, sehr herzlich danken. Unsere Nachfolgesuche fokussiert auf eine Persönlichkeit, die die hervorragende Arbeit von Thomas Ebeling fortsetzt und die Diversifikation und die digitale Transformation mit ebenso unternehmerischem Weitblick weiter vorantreibt. Der Aufsichtsrat unterstützt ausdrücklich die aktuelle Unternehmensstrategie, das heißt die Umsetzung der Drei-Säulen-Strategie durch die Zusammenlegung der Segmente Broadcasting German-speaking und Digital Entertainment, die daraus folgende Realisierung von Kostensynergien und die mögliche Beteiligung von Co-Investoren am Content Production- sowie am Digital Commerce-Geschäft des Unternehmens. Hiermit richten wir die Konzernstruktur auf eine sich dynamisch entwickelnde Medienlandschaft aus und legen die Basis für eine weitere nachhaltige Steigerung des Unternehmenswerts.\“

Thomas Ebeling, Vorstandsvorsitzender der ProSiebenSat.1 Media SE: \“Ich bin davon überzeugt, dass ProSiebenSat.1 seiner Erfolgsgeschichte mit den eingeschlagenen Maßnahmen weitere positive Kapitel hinzufügen wird. Die angekündigte Drei-Säulen-Strategie wird die Wettbewerbsfähigkeit von ProSiebenSat.1 stärken und gleichzeitig einen bedeutenden Meilenstein in der Diversifikation und weiteren digitalen Transformation des Unternehmens darstellen, das nunmehr bereits mehr als 50% seiner Umsätze außerhalb des klassischen TV-Geschäfts erzielt. ProSiebenSat.1 hat mit seinem starken TV-Geschäft, seinem Zugang zu Daten und Technologie und dem dynamisch wachsenden Commerce-Geschäft alle Voraussetzungen, um auf diesem Weg erfolgreich voranzuschreiten. Ich wünsche dem Unternehmen, dem Management-Team und seinen leidenschaftlichen wie engagierten Mitarbeitern auf diesem Weg bereits heute alles Gute und weiterhin viel Erfolg. Mein Nachfolger wird ein motiviertes und erfahrenes Team vorfinden, das bestens gerüstet ist, die Erfolgsgeschichte von ProSiebenSat.1 fortzusetzen.\“

ProSiebenSat.1 wird auf dem am 6. Dezember 2017 anstehenden Kapitalmarkttag unter anderem über die Drei-Säulen-Strategie und den Stand der Portfoliomaßnahmen berichten.

ProSiebenSat.1 bestätigt gleichzeitig die am 8. November 2017 für das Gesamtjahr 2017 aktualisierten Erwartungen und rechnet im Konzern mit einem Umsatzanstieg im mittleren einstelligen Prozentbereich und damit, das Vorjahresniveau des adjusted EBITDA (2016: 1.018 Mio Euro) sowie des bereinigten Konzernjahresüberschusses (2016: 536 Mio Euro) jeweils leicht zu übertreffen.

Pressekontakt:

Merlin Koene
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Weltklimakonferenz mit konkreten Schritten verbindenKlimaschutz braucht mehr ÖPNV

Köln (ots) – Zum Ende der UN-Weltklimakonferenz fordert Jürgen Fenske dazu auf, das Ziel der Weltklimakonferenz mit konkreten Schritten des lokalen Klima- und Umweltschutzes zu verbinden. Der Vorstandsvorsitzende der Kölner Verkehrs-Betriebe, der zugleich Präsident des Verbandes Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) ist, verweist auf den Weg der KVB, mit dem der Umweltvorteil des öffentlichen Nahverkehrs bereits ausgebaut wurde. Dennoch bedarf es großer Anstrengungen, um in Köln eine Verkehrswende zu ermöglichen und den Klima- und Umweltschutz wesentlich weiter voranzubringen. Basis ist die städtische Strategie \“Köln mobil 2025\“, Vorbild sind Städte wie Wien, Zürich und Kopenhagen.

Hierbei kann ein Sonderprogramm kommunaler Nahverkehr helfen, das der VDV von der neuen Bundesregierung einfordert. Mit einem Volumen von 15 Milliarden Euro in den nächsten zehn Jahren soll der ÖPNV gestärkt werden. Weitere fünf Milliarden Euro sollen die Länder beitragen. Verkehrsunternehmen wie die KVB sollen hiervon Mittel erhalten, um ihre ÖPNV-Angebote auszubauen und Verkehrsanlagen zu sanieren. Jürgen Fenske: \“Angesichts drohender Fahrverbote auch in Köln besteht ein strategisches Zeitfenster, in dem die politischen Bekundun-gen konkret gemacht werden können.\“

Insbesondere mit dem Ausbau des Stadtbahnnetzes kann in Köln der wachsenden Stadt und ihrer Einwohner gedient werden. Neben der Ertüchtigung der Ost-West-Achse (Linien 1, 7 und 9) sind dies u. a. die Verlängerung der Nord-Süd Stadtbahn perspektivisch bis Rondorf/Meschenich, die Anbindung von Stammheim und Flittard über Mülheim-Süd, die Verlängerung der Linien 13 bis zur Bonner Straße bzw. bis zum Rheinufer oder der Ausbau der Linie 7. Diese und weitere Maßnahmen wurden seitens der Stadt für den ÖPNV-Bedarfsplan 2017 des Landes Nordrhein-Westfalen angemeldet.

Dass die Stadtbahn-Anbindung zur Vermeidung von Pkw-Verkehren beitragen kann, zeigen folgende Vergleiche: In Meschenich (bisher ohne Anschluss an die Stadtbahn) sind je 1.000 Einwohner ab 18 Jahren 440 privat genutzte Pkw gemeldet. In der Rangfolge der Kölner Stadtteile ist dies Rang 40. Im vergleichbaren Chorweiler (Linie 12) sind aber lediglich 275 privat genutzte Pkw je 1.000 Einwohner gemeldet (Rang 2).

Auch Stammheim mit 463 und Flittard mit 511 privat genutzten Pkw je 1.000 Einwohner ab 18 Jahre (Rang 42 bzw. 54) fallen gegenüber den vergleichbaren Stadt-teilen Bickendorf und Bocklemünd ab, die durch die Stadtbahn-Linien 3 und 4 angebunden sind. In Bickendorf sind 376 und in Bocklemünd 417 privat genutzte Pkw je 1.000 Einwohner ab 18 Jahren gemeldet (Rang 24 bzw. Rang 32).

Dabei besteht nicht nur in Köln die Notwendigkeit, das Schienennetz auszubauen. Norbert Reinkober, Geschäftsführer der Nahverkehr Rheinland GmbH (NVR), weist auf die S-Bahn-Linie 11 und die Stadtbahn-Linie 1 hin, die im Takt verdichtet bzw. über die bisherige Endhaltestelle in Bensberg werden sollen.

Reinkober: \“Täglich pendeln über 140.000 Einwohner des Umlandes nach Köln ein und fast 60.000 Kölner über die Stadtgrenze in die nähere und weitere Umgebung aus. Für viele von ihnen ist das Auto ein Kostenfaktor, mit dem sie bewusster umgehen wollen. Der Ausbau des S-Bahn-Knotens Köln und ein Stadtbahnanschluss würde es vielen ermöglichen, das Auto zu Hause stehen lassen zu können.\“

Wer keinen wohnortnahen Anschluss an die Stadtbahn hat, kann längere Wege auch in der Kombination von Auto und ÖPNV zurücklegen. Auch hierdurch wird Klima- und Umweltschutz betrieben. So baut die KVB derzeit in Porz-Wahn in unmittelbarer Nähe zur S-Bahn und zu verschiedenen Bus-Linien ein neues P&R-Parkhaus. Ende 2018 sollen hier rund 300 Stellplätze für Pendler zur Verfügung stehen. Durch den Umstieg z. B. auf die S-Bahn können die Pendler die rund 18 Kilometer lange Strecke von Wahn bis in die linksrheinische Kölner City dann e-mobil zurücklegen. Bei einem durchschnittlichen Ausstoß von 142 Gramm Kohlendioxid (CO2) je Personen-Kilometer im Auto wird je Fahrt der Ausstoß von 2.556 Gramm CO2 vermieden. Legt ein Pendler diesen Weg an 180 Tagen im Jahr zurück (360 Fahrten), vermeidet er durch die Nutzung des P&R-Parkhauses den Ausstoß von über 920 Kilogramm CO2 im Jahr.

Auch der Ausbau der E-Mobilität im Busverkehr der KVB dient dem Klima- und Umweltschutz. Mit der Umstellung der Bus-Linie 133 am 3. Dezember 2016, werden im Vergleich zum bisherigen Betrieb mit Diesel zwischen dem Hauptbahnhof und Zollstock jährlich rund 560 Tonnen CO2 eingespart. Eingesetzt wird Ökostrom.

Bis 2021 wird die KVB bis zu sechs weitere Bus-Linien auf den Betrieb mit E-Bussen umstellen. Damit werden dann etwa 20 Prozent des Betriebs im Busliniennetz der KVB e-mobil und emissionsfrei sein. Der Ausstoß von derzeit rund 25 Gramm CO2 je Personen-Kilometer der gesamten KVB wird dann auf unter 20 Gramm CO2 sinken. Zudem wird der Ausstoß anderer umwelt- und gesundheitsschädlicher Stoffe hierdurch weiter reduziert. Derzeit emittiert die KVB z. B. rund 0,14 Gramm Stickoxide (NOx) je Personen-Kilometer. Dieser Wert ist dank der modernen Busflotte schon heute sehr niedrig im Verhältnis zum motorisierten Individualverkehr.

Auch im Stadtbahnbetrieb hat die KVB einen wesentlichen Schritt im Klimaschutz getan. Seit Anfang 2016 wird auf allen zwölf Stadtbahn-Linien Ökostrom eingesetzt. Hierdurch konnte die Emission von CO2 um 46 Gramm je Personen-Kilometer reduziert werden. Dies bedeutet eine Vermeidung von insgesamt 11.684 Tonnen CO2 allein im Jahr 2016.

Des Weiteren engagiert sich die KVB in der Förderung des Umweltverbundes. Seit Mai 2015 bietet die KVB mit den KVB-Rädern ein eignes Leihradsystem an, das in den ÖPNV integriert ist. Gestartet wurde mit 910 KVB-Rädern. Bereits im Dezember 2015 wurde das Bediengebiet ausgedehnt und ist mit 84 Quadratkilometern fast doppelt so groß wie zum Start des Angebotes. Im September 2016 wurde die Flotte auf insgesamt 1.410 KVB-Räder vergrößert. Die insgesamt 1,6 Millionen Ausleihen bis September 2017 zeigen, dass das Leihradangebot zeitgemäß ist. Die durchschnittliche Fahrttrecke beträgt inzwischen 1,6 Kilometer und hat sich somit im vergangenen Jahr etwas verlängert. Insgesamt wurden bereits 2,5 Millionen Kilometer CO2- und schadstofffrei mit KVB-Rädern zurückgelegt.

Jürgen Fenske: \“Wir brauchen ein anderes Mischungsverhältnis zwischen Auto, Fahrrad, Bus und Bahn. Heute haben Busse und Bahnen in Köln einen Anteil von ca. 22 Prozent am Gesamtverkehrsaufkommen, in Wien jedoch 40 Prozent. Wenn wir den Anteil des Autoverkehrs nicht deutlich senken, dann werden wir die Klimaschutzziele und die Einhaltung der europäischen Grenzwerte zur Luftreinhaltung nicht schaffen.\“

Pressekontakt:

Stephan Anemüller
nKölner Verkehrs-Betriebe AG
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n0171-3017921
nstephan.anemueller@kvb-koeln.de



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Marketing der ZukunftNeuer Master-Studiengang M.A. Digital Marketing in Köln und Stuttgart

Köln/Stuttgart (ots) – Ob soziale Netzwerke, Blogs oder eCommerce – digitales Marketing ist der Wachstumsbereich unserer Zeit. Umso größer ist die Nachfrage nach Experten, die Produkte und Dienstleistungen online strategisch vermarkten können. Der neue Master-Studiengang M.A. Digital Marketing der International School of Management (ISM) bereitet Studierende ab dem Wintersemester 2018/2019 optimal auf eine Karriere in diesem dynamischen Arbeitsumfeld vor.

\“Die Digitalisierung der Gesellschaft ist im Marketing besonders bedeutend\“, erklärt Studiengangsleiterin Prof. Dr. Meike Terstiege. \“Google, Facebook, Instagram und Co sind längst der Schlüssel für eine erfolgreiche Vermarktung von Produkten und Dienstleistungen geworden. Der Bedarf an kreativen Kommunikationsexperten, die zukunftsorientiert querdenken können und ebenso über Management- und Führungsqualitäten verfügen, steigt immens.\“

Hier setzt der neue M.A. Digital Marketing an. Innerhalb von zwei Jahren erwerben Studierende gezieltes Fachwissen in den Bereichen Suchmaschinenoptimierung (SEO), Suchmaschinenwerbung (SEA), Affiliate-Marketing, E-Mail Marketing, Social Media Marketing und Content Marketing. In einem Marketingforschungsprojekt beraten sie Unternehmen bei Fragen zur Online-Vermarktung.

Das Masterprogramm ist praxisorientiert und international ausgerichtet. Es umfasst einen mehrtägigen Praxisworkshop in Kooperation mit externen Unternehmen und Beratungen, eine zwölfwöchige Praxisphase sowie ein Auslandssemester an einer der über 175 Partnerhochschulen. Zudem besteht die Möglichkeit, einen internationalen Doppelabschluss zu erwerben.

Absolventen des Studiengangs Digital Marketing stehen alle Türen in der Digitalbranche offen: Als Experten auf Unternehmensseite, die den zielgerichteten Einsatz von digitaler Kommunikation und Werbebudgets verantworten, genauso wie als Content- oder Multichannel-Manager in internationalen Agenturen und Beratungen. Aber auch in anderen Bereichen spielt das digitale Marketing eine immer größere Rolle, sei es in der Filmproduktion, bei Game-Publishern oder in Start Ups.

Der M.A. Digital Marketing startet erstmals ab dem Wintersemester 2018/2019 an der ISM Köln und Stuttgart.

Hintergrund:

Die International School of Management (ISM) zählt zu den führenden privaten Wirtschaftshochschulen in Deutschland. In den einschlägigen Hochschulrankings rangiert die ISM regelmäßig an vorderster Stelle.

Die ISM hat Standorte in Dortmund, Frankfurt/Main, München, Hamburg, Köln und Stuttgart. An der staatlich anerkannten, privaten Hochschule in gemeinnütziger Trägerschaft wird der Führungsnachwuchs für international orientierte Wirtschaftsunternehmen in kompakten, anwendungsbezogenen Studiengängen ausgebildet. Alle Studiengänge der ISM zeichnen sich durch Internationalität und Praxisorientierung aus. Projekte in Kleingruppen gehören ebenso zum Hochschulalltag wie integrierte Auslandssemester und -module an einer der über 175 Partneruniversitäten der ISM.

Pressekontakt:

Daniel Lichtenstein
nLeiter Marketing & Communications
nISM International School of Management GmbH
nOtto-Hahn-Str. 19
n44227 Dortmund
ntel.: 0231.97 51 39-31
nfax: 0231.97 51 39-39
nemail: daniel.lichtenstein@ism.de



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Wärmeversorgung 2016: Abgegebene Wärmemenge um 3,2 % gestiegen

Wiesbaden (ots) – Im Jahr 2016 stellten die Netzbetreiber rund 162 Terawattstunden (TWh) Wärme zur Verfügung. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, waren das 3,2 % mehr als im Vorjahr. Der Anstieg ging im Wesentlichen auf den höheren Wärmebedarf der privaten Haushalte zurück.

Wichtigste Energieträger zur Wärmeerzeugung waren im Jahr 2016 Erdgas (45 %), Steinkohle (22 %) und Abfall (15 %). Die Zusammensetzung bei den Energieträgern hat sich in den letzten Jahren verändert: Der Anteil von Erdgas ist gegenüber 2008 (52 %) deutlich zurückgegangen. Hingegen hat sich der Anteil von erneuerbaren Energien im selben Zeitraum von 3 % auf 8 % mehr als verdoppelt.

Nach Ergebnissen der Wärmeversorgungsstatistik wurden 149 TWh im Inland abgegeben (92 %), 13 TWh (8 %) der Wärme gingen bei der Übertragung verloren. An die Letztverbraucher wurden im Jahr 2016 rund 121 TWh Wärme abgegeben. Davon gingen 48 TWh an die Industrie, 51 TWh an private Haushalte sowie 22 TWh an sonstige Letztverbraucher (einschließlich Ausland). Innerhalb der Gruppe der Letztverbraucher hatten im Jahr 2016 die privaten Haushalte mit einem Plus von 9,4 % den größten Anstieg beim Wärmebezug.

Die vollständige Pressemitteilung mit Tabellen sowie weitere Informationen und Funktionen sind im Internet-Angebot des Statistischen Bundesamtes unter http://www.destatis.de/presseaktuell zu finden.

nWeitere Auskünfte gibt:nNicolai Klumpp,nTelefon: +49 (0) 611 / 75 29 29,nwww.destatis.de/kontaktn 

Pressekontakt:

Rückfragen an obigen Ansprechpartner oder an:
nStatistisches Bundesamt
nPressestelle
nE-Mail: presse@destatis.de



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„Die Wasserkrieger“ – zehnteilige WDR Hörspiel-Serie ab Sonntag, 12.11. komplett abrufbar im Netz, Serienstart am 13.11.2017 auf WDR 5

Köln (ots) – Weltweit wird Trinkwasser immer knapper und zugleich ökonomisch immer wertvoller. Rund um den fiktiven Wasserkonzern Dell\’Aqua spinnt \“Die Wasserkrieger\“ eine Geschichte, die bald sehr real sein könnte. Die zehnteilige Hörspiel-Serie steht ab Montag im Mittelpunkt des Programms von WDR 5. Schon vor der Erstausstrahlung (WDR 5 Neugier genügt, 10.05 – 12.00 Uhr) sind alle Folgen abrufbar im Netz unter www.wdr5.de. Im gesamten WDR 5 Programm wird das Hörspiel eingerahmt: Während die Wissenschaftssendung Leonardo Faktenchecks bietet, wie es tatsächlich um unser Grundwasser bestellt ist, berichtet das landespolitische Magazin Westblick, wo hier in NRW gutes Mineralwasser abgefüllt wird. Auch das WDR 5 Kinderprogramm widmet sich dem Thema.

In dem Hörspiel begleitet die fiktive Journalistin Mia Schelling für eine Radioreportage ein Jahr lang den CEO des Konzerns Dell\’Aqua, Ken Feldhoff, auf seinen Geschäftsreisen rund um den Globus. Im Blick des Konzernchefs steht dabei immer das ökonomische Potenzial der Ware Wasser. So rät er zum Beispiel der Troika in Griechenland zur Privatisierung der Wasserversorgung, worauf die Preise um 300 Prozent steigen. In der Türkei will Dell\’Aqua ganze Dörfer zugunsten eines Staudammprojekts am Tigris fluten. Und in der westfälischen Kleinstadt Libba hat das Unternehmen Land gekauft, um für das Geschäft mit Flaschenwasser an Wasserreservoire heranzukommen. Doch in Libba formiert sich Widerstand.

\“Die Figuren und Handlungen sind erfunden. Aber der Hintergrund ist wahr. All das könnte morgen genauso passieren\“, sagt WDR-Hörspiel-Chefin Martina Müller-Wallraf. \“Die Wasserkrieger\“ ist das erste WDR-Hörspiel, das als Mockumentary produziert wurde. Der Begriff beschreibt eigentlich Filme, die fiktionale Stoffe wie eine realistische Dokumentation erscheinen lassen. Der Effekt solcher Pseudo-Dokus: Die Wirklichkeit wird überspitzt bis zur Satire. Anlässlich der Weltklimakonferenz nimmt der WDR \“Die Wasserkrieger\“ gleich zweimal in das Radioprogramm: \“WDR 5 Neugier genügt\“ (Mo.-Fr., 10.05 – 12.00 Uhr) sendet vom 13. bis 24. November 2017 zehn Folgen à zehn Minuten. Auf WDR 3 ist das Hörspiel in zwei Teilen am 15. und 16. November von 19.04 bis 20.00 Uhr zu hören. //

Sendetermine:

Unter www.wdr5.de sind alle Folgen ab Sonntag, 12. November 2017 abrufbar. WDR 5, Montag bis Freitag, 13. – 17. und 20. – 24. November, zwischen 10.05 und 12.00 Uhr in der Sendung \“WDR 5 Neugier genügt\“ WDR 5, Dienstag – Samstag, 14.- 25. November 2017, 04.05 – 06.00 Uhr WDR 3, Mittwoch, 15. November, 19.04 – 20.00 Uhr WDR 3, Donnerstag, 16. November, 19.04 – 20.00 Uhr

Außerdem steht das Hörspiel nach der Sendung für vier Wochen zum Nachhören im WDR Hörspielspeicher zur Verfügung: hoerspiel.wdr.de.

Pressekontakt:

Eva Maria Wüst, WDR Presse und Information, Tel. 0221 2207123,
neva-maria.wuest@wdr.de



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Schwedische Börsen ziehen junge Unternehmen an

Hamburg (ots) – Schweden bietet zwei Aktienmärkte für kleine Unternehmensgrößen: Den \“Nasdaq FirstNorth\“ mit 250 gelisteten Microcaps und die \“AktieTorget\“ mit 163 gelisteten Unternehmen. Allein 78 IPOs hatten ihr Debut in 2016 auf dem Stockholmer Börsen-Parkett. Der Nasdaq FirstNorth Index ist seit 2012 um 127% und die AktieTorget um 246% gestiegen. \“Mit einer Marktkapitalisierung von nur 2,5 Mio. EUR zum Zeitpunkt des Listings haben diese Microcaps ein neues Funding-Modell etabliert\“, stellt Stefan Lundgren fest, der als Gründer der Sedermera Fondkommission in Schweden über 80 IPO\’s betreut hat und als Kenner der Microcap-Szene gilt. Der Schwede hat seit 2011 ebenso über 25 dänischen Start-Ups den Weg nach Stockholm geebnet.

Deutschland bietet wenig Chancen für junge Unternehmen

21% der Start Ups in Deutschland würden ebenso gerne in einem früheren Stadium an eine Börse gehen wie die schwedischen Vorbilder. In Deutschland bietet sich dafür die Börsen \“Scale für Aktien\“, die \“Mittelstandsbörse\“ und \“m:access\“ an. Doch die Mindestanforderungen dieser Segmente an Umsatz und Unternehmenshistorie blockieren den Zugang für die ganz jungen deutschen Unternehmen.

Die Schweden und Dänen gehen voran

\“Zum einem kommen die jungen Unternehmen schneller und unkomplizierter an Risikokapital, und zum anderen behalten sie die volle Kontrolle über ihr Unternehmen. Mit Venture Capital hat man sich einen weiteren großen Anteilseigner an Bord geholt\“, erklärt Stefan Lundgren von Drittemal AB, der von Hamburg aus operiert, die Vorteile. Das schwedische Beispiel könnte deshalb auch in Deutschland Schule machen, wenn junge deutsche Unternehmen beginnen, wie die Dänen ihr erstes Fremdkapital an der Stockholmer Börse einzusammeln. Die Ausgangssituation ähnelt der in Dänemark vor fünf Jahren und in Schweden vor fünfzehn Jahren.

Pressekontakt:

Drittemal AB
nStefan Lundgren
nUhlenhorster Weg 2
n22085 Hamburg
n0170-663 9673 
nstefan@drittemal.de 
nwww.drittemal.de 
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nGeyer M&K
nCarsten Geyer 
nwww.geyermk.de



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Dataport: Neue Plattform macht behörden- und länderübergreifende Zusammenarbeit bei der Strafverfolgung möglich

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Altenholz (ots) – Strafverfolgungsbehörden steht mit der Analyse- und Archivierungsplattform dForensik ab sofort ein Werkzeug für die behörden- und länderübergreifende Arbeit mit digitalen Beweismitteln zur Verfügung. Die Plattform basiert auf einer Kombination aus massendatentauglichen Speichersystemen und Software für die IT-Forensik. dForensik wird zentral im Rechenzentrum von Dataport betrieben, ein Zugriff auf Daten und Analyse-Software ist so behörden- und länderübergreifend möglich.

Genutzt werden kann die Plattform zum Beispiel von Staatsanwälten, Richtern, Steuerfahndern, Zollbeamten und Polizisten. Für die Ermittlung in Strafverfahren setzen sie digitale Beweismittel wie Daten von Rechnern, Laptops, USB-Sticks, DVDs oder Smartphones ein. Jeder Verantwortliche kann jetzt jederzeit auf seine Daten zugreifen. Dies gilt nicht nur für Mitarbeiter verschiedener Organisationen innerhalb eines Bundeslandes. Der zentrale Betrieb der Plattform ermöglicht es, bundeslandübergreifend auf die archivierten Daten zuzugreifen. Damit entfällt der Austausch von Daten mithilfe von externen Festplatten, CDs oder Ausdrucken auf Papier. Über einen so genannten VPN-Zugang (Virtual Private Network) kann auch mobil auf die archivierten Daten zugegriffen werden.

Johann Bizer, Vorstandsvorsitzender von Dataport: \“Strafverfolgung endet nicht an Landesgrenzen und in einer digitalisierten Welt lassen sich Grenzen leicht überwinden. dForensik zeigt, wie behörden-und länderübergreifende Zusammenarbeit funktioniert.\“

Entscheidend für die Ermittlung mithilfe von digitalen Beweismitteln ist ihre systematische Analyse. In Ermittlungsverfahren werden häufig sehr große Datenmengen zusammengetragen. Relevant ist jedoch nur ein Bruchteil von ihnen. Ausgewertet werden die Daten mithilfe von Software zum Beispiel für die Bild- und Textanalyse. Auf dForensik kann jede gewünschte Software bereitgestellt werden.

Die Analyse- und Archivierungsplattform dForensik wird im Twin Data Center von Dataport betrieben, eines der sichersten Rechenzentren Europas.

www.dataport.de

Pressekontakt:

Britta Heinrich
nPressesprecherin
nE-Mail: Britta.Heinrich@dataport.de
nTelefon: 040 42846-3047
nMobil: 0171 3342284

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Discounter wie Lidl täuschen Kunden über Qualität von Billigfleisch/ Greenpeace-Aktivisten kennzeichnen Produkte in 56 Städten

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Hamburg (ots) – Vor Billigfleisch aus Massentierhaltung mit schlimmen Folgen für Tiere und Umwelt warnen Greenpeace Aktivisten heute bundesweit in Lidl-Filialen. In 56 Städten kennzeichnen die Umweltschützer Fleisch der Eigenmarke \“Landjunker\“ mit grellgelben Warnaufklebern, auf denen \“Mit Tierleid\“ oder \“Mit Antibiotika\“ steht. Für Discounter-Billigfleisch leiden Tiere millionenfach in deutschen Ställen, zu viel Gülle verschmutzt unser Trinkwasser und der hohe Einsatz von Antibiotika sorgt für immer mehr multiresistente Keime in der Umwelt. Auch die Brancheninitiative \“Tierwohl\“, mit der sich der Einzelhandel für bessere Haltungsbedingungen einsetzen will, entspricht nicht den Anforderungen des Tierschutzgesetzes. \“Lidl brüstet sich mit dem Logo der Initiative `Tierwohl´. Doch das führt Verbraucher in die Irre. Nur ein Bruchteil der Produkte stammt wirklich aus besserer Haltung\“, sagt Christiane Huxdorff, Landwirtschaftsexpertin von Greenpeace. \“Lidl muss seinen Kunden insgesamt besseres Fleisch garantieren oder über die wahre Herkunft aufklären.\“

Ein von Greenpeace in Auftrag gegebenes Rechtsgutachten zeigt, dass die konventionelle Schweinemast gegen das Tierschutzgesetz und somit gegen die deutsche Verfassung verstößt. Das Bundesland Berlin will die gesetzlichen Haltungsbedingungen daher beim Bundesverfassungsgericht überprüfen lassen. Bisher können Verbraucher bei konventionellem Fleisch nicht erkennen, wie das Tier gehalten wurde. In der Initiative \“Tierwohl\“ zahlt der Einzelhandel Landwirten mehr Geld für bessere Haltungsbedingungen in der Mast. Der Haken: Lidl wirbt auf Fleischprodukten massiv mit dem \“Tierwohl\“-Label – unabhängig davon, ob das Fleisch aus schlechter oder besserer Haltung stammt. Dies bemängelt auch das Bundeskartellamt und fordert mehr Transparenz. Der Kunde müsse erkennen können, \“welches Stück Fleisch nach welchen Tierwohlkriterien hergestellt wurde und ob dies gerade nicht der Fall war\“.

Greenpeace startet Onlineauskunft über Fleischsiegel

Lidl lockt die Kunden mit extrem billigen Fleischprodukten in seine Filialen. Das hat massive Auswirkungen auf die Produktionsstandards. Um die Erzeugerkosten gering zu halten, sparen die Betriebe bei der Tierhaltung. Zahlreiche Label und Siegel geben kaum Aufschluss über die Wahrheit hinter dem billigen Fleisch. \“Die kommende Bundesregierung muss diese Lücke schließen und eine verbindliche transparente Fleischkennzeichnung mit klaren staatlichen Labeln einführen\“, so Huxdorf. Um mehr Durchblick im privaten Labeldschungel zu erhalten, informiert Greenpeace jetzt verstärkt online über Standards und Defizite bei der Fleischkennzeichnung. Nutzer des Facebook Messengers können sich über die wichtigsten Kriterien von zehn Fleischsiegeln auf dem deutschen Markt schlau machen. Verbraucher können vergleichen, welche Haltungsbedingungen, schmerzhaften Eingriffe und Transportbedingungen von den Anbietern der Siegel erlaubt werden und was das für die Tiere bedeutet.

Achtung Redaktionen: Rückfragen bitte an Christiane Huxdorff, Tel. 0171 – 6035529, oder Pressesprecherin Cornelia Deppe-Burghardt, Tel. 0151 – 14533087. Fotomaterial erhalten Sie unter Tel. 0177-7454642. Mehr Infos über Fleischsiegel unter www.greenpeace.de/Siegelratgeber. Internet: www.greenpeace.de. Greenpeace-Pressestelle: Telefon 040-30618-340, Email presse@greenpeace.de; Greenpeace auf Twitter: http://twitter.com/greenpeace_de, auf Facebook: www.facebook.com/greenpeace.de

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