#Volkstrojaner: PIRATEN zeigen private Fotos von Politikern der CDU/CSU und SPD

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Berlin / Karlsruhe (ots) – Warum ausgerechnet die Piratenpartei Deutschland private Fotos von Politikern der großen Koalition ins Netz stellen will.

Die Piratenpartei Deutschland rief am vergangenen Sonntag zu einem Wettbewerb #Volkstrojaner auf, in dem es darum ging, Fotos von denjenigen Regierungspolitikern zu machen und zu veröffentlichen, welche am 22. Juni 2017 in der Plenardebatte im Bundestag das \“Gesetz zur effektiveren und praxistauglicheren Ausgestaltung des Strafverfahrens\“ und den dazugehörigen Änderungsantrag der Bundesregierung positiv abgestimmt haben.

Heute wurde die Aktion aufgelöst – mit folgendem Text von Anja Hirschel und René Pickhardt, zwei der drei Spitzenkandidaten der Piratenpartei Deutschland zur Bundestagswahl, unter: www.volkstrojaner.de

Vorweg: Wir haben leider kein Foto für Dich!

\“Seid ihr zu dem geworden was ihr bekämpfen wollt?\“ \“Wie geht euer Kampf für die Grundrechte mit der Aktion zusammen?\“

Reaktionen die aktuell immer lauter durchs Netz schallen. Auslöser ist unsere Aktion \“Volkstrojaner\“, in der zum Einreichen von Bildern von Politikern aufgerufen wurde. Dies lässt sich natürlich nicht in 140 Zeichen beantworten. Ich muss mich bei jedem bedanken, der sofort reagierte und den Datenschutz gefährdet sah. Der Reflex ist genau richtig, gerade auch in seiner Heftigkeit. Wenn die Persönlichkeitsrechte bedroht sind, kann und darf nicht geschwiegen werden. Eine umfassende Überwachungsaktion, die sich gegen eine Gruppe von Menschen richtet – undenkbar, unfassbar, unverschämt. Ja! Das darf nicht sein! Richtig! Schreit uns entgegen, wie unfassbar abstoßend Überwachung ist, dass kein Argument diese rechtfertigen darf. Diese Prügel stecken wir gerne ein. Wenn Fakten, klare Argumentation und feine Ironie von populistischen Parolen übertönt werden und kein Gehör mehr finden, bedarf es nicht nur eines Winkes mit dem Zaunpfahl sondern gleich eines ordentlichen Trittes durch ein großes hölzernes Pferd.

Volkstrojaner – Banner auf der Demo in Karlsruhe – Foto: Jürgen Grothoff

Woher rühren diese hoch emotionalen Reaktionen? Es gibt eine klar betroffene Gruppe an Menschen, die wir vage als \“Politiker, welche die staatliche Überwachung befürworten\“ tituliert haben. Jedem von uns treten dabei sofort Gesichter vor Augen. Es sind Menschen, Individuen, die einer Aktion unterworfen werden sollen, gegen die sie sich nicht wehren können. Die sie beim bloßen Bewegen im öffentlichen Raum treffen könnte und so die freie Bewegung und eventuell damit das Verhalten einschränkt. Und der Schuldige? Klar zu identifizieren, das sind wir PIRATEN, welche die Aktion ins Leben gerufen haben. Greift uns an, diskutiert und meinetwegen pöbelt auch, aber bitte tut eines nicht – es widerstandslos zulassen und mit einem Achselzucken akzeptieren.

Ein Blick in unser Programm genügt, um zu wissen, wofür wir kämpfen und unser Letztes geben. Niemals würden wir die Freiheit und den Schutz des Einzelnen opfern.

Es war nie geplant, einen Onlinepranger zu erstellen. Ausgerechnet bei der Demonstration in Karlsruhe für genau diese unsere Grundrechte lief der besagte Volkstrojaner als übergroßes Banner mit. Auf dem Pferdekörper thront der Kopf genau jenes Gartenzwerges, der sich ausgerechnet im Kampagnenmotiv für den Schutz der Privatsphäre findet. Ja, es ist keine feine elegante Kritik mit dem Florett, sondern mit dem Holzhammer: flach und hart. Man muss das nicht mögen. Aber es ist eine Möglichkeit, das so abstrakte Thema zu visualisieren und offene Diskussionen anzuregen.

Und deshalb: STOP

Ein Schritt zurück und die Gedankenspirale bitte kurz anhalten.

Die Reflexe zum Schutz des Einzelnen und seiner privaten Umgebung sind der stärkste Schutz für unsere freie Gesellschaft, den wir uns wünschen können. Nur sind gerade diese Reflexe in die falsche Richtung gepolt worden. Erst, wenn der Betroffene ein Gesicht hat, wenn die Gefahr nicht mehr abstrakt, sondern greifbar ist, setzt diese längst überfällige Reaktion ein. Doch dreht sich die öffentliche Debatte aktuell denn wirklich um den Schutz unserer Freiheit? Während der letzten Monate wurden unsere Grundrechte in einem erschreckenden Maße eingeschränkt. Jeder dieser kleinen Schritte war für sich betrachtet dabei die scheinbar einzig vernünftige Lösung für verschiedenste Gefährdungen. Echte Schicksale, Menschen in Situationen, in die jeder von uns einmal kommen könnte, ließen uns all diese Einschränkungen ertragen. Nur vernünftig, ein kleiner Preis für das gute Gefühl, eine Lösung gefunden und etwas getan zu haben. Wer dies nicht mittragen kann oder will hat doch Mitschuld, wenn wir nicht sicher sind, nicht wahr?

Wer den Maßnahmen zur Stärkung der Sicherheit nicht zustimmt, hat doch fast schon selbst Blut an den Händen, oder? Weshalb sollte man denn nicht wollen, dass der Staat auf uns mit allen Mitteln aufpasst? Es tut doch nicht weh, wenn in irgendeiner Datenbank steht, wo ich mich hin bewege oder mit wem ich telefoniere. Schließlich bin ich ein unbescholtener Bürger und habe nichts zu verbergen oder gar etwas Illegales vor. Genau diese Verzerrung der öffentlichen Debatte führt dazu, dass es inzwischen geradezu einer Rechtfertigung bedarf, wenn die verfassungsmäßig garantierten Grundrechte tatsächlich eingefordert werden. Was es wirklich bedeuten würde, nicht frei demonstrieren zu dürfen, keine unabhängige Presse zu haben oder einer Zensur unterworfen zu sein; dies ist eine Dystopie, die wir mit aller Macht verhindern müssen. Wohin das in letzter Konsequenz führen kann, wird uns immer drastischer vor Augen geführt. Es geht um Dich!

Anja Hirschel, Sprecherin für Digitalisierung und Spitzenkandidatin zur Bundestagswahl 2017 Anja Hirschel, Sprecherin für Digitalisierung und Spitzenkandidatin zur Bundestagswahl 2017 Wir dürfen keine Instrumente installieren, die zur Einschränkung unserer freien Gesellschaft genutzt oder missbraucht werden können. Wir dürfen keine Datensammlungen zulassen, die das Potential beinhalten, Menschen zu schaden. Selbst der wohlwollendsten Regierung darf nicht erlaubt werden, was wir nicht auch bei jeder anderen Regierung zulassen würden. Diskutieren wir endlich darüber, um was es eigentlich geht. Das Gesicht desjenigen, für dessen Rechte wir uns einsetzen, schaut Dir jeden Tag aus dem Spiegel entgegen. Es geht um Dich. Um den Schutz Deiner Freiheiten und Grundrechte, die Dir niemand nehmen darf. Der freie Mensch steht im Mittelpunkt und jede Anstrengung ist gerechtfertigt, um unsere schöne, freie und offene Gesellschaft zu erhalten. Dies ist unsere verdammte Pflicht als demokratische Bürger. Dies dürfen wir niemals vergessen oder gar leichtfertig aufgeben.

Anja Hirschel, Spitzenkandidatin zur Bundestagswahl 2017 und Sprecherin für Digitalisierung der Piratenpartei Deutschland

Legal? Illegal? Nicht egal! René Pickhardt, Sprecher für Netzpolitik und Spitzenkandidat zur Bundestagswahl 2017

René Pickhardt, Sprecher für Netzpolitik und Spitzenkandidat zur Bundestagswahl 2017 Der #Volkstrojaner spielt an den Grenzen der Legalität mit dem Aufruf zum zivilen Ungehorsam. Persönlich finde ich zivilen Ungehorsam ein spannendes Mittel der letzten Wahl, um zur politischen Willensbildung der Gesellschaft beizutragen und moralische beziehungsweise ethische Fragenstellungen klären zu können. Jedoch würde ich persönlich niemals Menschen dazu aufrufen, sich am zivilen Ungehorsam zu beteiligen. Da ich in der Kampagnenphase gesundheitlich angeschlagen war, konnte ich mich nicht am Volkstrojaner beteiligen und habe selbst erst aus den Medien von der Aktion erfahren. Ich würde natürlich nicht dazu aufrufen, Fotos von Politikern aus ihrer Freizeit zu sammeln und zu veröffentlichen! Denn ich würde ebenfalls nicht wollen, dass jemand Daten über mich sammelt und diese nutzt – wie etwa beim Staatstrojaner der Bundesregierung. Die Piratenpartei hat mit dem Volkstrojaner jedoch den wach rüttelnden Charakter in den Fokus gestellt. Ich danke jedem, der sich nicht an der Aktion beteiligt hat und keine Fotos von Politikern der großen Koalition in ihrer Freizeit bei Twitter geteilt hat. Das innere Bauchgefühl, dass dies falsch wäre, hat offenbar gesiegt. Genau so falsch ist der Staatstrojaner, nur dass bei ihm das Bauchgefühl der Politiker von CDU/CSU und SPD versagt hat. Das ist mehr als bedauerlich, denn ihr Beschluss trifft jeden in unserem Land: Er hebelt die Privatsphäre jedes Einzelnen aus.

René Pickhardt, Spitzenkandidat zur Bundestagswahl 2017

Sprecher für Netzpolitik der Piratenpartei Deutschland

[Service: Bildmaterial, Logos, Wahlkampfkampagne, Spitzenkandidierende, Hintergrundinformationen]

Sie benötigen freie Fotos zur Bebilderung Ihres Beitrags, Logos oder weitere Informationen? Auf den folgenden Internetseiten finden Sie alles, was Sie suchen:

[Allgemeines]

Fotos: www.flickr.com/photos/piratenpartei nLogos: www.wiki.piratenpartei.de/Fotos 

[Wahlkampfkampagne]

Fotos: owncloud.ag-technik.de/owncloud/index.php/s/r85m0lZkIyFPLJdnInfos: www.piratenpartei.de/mission/wahlkampfkampagne-2017nTV-Wahlwerbespot: www.piratenpartei.de/mission/wahlwerbespot-2017 nPlakate und Werbemittel: nwww.shop.piratenpartei.de/kampagnen/btw17.html nWahlprogramm: http://ots.de/mCPqk 

[Spitzenkandidierende]

Fotos: owncloud.ag-technik.de/owncloud/index.php/s/r85m0lZkIyFPLJd Infos: www.piratenpartei.de/partei/spitzenkandidaten

[Bundesvorstand]

Fotos: www.vorstand.piratenpartei.de/vorstand Infos: www.piratenpartei.de/partei/bundesvorstand

[Hintergrundinformationen]

Wissenswertes über die Piratenpartei¨

2006 gründeten Aktivisten und Idealisten die Piratenpartei Deutschland, um für bürgerfreundliche Politik zu kämpfen. PIRATEN wollen die Chancen der Digitalisierung richtig nutzen, dabei für die Allgemeinheit viel Geld sparen und es dem Staat ermöglichen, alle Bürgerinnen und Bürger bestmöglich in ihrem Leben zu unterstützen. Davon profitieren mittel- und langfristig ebenso Unternehmen. Das Wahlkampfmotto der Partei lautet: \“PIRATEN. Freu Dich aufs Neuland!\“

Politik nervt. Darum sind PIRATEN in der Politik

Piraten setzen sich ein für: Digitalisierung zum Wohle der Bürger, Schutz von Privatsphäre und Daten, offene Standards für besseren Wettbewerb und höhere Qualität, Informationsfreiheit für einfachere Forschung und mehr Innovationen, flächendeckendes Breitband, autonomes Fahren, Elektromobilität, ein selbstbestimmtes und würdevolles Leben, Menschenrechte, Frieden, gesellschaftliche Teilhabe, nachhaltige Energiepolitik, eine Reform des Urheberrechts, Gleichberechtigung, LGBT-Rechte, Ehe für alle, Umweltschutz für eine lebenswerte Welt, kostenlose Bildung, Mindestlohn, bedingungsloses Grundeinkommen, fahrscheinfreier ÖPNV, Mitbestimmung durch alle Bürger, Willkommenskultur und die Schulung, Qualifizierung und schnelle Eingliederung von Geflüchteten und Migranten in den Arbeitsmarkt.

PIRATEN kämpfen gegen Überwachung, Bevormundung, Zensur, Vermischung von Staat und Religion, alte Rollenklischees, Abschiebung von Flüchtlingen in Kriegsgebiete, Monopolisten, Lobbyisten, Rassismus, geheime Verträge und Absprachen zwischen Staaten und Unternehmen, ausufernde Leiharbeit, Hartz-4 Sanktionen und Atomkraft. Das Bundestagswahlprogramm 2017 liefert viele neue und innovative Konzepte für ein freieres, sozialeres, schöneres und besseres Leben im Deutschland der Zukunft – dem Neuland der Piraten.

Pressekontakt:

Pascal Hesse
nBundespressesprecher
nBundesgeschäftsstelle, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
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nPiratenpartei Deutschland
nPflugstr. 9A | 10115 Berlin
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nE-Mail: pascal.hesse@piratenpartei.de
nE-Mail: presse@piratenpartei.de
nWeb: www.piratenpartei.de/presse
nTelefon: 030 / 60 98 97 510
nFax: 030 / 60 98 97 519
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nAlle Pressemitteilungen finden Sie online unter:
nwww.piratenpartei.de/presse/mitteilungen

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Gefragte Expertinnen – Frauen in der IT: 5 Tipps für Unternehmen

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Eschborn (ots) – Mehr Frauen in die IT! Aktuelle Recruiting Trends Studie zeigt: Bewerberinnen für IT-Positionen sind deutlich unterrepräsentiert

   - Nicht warten, sondern handeln: Was Unternehmen tun können, um n     Frauen für IT-Positionen zu begeisternn   - Wie es funktioniert: IT-Jobs bekannter machen und die richtigen n     Recruiting-Kanäle nutzen 

Wo sind sie, die Frauen für IT-Positionen? Woher kommt das deutliche Ungleichgewicht zwischen Frauen und Männern in diesem Bereich? Nicht einmal ein Zehntel der Mitarbeiter in IT-Abteilungen von Unternehmen ist weiblich!1 \“Betrachten wir die Bewerber-Zahlen für IT-Positionen wird das Missverhältnis besonders deutlich\“, so Marc Irmisch-Petit, VP General Manager beim Online-Karriereportal Monster. \“Im IT-Sektor sind nur 17,4 Prozent aller Bewerber für IT-Positionen Frauen, bei den Top-1.000-Unternehmen sogar nur 13,3 Prozent. Überrascht hat uns die mit 44,2 Prozent hohe Anzahl der teilnehmenden IT-Spezialistinnen in der Studie, die die Kommunikation der Unternehmen in ihre Richtung als reine Imagepflege sehen und weniger als ernsthafte Bereitschaft, strukturell wirklich etwas zu ändern\“. Das zeigt das Themenspecial \“Women in IT\“ aus der aktuellen Studienreihe \“Recruiting Trends 2017\“, einer Befragung unter den Top 1.000 Unternehmen, den 1.000 größten Unternehmen aus dem Mittelstand sowie 300 IT-Unternehmen.*

Mehr Frauenpower für die IT!

Experten weisen wieder und wieder darauf hin, dass eine Lösung darin liegen muss, mehr Frauen für Berufe im ITK-Bereich zu begeistern. Die Digitalisierung in allen Geschäftsbereichen verursacht weiterhin eine steigende Nachfrage nach IT-Fachkräften. \“Das könnte sich zuspitzen, wenn es Arbeitgebern nicht gelingt, Frauen als stark unterrepräsentierte Gruppe auf sich aufmerksam zu machen\“, so die Einschätzung von Studienleiter Prof. Dr. Weitzel vom Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik, insb. Informationssysteme in Dienstleistungsbereichen, der Universität Bamberg. Laut Studie finden es über zwei Drittel der Top-1.000-Unternehmen wichtig, Frauen für IT-Berufe zu begeistern. Sie wissen auch:

   - Ein höherer Frauenanteil hat positive Auswirkungen auf das n     Arbeitsklima. (56,1 Prozent der teilnehmenden Top-1.000, 59,1 n     Prozent der IT-Unternehmen)n   - Zudem bringen Frauen neue Ideen und andere Sichtweisen mit, n     meinen 42,2 Prozent der Top-1.000-Unternehmen.n   - Übrigens würden auch die IT-Expertinnen selbst laut Studie am n     liebsten mit gleich vielen Männern wie Frauen zusammenarbeiten n     (66,7 Prozent). Es geht also um ein ausgewogenes Verhältnis. 

Fünf Maßnahmen, mit denen Unternehmen IT-Expertinnen gewinnen können Immer mehr Unternehmen ergreifen aktiv Maßnahmen, um Frauen auf IT-Bereiche aufmerksam zu machen. Laut Studie sind das die wichtigsten:

1. Fördern: Nachwuchsprogramme. Wie spannend IT-Jobs sein können, ist potenziellen Bewerberinnen viel zu wenig bekannt. Cloud-Architekten, Data Scientists, Security-Spezialisten, Experten für Künstliche Intelligenz oder Webdesigner – immer neue, attraktive Berufsbilder entstehen in der IT. Das lässt sich Nachwuchs-IT-Fachfrauen und potenziellen Bewerberinnen am besten direkt vor Ort demonstrieren. Unternehmen tun gut daran, sich in Programmen zur Nachwuchsförderung zu engagieren, etwa durch Kooperationen mit Non-Profit-Organisationen, die Veranstaltungen zum Thema \“Mädchen und Technik\“, wie zum Beispiel den \“Girl\’s Day durchführen.

2. Kommunizieren: Work-Life-Balance. Fachfrauen aus der IT sind zufriedener: Mit ihrer aktuellen Jobsituation und insbesondere mit ihrer persönlichen Work-Life-Balance. 94,7 Prozent der Arbeitnehmerinnen aus der IT ist dieser Aspekt ihres Arbeitslebens wichtig und 54,4 Prozent von ihnen halten ihre eigene Work-Life-Balance für gut – deutlich mehr als ihre männlichen Kollegen und auch mehr, als Frauen aus anderen Branchen. Starke Argumente, die Unternehmen offensiv kommunizieren sollten, wenn sie mehr Frauen für IT-Positionen rekrutieren wollen. Aber Achtung: In der Kommunikation immer ehrlich bleiben! Fast die Hälfte der IT-Expertinnen (48,1 Prozent) hat schon mal ein Job-Angebot abgelehnt, weil sie im Lauf des Bewerbungsprozesses gemerkt haben, dass die versprochenen Arbeitskonditionen nicht mit den nach außen geworbenen Werten des Unternehmens übereinstimmten. Bei Arbeitnehmerinnen aus anderen Branchen waren dies 14 Prozentpunkte weniger (34,5 Prozent).

3. Präsentieren: IT-Expertinnen als Vorbilder. Wo sind sie, die Frauen, die in der IT erfolgreich sind? Software-Entwicklerinnen, Cyber-Security-Expertinnen, Expertinnen für Big Data und App-Entwicklerinnen: Viele Frauen könnten sich von den neuen Berufsbildern in der IT angesprochen fühlen – wenn sie bekannter wären! Eine erfolgversprechende Strategie, um für Frauen in IT-Jobs mehr Aufmerksamkeit zu schaffen, ist die Präsentation eigener Mitarbeiterinnen – etwa im Rahmen der unternehmenseigenen Öffentlichkeitsarbeit oder mit Kampagnen.

4. Unterstützen: Mentoren-Programme. Gerade weil IT-Berufsbilder vielen Frauen noch relativ unbekannt sind und auch noch in weiten Zügen von Männern dominiert werden, brauchen Einsteigerinnen Unterstützung. Hier helfen gezielte Projekte für neue Mitarbeiterinnen wie Mentoren-Programme, Workshops und unternehmensinterne oder übergreifende Netzwerke für Frauen. Mehr zum Thema Mentoren gibt es auch hier: http://ots.de/4gFO5

5. Ansprechen: Frauen aktiv recruiten. Befragungen haben gezeigt, dass potenzielle Mitarbeiter lieber direkt von Arbeitgebern angesprochen werden, als Bewerbungen zu verschicken. Geeignete Plattformen für die konkrete Ansprache von Frauen und für die Vernetzung mit potenziellen Mitarbeiterinnen finden Arbeitgeber zum Beispiel bei TalentBin von Monster.

Gesucht – gefunden: IT-Positionen für Frauen

Wenn IT-Expertinnen nach offenen Stellen oder potenziellen Arbeitgebern suchen, nutzen sie verschiedene Kanäle. Die überwiegende Mehrzahl, nämlich drei Viertel der Befragten, setzen dabei auf Internet-Stellenbörsen, knapp die Hälfte auf Karrierenetzwerke und 43,3 Prozent auf die Websites der Unternehmen. \“Was Arbeitgeber wissen sollten: Gerade weibliche IT-Fachkräfte finden es laut Studie generell gut, wenn Unternehmen Social Media-Anwendungen zum Zweck der Personalbeschaffung einsetzen\“, so Marc Irmisch-Petit von Monster. Die IT ist zur innovativen Schlüsseltechnologie unserer modernen Wirtschaft geworden. Auf der Suche nach Fachkräften in diesem Gebiet stellen die Frauen ein längst noch nicht ausgeschöpftes Potential dar. Unternehmen, die das erkennen und sich darauf einstellen, nutzen einen entscheidenden Vorteil.

Das Themenspecial 2017 \“Women in IT\“ steht unter folgendem Link zum Download bereit: http://arbeitgeber.monster.de/recruiting/studien.aspx

Über Monster Deutschland:

Monster, www.monster.de, ist eines der bekanntesten privaten Online-Karriereportale in Deutschland mit einem umfassenden Service- und Informationsangebot rund um Beruf und Karriere. Seit über 20 Jahren unterstützt Monster weltweit Arbeitnehmer bei der Suche nach dem richtigen Job und Arbeitgeber bei der Suche nach den besten Talenten. Heute agiert Monster in über 40 Ländern und bietet umfassende, hochwertige Lösungen rund um Jobsuche, Karriereplanung, Rekrutierung und Talentmanagement. Als Pionier treibt Monster die Branchenentwicklung durch die Nutzung fortschrittlichster Technologien im Bereich Digital, Social und Mobile kontinuierlich voran. Firmensitz der Monster Worldwide Deutschland GmbH ist Eschborn. Die Monster Worldwide Deutschland GmbH ist ein Tochterunternehmen der Monster Worldwide Inc. mit Sitz in Weston, Massachusetts. Um mehr über monster.de zu erfahren, besuchen Sie die Website www.monster.de. Informationen über Monster Worldwide, Inc. , finden Sie unter http://about-monster.com. Deutsche Presseinformationen finden Sie unter http://info.monster.de.

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*Für die aktuelle Ausgabe der Studienreihe Recruiting Trends 2017 wurden die Top-1.000 Unternehmen (Rücklaufquote 12,6%) und die 1.000 größten Unternehmen aus dem Mittelstand (Rücklaufquote 8,8%) aus Deutschland befragt und die Ergebnisse mit den Resultaten des Nutzungsverhalten und den Einschätzungen von über 3.400 Stellensuchenden und Karriereinteressierten verglichen. Für einen umfassenden Überblick wurden zudem Analysen der Top 300 Unternehmen aus der Branche IT (Rücklaufquote 12,3%) durchgeführt. Die Verteilung der Stichproben der jeweiligen Studienteilnehmer ist gemäß dem aktuellen Datenbankregister von Bisnode hinsichtlich der Merkmale Umsatz, Mitarbeiterzahl und Branchenzugehörigkeit in Bezug auf die entsprechende Grundgesamtheit repräsentativ.

Ansprechpartner für die Medien:

Monster Worldwide Deutschland GmbH
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nDr. Katrin Luzar
nTel.: 06196.99 92 -688; Fax: 06196.99 92 -922; E-Mail:
nkatrin.luzar@monster.de

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Automarkt im August mit zwei Gesichtern

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Bonn (ots) – Der Automarkt zeigte im August zwei Gesichter. Zuwächse bei den Neuzulassungen standen leichte Rückgänge bei den Besitzumschreibungen gegenüber. So wechselten im August rund 635 600 Pkw die Besitzer. Das waren 0,7 Prozent weniger als im Vorjahresmonat. Im bisherigen Jahresverlauf wurden über 4,96 Millionen Gebrauchtwagen vermarktet, das waren 0,5 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum.

Bei den Neuzulassungen gab es hingegen Zuwachs. Im August kamen mehr als 253 000 fabrikneue Pkw auf die Straße, ein Plus von 3,5 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. In den bisherigen acht Monaten dieses Jahres ergab sich ein kumulierter Zuwachs von 2,9 Prozent auf mehr als 2,32 Millionen Einheiten

Die Abwrackprämien der Hersteller und Importeure spielen hierbei offensichtlich noch keine große Rolle. Das legen die Ergebnisse einer Online-Blitzumfrage des Zentralverbands Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) bei Autohändlern nahe. Auf die Frage \“Spüren Sie schon eine Belebung ihres Neuwagengeschäfts durch die Diesel-Eintauschprämienprogramme?\“ antworteten 80,4 Prozent der befragten Händler mit \“Nein\“ und 19,6 Prozent mit \“Ja\“. Stichtag war der 30. August 2017. An der Befragung hatten 723 Händler quer durch alle Marken teilgenommen.

Pressekontakt:

Ulrich Köster, ZDK-Pressesprecher
nTel.: 0228/ 91 27 270
nE-Mail: koester@kfzgewerbe.de
nInternet: www.kfzgewerbe.de

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