Hardt: Wir müssen Vereinte Nationen stärken

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Berlin (ots) – Weltweite Krisen zwingen internationale Staatengemeinschaft zu geschlossenem Handeln

Am morgigen Dienstag beginnt die alljährliche Vollversammlung der Vereinten Nationen in New York. Hierzu erklärt der außenpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Jürgen Hardt:

\“Die Vollversammlung der Vereinten Nationen tritt zu einem kritischen Zeitpunkt zusammen. Die Zahl der Krisen auf der Welt hat in rasantem Tempo zugenommen. Zugleich werden Antworten auf diese Krisen immer komplexer. Die Herausforderungen an die Staatengemeinschaft wachsen. Klare und verlässliche Außenpolitik ist mehr gefragt denn je. Aus Sicht der CDU/CSU-Bundestagsfraktion sollten die Vereinten Nationen einen entschlossenen Vorstoß zur Lösung der Krise in Nordkorea wagen. Der nordkoreanische Machthaber Kim Jong-un gefährdet mit seinem völkerrechtswidrigen Raketen- und Nuklearprogramm nicht nur die Sicherheit von Millionen von Menschen in der Region, sondern wird zunehmend zu einer Gefahr für den Weltfrieden.

Auch die anhaltende Aggression Russlands gegen die Ukraine, die völkerrechtswidrige Annexion der Krim und das Säbelrasseln an der Ostgrenze der NATO gehören auf die Gesprächsagenda in New York. Nur wenn Moskau zu den Prinzipien der Charta von Paris zurückkehrt, kann neues Vertrauen zwischen Russland und der Europäischen Union entstehen. Jüngste Vorschläge von Präsident Wladimir Putin zur Entsendung von Blauhelmen in die Ostukraine sollten geprüft werden. Eine Einigung darauf wird aber nur möglich sein, wenn die territoriale Integrität der Ukraine gewährleistet bleibt. Und nur nach vollständiger Umsetzung der Minsker Verpflichtungen können die Sanktionen gegen Russland aufgehoben werden.

Auch gehört der seit sechs Jahren anhaltende Krieg in Syrien auf die Agenda der UN-Vollversammlung. Von New York erhofft sich die Unionsfraktion eine neue politische Initiative, mit der dem unfassbaren Leid der Menschen dort ein Ende gesetzt werden kann. Zugleich muss eine politische Basis für eine nachhaltige Stabilisierung und einen Wiederaufbau geschaffen werden.

In Myanmar erleben wir ein dramatisches Ausmaß ethnisch und religiös motivierter Gewalt gegen die Minderheit der Rohingya. Als CDU/CSU-Bundestagsfraktion haben wir uns immer klar gegen jedwede Diskriminierung religiöser Minderheiten positioniert. Die Vertreibung der Rohingya aus Myanmar muss umgehend gestoppt werden. Auch hier ist die Vollversammlung der VN gefragt.

Bei all diesen Themen ist Deutschland bereit, Verantwortung zu übernehmen, zu vermitteln und Friedensinitiativen zu unterstützen. Diese Bereitschaft hat Bundeskanzlerin Angela Merkel in den vergangenen zwölf Jahren ihrer Kanzlerschaft immer wieder unter Beweis gestellt.

Mit Christoph Heusgen als neuem deutschen Botschafter bei den Vereinten Nationen haben wir einen unserer erfahrensten Außen- und Sicherheitspolitiker an entscheidender Stelle platziert, der als Berater der Bundeskanzlerin die deutsche Position geprägt hat wie kaum ein anderer. Er wird mit vollem Einsatz unsere Interessen in die Vereinten Nationen einbringen. Die Entsendung von Herrn Heusgen unterstreicht einmal mehr den Stellenwert, den Deutschland, aber auch die CDU/CSU-Bundestagsfraktion den Vereinten Nationen als zentralem Forum zur Lösung internationaler Herausforderungen beimisst.

Die Verhandlungen in New York sollen auch den Weg für eine erfolgreiche Kandidatur Deutschlands als nichtständiges Mitglied im Sicherheitsrat der Vereinten Nationen in den Jahren 2019 und 2020 bereiten. Die Wahl findet im Sommer 2018 statt. Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion hält es für wichtig, dass Deutschland gerade in einer so krisenbehafteten Zeit Verantwortung übernimmt. Wir unterstützen die Kandidatur Deutschlands mit Nachdruck.

Bei der diesjährigen Generalversammlung wird der neue UN-Generalsekretär António Guterres erstmals seine Vorstellungen über die Zukunft der Vereinten Nationen darlegen. Mit Spannung erwartet wird auch der erste Auftritt des neuen US-Präsidenten Donald Trump. Die Unionsfraktion erhofft sich von ihm ein klares Bekenntnis zu den multilateralen Strukturen der Vereinten Nationen. Wir gehen davon aus, dass die USA im Verbund mit internationalen Partnern auch weiterhin Führung bei der Lösung globaler Probleme übernehmen werden.\“

Pressekontakt:

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Große ASB-SCHOCKT-Geocaching-Aktion in der Woche der Wiederbelebung

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Köln/Berlin (ots) – In der Woche der Wiederbelebung vom 18. bis 24. September 2017 richtet der ASB eine große Geocaching-Aktion aus. Die Standorte, an denen es die App ASB SCHOCKT gibt, die Defibrillatoren in der Nähe des Nutzerstandortes anzeigt, beteiligen sich an der Aktion, um auf die Bedeutung der lebensrettenden AED-Geräte hinzuweisen.

Das Wort Geocaching setzt sich aus dem griechischen Begriff \“geo\“ – Erde – und dem englischen Wort \“cache\“ – geheimes Lager/Versteck – zusammen. Bei dieser modernen Version der Schnitzeljagd sind die Schatzsucher mithilfe eines GPS-fähigen Mobiltelefons unterwegs, um einen oder mehrere Schätze zu finden.

An folgenden ASB-Standorten sind während der Woche der Wiederbelebung Caches versteckt: Hamburg, Berlin, Kassel, Lüneburg und in Schleswig-Holstein.

In jeder Stadt oder Region sind drei bis fünf Schätze hinterlegt. Wie beim Geocaching üblich, sind die Caches in einem Online-Portal eingetragen (www.geocaching.com) und enthalten kleine Preise für die, die den Schatz finden. Das Besondere daran: Alle Caches sind an Standorten versteckt, an denen es Defibrillatoren zu entdecken gibt. Wer den Defibrillator am jeweiligen Standort findet und per E-Mail an ASB SCHOCKT sendet, nimmt am Ende der Woche der Wiederbelebung an der Verlosung von zehn Erste-Hilfe-Kursen beim ASB teil.

Außerdem werden an den Schatz-Fundorten ASB SCHOCKT-Postkarten zu finden sein. Diese können dazu genutzt werden, neue AED-Standorte zu melden, die dann in die App eingetragen werden. Für jedes neu registrierte Gerät lädt der ASB den Finder zu einem Erste-Hilfe-Kurs ein.

Für alle Geocaching-Neulinge gibt es hier eine Liste der Geo-Daten, an denen die ASB SCHOCKT-Behälter versteckt sind:

Berlin: nASB-Rettungsdienst n52.51300, 13.49753 nASB-Kinder- und Jugendhilfe gemeinnützige Gesellschaft n52.60504, 13.43161 nASB-Landesverband Berlinn52.503949, 13.452646 
Hamburg: nSt. Michaeliskirche (Michel) n53.548129, 9.978244 nASB Lupine n53.580828, 9.862944 nWandsbek Quarre, Einkaufszentrum n53.573092, 10.065905, nCardiologicum Hamburg Wandsbek n53.571265, 10.069003 
Kassel: nTourist Information Hofgeismar n51.495769, 9.379147 nArbeiter-Samariter-Bund Kassel-Nordhessen n51.320627, 9.493479 
Lüneburg: nSchule Am Schiffshebewerk (Haupteingang) n53.28984100, 10.49840700 nASB am Moldenweg n53.26007200, 10.40619600 nMTV Treubund Lüneburg n53.25959100, 10.38640900 

Hintergrund:

ASB SCHOCKT ist eine ist eine Initiative des ASB gegen den plötzlichen Herztod – Todesursache Nr. 1 in Deutschland. Die SCHOCKT-Apps zeigen den Nutzern die Standorte von externen automatisierten Defibrillatoren (AED) in ihrer Umgebung an. So können Ersthelfer in Notfällen schnell Hilfe holen und Menschen das Leben retten. Mittlerweile gibt es die App in Hamburg, Berlin, Frankfurt, Fulda, Lüneburg, Leipzig und Schleswig-Holstein. In den kommenden Monaten soll die App auch für weitere Städte und Regionen freigeschaltet werden.

Weitere Informationen finden Sie unter https://www.asb.de/de/news/2017-09/woche-der-wiederbelebung-2017

Wir helfen hier und jetzt.

Der ASB ist als Wohlfahrtsverband und Hilfsorganisation politisch und konfessionell ungebunden. Wir helfen allen Menschen – unabhängig von ihrer politischen, ethnischen, nationalen und religiösen Zugehörigkeit. Mehr als 1,2 Million Menschen bundesweit unterstützen den gemeinnützigen Verein durch ihre Mitgliedschaft. Parallel zu seinen Aufgaben im Rettungsdienst – von der Notfallrettung bis zum Katastrophenschutz – engagiert sich der ASB in der Altenhilfe, der Kinder- und Jugendhilfe, den Hilfen für Menschen mit Behinderung, der Auslandshilfe sowie der Aus- und Weiterbildung Erwachsener. Wir helfen schnell und ohne Umwege allen, die unsere Unterstützung benötigen.

Pressekontakt:

Hilke Vollmer, Telefon: 030/23 25 78 6-122, E-Mail: h.vollmer@asb.de,
nhttps://www.asb.de/de/news/2017-09/woche-der-wiederbelebung-2017,
nwww.facebook.com/asb.de, www.twitter.de/asb_de

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