Andrena fuscipes (Heide-Sandbiene): Sie steht auf der Vorwarnliste und wurde im Hamburger Westen gefunden. Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/37587 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: „obs/Deutsche Wildtier Stiftung/Roland Günter“

Hamburg (ots) – Die Wildbienen-Bilanz der Deutschen Wildtier Stiftung schließt zum Jahreswechsel mit einem höchst erfreulichen Ergebnis ab. Besonders bemerkenswert: Der Fund von sechs seltenen und gefährdeten Wildbienenarten, die von den Biologen bei ihrer Kartierung 2017 im Norden Deutschlands entdeckt wurden. Einige dieser Arten stehen auf der Roten Liste Deutschlands. Die erst seit kurzem beschriebene Furchenbienenart Lasioglossum monstrificum wurde im Hamburger Westen gefunden. Die Holz-Blattschneiderbiene Megachile ligniseca gilt als bundesweit stark gefährdet. Auch vier sehr seltene Heidekraut-Bienen gingen den Biologen auf ihrer Suche „ins Netz“.

Sechs auf einen Streich – für die Forscher ist das eine kleine Sensation. „Die Lasioglossum monstrificum wurde erst vor wenigen Jahren überhaupt beschrieben. Sie gilt in Deutschland als sehr selten und konnte jetzt an insgesamt fünf Standorten im Hamburger Stadtgebiet nachgewiesen werden“, beschreibt Manuel Pützstück, Umweltwissenschaftler bei der Deutschen Wildtier Stiftung, die Furchenbienenart. Sie lebt auf sandigen Böden. Auch Megachile ligniseca, die bundesweit kaum zu finden ist, war bislang im Norden äußerst selten nachweisbar! „Diese Art ist vor allem in lichten Wäldern sowie an Waldrändern verbreitet und benötigt stehendes Totholz mit Käferbohrlöchern zur Nestanlage.“

Die Heidekraut-Sandbiene Andrena fuscipes, die Seidenbiene Colletes succinctus sowie die parasitisch lebende Heide-Filzbiene Epeolus cruciger und die Heide-Wespenbiene Nomada rufipes sind ausschließlich in den immer rarer werdenden Sandgebieten mit ausreichend großen Heidekrautbeständen zu finden. „Insgesamt haben wir bei unseren Erfassungen bis jetzt 119 Wildbienenarten in Hamburg und Umgebung nachgewiesen“, zieht Manuel Pützstück Bilanz. Davon sind sieben Arten auf der Roten Liste Deutschlands, 27 Arten auf der Roten Liste Schleswig-Holsteins und 26 Arten auf der Roten Liste Niedersachsens gelistet.

Die Kartierung der Deutschen Wildtier Stiftung ist eine wichtige Grundlage, um Lebensräume für Wildbienen zu verbessern. Für das in Hamburg 2016 gestartete Projekt ist ein Zeitraum von vier Jahren vorgesehen. 2020 können die Daten dann ausgewertet und die Rote Liste für Hamburg erstellt werden. Die wissenschaftliche Leitung des Projektes hat Deutschlands „Wildbienenpapst“ Dr. Christian Schmid-Egger von der Deutschen Wildtier Stiftung. Bei der Erstellung der ersten Roten Liste für Hamburg wertet Schmid-Egger bereits vorhandene Altdaten aus. Eine wesentliche Quelle für diese Daten ist das Zoologische Museum der Universität Hamburg – insbesondere die Sammlung von Friedrich Wilhelm Kettner (1896-1988). Mitarbeiter des zoologischen Institutes unterstützen das Projekt, das von der Deutschen Wildtier Stiftung finanziert wird.

Kostenloses Bildmaterial über die Pressestelle

Pressekontakt:

Eva Goris, Pressesprecherin, Christoph-Probst-Weg 4, 20251 Hamburg,
Telefon 040 9707869-13, Fax 040 9707869-19,
E.Goris@DeutscheWildtierStiftung.de, www.DeutscheWildtierStiftung.de

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Das ist der Silvester-Knaller: Gefährdete Wildbienen fliegen auf Hamburg
Experten der Deutschen Wildtier Stiftung finden bei ihrer Inventur im Norden Deutschlands Rote-Liste-Wildbienenarten GmbH-Kauf

Erklärung der GOMG Holdings Ltd zum Verkauf des Minderheitsanteils an der Ballsh-Raffinerie an Delvina Investment Partners Ltd durch die Eigentümer Sargeant und Abu Naba’a

Ballsh, Albanien (ots/PRNewswire) – Herr Sargeant und Herr Abu Naba’a, Eigentümer der GOMG Holdings Ltd, freuen sich, den endgültigen Verkaufsabschluss ihres Minderheitsanteils an der Ölraffinerie (IRTC) in Ballsh, Albanien, an ihre lokalen albanischen Partner bekanntgeben zu können. Damit findet ein Veräußerungsvorgang seinen Abschluss, der vor Juni 2017 begann. Unter den vorherigen Eigentümern war die Raffinerie in Konkurs gegangen und Herr Sargeant und Herr Abu Naba’a setzten sich mit Engagement dafür ein, die Ballsh-Raffinerie erneut in Betrieb zu bringen und die 1.200 albanischen Mitarbeiter im November 2016 wieder zu beschäftigen. Zum Mai 2017, unterstützt durch die Zusammenarbeit mit dem Ministerium für Energie und Industrie und Bankers Petroleum, konnten Herr Sargeant und Herr Abu Naba’a die Raffinerie wieder bei voller Auslastung betreiben und das gesamte, in Albanien produzierte Rohöl wurde praktisch in der Ballsh-Raffinerie verarbeitet. Seit dieser Zeit und mit der Unterzeichnung der verbindlichen Absichtserklärung (Memorandum of Understanding/MOU) zum Verkauf ihrer Beteiligung waren Herr Sargeant und Herr Abu Naba’a in keinerlei Entscheidungen der Geschäftsführung oder des Vorstands von IRTC involviert und die laufende Kontrolle des Geschäfts lag immer in der Hand ihrer albanischen Partner. Durch die Beteiligungsübernahme wird jetzt die Eigentümerschaft vollständig mit der betrieblichen Kontrolle der Ballsh-Raffinerie in Einklang gebracht. Herr Sargeant und Herr Abu Naba’a haben mit Bedauern die jüngsten Nachrichten über einige aktuelle Schwierigkeiten bei Ballsh zur Kenntnis genommen, üben jedoch seit langer Zeit keinerlei Funktion in der Geschäftsführung aus. Allerdings bleiben Herr Sargeant und Herr Abu Naba’a optimistisch im Hinblick auf das Potenzial der albanischen Kohlenwasserstoffindustrie und werden weiterhin nach Möglichkeiten im Land Ausschau halten, um ihre umfassenden Erfahrungen zum Wohl Albaniens einzubringen.

Harry Sargeant III:

Harry Sargeant III ist der namhafte CEO eines globalen Energie- und Schifffahrtsunternehmens mit Sitz in Florida, USA. Sargeant, der früher als Offizier und Kampfpilot im United States Marine Corps diente, leitet ein globales Privatunternehmen, das sich aus Luftfahrtfirmen, Ölraffinerien, Ölhandelsgeschäften, Entwicklung von alternativen Kraftstoffen sowie Öl- und Asphaltverschiffung zusammensetzt. Nachdem er den aktiven Dienst im U.S. Marine Corps im Jahr 1987 im Rang eines Majors verlassen hatte, ging Sargeant als Pilot zu Delta Air Lines und später gab er die Tätigkeit bei Delta auf, um ein kleines Schifffahrtsunternehmen zu führen, das er bis 2008 in ein weltweites Unternehmen ausbauen konnte. Herr Sargeant hat ebenfalls IOTC gegründet, ein Unternehmen, das mit großem Einsatz das US-Militär im Irak mit Flugbenzin über das Land Jordanien versorgte, nachdem andere Lieferanten diese Mission nicht mehr erfüllen konnten. Herr Sargeant hat diese schwierige und komplexe geschäftliche Unternehmung mit Erfolg gemeistert. Alle Beteiligten in der US-Regierung stimmen darin überein, dass sein Unternehmen ausgezeichnete Arbeit bei der Versorgung des US-Militärs geleistet hat, obwohl die Tankfahrzeuge-Konvois von Herrn Sargeant ständig Angriffen feindlicher Kräfte ausgesetzt waren. Herr Sargeant ist ein renommierter US-amerikanischer Geschäftsmann, der auch als offizieller Vertreter der republikanischen Partei in seinem Heimat-Bundesstaat Florida politisch tätig war. Er genießt ein hohes Ansehen bei vielen Mitgliedern der US-Regierung, unter anderem bei zahlreichen republikanischen Vertretern im Kongress und im Weißen Haus und Kabinett des Präsidenten sowie bei Führungspersönlichkeiten aus Regierung und Wirtschaft in den USA und auf der ganzen Welt.

Pressekontakt:

Patrick Dorton
patrickdorton@rational360.com
202-549-7670

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Erklärung der GOMG Holdings Ltd zum Verkauf des Minderheitsanteils an der Ballsh-Raffinerie an Delvina Investment Partners Ltd durch die Eigentümer Sargeant und Abu Naba’a gmbh firmenmantel kaufen

Veröffentlichungstermine des Statistischen Bundesamtes (DESTATIS) vom 01.01.2018 bis 05.01.2018

Wiesbaden (ots) – (die Veröffentlichungen erfolgen in der Regel um 8.00 Uhr)

Dienstag, 02.01.2018
- Erwerbstätigkeit (Schnellmeldung), Jahr 2017
  Zahl der Woche (11 Uhr):
- Importe von Alpin-Ski, Jahr 2016

Mittwoch, 03.01.2018
- Monatliche Arbeitsmarktstatistik (Erwerbstätige, Erwerbslose, 
Erwerbslosenquoten), November 2017

Freitag, 05.01.2018
- Einzelhandel (Umsatz), November 2017 

+++

Die Veröffentlichungstermine sowie weitere Informationen sind im Internetangebot des Statistischen Bundesamtes zu finden unter: https://www.destatis.de/DE/PresseService/Presse/Terminvorschau/Terminvorschau.html

Verbreitung mit Quellenangabe erwünscht.

Pressekontakt:

Rückfragen an:
Statistisches Bundesamt
Telefon: (0611) 75-3444
E-Mail: presse@destatis.de

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Veröffentlichungstermine des Statistischen Bundesamtes (DESTATIS)
vom 01.01.2018 bis 05.01.2018 Kapitalgesellschaften

Flugzeug-Dusche gegen die Eis-GefahrOhne Enteisungs-Flüssigkeiten gäbe es im Winter keinen Flugverkehr

Muttenz (ots)

- Hinweis: Bildmaterial steht zum kostenlosen Download bereit  
  unter: http://www.presseportal.ch/de/pm/80528/100810517 -  

Von Andreas Schwander

An kalten Tagen gibt es für jedes Flugzeug erst mal eine Dusche – eine Dusche aus Glykol gemischt mit heissem Wasser und verschiedenen Zusatzstoffen, je nach Aussentemperatur und Wetterverhältnissen. Die Dusche wird «De-Icing», Enteisen, genannt. Sie ist nötig, weil Eisbildung einer der gefährlichsten physikalischen Prozesse in der Fliegerei ist.

Eis und Flugzeuge vertragen sich nicht. Denn Eis kann in die Triebwerke geraten und diese beschädigen, es kann Teile der Flügelmechanisierung wie Landeklappen und Vorflügel blockieren. Das sind jene beweglichen Teile an den Tragflächen, die man als Passagier aus dem Flugzeugfenster beobachten kann, wie sie je nach Flugphase aus- oder eingefahren werden. Sie korrigieren aber auch mit feinen Bewegungen die Lage des Flugzeuges in der Luft. Eis kann aber auch im Leitwerk ganz hinten am Flugzeug Höhen- und Seitenruder verklemmen und damit die Steuerfähigkeit beeinträchtigen. Das wird innert kürzester Zeit sehr gefährlich.

Noch gefährlicher ist, wenn Eis die Flugeigenschaften eines Flugzeuges komplett verändert. So baut sich etwa Eis nahezu unsichtbar auf den Flügeln oder am Leitwerk auf. Es verändert das Flügelprofil, so dass die Strömung am Flügel abrupt abreisst, in der Fachsprache «Stall» genannt. Und plötzlich hört das Flugzeug auf zu fliegen. Schon eine hauchdünne Eisschicht mit der Rauheit von Schleifpapier kann eine verheerende Wirkung haben, wenn sie während dem Flug die meist unsichtbare aerodynamische Trennschicht über der Oberseite des Flügels verwirbelt.

Bei geeignetem Wetter sieht man das Phänomen der Trennschicht sogar als Passagier. Dann rast ein feiner Nebelstrom in etwa fingerbreitem Abstand über den Flügel. Der Abstand zwischen dem Nebel und dem Flügel ist ein Vakuum, welches das Flugzeug nach oben zieht. Dieser Effekt sorgt auch dafür, dass rund zwei Drittel des Auftriebs an der oberen Seite und nur ein Drittel an der unteren Seite des Flügels entstehen. Wenn nun von einer rauen Eisschicht gebildete Luftwirbel dieses Vakuum zerstören, ist der Auftrieb schlagartig weg und das Flugzeug fliegt nicht mehr. Man spricht von einem Strömungsabriss.

Eis kommt leise, einseitig und heimtückisch

Meist bildet sich das Eis nicht an beiden Flügeln gleichzeitig und gleich intensiv. Ein Strömungsabriss geschieht deshalb oft nur an einem Flügel. Das Flugzeug verliert dann nicht etwa kontinuierlich an Auftrieb, sondern fliegt plötzlich nur noch auf einer Seite: Es dreht sich wild und stürzt ab. Ähnlich gravierend sind Vereisungen am Leitwerk, wo die langsam dicker werdenden Eisschichten dazu führen können, dass das Flugzeug plötzlich völlig unvorhergesehen Bewegungen macht, obwohl die Positionen von Höhen- und Seitenruder nicht verändert wurden.

Eis an Flugzeugen bildet sich am Boden in der umgebenden feuchtkalten Luft. Es entsteht aber auch, wenn ein Flugzeug nach einer trocken-kalten klaren Winternacht mit einer sehr kalten Aussenhaut in eine Wolke feuchter Luft fliegt. Gleiches passiert auch, wenn ein Flugzeug von der Reiseflughöhe, wo es oft um -50 Grad kalt ist, absinkt und im Landeanflug durch feuchte Luftschichten fliegt.

Manche Simulatoren fliegen trotz Eis

Flugzeughersteller kennen deshalb eine Vielzahl von Technologien, um Eis zu bekämpfen. Da gibt es aufblasbare Gummimatten an den Flügeln und am Leitwerk, welche Eis wegsprengen, Flügelelemente, die mit heisser Luft aus dem Triebwerk beheizt werden, elektrische Heizungen oder auch elektrische Induktions-Systeme, welche Eis buchstäblich wegsprengen.

Der Umgang mit Eis gehört zum Standard-Programm bei der Pilotenausbildung. Flugzeugführer müssen wissen, wie sich Eis bildet. Sie lernen, wie man vereisende Luftschichten meidet, welche Konsequenzen Eis am jeweiligen Flugzeugtyp hat und wie man mit Eisbildung im Flug umgeht. Das alles wird sowohl in der Theorie wie auch im Simulator regelmässig geübt. Allerdings hat sich gezeigt, dass gewisse Simulatoren auch noch in Situationen «fliegen», in denen das reale Flugzeug aufgrund der Eisbildung bereits abgestürzt wäre. Weil diese Simulatoren aber nach wie vor für die Ausbildung zertifiziert sind, ist eine extrem sorgfältige Enteisung vor dem Flug umso wichtiger.

«Kühlelemente» in den Flügeln

Um die heisse Dusche vor dem Start führt kein Weg herum. Dabei reagiert jedes Flugzeug anders. Wurde es gerade eben mit frischem, warmem Treibstoff aus den unterirdischen Pipelines des Flughafens betankt, sind die Flügel mit den Tanks relativ warm und lassen weniger Eis entstehen. Waren die Flügeltanks dagegen schon am Abend voll, wirkt der Treibstoff wie ein Kälte-Akku in der Kühltasche und lässt sehr viel schneller wieder Eis auf den Flügeln ansetzen. Dieser Effekt kann sogar am selben Flugzeug variieren, etwa wenn die Tanks nur halbvoll sind. Bei Hochdeckern wie dem legendären Regionalflugzeug von Swiss und Eurowings Avro RJ «Jumbolino», dessen hoch am Rumpf sitzende Flügel leicht abwärts zeigen, läuft der Treibstoff in die Flügelspitzen. Dort hält sich dann das Eis zäher als in der Nähe des Rumpfes.

Das alles müssen Piloten und Bodenpersonal wissen, um Flugzeuge gründlich zu enteisen. Bei besonders garstigem Wetter und starkem Schneefall kommt dabei ein so genanntes «Two-Step De-Icing» zum Einsatz. Dabei wird erst mit heissem Wasser und Enteisungsmittel vom Typ I der Schnee von den Flügeln gespritzt. Danach verhindert ein zweiter Arbeitsgang mit einem anderen Glykol-Wassergemisch (Typ II bis IV) einen neuen Eis- und Schneeansatz.

Wichtig ist die so genannte Holdover-Time. Das ist die Zeit, die maximal verstreichen darf zwischen dem Enteisen und dem Abheben des Flugzeuges. Wird diese Zeit überschritten, muss das Flugzeug neu enteist werden. Das kann durchaus passieren, etwa wenn viele Flugzeuge auf den Start warten und zwischendurch auch noch Schnee weggeräumt werden muss. Wenn dann bei einer zusätzlichen Enteisung auch noch die Besatzung bis zur geplanten Landung die maximal erlaubte Arbeitszeit überschreiten würde, müssten neue Piloten aufgeboten werden und das Chaos wäre perfekt.

Höhere Anforderungen an die Enteisungsmittel

Doch bei der Enteisung erträgt das «System Luftverkehr» keine Kompromisse. Laut der US-Luft- und Raumfahrtbehörde NASA ist Eisbildung am Boden und während des Fluges für rund zehn Prozent der Flugzeugunfälle mitverantwortlich. Die Zahl der durch Vereisung oder mangelnde Enteisung in den letzten drei Jahrzehnten ums Leben gekommenen Menschen dürfte mehrere Hundert betragen.

Mit dichterem Flugverkehr, häufigeren Wartezeiten an Flughäfen und knapper Personalplanung bei den Airlines werden deshalb die Anforderungen an die Hersteller der Enteisungschemikalien immer höher. Die Enteisungsflüssigkeiten sollen nicht toxisch und möglichst billig sein, mit einer möglichst langen Holdover-Zeit. Im Entwicklungsteam von Clariant heisst es dazu: «Unsere Produkte enthalten vor allem Glykol, welches das Einfrieren verhindert. Wichtig sind aber auch Stoffe, die Korrosion vermeiden. Wiederum andere sorgen für eine gute Verteilung der Enteisungsmittel oder verhindern, dass diese auf den Tragflächen zu sehr aufschäumen. Bei den Flüssigkeiten des Typs Safewing® IV sorgt eine zusätzliche Substanz dafür, dass sich ein feiner Film bildet, der das Wiedereinfrieren deutlich hinauszögert.» Bei der Weiterentwicklung der Produkte forscht man in Richtung nachhaltigere Systeme, wobei vor allem Bio-Moleküle interessant sind.

Abwässer wie eine Millionenstadt

Denn Ökologie ist ein sehr grosses Thema. Beim Enteisen stehen den Risiken für die Flugpassagiere immer auch die Risiken für die Umwelt entgegen. Das früher häufig verwendete Ethylenglykol ist zwar gut biologisch abbaubar, aber relativ giftig. Deshalb wird es aufgrund seiner hohen Wirksamkeit praktisch nur noch in den grossen Arktis-Ländern Kanada und Russland verwendet. Propylenglykol, das überall sonst eingesetzt wird, ist deutlich weniger giftig. Allerdings haben beide Stoffe den Nachteil, dass sie beim biologischen Zerfall dem Wasser sehr viel Sauerstoff entziehen. Dieser Effekt ist bei der üblichen Mischung von Enteisungsmittel und Wasser etwa 3000-mal so stark wie bei normalem Abwasser.

Die Enteisung eines einzigen Flugzeuges mit durchschnittlich 800 Litern reiner Enteisungsflüssigkeit plus Wasser hätte deshalb auf das Wasser denselben Effekt wie die täglichen Abwässer einer Kleinstadt mit 8000 Einwohnern. Grossflughäfen wie Heathrow oder Frankfurt produzieren so im Winter allein mit der Enteisung Abwässer in Mengen, die vergleichbar sind mit jenen einer Millionenstadt. Diese Abwässer dürften auf keinen Fall einfach in die Umwelt abgeleitet werden. Die Flughäfen haben deshalb auf den Vorfeldern spezielle Kanalisationen und Enteisungs-Standplätze, wo sie die Flüssigkeiten sammeln, separat reinigen und teilweise sogar wiederverwerten können. Clariant stellt dazu den Flughäfen entsprechende Technologien und auch biologische Daten der Produkte zur Verfügung. Die Aufarbeitung des Glykols geschieht entweder direkt auf den Flughäfen oder in spezialisierten Betrieben ausserhalb. Das Recycling der aufgefangenen Enteisungsmittel kann zu erheblichen Einsparungen bei der vorschriftsgemässen Entsorgung führen. Denn ohne die warme Dusche aus Glykol vor dem Fliegen ist Fliegen viel zu gefährlich.

Kasten:

Orange, Gelb, Pink und Grün

Clariant vertreibt Enteisungsmittel unter den Markennamen Safewing®, Octaflo[TM] und Max Flight[TM]. Das Unternehmen ist in Europa, Russland, Nord- und Südamerika sowie in einzelnen asiatisch-pazifischen Ländern präsent, während die Märkte in China hauptsächlich von chinesischen Produzenten abgedeckt werden. Bei den Enteisungsmitteln unterscheidet man die Typen I bis IV, die mit den Farben Orange, Gelb, Pink und Grün eingefärbt werden. Typ I (orange) dient dabei gemischt mit heissem Wasser dem eigentlichen Enteisen (De-Icing), dem Entfernen von Schnee und Eis von Tragflächen und Leitwerken. Die drei anderen Flüssigkeiten sind anders zusammengesetzt und sollen vor allem das Wieder-Vereisen der bereits behandelten Flugzeugteile verhindern, indem sie einen feinen Film auf der Oberfläche des Flugzeuges bilden. Dieser Prozess wird «Anti-Icing» genannt.

Die Versorgung der Flughäfen benötigt eine ausgefeilte Logistik. Der Markt für Enteisungsmittel beträgt mehrere Hundert Millionen Euro jährlich. Produziert wird im Sommer auf Lager und mit der Winterproduktion wird das verbrauchte Material möglichst laufend ersetzt. Die Lager befinden sich sowohl in den Werken von Clariant wie auch an günstig gelegenen Logistikstandorten und bei den Flughäfen.

Pressekontakt:

Claudia Kamensky, Tel. +41 61 469 72 27, claudia.kamensky@clariant.com

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Flugzeug-Dusche gegen die Eis-Gefahr
Ohne Enteisungs-Flüssigkeiten gäbe es im Winter keinen Flugverkehr gmbh firmenwagen kaufen oder leasen

EANS-Stimmrechte: AMAG Austria Metall AGVeröffentlichung einer Beteiligungsmeldung gemäß §93 Abs. 2 BörseG

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  Stimmrechtsmitteilung übermittelt durch euro adhoc mit dem Ziel einer
  europaweiten Verbreitung. Für den Inhalt ist der Emittent verantwortlich.
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Mitteilung gemäß § 93 Abs 2 des österreichischen Börsegesetzes mit dem
Ziel der europaweiten Verbreitung


1. Emittent: AMAG Austria Metall AG
2. Grund der Mitteilung: Erwerb/Veräußerung von Finanz- oder sonstigen
Instrumenten
3. Meldepflichtige Person
Syndikat (§ 92 Z 1 BörseG)
 ________________________________________________________________________
|____Vorname____|___Name/Nachname____|________Sitz_________|____Staat____|
|_______________|B&C_Privatstiftung__|Wien_________________|Österreich___|
|               |Raiffeisenlandesbank|                     |             |
|               |Oberösterreich      |Linz                 |Österreich   |
|_______________|Aktiengesellschaft__|_____________________|_____________|
|_______________|Oberbank_AG_________|Linz_________________|Österreich___|


4. Namen der Aktionäre: B&C Pontos Holding GmbH, B&C Alpha Holding GmbH, RLB OÖ
Alu Invest GmbH, Oberbank Industrie und Handelsbeteiligungsholding GmbH
5. Datum der Schwellenberührung: 5.12.2017
6. Gesamtposition der meldepflichtigen Person
 ______________________________________________________________________________
|                  |              |    % der     |             |               |
|                  |              | Stimmrechte, |             |               |
|                  |    % der     |   die die    |             |               |
|                  | Stimmrechte, |   Finanz-/   |  Total von  |Gesamtzahl der |
|                  |die zu Aktien |  sonstigen   |beiden in %  |Stimmrechte des|
|                  |gehören (7.A) | Instrumente  | (7.A + 7.B) |  Emittenten   |
|                  |              |repräsentieren|             |               |
|                  |              |   (7.B.1 +   |             |               |
|__________________|______________|____7.B.2)____|_____________|_______________|
|   Situation am   |              |              |             |               |
|     Tag der      |   69,31 %    |    0,00 %    |   69,31 %   |  35.264.000   |
|Schwellenberührung|______________|______________|_____________|_______________|
| Situation in der |              |              |             |               |
|vorherigen Meldung|   69,31 %    |              |             |               |
|(sofern_anwendbar)|______________|______________|_____________|_______________|



Details
7. Details über die gehaltenen Instrumente am Tag der Berührung der Schwelle:
A: Stimmrechte, die zu Aktien gehören
 ______________________________________________________________________________
|               |  Anzahl der  |               |    % der     |                |
|ISIN_der_Aktien|_Stimmrechte__|_______________|_Stimmrechte__|________________|
|               |    Direkt    |   Indirekt    |    Direkt    |    Indirekt    |
|_______________|(§_91_BörseG)_|_(§_92_BörseG)_|(§_91_BörseG)_|_(§_92_BörseG)__|
|AT00000AMAG3___|______________|_____24.442.455|______________|_________69,31_%|
|__SUBTOTAL_A___|______________|__24.442.455___|______________|____69,31_%_____|



B 1: Finanzinstrumente / Sonstige Instrumente gem § 91a Abs 1 Z 1 BörseG
 ______________________________________________________________________________
|              |               |                |   Anzahl der   |             |
|   Art des    |               |                |Stimmrechte die |    % der    |
| Instruments  | Verfalldatum  | Ausübungsfrist |erworben werden | Stimmrechte |
|______________|_______________|________________|_____können_____|_____________|
|______________|_______________|________________|________________|_____________|
|______________|_______________|__SUBTOTAL_B.1__|________________|_____________|



B 2: Finanzinstrumente / Sonstige Instrumente gem § 91a Abs 1 Z 3 BörseG
 _____________________________________________________________________________
|  Art des   |            | Ausübungs- | Physisches |Anzahl der |    % der    |
|Instruments |Verfalldatum|   frist    | oder Cash  |Stimmrechte| Stimmrechte |
|____________|____________|____________|_Settlement_|___________|_____________|
|____________|____________|____________|____________|___________|_____________|
|____________|____________|____________|SUBTOTAL_B.2|___________|_____________|


8. Information in Bezug auf die meldepflichtige Person:
Die meldepflichtige Person (Punkt 3) wird nicht von einer natürlichen/
juristischen Person kontrolliert und kontrolliert auch keine andere Person, die
direkt oder indirekt Instrumente am Emittenten hält.
Volle Kette der kontrollierten Unternehmen, über die die Stimmrechte und/oder
Finanz-/sonstigen Instrumente gehalten werden, beginnend mit der obersten
kontrollierenden natürlichen oder juristischen Person:
 ______________________________________________________________________________
|      |                          |            |  Direkt   |  Direkt   |       |
|      |                          |   Direkt   | gehaltene | gehaltene | Total |
|Ziffer|           Name           |kontrolliert|Stimmrechte| Finanz-/  |  von  |
|      |                          |durch Ziffer|in Aktien  | sonstige  |beiden |
|      |                          |            |    (%)    |Instrumente|  (%)  |
|______|__________________________|____________|___________|____(%)____|_______|
|__1___|B&C_Privatstiftung________|____________|___________|___________|_______|
|  2   |B&C Holding Österreich    |     1      |           |           |       |
|______|GmbH______________________|____________|___________|___________|_______|
|__3___|B&C_Industrieholding_GmbH_|_____2______|___________|___________|_______|
|__4___|B&C_Triton_Holding_GmbH___|_____3______|___________|___________|_______|
|__5___|B&C_Pontos_Holding_GmbH___|_____4______|_____4,91_%|___________|_4,91_%|
|__6___|B&C_Lambda_Holding_GmbH___|_____3______|___________|___________|_______|
|__7___|B&C_Alpha_Holding_GmbH____|_____6______|____47,81_%|___________|47,81_%|
|  8   |Raiffeisenbankengruppe OÖ |            |           |           |       |
|______|Verbund_eGen______________|____________|___________|___________|_______|
|      |Raiffeisenlandesbank      |            |           |           |       |
|  9   |Oberösterreich            |     8      |           |           |       |
|______|Aktiengesellschaft________|____________|___________|___________|_______|
|__10__|Invest_Holding_GmbH_______|_____9______|___________|___________|_______|
|__11__|RLB_OÖ_Alu_Invest_GmbH____|_____10_____|____16,50_%|___________|16,50_%|
|__12__|Oberbank_AG_______________|____________|___________|___________|_______|
|      |Oberbank                  |            |           |           |       |
|  13  |Unternehmensbeteiligung   |     12     |           |           |       |
|______|GmbH______________________|____________|___________|___________|_______|
|      |Oberbank Industrie und    |            |           |           |       |
|  14  |Handelsbeteiligungsholding|     13     |     0,10 %|           | 0,10 %|
|______|GmbH______________________|____________|___________|___________|_______|
|______|__________________________|____________|___________|___________|_______|



9. Im Falle von Stimmrechtsvollmacht
Datum der Hauptversammlung: -
Stimmrechtsanteil nach der Hauptversammlung: - entspricht - Stimmrechten



10. Sonstige Kommentare:
Im Zuge einer gruppeninternen Verschmelzung sollen die B&C Triton Holding GmbH
und die B&C Lambda Holding GmbH auf ihre jeweilige Alleingesellschafterin, die
B&C Industrieholding GmbH übertragen werden.

Aufgrund dieser Verschmelzung wird sich die Kette der kontrollierten Unternehmen
im Hinblick auf die von der B&C Pontos Holding GmbH direkt gehaltenen 1.729.737
Stimmrechte (entspricht rund 4,91% des Aktienkapitals und der Stimmrechte) an
der AMAG Austria Metall AG und die von der B&C Alpha Holding GmbH direkt
gehaltenen 16.858.894 Stimmrechte (entspricht rund 47,81% des Aktienkapitals und
der Stimmrechte) an der AMAG Austria Metall AG ändern. Die von dieser
Verschmelzung indirekt betroffenen Stimmrechte werden hiermit gemäß § 91a BörseG
bekanntgegeben.

Der B&C Privatstiftung sind unverändert über ihre indirekten
Tochtergesellschaften B&C Pontos Holding GmbH und B&C Alpha Holding GmbH gemäß §
92 Z 4 BörseG insgesamt 18.588.631 Stimmrechte (entspricht rund 52,72% des
Aktienkapitals und der Stimmrechte) an der AMAG Austria Metall AG zuzurechnen.
Darüber hinaus sind der B&C Privatstiftung aufgrund von Vereinbarungen zwischen
der B&C Industrieholding GmbH und der Raiffeisenlandesbank Oberösterreich
Aktiengesellschaft bzw. der Oberbank AG weiterhin gemäß § 92 Z 1 BörseG
5.853.824 Stimmrechte an der Emittentin zuzurechnen. Insgesamt sind B&C
Privatstiftung somit weiterhin gemäß § 92 BörseG 24.442.455 Stimmrechte
(entspricht rund 69,31% des Aktienkapitals und der Stimmrechte) an der AMAG
Austria Metall AG zuzurechnen.








Rückfragehinweis:
Investorenkontakt:
Dipl.Kfm. Felix Demmelhuber					
Leitung Investor Relations		
AMAG Austria Metall AG				
Lamprechtshausenerstrasse 61
5282 Ranshofen, Österreich			
Tel.:   +43 (0) 7722-801-2203 			 
Email: investorrelations@amag.at



Ende der Mitteilung                               euro adhoc
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Emittent:    AMAG Austria Metall AG
             Lamprechtshausenerstraße 61
             A-5282 Ranshofen
Telefon:     +43 7722 801 0
FAX:         +43 7722 809 498
Email:    investorrelations@amag.at
WWW:      www.amag.at
ISIN:        AT00000AMAG3
Indizes:     VÖNIX, WBI, ATX GP, ATX BI
Börsen:      Wien
Sprache:     Deutsch
 

  Nachrichten

EANS-Stimmrechte: AMAG Austria Metall AG
Veröffentlichung einer
Beteiligungsmeldung gemäß §93 Abs. 2 BörseG gesellschaft kaufen was beachten

Energiespeicherbranche goes global: Internationalisierung bietet große Chancen

München (ots) – Von internationalen Partnerschaften bis hin zu länderübergreifenden Speicherprojekten: Die Globalisierung der Energiespeicherbranche nimmt derzeit deutlich Fahrt auf. Unternehmen verstärken ihre Auslandsaktivitäten und erschließen neue Absatzmärkte. Das zunehmende Interesse an länderübergreifenden Kooperationen und die steigende Exportnachfrage sind Ausdruck des enormen Wachstumspotenzials der weltweiten Energiespeicherbranche. Welche Chancen die Internationalisierung bringen wird, das erfahren Fachbesucher vom 20. bis 22. Juni 2018 auf der ees Europe in München aus erster Hand. Als Europas größte, internationalste und besucherstärkste Fachmesse für Batterien und Energiespeichersysteme ist die ees Europe die optimale Plattform für den internationalen Austausch.

Energiespeicher sind ein elementarer Baustein für die globale Energiewende: Wenn Strom aus regenerativen Energien gespeichert und bei Bedarf abgerufen werden kann, sind auch fluktuierende Energiequellen wie Sonne oder Wind ein stabiler Stromlieferant. Damit sich die neue Art der Energieversorgung global durchsetzt, bündeln immer mehr Unternehmen ihr Know-how, nutzen die regionale Expertise ihrer Partner und exportieren ihre Lösungen ins Ausland. Internationale Kooperationen tragen nicht nur zum Siegeszug erneuerbarer Energien bei, sie eröffnen den Firmen auch globale Wachstumschancen. Bis 2020 steigt der weltweite jährliche Speicherzubau auf 4,7 Gigawatt und bis 2025 auf 8,8 Gigawatt, prognostizieren die Analysten von IHS Markit. 2025 wären weltweit somit Energiespeicher mit einer kumulierten Leistung von 52 Gigawatt am Stromnetz angeschlossen. Auch für den deutschen Markt zeigt die Trendkurve nach oben. Nach Angaben des Bundesverbands Solarwirtschaft (BSW-Solar) sind in Deutschland inzwischen rund 60.000 Solarstromspeicher in Betrieb. In den kommenden zwei Jahren könnte die Zahl auf 100.000 steigen, so die Prognose. „Die Nachfrage nach Solarstromspeichern in Deutschland steigt. Sinkende Kosten und eine Vielzahl technologisch ausgereifter Produkte treiben diese Entwicklung an. Der Trend zum eigenen Solarstromspeicher springt von Deutschland nach und nach auf andere europäische Märkte über“, sagt Carsten Körnig, Hauptgeschäftsführer des BSW-Solar.

ees Europe unterstützt Unternehmen bei der Internationalisierung

Die ees Europe ist der ideale Treffpunkt, um die Internationalisierung der Speicherbranche voranzutreiben. Fachbesucher treffen auf der renommierten Leitmesse auf internationale Aussteller und Branchengrößen mit globalen Marktstrategien. So zum Beispiel die Firma Sonnen: Sie versorgt die neu gegründete Energy Alliance Italia in Bergamo mit 20.000 Speichersystemen. Und Younicos beliefert Singapur mit Batteriespeichersystemen. „Wir sind global führend bei Batterie- und Energiemanagementlösungen für Versorger, Erzeuger, Industriekunden und Microgrids. Unsere Kunden und Geschäftspartner treffen wir auf der ees Europe“, erklärt Jayesh Goyal, Managing Director, Younicos.

Zusätzlich zur Messe bietet die ees in Foren, Workshops sowie der Konferenz viele Möglichkeiten für den Austausch und die weltweite Vernetzung. Darüber hinaus ist die Fachmesse ees mit internationalen Events in San Francisco, Sao Paulo und Mumbai vertreten. Auf diese Weise unterstützt die Energiespeichermesse Unternehmen, sich vor Ort mit Lösungen für den regionalen Markt zu präsentieren und ihre Internationalisierungsstrategie voranzutreiben.

The Smarter E bündelt alle Themen entlang der Wertschöpfungskette

Die ees Europe ist 2018 eine von insgesamt vier Energiefachmessen unter dem neuen Dach The Smarter E Europe. The smarter E Europe ist die Innovationsplattform für die neue Energiewelt und präsentiert sektorenübergreifende Energielösungen der Zukunft. The smarter E Europe vereint ab 2018 die renommierten Fachmessen Intersolar und ees Europe, sowie die zwei neuen Energiefachmessen Power2Drive Europe und EM-Power. Für die erfolgreiche Realisierung von Speicherprojekten werden immer öfter Branchen- und Ländergrenzen überschritten. Das zeigt sich auch an einer weiteren Partnerschaft: Das deutsche Unternehmen Solarwatt, Aussteller auf der ees Europe, bündelt seine Kompetenzen mit dem österreichischen Lösungsanbieter Fronius, der auf der Intersolar Europe vertreten sein wird. „Branchenübergreifende und internationale Partnerschaften wie die von Solarwatt und Fronius sorgen dafür, dass die besten Lösungen für das Gelingen der Energiewende entstehen. Ein so internationales Publikum wie das der ees und Intersolar Europe ist daher bestens geeignet, unsere Produkte den Kunden in allen wichtigen europäischen Photovoltaik-Märkten vorzustellen“, so Jörg Erdmann, Director Marketing und Kommunikation bei SOLARWATT.

Die ees Europe sowie die Parallelveranstaltungen finden vom 20. bis 22. Juni 2018 unter dem Dach von „The smarter E“ auf der Messe München statt.

Weitere Informationen finden Sie im Internet unter: 
www.ees-europe.com 
www.TheSmarterE.de 

Über die ees Europe

Die ees Europe ist die größte und besucherstärkste Fachmesse für Batterien und Energiespeichersysteme in Europa. Seit 2014 findet die ees Europe jährlich auf dem Messegelände München statt und ist die Branchenplattform für Hersteller, Händler, Anwender und Zulieferer von stationären Speicherlösungen und -technologien für elektrische Energie sowie Batterieproduktionstechnik.

Die begleitende ees Europe Conference beleuchtet und vertieft aktuelle Fragestellungen der Branche.

Mit weiteren ees Veranstaltungen in San Francisco, Mumbai und Sao Paulo ist die ees auf vier Kontinenten vertreten.

Im Jahr 2018 findet erstmals parallel zur ees Europe die Power2Drive Europe statt, die Fachmesse für Ladeinfrastruktur und Elektromobilität. Mit dem Fokus auf Antriebsbatterien und alle Themen rund um die Ladeinfrastruktur werden die Themen der ees Europe optimal ergänzt. Des Weiteren finden parallel die Intersolar Europe statt, die weltweite Leitmesse für die Solarwirtschaft und ihre Partner und die EM-Power, die neue Fachmesse für die intelligente Nutzung von Energie in Industrie und Gebäuden. Alle vier Messen finden unter dem gemeinsamen Dach The smarter E Europe statt – die Innovationsplattform für neue Energielösungen.

Weitere Informationen über die ees Europe finden Sie unter: www.ees-europe.com

Veranstalter der ees Europe sind die Solar Promotion GmbH, Pforzheim und die Freiburg Wirtschaft Touristik und Messe GmbH & Co. KG (FWTM).

Kontakt:

Solar Promotion GmbH | Postfach 100 170 | 75101 Pforzheim
Sabine Kloos | Tel.: +49 7231 58598-0 | Fax: +49 7231 58598-28 |
info@ees-europe.com

Presse-Kontakt:
fischerAppelt, relations | Otl-Aicher-Str. 64 | 80807 München
Robert Schwarzenböck | Tel. +49 89 747466-23 | Fax +49 89 747466-66 |
rs@fischerAppelt.de

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Energiespeicherbranche goes global: Internationalisierung bietet große Chancen gesellschaft kaufen mantel

Laden versus Online-Shop: Wo kaufen Kunden lieber?Geschäfte punkten bei Beratung – Online-Shops in Sachen VielfaltKunden wechseln je nach Vorteil bewusst zwischen beiden Einkaufswelten

Nürnberg (ots)

   - Online-Shops und stationärer Handel sollten verstärkt 
     voneinander lernen 

Wenn es ums Einkaufen geht, lassen sich die Deutschen nichts vormachen: Sie kaufen Waren gezielt dort ein, wo man ihnen die meisten Vorteile bietet – und das kann mal der stationäre Handel sein, mal ein Online-Shop. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie „Einkaufswelten 2017“ der TeamBank AG. Die Experten haben genau herausgearbeitet, wie deutsche Kunden einkaufsspezifische Vorzüge für sich nutzen.

Da sich die meisten Verbraucher mittlerweile ebenso gut im Internet auskennen wie beim Shopping vor Ort, wissen sie ganz genau, welche Vorteile sich ihnen wo bieten. In Sachen Vielfalt hat klar das Internet die Nase vorn: Rund 74 Prozent der Befragten lassen sich von der größeren Auswahl in Online-Shops begeistern und 57 Prozent von der besseren Verfügbarkeit. Mehr als die Hälfte der Umfrageteilnehmer bewertet zudem die Produktinformationen und die Erreichbarkeit im Netz deutlich positiver. Schlussendlich punkten Internet-Anbieter auch noch mit einem schnelleren Einkaufsprozess und vielen verschiedenen Bezahlmöglichkeiten – so das Urteil von immerhin 50 und 60 Prozent der Befragten.

Klarer Sieger in puncto Vertrauen sind jedoch die Ladengeschäfte: 88 Prozent der deutschen Kunden verlassen sich eher auf die Beratung vor Ort, während sich 71 und 46 Prozent wegen der besseren Warenpräsentation und Übersichtlichkeit im Laden leichter orientieren können. Auch die Sicherheit persönlicher Daten ist ein großes Thema beim Einkaufen: Mit 84 Prozent vertrauen hier erheblich mehr Deutsche dem stationären Handel. Knapp die Hälfte der Befragten empfindet zudem den Bezahlvorgang als einfacher. Und auch die Betreuung macht den Einkauf im Geschäft für viele Kunden vorteilhafter. So nannten 75 Prozent der Umfrageteilnehmer Kundenservices für einkaufsentscheidend und gut die Hälfte der Befragten verlässliche Terminvereinbarungen zum Beispiel für die Anlieferung von Möbeln oder für Retouren.

„Insbesondere bei größeren Anschaffungen vertrauen viele Kunden Ladengeschäften nach wie vor mehr als Online-Shops“, sagt Alexander Boldyreff, Vorstandsvorsitzender der TeamBank AG, die ratenkauf by easyCredit anbietet. „Händler im Netz wiederum punkten mit Vielfalt. Beide Einkaufswelten können viel voneinander lernen und den Verbrauchern so ein ganzheitliches Shoppingerlebnis bieten.“ Ein Shoppingerlebnis, das durch maßgeschneiderte und sichere Bezahlprozesse auf allen Ebenen Freude macht.

Eine Infografik zur Studie steht unter https://www.teambank.de/medien/presse/ zur Verfügung.

Hintergrundinformationen:

Die Studie „Einkaufswelten 2017“ untersucht das Verhalten und die Einstellungen der Deutschen beim Einkaufen online und im Ladengeschäft. Dazu befragte das Marktforschungsinstitut Forsa im Auftrag der TeamBank AG 1.004 Personen im Alter von 18 bis 79 Jahren. Die Interviews der repräsentativen Bevölkerungsbefragung wurden mit der Methode des Computer Assisted Telephone Interview (CATI) durchgeführt.

Kurzprofil:

Die TeamBank AG ist mit der Produktfamilie easyCredit der Experte für Liquiditätsmanagement in der Genossenschaftlichen FinanzGruppe Volksbanken Raiffeisenbanken. Durch die Bereitstellung und Vernetzung innovativer Produkte und Services erhalten die Kunden einfach, überall und zu jeder Zeit Zugang zu Liquidität. Wichtige Elemente des digitalen Ökosystems sind zum Beispiel der Ratenkredit easyCredit und das medienbruchfreie Bezahlverfahren ratenkauf by easyCredit.

Pressekontakt:

Ute Scharnagl
easyCredit
Leiterin Kommunikation
Tel. +49 (0) 911-5390-1030
Fax +49 (0) 911/5390-1038
presse@teambank.de

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Laden versus Online-Shop: Wo kaufen Kunden lieber?
Geschäfte punkten bei Beratung – Online-Shops in Sachen Vielfalt
Kunden wechseln je nach Vorteil bewusst zwischen beiden Einkaufswelten gmbh mantel kaufen hamburg

AUTO BILD deckt auf: Verdacht auf Subventionsbetrug bei Tesla

Hamburg (ots) – Vorwurf der Verbrauchertäuschung und des unlauteren Wettbewerbs / Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) prüft den Fall

Der US-Autobauer Tesla steht im Verdacht, sich in Deutschland widerrechtlich staatliche Subventionen erschlichen zu haben. Das berichtet AUTO BILD in der aktuellen Ausgabe 48/2017 (EVT: 1.12.2017). Hintergrund: Bei Neuzulassung eines rein elektrisch betriebenen Fahrzeugs können Autofahrer einen Umweltbonus von 4.000 Euro beantragen. Den Betrag zahlen je zur Hälfte die Autohersteller und das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA). Damit Kunden den Umweltbonus erhalten, muss der Preis des Basis-Fahrzeugmodells unter 60.000 Euro netto liegen – dann bekommen sie auch bei höherpreisigen Versionen des gleichen Automodells den staatlichen Zuschuss. Das ist bei dem Model S 75D von Tesla der Fall – allerdings fehlen dann wichtige Extras wie Rückfahrkamera, Spurhalteassistent und Parksensoren. Diese lassen sich als Komfortpaket für 13.101 Euro brutto dazukaufen – angeblich optional. Doch AUTO BILD-Recherchen ergeben: Das Model S 75D gibt es ohne diese Extras nicht zu kaufen.

Um das zu überprüfen, bestellt ein AUTO BILD-Testkäufer anonym das Basismodell ohne Komfortpaket online. Daraufhin meldet sich ein Tesla-Kundenberater telefonisch bei ihm, der ihm erklärt, dass das Model S 75D nicht ohne Extras erhältlich sei. Beim Basismodell gehe es einzig darum, „den Umweltbonus mitzunehmen“. Die Redaktion berichtet außerdem von Kunden, die Ähnliches erlebt haben. Entweder stornierte Tesla die Bestellungen des Model S 75D ohne Extras oder das Auto wurde zum Basispreis – allerdings mit Komfort-Ausstattung – geliefert.

AUTO BILD vermutet: Tesla baut das Basismodell nicht ohne Extras. Damit stehen die Vorwürfe des unlauteren Wettbewerbs und der Verbrauchertäuschung im Raum – und der Druck auf Tesla nimmt zu. Durch die AUTO BILD-Recherchen ist das BAFA auf den Fall aufmerksam geworden und kündigt an, diesen umfassend zu prüfen. Am Ende könnte das Model S wieder von der Liste der förderfähigen Autos gestrichen werden.

Den vollständigen Artikel „Falsches Spiel von Elon Musk“ lesen Sie in der aktuellen Ausgabe 48/2017 von AUTO BILD, die am 1. Dezember 2017 erscheint. AUTO BILD im Internet: www.autobild.de

Abdruck mit Quellenangabe „AUTO BILD“ honorarfrei

Über AUTO BILD:

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Pressekontakt:

Katharina Krimmer
John Warning Corporate Communications GmbH
Telefon: (040) 533 088 78
E-Mail: k.krimmer@johnwarning.de

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AUTO BILD deckt auf: Verdacht auf Subventionsbetrug bei Tesla gmbh kaufen 1 euro

gmbh anteile kaufen

Geschäftsideen gmbh anteile kaufen – Vielleicht passend für den erfolgreichen Start in Flörsheim-Dalsheim