Kategorie: Gesellschaftskauf

Startschuss für 2018 mit Torwand und GoldbarrenRisiko-Management-Versicherer EMIRAT macht zum Jahresauftakt auf wichtigen Fachmessen auf sich aufmerksam

München (ots) – Der Risiko-Management-Spezialist EMIRAT AG nimmt neue Kunden ins Visier. Das Unternehmen präsentiert sich zum Jahresauftakt auf gleich zwei wichtigen Fachmessen in Dortmund und Düsseldorf. Die Best of Events (BOE), die internationale Fachmesse für Erlebnismarketing, ist der Treffpunkt der Veranstaltungswirtschaft und damit einer wichtigen Zielgruppe der EMIRAT AG. Zeitgleich gibt die europäische Leitmesse der Werbeartikelindustrie PSI in Düsseldorf einen Überblick über Innovationen und Trends. EMIRAT wird sich den Fachbesuchern mit seinem Produktportfolio bekannt machen.

Ob zur Lead-Generierung, Imagesteigerung oder Verkaufsförderung: Gewinnspiele sind ein beliebtes Instrument im Marketing-Mix. Eine Absicherung, die individuell auf die Kundenbedürfnisse passt, bietet die EMIRAT AG – ganz gleich, ob es sich dabei um das klassische Gewinnspiel oder um Tippspiele, Lotterien, Bonus-, Sammel- und Rabatt-Aktionen oder Coupon-Kampagnen handelt. Welche Vorteile das bringt, können Entscheider und Marketing-Verantwortliche bei beiden Fachmessen von dem Risikomanagement-Versicherer erfahren.

Auf der BOE in Dortmund am 10. und 11. Januar 2018 präsentieren sich gut 480 Aussteller, rund 10.000 Fachbesucher aus Veranstaltungsagenturen und Unternehmen werden erwartet. EMIRAT wird mit einem auffälligen, 15 Quadratmeter großen Stand vertreten sein und die Besucher mit einem Torwandschießen unterhalten. „Rund um die WM 2018 finden zahlreiche Gewinnspiele statt. Unser ausgefeiltes Risikomanagement hilft Unternehmen, das finanzielle Risiko solcher öffentlichkeitswirksamen Aktionen zu begrenzen. Das zeigen wir gleich neben unserer Torwand“, sagt Ralph Clemens Martin, Vorstand der EMIRAT AG. „Agenturen und andere Firmen, die Live-Kommunikation anbieten sowie viele Marketing-Fachkräfte können bei uns im Detail erfahren, wie die perfekte Absicherung funktioniert.“

Mit Goldbarren im Gepäck zur Messe in Düsseldorf

Auf der Messe PSI (Promotional Product Service Institute) in Düsseldorf vom 9. bis 11. Januar 2018 werden knapp 1.000 Aussteller aus rund 35 Ländern vertreten sein. EMIRAT will die wichtigste europäische Messe der Werbeartikelbranche nutzen, um neuen potenziellen Kunden seine Produkte vorzustellen. „Die PSI ist mehr als eine Produktschau. Hier treffen sich Werbeartikelprofis und Marketingexperten. Gut 18.000 Fachbesucher zieht die Messe an. Für uns ein tolles Umfeld“, sagt Jürgen Haß, Sales Director der EMIRAT. Um die Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen, hat sich der Versicherer etwas Besonderes ausgedacht: Am gemeinsamen Messestand mit der Firma PELT wird als Blickfang ein gläserner Tresor mit zwei Goldbarren darin aufgestellt – die natürlich als Hauptgewinne eines Gewinnspiels schon bald einem glücklichen Messebesucher gehören können.

Kurzporträt EMIRAT AG:

Die 2004 gegründete EMIRAT AG mit Sitz in München ist ein international tätiges Risiko-Management-Unternehmen. Das Portfolio umfasst die Konzeption und Absicherung von Gewinnspielen, Marketing und Verkaufsförderungs-Aktionen sowie Sportprämienzahlungen. Dabei sichert die EMIRAT AG das finanzielle Risiko dieser Aktionen sowie weiterer Maßnahmen wie Rabattaktionen oder Geld-zurück-Garantien ab. Die effiziente und zuverlässige Absicherung wird durch die weltweite Zusammenarbeit mit renommierten Partnerunternehmen ermöglicht. Die EMIRAT AG unterstützt den Kunden dabei von der konzeptionellen Idee bis zur Umsetzung – sie entwickelt kreative neue Promotion- sowie Marketing-Aktionen mit Gewinnwahrscheinlichkeiten und setzt diese Hand in Hand mit ihren Kunden um. Der Kundenstamm besteht aus namhaften Unternehmen unterschiedlicher Branchen, darunter Coca-Cola, TUI, 1. FC Köln, HypoVereinsbank und Ferrero. www.emirat.de

Pressekontakt:

Frank Sarfeld
Executive Leadership Communications
Toulouser Allee 21
40211 Düsseldorf
eMail: Frank@Sarfeld.com
Phone: +49 211 975 3311-1
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Startschuss für 2018 mit Torwand und Goldbarren
Risiko-Management-Versicherer EMIRAT macht zum Jahresauftakt auf wichtigen Fachmessen auf sich aufmerksam GmbH

Baumängel, Unachtsamkeit, Folgekosten – Endabnahme des Neubaus: Das ist zu beachten

Hamburg (ots) – Das Warten hat endlich ein Ende: Das Eigenheim ist fertig, für den Einzug fehlt nur noch die Abnahme des Neubaus. Oft zählt dies als letzte Chance, um Baumängel zu dokumentieren. Wenn der Bauherr dabei unachtsam ist, können hohe Folgekosten entstehen. Die Bauabnahme gehört zum Bauvorgang und bildet einen relevanten Bestandteil. „Wer das Haus abnimmt, bestätigt, dass der Bauvertrag eingehalten wurde. Deshalb ist eine gewisse Gründlichkeit äußerst wichtig, allerdings auch sehr zeitintensiv“, erklärt Stephan Scharfenorth, Geschäftsführer des Baufinanzierungsportals Baufi24.de (https://www.baufi24.de/).

Solange der Bauherr das neue Eigenheim nicht abgenommen hat, liegt die Beweislast bei dem Bauunternehmer. Im Streitfall ist er dazu verpflichtet zu beweisen, dass er fehlerfrei und vertragsgemäß gearbeitet hat. „Falls Mängel nicht vom Bauherrn bemerkt werden, muss dieser die Reparatur oder Nachbesserung aus eigener Tasche bezahlen“, so Scharfenorth weiter.

Was tun bei Mängeln?

In speziellen Fällen kann der Häuslebauer die Abnahme verweigern, beispielsweise wenn größere Mängel vorhanden sind. In Folge dessen muss er die letzte fällige Rechnung nicht bezahlen, da eine vollständige Überweisung oft als rechtsverbindliche Abnahme gilt. Bauherrn müssen die Fehler und Makel dokumentieren und sie in einer bestimmten Frist schriftlich übermitteln.

Gewährleistungsfrist

Mit der Abnahme beginnt die vier- beziehungsweise fünfjährige Gewährleistungsfrist, in der Handwerker verpflichtet sind alle auftretenden Mängel zu beheben. Die Dauer hängt von der gesetzlichen Regelung der Vertragsform ab: Verträge nach BGB (Bürgerlichem Gesetzbuch) haben eine regelmäßige Verjährungsfrist von fünf Jahren, Verträge nach VON (Vergabe- und Vertragsordnung für Bauleistungen) vier. Danach können Bauherrn die Gewährleistungsansprüche nur noch in absoluten Ausnahmefällen durchsetzen, beispielsweise bei arglistiger Täuschung. „Nicht jeder Häuslebauer kennt sich mit dem Thema ‚Bauen‘ aus. Deshalb empfehlen wir Fachleute, zum Beispiel unabhängige Gutachter, bei der Abnahme miteinzubeziehen“, sagt Scharfenorth. Interessierte, die derzeit planen ein Haus zu bauen und noch nach einer geeigneten Baufinanzierung suchen, erstellen sich ganz schnell und einfach ihr individuelles Angebot unter https://www.baufi24.de/baufinanzierung-rechner/.

Über Baufi24

Baufi24.de ist mit mehr als drei Millionen Besuchern pro Jahr eines der bekanntesten Webportale für private Baufinanzierungen. Zukünftige Hausbesitzer bekommen hier weitreichende Informationen rund um das Thema Baufinanzierung und Immobilienkauf/-bau zur Verfügung gestellt. In seinem Leistungsportfolio vergleicht das Unternehmen die Angebote von mehr als 300 Banken. Mehr als 1.000 zertifizierte Berater stehen den Kunden in einem Partnernetzwerk mit Beratung und Expertise zur Seite. Weitere Informationen unter https://www.baufi24.de/

Unternehmenskontakt:

Baufi24 GmbH
Stephan Scharfenorth,
Tel. +49 (0) 800 808 4000
E-Mail: redaktion@baufi24.de
Pressekontakt: Hasenclever Strategy, Walter Hasenclever,
Tel: +49 421 42 76 37 39, Mobil: +49 171 493 57 83,
E-Mail: wh@hasencleverstrategy.de

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Baumängel, Unachtsamkeit, Folgekosten – Endabnahme des Neubaus: Das ist zu beachten gmbh kaufen mit verlustvortrag

Stars Allianz 5A Index veröffentlicht International Football Clubs Commercial Value Index-Rankings für 2017

Peking (ots/PRNewswire) – Kürzlich wurde der Stars Allianz 5A Index – 2017 International Football Clubs Commercial Value Index Rankings mit Unterstützung des My Dream Fund der China Youth Care Foundation veröffentlicht.

Es handelt sich dabei um ein weiteres Stars Allianz 5A Index-Ranking, das auf Basis des firmeneigenen 5A Ökosystems erstellt wird. Das neue Ranking wird dem globalen Sportsektor helfen, den kommerziellen Wert von Fußballvereinen zu evaluieren.

Stars Allianz Online Sports & Culture Media Co. Ltd. („Stars Allianz“) ist ein umfassender Datenanalyse-Dienstleister für die Sportindustrie in China, gegründet von Fachleuten der Branche unter der Leitung der für die Entwicklung der Sportindustrie des Landes zuständigen Behörden. Das Unternehmen ist hauptsächlich in den Bereichen Produktentstehung und -design sowie Investitionen, Projektmanagement und Geschäftsentwicklung für Chinas Sport- und Entertainment-Branche tätig und nutzt, mit jahrelanger Erfahrung in der Marktforschung, kontinuierlich seine qualitativ hochwertigen Kernressourcen, um seine Präsenz auszuweiten und sich durch seine konkurrenzlosen Vorteile vom Mitbewerberfeld abzuheben.

Pressekontakt:

Stars Allianz
Tel: +86-10-5842-6873
Foto –
https://mma.prnewswire.com/media/621695/Stars_Allianz_5A_Index.jpg

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Stars Allianz 5A Index veröffentlicht International Football Clubs Commercial Value Index-Rankings für 2017 Aktiengesellschaft

Was für ein Knaller: Mitternachtsverkauf bei ALDI Nord

Essen (ots) – Drei, zwei, Erster! Am 28. Dezember können sich ALDI Nord Kunden in Berlin Spandau auf ein ganz besonderes Feuerwerk freuen. Von 00.01 Uhr bis 02.00 Uhr haben Raketenliebhaber in dieser Nacht die Möglichkeit schon vor dem offiziellen Verkaufsstart ihre Lieblingsknaller zu erstehen.

So kann Silvester kommen: Wer beim Knallerkauf zu den Ersten gehören will, ist in diesem Jahr bei ALDI Nord genau richtig. Der Discounter bietet seinen Kunden in Berlin ein ganz besonderes Event kurz vor dem Jahreswechsel an: In der Filiale am Brunsbütteler Damm findet in der Nacht zum 28. Dezember ein exklusiver Feuerwerks-Vorverkauf statt. Pünktlich ab 00.01 Uhr können sich Silvester-Freunde zwei Stunden lang mit Böllern und Raketen eindecken.

Und das ist noch nicht alles: Damit sich das lange Wachbleiben gleich doppelt lohnt, warten auf die ersten 150 Kunden außerdem tolle Gewinne. Darunter zahlreiche Einkaufsgutscheine im Wert von 20, 50 und 100 Euro, sowie weitere Überraschungen für die perfekte Silvesternacht. Und ein glücklicher Gewinner darf sich in dieser Nacht auf das ganz große Los freuen: Ein Einkaufsgutschein im Wert von 500 Euro.

„Wir freuen uns, unseren Kunden mit dem Mitternachtsverkauf ein absolutes und vor allem einzigartiges Highlight anbieten zu können. Bei ALDI Nord startet der Silvester-Countdown einfach eher“, sagt der Filialverantwortliche Andreas Rönicke. Auch für das leibliche Wohl wird gesorgt sein. Würstchen, Kaffee und Glühwein lassen beim Mitternachts-Shopping keine kalte Stimmung aufkommen. Darüber hinaus wird ein DJ für den passenden Sound sorgen. „Es wird bunt, laut und spannend. Vorbeikommen lohnt sich also auf jeden Fall.“

Zwar dürfen die Knaller in dieser Nacht trotz des Vorverkaufs noch nicht getestet werden, Silvester-Vorfreude ist aber in der ALDI Nord Filiale in Spandau garantiert. Und wer nicht zum Feuerwerkskauf kommt, kann in dieser Zeit schon einmal seinen Einkauf für den Jahreswechsel erledigen. Denn selbstverständlich steht den Kunden auch um kurz nach Mitternacht das gesamte ALDI Nord Sortiment zum Kauf zur Verfügung.

ALDI Nord Feuerwerks-Vorverkauf 
28. Dezember 2017 
00:01 Uhr bis 02:00 Uhr 
ALDI Nord 
Filiale in Berlin-Spandau 
Brunsbütteler Damm 201-203 
13581 Berlin 

Pressekontakt:

presse@aldi-nord.de

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Was für ein Knaller: Mitternachtsverkauf bei ALDI Nord gmbh gebraucht kaufen

Das perfekte Geschenk, um die festliche Jahreszeit zu zelebrieren – limitierte Auflage von Johnnie Walker Blue Label

London (ots/PRNewswire)LIMITIERTE EDITION ZUM JAHR DES HUNDES

Die Geschenksaison steht vor der Tür, aber was schenkt man dem Whisky-Connoisseur, der schon alles hat? Ganz im Sinne der festlichen Jahreszeit hat Johnnie Walker, die Nummer 1 unter den Scotch Whisky-Marken[1] der Welt, eine exquisit gestaltete Johnnie Walker Blue Label-Flasche in limitierter Auflage herausgebracht, die als perfektes Geschenk für das kommende chinesische Neujahrsfest dient.

(Photo: http://mma.prnewswire.com/media/621950/Johnnie_Walker_Blue.jpg )

Das diesjährige luxuriöse Design zum chinesischen Neujahr ist inspiriert von der wertvollen Bindung zwischen Mensch und Hund und entstand in Zusammenarbeit mit dem vielfach preisgekrönten taiwanischen Künstler Page Tsou. Das Chinese New Year-Design für 2018 folgt dem Striding Man rund um den Globus, wo er mit Laternen, Feuerwerk und tanzenden Drachen die Ankunft des neuen Jahres feiert. „Des Menschen bester Freund“ ist dabei in der gesamten Gestaltung immer präsent, um das Jahr des Hundes gebührend zu würdigen.

Der preisgekrönte Künstler Page Tsou erklärt, „Ich empfinde es als Ehre, den Auftrag zur Gestaltung der Johnnie Walker Blue Label-Flasche für das chinesische Jahr des Hundes erhalten zu haben. Das edle Design zeigt insgesamt vier Hunde, die alle aufgrund ihrer besonderen Bedeutung in Asien ausgewählt wurden. Die einzigartige Ausführung erzählt die Geschichte von Johnnie Walkers ‚Striding Man‘ und eines treuen Begleiters, der um die Welt reist und mit Ankunft des neuen Jahres Wohlstand und Freude bringt. Das Design beinhaltet darüber hinaus verschiedene Symbole von Reichtum und Wohlstand, die diese Flasche extrem einmalig und zum perfekten Geschenk für das chinesische Neujahr machen.“

Johnnie Walker Blue Label ist ein beeindruckender Scotch, der von einem kleinen Team von 12 erfahrenen Whisky-Herstellern kreiert wird, das unter der Leitung des bereits zum zweiten Mal als Master Blender des Jahres ausgezeichneten Jim Beveridge[2] steht. Sie selektieren außerordentlich seltene Single Malt und Grain Whiskys, die alle aufgrund ihrer außergewöhnlichen Qualität und ihres Charakters ausgewählt wurden.

Nur eines von 10.000 Fässern der perfekt gealterten raren Whiskies, die in den Johnnie Walker Reserves reifen, besitzt jene Reichhaltigkeit und Fülle, mit der der Geschmack von Johnnie Walker Blue Label erreicht werden kann. Das Ergebnis ist ein Scotch mit Noten von Honig, frischen Früchten, reichhaltiger Würze und einer unverwechselbaren Rauchigkeit.

Dayalan Nayager, Managing Director, Global Travel, kommentiert die exklusiv nur im Reise-Einzelhandel erhältliche Sonderedition mit folgenden Worten „Es ist wunderbar, für die festliche Jahreszeit ein derart einzigartiges, von einer solch legendären Whisky-Marke kreiertes Geschenk machen zu können. Das exquisite Design der Johnnie Walker Blue Label ‚Year of the Dog‘ Limited Edition spiegelt die Qualität des Whiskys in der Flasche wider. Es ist das ideale Geschenk für Reisende, um diese besondere Zeit im Jahreskreis zu feiern“.

Gönnen Sie sich selbst oder einem besonderen Menschen in diesem Jahr etwas ganz Exklusives. Reisende können die Johnnie Walker Blue Label ‚Year of the Dog‘ Limited Edition jetzt in ausgewählten Duty-Free-Shops weltweit zum Preis von £175 RRSP für eine 1-Liter-Flasche kaufen.

Enjoy Johnnie Walker responsibly – Bitte trinken Sie verantwortungsvoll

http://www.DRINKiQ.com

[1] IWSR 2017- basierend auf Volumen- und Wertdaten von 2016

[2] International Whisky Competition 2015, 2016

Pressekontakt:

Lindsey Stobo- +44(0)28-9039-5500- Lindsey.Stobo@smartscommunicate.com

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Das perfekte Geschenk, um die festliche Jahreszeit zu zelebrieren – limitierte Auflage von Johnnie Walker Blue Label gesellschaft

Erste klinische Implantation einer Transkatheter-Pulmonalklappe VenusP-Valve in Brasilien erfolgreich durchgeführt

Sao Paulo (ots/PRNewswire) – Am 19. Dezember 2017 (Ortszeit) konnten in Brasilien vier klinische Implantationen der Transkatheter-Pulmonalklappe VenusP-Valve durch Professor Carlos Pedra vom Dante-Pazzanese-Institut für Kardiovaskuläre Technik in Sao Paulo, Brasilien, erfolgreich abgeschlossen werden.

Nach Chile und Argentinien ist Brasilien das dritte Land in Lateinamerika, in dem eine Klappe von Venus Medtech (Hangzhou) Inc. eingesetzt wurde. Darüber hinaus ist es das erste Mal in der Geschichte, dass eine in China hergestellte Herzklappe in Brasilien eingesetzt wurde.

Aktuell werden 16 von 10.000 Neugeborenen weltweit aufgrund eines angeborenen Herzfehlers eine Operation benötigen. Diese Art der Operation kann zu einer mengenmäßig großen Pulomonalregurgitation führen. Mit den derzeit am Weltmarkt verfügbaren interventionellen Pulmonalklappenprodukten können lediglich Patienten behandelt werden, die über eine spezielle anatomische Struktur verfügen und nur leicht erkrankt sind. In der Folge benötigt eine große Zahl von Patienten mit einer komplexen anatomischen Struktur und einer mangelhaften Funktion der rechten Herzkammer dringend eine interventionelle Pulmonalklappe, mit der verschiedene anatomische Strukturen behandelt werden können und die einfach, sicher und stabil eingesetzt werden kann.

Venus Medtech (Hangzhou) Inc. hat die Transkatheter-Pulmonalklappe VenusP-Valve entwickelt und hergestellt. Dabei handelt es sich um die weltweit erste selbst expandierende interventionelle Pulmonalklappe. Dank dem einmaligen Design in Form einer zweitseitigen Trompete und Laserschneidetechnik für den Stent der Klappe verfügt die VenusP-Valve über eine starke Unterstützung durch die Radialkraft, eine stabile Verankerung und sie ist leicht einzusetzen. Während des Einsetzens kommt es zu keinerlei Bewegung oder Verschiebung. Sie kann die Anforderungen erfüllen, die Pulmonalarterien mit der verschiedene anatomischen Strukturen stellen, und stellt die weltweit einzige interventionelle Pulmonalklappe zur Behandlung von Patienten dar, die einen großen rechtsventrikulärer Ausflusstrakt aufweisen.

Nach der ersten erfolgreichen Implantation beim Menschen durch die Academician Ge Junbo im Zhongshan Hospital in Shanghai am 25. Mai 2013 kam die VenusP-Valve in mehr als 20 Länder in Asien, Europa und Amerika zum Einsatz. Derzeit wird die klinische Studie der chinesischen Lebens- und Arzneimittelbehörde (Chinese Food and Drug Administration, CFDA) abgeschlossen; das europäische CE-Verfahren der klinischen Studien ist bereits zu mehr als der Hälfte durchlaufen; die Abstimmung mit der US-amerikanischen Food und Drug Administration (FDA) konnte abgeschlossen werden, womit die klinische Studie vor einer Freigabe in den USA gestartet werden konnte. Dahinter steht die Hoffnung, dass die VenusP-Valve, dank der überlegenen klinischen Ergebnisse, so bald wie möglich zugelassen wird, um mehr Patienten eine optimale Behandlung zukommen zu lassen.

Foto – http://mma.prnewswire.com/media/622562/Venus_Medtech.jpg

Pressekontakt:

Elizabeth Wu
+86-10-52723096
wujuan@venusmedtech.com

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Erste klinische Implantation einer Transkatheter-Pulmonalklappe VenusP-Valve in Brasilien erfolgreich durchgeführt AG

Große französische Bankengruppe BPCE wählt Huawei als einen ihrer Technologiepartner

Shenzhen, China (ots/PRNewswire)Groupe BPCE hat sich für Huawei als einen ihrer Technologiepartner im Rahmen ihrer Infrastrukturentwicklung entschieden. Mit der Unterstützung von Huawei verfolgt Groupe BPCE die Entwicklung der Netzwerktechnologie in ihren Filialen.

Technologische Innovation ist wesentlich für Groupe BPCE, die neue Dienste auf der Grundlage von Architekturen (z. B. cloudbasierte Serviceplattformen) oder neue erweiterte Angebote in Geschäftsstellen (z. B. virtuelle Bankautomaten) anbieten möchte.

Herausforderungen mit höherer Leistungsfähigkeit meistern

Um diese neuen Kundenanforderungen zu erfüllen, muss Groupe BPCE sich auf flexible technologische Infrastrukturen verlassen, die häufigere Konfigurationsänderungen mit einfacher Einrichtung und Verwaltung ermöglichen.

Zurzeit werden vielerorts WLAN-Hochleistungsnetzwerke eingerichtet und diese Netzwerke müssen skalierbar sein und die Vorteile von Technologien nutzen können, die die Anforderungen der nächsten 10 Jahre erfüllen.

Innovative Lösungen von Huawei

Um die Anforderungen von Groupe BPCE zu erfüllen, hat Huawei seine Agile Network-Lösung mit den Schaltprodukten der S5700-LI-Serie vorgeschlagen, die die Anforderungen einer breiten Palette von Anwendungen wie HD-Video (High-Definition) und Hochleistungs-WLAN erfüllen.

Die Netzwerklösung von Huawei integriert Intelligent Stack, kurz iStack, eine intelligente Infrastrukturtechnologie für verbesserte Skalierbarkeit. Die iStack-Technologie von Huawei ermöglicht vereinfachte Netzwerkverwaltung und erleichtert somit Erweiterungen.

Die Huawei-Lösung integriert außerdem energiesparende Technologien einschließlich Energy Efficient Ethernet (EEE), Port-Leistungserkennung, dynamische CPU-Frequenzanpassung und Geräte-Standby. Mit diesen Technologien kann Groupe BPCE den Stromverbrauch und die Betriebskosten senken, indem die Stromversorgung abhängig vom Status und der Nutzung der Infrastruktur flexibel angepasst wird.

Außerdem hilft die flexible und offene Plattform Huawei eSight den Unternehmen der Groupe BPCE, ihr intelligentes Netzwerkverwaltungssystem anzupassen.

Bis dato haben sich 197 Unternehmen auf der Liste „Fortune Global 500“ und 45 der Top-100-Unternehmen für Huawei als Technologiepartner entschieden.

Groupe BPCE, die zweitgrößte Bankengruppe in Frankreich, verlässt sich auf zwei Netzwerke kooperativer Handelsbanken, die autonom sind und sich gegenseitig ergänzen: Banque Populaire hat zurzeit 15 und Caisses d’Epargne 16. Im Bereich der Wohnbaufinanzierung verlässt sich BPCE auf Crédit Foncier. Die Tochtergesellschaft Banque Natixis ist ein Hauptakteur im Bereich Sparerkapital- und Versicherungslösungen, Bankdienstleistungen für Großkunden sowie spezialisierte Finanzdienstleistungen. Groupe BPCE hat 31,2 Millionen Kunden und 108.000 Mitarbeiter; mit über 8.000 Bankfilialen vor Ort und 9 Millionen Mitgliedern ist BPCE in Frankreich weitreichend vertreten.

Groupe BPCE bietet seinen Kunden eine umfassende Produkt- und Dienstleistungspalette an: Sparer- und Investitionslösungen, Cash-Managementdienste, Finanzierungslösungen, Versicherungen und Bankdienstleistungen für Großkunden.

Weitere Informationen zu Huawei finden Sie unter http://e.huawei.com/topic/leading-new-ict-fr/index.html?utm_campaign=lni17-minisiteen&utm_medium=hwdc&utm_source=ebghome-en&source=eebghq175155l.

Pressekontakt:

Qiwei Li
+86 180 2533 9127
liqiwei2@huawei.com

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Große französische Bankengruppe BPCE wählt Huawei als einen ihrer Technologiepartner gmbh zu kaufen gesucht

Mehrheit der SPD-Anhänger will raus aus der Kohle / Greenpeace-Umfrage zeigt: Klimaschutz soll größere Rolle spielen

Berlin (ots) – Eine Mehrheit der Deutschen (56 Prozent, 15 Prozent dagegen) wünscht sich von der kommenden Bundesregierung einen deutlich höheren Stellenwert des Klimaschutzes. Konkret will sogar eine klare Mehrheit der SPD-Anhänger (78 Prozent „Ja“ oder „eher ja“), dass die einstige Kohlepartei SPD in einer möglichen Großen Koalition die Energiegewinnung aus der Kohleverbrennung beendet. Das sind Ergebnisse einer repräsentativen online-Meinungsumfrage der Forschungsgruppe Civey im Auftrag von Greenpeace vom 12. bis zum 16.12.2017. „Die Sozialdemokraten müssen in den Sondierungsgesprächen Umwelt- und Klimaschutz den Stellenwert einräumen, den ihre Anhänger längst erkannt haben“, sagt Greenpeace Klimaexperte Karsten Smid. „Dazu gehört, dass sie endlich einen sozial verträglichen Kohleausstieg gestalten, anstatt das deutsche Klimaschutzziel zu verraten.“ Derzeit brennt ein hitziger Streit in der SPD über einen zukünftigen Kurs beim Kohleausstieg. Während Sigmar Gabriel auf die Bremse tritt, spricht sich SPD-Chef Martin Schulz für eine schrittweise Beendigung der Kohle aus. Die vollständige Umfrage, dazu, was die Bürger von der SPD in einer Großen Koalition erwarten, online: http://act.gp/2yWJ1nD

Klimaschutz braucht den Kohleausstieg

Von einer Großen Koalition wünschen sich 57 Prozent (30 Prozent dagegen) der insgesamt über 5.000 Befragten und sogar 83 Prozent der SPD-Anhänger einen beschleunigten Ausbau der Erneuerbaren Energien. Im Gegenzug gibt es eine breite gesellschaftliche Ablehnung der Kohleverstromung. 57 Prozent (31 Prozent dagegen) der Befragten erwarten ein Ende der fossilen Energiegewinnung von der GroKo. Bei den etablierten Parteien ist die Zustimmung besonders stark: 91 Prozent der Grünen-Anhänger, 78 Prozent der SPD- und 50 Prozent der CDU/CSU-Anhänger wünschen sich ein Ende der Kohle. Nur die Anhänger von AfD und FDP sind mit 66 Prozent, bzw. 48 Prozent dagegen. Ein deutlicher Unterschied zeigt sich allerdings zwischen Ost- und Westdeutschland. Während 62 Prozent im Westen für die Beendigung der Kohle stimmen, ist bei den Ostdeutschen mit nur 38 Prozent Zustimmung Skepsis zu erkennen. „Die Menschen im Osten erwarten zu Recht, dass eine künftige Regierung den Strukturwandel sozialverträglich gestaltet“, so Smid. „Wenn die SPD sich wirklich erneuern will, dann muss sie auch die drängendsten Fragen der Zeit anpacken. Die Zukunft lässt sich nicht aufhalten, aber politisch gestalten. Sie muss Klimaschutz und Wirtschaft miteinander vereinen und beim Kohleausstieg neue Arbeitsplätze schaffen.“

Nach Berechnungen des Umweltministeriums wird das deutsche Klimaziel, den CO2-Ausstoß bis zum Jahr 2020 um 40 Prozent gegenüber 1990 zu senken, ohne zusätzliche konsequente Maßnahmen klar verfehlt. Der Grund ist die große Zahl klimaschädlicher Kohlekraftwerke in Deutschland: Zwar produzieren Windräder und Solaranlagen immer mehr sauberen Strom. Aber Deutschlands Kohlemeiler laufen dennoch nahezu unter Volllast und exportieren Rekordmengen an schmutzigem Strom ins Ausland. Greenpeace verlangt einen schrittweisen kompletten Kohleausstieg bis zum Jahr 2030.

Achtung Redaktionen: Rückfragen bitte an Karsten Smid, Tel. 0171-87 80 821, oder Pressesprecherin Agneta Melzer, Tel. 01514-140 77 14. Greenpeace-Pressestelle: Telefon 040-30618-340, Email presse@greenpeace.de; Greenpeace im Internet: www.greenpeace.de, auf Twitter: http://twitter.com/greenpeace_de, auf Facebook: www.facebook.com/greenpeace.de.

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Mehrheit der SPD-Anhänger will raus aus der Kohle /
Greenpeace-Umfrage zeigt: Klimaschutz soll größere Rolle spielen gmbh auto kaufen oder leasen

Geht Autobranche in UK der Sprit aus?Kreditversicherer Coface: EU-Markt überlebenswichtig, nicht nur wegen der Exporte

Mainz (ots) – Geringere Wettbewerbsfähigkeit, Verlust der Innovationskraft, Arbeitskräftemangel. Das ist das Risikoszenario, das der Kreditversicherer Coface für die britische Autoindustrie zeichnet, sollte es zu einem „harten“ Brexit kommen. Erste negative Anzeichen gibt es schon jetzt: Investitionen, Produktion und Absatz gehen zurück. „Der Zugang zum EU-Markt bleibt überlebenswichtig für die britischen Autobauer“, sagt Khalid Aït Yahia, Coface Economist für die Automobilindustrie und die Metallbranche.

Starke Abhängigkeit vom europäischen Markt

Die Exportdynamik kann die geringere Nachfrage aufgrund der nachlassenden Zuversicht der Verbraucher in Großbritannien nicht kompensieren. 79 Prozent der in UK gebauten Autos werden exportiert, mehr als die Hälfte davon (56 Prozent) in die EU-Länder. Die Abhängigkeit vom EU-Ausland zeigt sich auch darin, dass mehr als die Hälfte der Teile importiert wird. Die Industrie ist eng mit den europäischen Wertschöpfungsketten verbunden. So werden Kosten, Lager- und Produktionszeiten optimiert. „Bei einem harten Brexit mit strikter Warenkontrolle und Anwendung der WTO-Tarife würde sich das Risiko für die Branche vervielfachen“, erwartet Khalid Ait Yahia.

Schon seit 2016 sind geringere Investitionen bei Zulieferern und Herstellern festzustellen. Sie gingen im Vergleich zum Durchschnitt der Jahre 2011 bis 2015 um 36 Prozent zurück. Diese Entwicklung verschärft sich 2017, trotz der von den Herstellern angekündigten 28 neuen Modelle bis 2024. Die Unsicherheiten um den Ausgang der Brexit-Verhandlungen bremsen die Investitionsneigung auch bei den Muttergesellschaften der britischen Hersteller.

Im Wesentlichen sieht Coface drei Konsequenzen aus einem harten Brexit.

Geringere Wettbewerbsfähigkeit: In Großbritannien gibt es nicht genügend Zulieferer. In Europa können Teile durch 15 Länder wandern, ehe sie letztlich in ein Fahrzeug eingebaut werden. So würden ohne ein Freihandelsabkommen mit der EU die Kosten für ein Fahrzeug allein aufgrund der WTO-Bestimmungen um 10 Prozent und für ein Teil im Schnitt um 3 Prozent steigen.

Mangel an qualifizierten Arbeitskräften: Die Mitgliedschaft in der EU ermöglicht es trotz des Mangels an eigenen Wissenschaftlern und Technikern, qualifizierte Kräfte einzustellen. Umgekehrt werden sich Restriktionen beim Zugang zum britischen Arbeitsmarkt kurz- und mittelfristig verstärkt negativ auswirken.

Fragezeichen hinter Finanzierung und Innovationen: Die führende Rolle Großbritanniens in der Entwicklung von Hybrid- und Elektrofahrzeugen baut auch auf Fördermitteln der EU und Krediten der Europäischen Investitionsbank auf. Wenn diese Unterstützung mit dem Austritt aus der EU wegfällt, sind hinter die Innovationsfähigkeit der UK-Autoindustrie dicke Fragezeichen zu setzen – ein weiteres großes Problem für die Branche.

Auswirkungen auf die Zahlungsmoral?

Deutsche Exporte nach Großbritannien sind neben der Pharma- und Chemieindustrie stark konzentriert in der Automobilindustrie und im Maschinenbau, Könnten diese Branchen von einer schlechteren Zahlungsmoral britischer Kunden betroffen sein? Dieser Frage ging Coface in einer aktuellen Zahlungsstudie nach. „Tatsächlich zeigen sich unter allen Branchen Unternehmen in der Automobilwirtschaft mit einem Anteil von 14,3 Prozent am stärksten besorgt über einen Brexit-bedingten Anstieg ihrer Außenstände im kommenden Jahr“, erklärt Dr. Mario Jung, Regional Economist für Nordeuropa bei Coface und Autor der Studie . Zudem sind die Produzenten von Investitionsgütern aus den Bereichen Maschinenbau (8,5%) und Mechanik-/Präzisionsindustrie (5,9%) ebenfalls besorgter als der branchenweite Durchschnitt. Über alle Branchen betrachtet, erwarten nur 3,3 Prozent der deutschen Unternehmen einen Brexit-bedingten Anstieg ihrer Außenstände.

Pressekontakt:

Coface, Niederlassung in Deutschland
Pressesprecher Erich Hieronimus
Tel. 06131 / 323-541
erich.hieronimus@coface.com
www.coface.de

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Geht Autobranche in UK der Sprit aus?
Kreditversicherer Coface: EU-Markt überlebenswichtig, nicht nur wegen der Exporte gmbh kaufen berlin

Jahresbilanz der Pressefreiheit: Weltweit 65 Medienschaffende getötet

Berlin (ots) – Im zu Ende gehenden Jahr sind weltweit mindestens 65 Journalisten, Bürgerjournalisten und andere Medienmitarbeiter in direktem Zusammenhang mit ihrer Arbeit getötet worden. Fast die Hälfte von ihnen starben außerhalb von Regionen mit bewaffneten Konflikten. Sie wurden in Ländern wie Mexiko oder den Philippinen ermordet, weil sie über Tabu-Themen wie politische Korruption oder das organisierte Verbrechen berichteten. Das geht aus der Jahresbilanz der Pressefreiheit hervor, die Reporter ohne Grenzen am Dienstag veröffentlicht hat (www.reporter-ohne-grenzen.de/jahresbilanz/2017).

„Gerade dass so viele Journalisten außerhalb von Kriegsregionen ermordet werden, ist ein erschreckendes Zeichen“, sagte ROG-Vorstandssprecherin Katja Gloger. „In viel zu vielen Ländern können die Täter und ihre Auftraggeber damit rechnen, dass sie mit Gewalt gegen Medienschaffende ungeschoren davonkommen. Die Staatengemeinschaft muss endlich wirksame Mittel finden, um die skandalöse Straflosigkeit für solche Verbrechen zu beenden.“

39 der im Jahr 2017 getöteten Medienschaffenden wurden wegen ihrer journalistischen Tätigkeit gezielt ermordet. Die übrigen 26 wurden im Einsatz getötet, weil sie etwa unter Beschuss oder in einen Bombenangriff gerieten. Unter den Getöteten waren 50 professionelle Journalisten, sieben Bürgerjournalisten und acht sonstige Medienmitarbeiter. 35 Medienschaffende starben in Gebieten mit bewaffneten Konflikten, 30 außerhalb solcher Gebiete. Zehn der Getöteten und damit doppelt so viele wie im Vorjahr waren Frauen.

Die weltweit gefährlichsten Länder für Journalisten, Bürgerjournalisten und Medienmitarbeiter waren 2017 SYRIEN (12 Medienschaffende getötet), MEXIKO (11), AFGHANISTAN (9), der IRAK (8) und die PHILIPPINEN (4).

Weltweit wurden in den vergangenen 15 Jahren allein 1035 professionelle Journalisten in direktem Zusammenhang mit ihrer Arbeit getötet.

FAST DIE HÄLFTE ALLER INHAFTIERTEN SITZEN IN NUR FÜNF LÄNDERN IM GEFÄNGNIS

326 Medienschaffende weltweit sind zum Jahresende wegen ihrer Tätigkeit in Haft. Knapp die Hälfte von ihnen sitzt in nur fünf Ländern im Gefängnis: in CHINA, der TÜRKEI, in SYRIEN, dem IRAN und VIETNAM. In CHINA verweigert das Regime der Kommunistischen Partei inhaftierten Kritikern vorsätzlich eine angemessene Gesundheitsversorgung und nimmt in Kauf, dass sie in an den Folgen sterben.

In der TÜRKEI hält die Justiz Journalisten systematisch über längere Zeiträume in Untersuchungshaft und bestraft sie damit, ohne ein Gerichtsurteil abzuwarten. Viele der nach dem Putschversuch im Sommer 2016 Verhafteten sitzen auf diese Weise seit mittlerweile anderthalb Jahren im Gefängnis; der deutsche Korrespondent Deniz Yücel ist seit Februar in Haft, obwohl gegen ihn noch nicht einmal Anklage erhoben wurde. In VIETNAM hat die Regierung die Unterdrückung der Medienfreiheit in den vergangenen Monaten weiter verschärft und mindestens 25 Blogger verhaftet oder des Landes verwiesen, derzeit sitzen 19 in Haft.

MEHRERE JOURNALISTEN SIND IN SYRIEN SEIT ÜBER FÜNF JAHREN ENTFÜHRT

Ende 2017 sind weltweit 54 Medienschaffende entführt. Mit Ausnahme von zwei Journalisten, die von den separatistischen „Volksrepubliken“ im Osten der UKRAINE festgehalten werden, konzentrieren sich diese Fälle vollständig auf SYRIEN, den JEMEN und den IRAK. Allein in SYRIEN befinden sich derzeit mindestens 22 einheimische und sieben ausländische Medienschaffende in der Gewalt verschiedener bewaffneter Gruppen, einige davon seit mehr als fünf Jahren. In manchen Fällen machen Angehörige und Kollegen der Geiseln deren Schicksal erst nach Jahren publik, weil sie befürchten, das Leben der Entführten sonst zusätzlich zu gefährden.

Im JEMEN halten allein die Huthis elf Journalisten und Medienmitarbeiter gefangen. Die Rebellengruppe, die neben der Hauptstadt Sanaa viele weitere Landesteile kontrolliert, duldet keinerlei öffentliche Kritik. Von einigen der im IRAK und in SYRIEN während der Herrschaft der Dschihadisten-Miliz „Islamischer Staat“ entführten Medienschaffenden gibt es nach wie vor keine Nachricht.

Zwei Medienschaffende sind im Laufe des Jahres verschwunden: ein Blogger in PAKISTAN und ein Journalist in BANGLADESCH. Zu ihren Fällen gibt es seit Monaten weder glaubhafte Bekennererklärungen für eine Entführung noch Belege für ihren Tod.

PROJEKT „FORBIDDEN STORIES “ FÜHRT RECHERCHEN WEITER, ROG FORDERT UN-SONDERBEAUFTRAGTEN

Gewalt und Drohungen gegen Journalisten zielen stets darauf ab, die Betroffenen zum Schweigen zu bringen, ihre Kollegen einzuschüchtern und die Öffentlichkeit von unabhängigen Informationen abzuschneiden. Um dieses Kalkül zu durchkreuzen, haben Reporter ohne Grenzen und das Bündnis Freedom Voices im November das Projekt „Forbidden Stories“ gestartet (forbiddenstories.org): Bedrohte Journalisten können dort ihre Recherchen hinterlegen. Sollte ihnen etwas zustoßen, kann das Bündnis ihre Arbeit fortführen und einem breiten internationalen Publikum zugänglich machen.

Um die Verantwortlichen für solche Verbrechen endlich zur Rechenschaft zu ziehen und den Kreislauf der Straflosigkeit zu durchbrechen, wirbt Reporter ohne Grenzen bei den Vereinten Nationen intensiv für die Einsetzung eines UN-Sonderbeauftragten für den Schutz von Journalisten. Dieser sollte die Bemühungen der verschiedenen UN-Institutionen zum Schutz von Journalisten koordinieren, die bestehende völkerrechtliche Vorschriften durchsetzen und auf diese Weise die Zahl von Übergriffen und Gewaltakten gegen Journalisten endlich wirksam verringern.

Schon jetzt gibt es zwar eine ganze Reihe von UN-Resolutionen für einen besseren Schutz für Journalisten vor allem in Konfliktgebieten. Sie hatten aber bislang kaum konkrete Auswirkungen auf die Lage der Betroffenen.

WEITERFÜHRENDE INFORMATIONEN:

   - Mehr zur Jahresbilanz der Pressefreiheit: 
  www.reporter-ohne-grenzen.de/jahresbilanz/2017
   - Projekt "Forbidden Stories": http://forbiddenstories.org
   - Mehr zum Kampf gegen Straflosigkeit: 
  www.reporter-ohne-grenzen.de/themen/straflosigkeit
   - Sicherheitsleitfaden für Journalisten (PDF, Englisch): 
  http://t1p.de/ai7o 

+++ SPERRFRIST DIENSTAG, 19. DEZEMBER 2017, 06:00 UHR (FREI FÜR DIENSTAGSAUSGABEN) +++

REDAKTIONELLE HINWEISE:

Die vollständige Jahresbilanz der Pressefreiheit 2017 finden Sie nach Ende der Sperrfrist unter www.reporter-ohne-grenzen.de/jahresbilanz/2017. Für Redaktionen steht sie vorab unter http://ogy.de/a3ub als PDF zum Download zur Verfügung. Dort finden Sie auch Infografiken zur Jahresbilanz der Pressefreiheit, die bei Hinweis auf die Quelle ROG redaktionell verwendet werden dürfen. Bitte beachten Sie bei der Verwendung der Pressematerialien die SPERRFRIST DIENSTAG 06:00 UHR.

Pressekontakt:

Reporter ohne Grenzen
Ulrike Gruska / Christoph Dreyer / Anne Renzenbrink
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