Naketano: Eigentümer verkünden das Aus

Frankfurt/Main (ots) – Schock-Nachricht aus Essen: Mit einem Schreiben an seine Kunden im Einzelhandel teilt das Sportswear-Label Naketano mit, den Geschäftsbetrieb einstellen zu wollen. In dem Schreiben, in dem es eigentlich um den Online-Preorder-Shop geht und das der TextilWirtschaft (dfv Mediengruppe) exklusiv vorliegt, heißt es zum Schluss: „Wichtige Mitteilung der GL: Die HW18 Kollektion wird unsere Letzte sein. Wir liefern nur noch bis zum 31.12.2018. Der Webshop wird zum Ende des gleichen Tages offline gehen. Firma und Marke werden nicht verkauft – Anfragen dieser Art bleiben unbeantwortet. Es ist Zeit für eine Veränderung.“

Bei Naketano wollte man auch keine Stellung nehmen. Die Geschäftsführer und Gründer Sascha Peljhan und Jozo Lonac, in der Branche ohnehin als äußerst verschwiegen bekannt, seien grundsätzlich telefonisch nicht erreichbar. Wieso sie das Unternehmen einstellen? Was aus den Mitarbeitern wird? Ob sie neue Pläne haben? Diese Fragen werden nicht beantwortet.

Peljhan und Lonac haben das Unternehmen 2005 gegründet. Ihre Kollektionen haben wegen ihrer ungewöhnlichen Produktnamen („Muschiflüsterer“, „Monsterbumserin“) für Schlagzeilen und auch Sexismus-Vorwürfe gesorgt. Die Umsätze der Marke sind stürmisch gewachsen. Zuletzt wurde im Bundesanzeiger für 2015 ein Umsatz von rund 44 Millionen Euro gemeldet, bei einer Umsatzrendite von 17 Prozent. Seit Monaten kursierte in der Branche das Gerücht, Peljhan und Lonac wollten Naketano verkaufen. Aber auch das wollten die beiden Gründer nie kommentieren.

Für den Multilabel-Handel ist Naketano zu einer wichtigen Umsatzsäule geworden. „Naketano ist eine Mega-Cash-Cow. Wir haben mit der Kollektion in der vergangenen Saison ein Umsatzplus von 50 Prozent gemacht. Es wird schwierig, das zu kompensieren“, sagt ein Händler aus Norddeutschland.

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Ungleich behandeltEuGH forderte Änderung bei Erbschafts-Freibeträgen

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EuGH forderte Änderung bei Erbschafts-Freibeträgen. Die Bundesrepublik darf bei den Freibeträgen für Erbschaften oder Schenkungen Bürger aus anderen EU-Staaten nicht alleine deswegen schlechter stel-len, weil sie ihren Wohnsitz nicht in Deutschland haben. Das wurde nach Information des Infodienstes Recht… mehr

Berlin (ots) – Die Bundesrepublik darf bei den Freibeträgen für Erbschaften oder Schenkungen Bürger aus anderen EU-Staaten nicht alleine deswegen schlechter stellen, weil sie ihren Wohnsitz nicht in Deutschland haben. Das wurde nach Information des Infodienstes Recht und Steuern der LBS höchstrichterlich festgestellt. (Europäischer Gerichtshof, Aktenzeichen C-211/13)

Der Fall: Der deutsche Gesetzgeber gewährte sogenannten „Gebietsfremden“ – also EU-Bürgern ohne Wohnsitz in der Bundesrepublik – lediglich einen verminderten Freibetrag bei Schenkungen und Erbschaften von Immobilien. Das hielt die Europäische Kommission für einen Verstoß gegen die Pflicht, den Kapital- und Zahlungsverkehr zwischen den Mitgliedsstaaten der EU nicht zu beschränken. Es sei objektiv kein Grund erkennbar, warum Bürger der Union nur deswegen nicht in den Genuss des vollen Freibetrages kommen, weil keiner von beiden im Lande wohnt.

Das Urteil: Der EuGH bestätigte, dass eine solche Vertragsverletzung vorliege. Unter gewissen Umständen sei es zwar möglich, nationale gesetzliche Ausnahmeregelungen zu schaffen, doch das müsse ganz eng ausgelegt werden und dürfe nicht zu einer generellen Diskriminierung führen. Auf das Urteil des Europäischen Gerichtshofes könnten sich auch Deutsche berufen, wenn sie in anderen Mitgliedsstaaten auf ähnliche Weise schlechter gestellt würden.

Pressekontakt:

Dr. Ivonn Kappel
Referat Presse
Bundesgeschäftsstelle Landesbausparkassen
Tel.: 030 20225-5398
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E-Mail: ivonn.kappel@dsgv.de

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Deutsches Kinderhilfswerk: Kinderfreundliches Deutschland Voraussetzung für Zukunftsfähigkeit unserer Gesellschaft

Berlin (ots) – Das Deutsche Kinderhilfswerk appelliert zu Jahresbeginn nachdrücklich an die nächste Bundesregierung, wirksame Maßnahmen für ein kinderfreundliches Deutschland auf den Weg zu bringen. Dazu spricht sich der Verband für Änderungen des Grundgesetzes, eine aktive Politik zur Überwindung der Kinderarmut, eine konsequente Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention auch für geflüchtete Kinder sowie eine deutliche Stärkung des Bildungssektors in Deutschland aus.

„Wirksame Maßnahmen für ein kinderfreundliches Deutschland gehören auf der politischen Agenda ganz nach oben, sonst riskieren wir nichts weniger als die Zukunftsfähigkeit unserer Gesellschaft. Obwohl Kinderfreundlichkeit in Sonntagsreden immer wieder beschworen wird, kommt der Kinder- und Jugendpolitik nicht der Stellenwert zu, den dieses Zukunftsthema verdient. Kinderfreundlichkeit muss in der kommenden Legislaturperiode zu einer Leitlinie von Politik werden, um unsere Gesellschaft zukunftsweisend und nachhaltig zu gestalten. Die Politik hat entscheidenden Anteil und Verantwortung für die Gestaltung einer kinderfreundlichen, und damit zukunftsfähigen Gesellschaft, denn sie setzt die Rahmenbedingungen für das Aufwachsen von Kindern. Deshalb erwarten wir von der nächsten Bundesregierung deutliche Akzente zur vollständigen Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention in Deutschland“, betont Thomas Krüger, Präsident des Deutschen Kinderhilfswerkes.

Das Deutsche Kinderhilfswerk fordert, baldmöglichst das Grundgesetz entsprechend dem in der UN-Kinderrechtskonvention verankerten Kernprinzip des Kindeswohls zu ändern. Dazu gehört die Verankerung von Kinderrechten im Grundgesetz, eine Absenkung des Wahlalters bei Bundestags- und Europawahlen auf 16 Jahre und die Abschaffung des Kooperationsverbotes zwischen Bund und Ländern im allgemeinen Bildungsbereich. Zur Überwindung der Kinderarmut in Deutschland spricht sich das Deutsche Kinderhilfswerk für einen Bundesweiten Aktionsplan aus, der mit ausreichenden finanziellen Mitteln ausgestattet ist und ressortübergreifend an allen gesellschaftlichen Handlungsfeldern ansetzt. Um die Situation von geflüchteten Kindern und Jugendlichen in Deutschland zu verbessern, fordert das Deutsche Kinderhilfswerk, den Vorrang des Kindeswohls auch für Flüchtlingskinder konsequent umzusetzen. Dazu sollte nicht zuletzt ein gesetzlicher Anspruch auf familiäres Zusammenleben für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge anerkannt werden.

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Weitere Informationen und Rückfragen: Uwe Kamp, Pressesprecher
Telefon: 030-308693-11
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Das ist der Silvester-Knaller: Gefährdete Wildbienen fliegen auf HamburgExperten der Deutschen Wildtier Stiftung finden bei ihrer Inventur im Norden Deutschlands Rote-Liste-Wildbienenarten

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Andrena fuscipes (Heide-Sandbiene): Sie steht auf der Vorwarnliste und wurde im Hamburger Westen gefunden. Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/37587 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: „obs/Deutsche Wildtier Stiftung/Roland Günter“

Hamburg (ots) – Die Wildbienen-Bilanz der Deutschen Wildtier Stiftung schließt zum Jahreswechsel mit einem höchst erfreulichen Ergebnis ab. Besonders bemerkenswert: Der Fund von sechs seltenen und gefährdeten Wildbienenarten, die von den Biologen bei ihrer Kartierung 2017 im Norden Deutschlands entdeckt wurden. Einige dieser Arten stehen auf der Roten Liste Deutschlands. Die erst seit kurzem beschriebene Furchenbienenart Lasioglossum monstrificum wurde im Hamburger Westen gefunden. Die Holz-Blattschneiderbiene Megachile ligniseca gilt als bundesweit stark gefährdet. Auch vier sehr seltene Heidekraut-Bienen gingen den Biologen auf ihrer Suche „ins Netz“.

Sechs auf einen Streich – für die Forscher ist das eine kleine Sensation. „Die Lasioglossum monstrificum wurde erst vor wenigen Jahren überhaupt beschrieben. Sie gilt in Deutschland als sehr selten und konnte jetzt an insgesamt fünf Standorten im Hamburger Stadtgebiet nachgewiesen werden“, beschreibt Manuel Pützstück, Umweltwissenschaftler bei der Deutschen Wildtier Stiftung, die Furchenbienenart. Sie lebt auf sandigen Böden. Auch Megachile ligniseca, die bundesweit kaum zu finden ist, war bislang im Norden äußerst selten nachweisbar! „Diese Art ist vor allem in lichten Wäldern sowie an Waldrändern verbreitet und benötigt stehendes Totholz mit Käferbohrlöchern zur Nestanlage.“

Die Heidekraut-Sandbiene Andrena fuscipes, die Seidenbiene Colletes succinctus sowie die parasitisch lebende Heide-Filzbiene Epeolus cruciger und die Heide-Wespenbiene Nomada rufipes sind ausschließlich in den immer rarer werdenden Sandgebieten mit ausreichend großen Heidekrautbeständen zu finden. „Insgesamt haben wir bei unseren Erfassungen bis jetzt 119 Wildbienenarten in Hamburg und Umgebung nachgewiesen“, zieht Manuel Pützstück Bilanz. Davon sind sieben Arten auf der Roten Liste Deutschlands, 27 Arten auf der Roten Liste Schleswig-Holsteins und 26 Arten auf der Roten Liste Niedersachsens gelistet.

Die Kartierung der Deutschen Wildtier Stiftung ist eine wichtige Grundlage, um Lebensräume für Wildbienen zu verbessern. Für das in Hamburg 2016 gestartete Projekt ist ein Zeitraum von vier Jahren vorgesehen. 2020 können die Daten dann ausgewertet und die Rote Liste für Hamburg erstellt werden. Die wissenschaftliche Leitung des Projektes hat Deutschlands „Wildbienenpapst“ Dr. Christian Schmid-Egger von der Deutschen Wildtier Stiftung. Bei der Erstellung der ersten Roten Liste für Hamburg wertet Schmid-Egger bereits vorhandene Altdaten aus. Eine wesentliche Quelle für diese Daten ist das Zoologische Museum der Universität Hamburg – insbesondere die Sammlung von Friedrich Wilhelm Kettner (1896-1988). Mitarbeiter des zoologischen Institutes unterstützen das Projekt, das von der Deutschen Wildtier Stiftung finanziert wird.

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Eva Goris, Pressesprecherin, Christoph-Probst-Weg 4, 20251 Hamburg,
Telefon 040 9707869-13, Fax 040 9707869-19,
E.Goris@DeutscheWildtierStiftung.de, www.DeutscheWildtierStiftung.de

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Air China wird die erste Wahl für internationale Passagiere bei Grenzüberschreitungen sein

Beijing (ots/PRNewswire)Politik der Visumfreiheit für 144 Stunden im Transit in der Region Beijing-Tianjin-Hebei

Auf einer kürzlich abgehaltenen Pressekonferenz hat die Stadtregierung von Beijing bekannt gegeben, dass ab dem 28. Dezember 2017 sechs Ankunftspunkte in der Region Beijing-Tianjin-Hebei, darunter der Beijing Capital International Airport, der Tianjin Binhai International Airport und der Shijiazhuang International Airport, ausländischen Personen aus 53 Ländern, einschließlich Österreich, für einen Zeitraum von 144 Stunden eine visumfreie Transitbehandlung ermöglichen werden, wenn sie über ein gültiges Anschlussflugticket in ein Drittland (oder eine Region) verfügen.

Logo – https://mma.prnewswire.com/media/458020/Air_China_Logo.jpg

Diese Politik wird ein starker Motor für die Tourismus- und Luftfahrtindustrie in der gesamten Region Beijing-Tianjin-Hebei sein. Air China Limited („Air China“) wird diese neue Politik der Visumfreiheit für den Transit aktiv unterstützen. Air China stellt die Bedürfnisse der Passagiere an erste Stelle und wird seine Produkte und Dienstleistungen verbessern, um die Qualität des Flugbetriebs weiter zu steigern und den Passagieren bei der Einreise in Beijing ein Höchstmaß an Komfort zu bieten.

Air China verfügt über ein starkes Streckennetz und ist ideal für Passagiere, welche die Grenze in Beijing überqueren.

Derzeit verfügt Air China über 420 Strecken, von denen 101 international sind, mit 16 regionalen Strecken und Verbindungen zu 185 Städten in 40 Ländern und Regionen auf sechs Kontinenten. Wir bieten Passagieren wöchentlich mehr als 1,66 Millionen Sitze auf 8.500 Strecken. Darüber hinaus umfasst das Streckennetz von Air China über die Star Alliance 1.330 Destinationen in 192 Ländern. Unser beeindruckendes Streckennetz erfüllt die Bedürfnisse der meisten ausländischen Passagiere. Die Politik der Visumfreiheit für 144 Stunden über die Flughäfen Beijing, Tianjin und Shijiazhuang wird den Bedürfnissen des Tourismus aus Drittländern gerecht.

Air China wird auch die Kapazität des Transitdrehkreuzes in Beijing verbessern und den nahtlosen Transit für visumfreie Passagiere optimieren.

Die Einführung der Politik der Visumfreiheit für 144 Stunden im Transit wird auch die Zahl der ankommenden Passagiere in der Region Beijing-Tianjin-Hebei erhöhen. Air China wird diese Gelegenheit ebenfalls dazu nutzen, Kapazitätsanpassungen in Echtzeit auf der Grundlage der Transitnachfrage vorzunehmen und den Passagieren eine reibungslose Transitunterstützung durch Beijing zu bieten, sodass Passagiere aus aller Welt nahtlos visumfrei nach Beijing einreisen können. Darüber hinaus wird Air China in Partnerschaft mit lokalen Reisebüros in Beijing spezielle Tourismusprodukte auf den Markt bringen, um den Anforderungen der Passagiere gerecht zu werden, und eine Reihe damit verbundener Produkte vorstellen, die Reisende dazu verleiten sollen, eine Reise zur Entdeckung der Schönheit Chinas zu beginnen. Dies alles wird im Rahmen eines für die Passagiere übergangslosen Dienstleistungserlebnisses angeboten werden.

Das Joint Beijing Tourism Committee, die Star Alliance und der Capital Airport werden Passagieren noch größere Annehmlichkeiten bieten

Anfang 2017 unterzeichneten Air China, das Beijing Tourism Committee und die Capital Airport Company Limited ein Inbound Tourism Markets Joint Promotions Strategic Cooperation Agreement [Strategische Kooperationsvereinbarung über die gemeinsame Förderung des Einreiseverkehrs], um regelmäßige Kommunikation zu gewährleisten und sich auf die Einführung der Politik der Visumfreiheit für 144 Stunden im Transit vorzubereiten. Air China hat sich im Dezember 2017 erneut mit der Star Alliance und dem Beijing Capital International Airport getroffen und eine die „Under One Roof“ Absichtserklärung (MOU) unterzeichnet. Die drei Parteien vereinbarten, eng zusammenzuarbeiten, um den Beijing Capital International Airport zu verbessern und ihn zu einem erstklassigen Flughafenhub zu machen, der das Passagiererlebnis spürbar anhebt. Die Passagiere werden durch gemeinsame Flughafeneinrichtungen, optimierte Umsteigeverfahren und verbesserte Allianzservices ein höheres Komfortniveau genießen.

Liste der Länder, die für die Politik der Visumfreiheit für 144 Stunden im Transit in der Region Beijing-Tianjin-Hebei in Frage kommen (insgesamt 53)

Österreich, Belgien, die Tschechische Republik, Dänemark, Estland, Finnland, Frankreich, Deutschland, Griechenland, Ungarn, Island, Italien, Lettland, Litauen, Luxemburg, Malta, die Niederlande, Polen, Portugal, Slowakei, Slowenien, Spanien, Schweden, Schweiz, Russland, Vereinigtes Königreich, Irland, Zypern, Bulgarien, Rumänien, Ukraine, Serbien, Kroatien, Bosnien und Herzegowina, Montenegro, Mazedonien, Albanien, Monaco, Belarus, die Vereinigten Staaten, Kanada, Brasilien, Mexiko, Argentinien, Chile, Australien, Neuseeland, Südkorea, Japan, Singapur, Brunei, die Vereinigten Arabischen Emirate und Katar.

Über Air China

Air China ist die einzige nationale Fluggesellschaft Chinas und Mitglied der Star Alliance.

Ende Dezember 2017 (Winter- und Frühjahrssaison) besaß Air China (einschließlich Shenzhen Airlines, Macau Airlines, Dalian Airlines, Inner Mongolia Airlines, Beijing Airlines und Air China Cargo) insgesamt 590 Flugzeuge der Marken Boeing und Airbus. Die Zahl der betriebenen Passagierstrecken betrug 420, davon 101 internationale, 16 regionale und 303 nationale Strecken, mit 40 Zielländern (Regionen) und 185 Zielstädten, davon 66 internationale, 3 regionale und 116 inländische. Wir bieten Passagieren wöchentlich mehr als 1,66 Millionen Sitze auf 8.500 Strecken.

Passagiere können 1.330 Flughäfen in 192 Ländern einfach und schnell erreichen, indem sie das beeindruckende globale Streckennetz von Air China mit Beijing als Drehkreuz mit der Unterstützung der Star Alliance nutzen.

PhoenixMiles wurde 1994 gegründet und ist Asiens erstes Vielfliegerprogramm, das mehrere Fluggesellschaften unterstützt.

Air China hat es sich zur Aufgabe gemacht, den Fluggästen einen sicheren, angenehmen, komfortablen und inspirierenden Service zu bieten, und dank jahrelanger Bemühungen hat sich der Markenwert von Jahr zu Jahr erhöht. Im Jahr 2016 erreichte Air China mit einem Markenwert von über 115,689 Milliarden Yuan einen Platz auf der Liste der „World’s 500 Most Valuable Brands“ und war die einzige Airline, die von der CAAC ausgewählt wurde.

Weiterführende Informationen erhalten Sie auf der offiziellen Website von Air China unter www.airchina.com oder wenn Sie die Hotline von Air China Hotline unter 95583 anrufen.

Pressekontakt:

Agnes Liu
+86-10-6146-1045
liumuyang@126.com

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GW Pharmaceuticals reicht europäischen Antrag auf Marktzulassung für Epidiolex® (Cannabidiol) zur Behandlung von Lennox-Gastaut-Syndrom und Dravet-Syndrom ein

London und Carlsbad, Kalifornien (ots/PRNewswire) – GW Pharmaceuticals plc (Nasdaq: GWPH, „GW“ oder „das Unternehmen“), ein biopharmazeutisches Unternehmen, das sich auf die Erforschung, Entwicklung und Vermarktung von neuartigen Therapeutika auf Basis seiner proprietären Plattform von Cannabinoid-Produkten konzentriert, hat heute bekanntgegeben, dass es bei der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) einen Antrag auf Marktzulassung (MAA) für Epidiolex® (Cannabidiol oder CBD) als Ergänzungstherapie bei Anfällen in Verbindung mit Lennox-Gastaut-Syndrom (LGS) und Dravet-Syndrom eingereicht hat, zwei sehr therapieresistente Formen der Epilepsie-Erkrankung, die sich erstmalig im Kindesalter zeigen. Von der EM hat GW den Orphan Drug-Status für Epidiolex zur Behandlung von LGS, Dravet-Syndrom und zuletzt West-Syndrom und tuberöser Sklerose erhalten. Im Oktober 2017 finalisierte GW seinen NDA-Antrag für Epidiolex bei der US-amerikanischen Food and Drug Administration (FDA), ebenfalls für Anfälle in Verbindung mit LGS und Dravet-Syndrom. Die FDA hat diesen NDA-Antrag zur vorrangigen Prüfung akzeptiert.

„Dieser MAA-Antrag ist ein weiterer wichtiger Meilenstein für das Epidiolex-Programm und ein wichtiger nächster Schritt, um Patienten auf der ganzen Welt Zugang zu diesem potenziellen neuen Therapieansatz zu verschaffen“, sagte Justin Gover, CEO von GW Pharmaceuticals. „GW sieht sich in der Pflicht, Epidiolex für Patienten in Europa verfügbar zu machen, für die das Leben mit LGS und Dravet-Syndrom eine große Belastung darstellt, beides sehr therapieresistente und verheerende Leiden. Wir sind dabei, in Vorbereitung auf die Zulassung und Markteinführung eine kommerzielle Infrastruktur in Europa aufzubauen.“

Der MAA-Antrag für Epidiolex stützt sich auf Daten aus drei Phase-III-Studien zur Sicherheit und Wirksamkeit. Beide haben ihren primären Endpunkt erreicht. Epidiolex war in diesen Prüfungen allgemein gut verträglich. Der MAA-Antrag umfasst Sicherheitsdaten zu ungefähr 1.500 Patienten, von denen ca. 400 seit über einem Jahr kontinuierlich behandelt werden. Ungefähr 26 % der Epidiolex-Patienten aus der Phase-III-Schlüsselstudie stammten von europäischen Prüfzentren. Neben Schlüsseldaten zur Sicherheit und Wirksamkeit beinhaltet der MAA-Antrag umfangreiche präklinische Daten sowie Daten zu Toxikologie und klinischer Pharmakologie.

Informationen zum Lennox-Gastaut-Syndrom

LGS tritt typischerweise erstmalig im Alter zwischen 3 und 5 Jahren auf. Es kann durch verschiedenen Gesundheitsprobleme verursacht werden, darunter Fehlbildungen des Gehirns, schwere Kopfverletzungen, Infektionen des zentralen Nervensystems und neurodegenerative oder metabolische Störungen. Bei bis zu 30 Prozent der Patienten bleibt die Ursache unentdeckt. Patienten mit LGS leiden in der Regel an verschiedenen Anfallsarten, beispielsweise Sturz- und Krampfanfälle (die häufig zu Stürzen und Verletzungen führen) und krampflose (nicht-konvulsive) Anfälle. Patienten mit LGS weisen häufig eine Therapieresistenz gegenüber Antiepileptika (AED) auf. Bei den meisten Kindern, die an LGS leiden, kommt es zu mehr oder weniger ausgeprägten intellektuellen Beeinträchtigungen sowie Entwicklungsstörungen und anomalen Verhaltensweisen.

Informationen zum Dravet-Syndrom

Das Dravet-Syndrom ist eine schwere und sehr therapieresistente epileptische Enzephalopathie des frühen Kindesalters, die häufig mit genetischen Mutationen des Natriumkanals SCN1A assoziiert ist. Typischerweise tritt das Dravet-Syndrom erstmalig während des ersten Lebensjahres in zuvor gesunden und entwicklungsmäßig normalen Säuglingen auf. Anfänglich stehen die Krämpfe mit der Körpertemperatur in Verbindung und sind schwerwiegend und langanhaltend. Bei Patienten mit Dravet-Syndrom treten mit der Zeit häufig unterschiedliche Anfallsarten auf, darunter tonisch-klonische Anfälle, myoklonische Anfälle und atypische Absencen. Es besteht häufig eine Neigung zu prolongierten Krampfanfällen, einschließlich des sogenannten Status epilepticus, ein potenziell lebensbedrohlicher Zustand. Für Menschen, die unter dem Dravet-Syndrom leiden, besteht ein erhöhtes Risiko, plötzlich und unerwartet zu sterben, einschließlich SUDEP, ein plötzlich auftretender, ungeklärter Tod bei Epilepsie. Darüber hinaus kommt es bei der Mehrheit der Betroffenen zu moderaten bis schweren intellektuellen Behinderungen und Entwicklungsstörungen, die lebenslange Betreuung und Pflege erforderlich machen. Es gibt derzeit keine von der FDA zugelassenen Therapien, und nahezu alle der Patienten leiden während ihres ganzen Lebens an unkontrollierten Krampfanfällen und benötigen weitere medizinische Hilfe.

Informationen zu Epidiolex® (Cannabidiol)

Epidiolex, GWs führender Cannabinoid-Produktkandidat, ist eine pharmazeutische Formulierung aus aufbereitetem Cannabidiol (CBD), der sich in der Entwicklung für die Behandlung einer Reihe von seltenen Epilepsie-Erkrankungen befindet, die sich erstmalig im Kindesalter zeigen. GW hat bei der US-amerikanischen FDA einen NDA-Antrag für Epidiolex als Ergänzungstherapie bei Anfallsleiden in Verbindung mit LGS und Dravet-Syndrom eingereicht. Zulassung und Markteinführung werden in 2018 erwartet. GW verfügt bereits über den von der FDA erteilten Orphan Drug-Status für Epidiolex für die Behandlung des Dravet-Syndroms, des Lennox-Gastaut-Syndroms (LGS), der tuberösen Sklerose (TSC) und infantiler Spasmen (IS). Zusätzlich dazu hat GW von der FDA den Fast Track-Status zur Behandlung des Dravet-Syndroms und den bedingten Status für seltene pädiatrische Erkrankungen erhalten. Von der EMA (Europäische Arzneimittel-Agentur) hat das Unternehmen den Orphan Drug-Status für Epidiolex zur Behandlung von LGS, Dravet-Syndrom, West-Syndrom und TSC erhalten. GW prüft derzeit weitere klinische Entwicklungsprogramme für andere seltene Anfallsleiden, darunter Phase-III-Studien zu tuberöser Sklerose (TSC) und infantilen Spasmen.

Informationen zu GW Pharmaceuticals plc und Greenwich Biosciences

Das 1998 gegründete GW ist ein biopharmazeutisches Unternehmen, das sich auf die Erforschung, Entwicklung und Vermarktung von neuartigen Therapeutika auf Basis seiner proprietären Plattform von Cannabinoid-Produkten für ein breites Spektrum von Krankheitsfeldern konzentriert. GW treibt gemeinsam mit seiner Tochtergesellschaft Greenwich Biosciences ein Orphan Drug-Programm voran, das sich der kindlichen Epilepsie widmet. Der Schwerpunkt liegt dabei auf Epidiolex (Cannabidiol), für das GW bei der FDA einen NDA-Antrag als Ergänzungstherapie von LGS und Dravet-Syndrom eingereicht hat. Das Unternehmen prüft Epidiolex bei weiteren Epilepsieindikationen und führt derzeit klinische Prüfungen in Zusammenhang mit tuberöser Sklerose (TSC) und infantilen Spasmen durch. GW hat Sativex® (Nabiximols) kommerzialisiert, das weltweit erste verschreibungspflichtige Medikament auf pflanzlicher Cannabinoid-Basis, das für die Behandlung von Spastik aufgrund von multipler Sklerose in verschiedenen Ländern außerhalb der Vereinigten Staaten zugelassen ist. Das Unternehmen verfügt über eine fundierte Pipeline mit weiteren Cannabinoid-Produktkandidaten, darunter Wirkstoffe, die in Phase-I- und II-Studien für Glioblastom, Schizophrenie und Epilepsie untersucht werden. Weitere Informationen finden Sie unter http://www.gwpharm.com

Zukunftsgerichtete Aussagen

Diese Pressemitteilung enthält zukunftsgerichtete Aussagen, die die gegenwärtigen Erwartungen von GW über zukünftige Ereignisse widerspiegeln, einschließlich Aussagen über die finanzielle Leistungsfähigkeit, die zeitliche Planung von klinischen Studien, die zeitliche Planung und die Ergebnisse von regulatorischen Entscheidungen oder Entscheidungen hinsichtlich des geistigen Eigentums, die Relevanz der im Handel erhältlichen und in der Entwicklung befindlichen GW-Produkte, den klinischen Nutzen von Epidiolex® (Cannabidiol) sowie das Sicherheitsprofil und kommerzielle Potenzial von Epidiolex. Zukunftsgerichtete Aussagen beinhalten Risiken und Unwägbarkeiten. Tatsächliche Ereignisse können erheblich von den hier getätigten Vorhersagen abweichen und hängen von einer Reihe von Faktoren ab, einschließlich (unter anderem) des Erfolgs der Forschungsstrategien von GW, der Anwendbarkeit der damit einhergehenden Entdeckungen, des erfolgreichen und rechtzeitigen Abschlusses und Unsicherheiten im Zusammenhang mit dem regulatorischen Prozess sowie der Akzeptanz von Sativex, Epidiolex und anderen Produkten durch die Verbraucher und die medizinische Fachwelt. Eine weitere Aufstellung und Beschreibung der Risiken und Unwägbarkeiten im Zusammenhang mit einer Investition in GW finden Sie in den Einreichungen von GW bei der US-amerikanischen Börsenaufsichtsbehörde, einschließlich des letzten Formulars 20-F, eingereicht am 4. Dezember 2017. Bestehende und potenzielle Anleger werden ausdrücklich davor gewarnt, sich vorbehaltlos auf diese zukunftsgerichteten Aussagen zu verlassen, da sie nur zum Datum dieser Mitteilung Gültigkeit haben. GW verpflichtet sich nicht, die in dieser Pressemitteilung enthaltenen Informationen zu aktualisieren oder zu überarbeiten, sei es aufgrund neuer Informationen, zukünftiger Ereignisse oder Umstände oder aus anderen Gründen.

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Ist das Netzwerkdurchsetzungsgesetz (NetzDG) ein zahnloser Papiertiger?

Berlin (ots) – Hate Speech, Fake News, Cybermobbing. Die Liste von persönlichkeits- und rufschädigenden Delikten im Internet lässt sich nahezu beliebig fortsetzen. Das Ziel einiger Onlineportale ist nicht Aufklärung, Information oder Meinungsäußerung, sondern die Realisierung eines perfiden Geschäftszwecks: Unternehmen oder Personen sollen öffentlich „hingerichtet“ werden, indem auf eigens hierfür errichteten Onlineportalen vor den Geschäften der „schwarzen Schafen“ gewarnt wird.

Die angeprangerten Unternehmen werden im Anschluss erpresst und für die Löschung der diffamierenden Veröffentlichungen hohe Summen – teils Millionenbeträge – verlangt. Wird den Forderungen nicht nachgegeben, müssen die Betroffenen weitere Veröffentlichungen mit ständigen Steigerungen der beleidigenden Inhalte ertragen. Für die verleumdeten Personen und Unternehmen sind die Folgen meist gravierend. Schwere Fälle von Cybermobbing und Diffamierungen im Internet endeten dramatisch – in Suiziden und Insolvenzen.

Keine Regulierung von Hassportalen und Suchmaschinen

Zu Recht wurde von der Bundesregierung festgestellt, dass es einer Verbesserung der Rechtsdurchsetzung in sozialen Netzwerken bedarf, um objektiv strafbare Inhalte wie „Volksverhetzung, Beleidigung, Verleumdung oder Störung des öffentlichen Friedens“ unverzüglich zu entfernen. Mit dem am 1. Oktober 2017 in Kraft getretenen Netzwerkdurchsetzungsgesetz (NetzDG) hat der Gesetzgeber reagiert und die rechtlichen Rahmenbedingungen für Betroffene von Onlinemobbing und Falschberichterstattung im Internet teilweise verbessert.

Trotzdem weist das NetzDG problematische Regulierungslücken auf. Während Social-Media-Portale in Zukunft stärker reguliert werden, fallen andere wichtige Verbreitungskanäle nicht unter den Anwendungsbereich des NetzDG. Ausgerechnet Internetportale, die eigens für die Verbreitung von strafbaren Handlungen errichtet wurden, unterliegen auch in Zukunft keiner gesetzlichen Regulierung. Gleiches gilt für die großen Suchmaschinenbetreiber, deren Suchfunktionen „Fake-News“ erst einem Millionenpublikum zugänglich machen.

Top 3: Regulierungslücken, die unverzüglich beseitigt werden müssen

1. Für Betroffene von Falschberichterstattung muss eine effektive, rechtliche Möglichkeit geschaffen werden, um Portalbetreiber zeitnah an einer weiteren Verbreitung von rechtsverletzenden Inhalten zu hindern. Der Rechtsschutz muss auch gegenüber Portalbetreibern mit Sitz im Ausland Anwendung finden.

2. Portalbetreiber und Suchmaschinenanbieter, insbesondere solche mit Niederlassungen in Europa, sollten von Betroffenen auch im Inland in Haftung genommen werden können. Das Versteckspiel hinter US-Muttergesellschaften oder Offshore-Gesellschaften darf nicht weiter zu einer rechtlichen Unsicherheit, hohen Kosten und zeitlichen Verzögerungen für die Geschädigten von Cybermobbing führen.

3. Suchmaschinenanbieter sollten genauso wie die Betreiber von sozialen Netzwerken unter die Regulierungen des NetzDG fallen und verpflichtet werden, rechtsverletzende Inhalte nach Kenntnisnahme zu prüfen und zu entfernen. Die Entscheidungen der Suchmaschinenanbieter auf Löschanfragen sollten zeitnah getroffen werden und gerichtlich überprüfbar sein.

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RH Reputation GmbH
Pavlo Hanov
pavlo.hanov@rh-reputation.de
www.rh-reputation.de

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