Diabetes vorbeugen: Finger weg von Limo, Cola und Co.

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Diabetes vorbeugen: Finger weg von Limo, Cola und Co.
Titelbild Apotheken Umschau Januar A 2018. Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/52678 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: „obs/Wort & Bild Verlag – Apotheken Umschau/Wort&Bild Verlag GmbH&Co KG“

Baierbrunn (ots) – Wichtig für die Prävention von Typ-2-Diabetes ist unter anderem die richtige Getränke-Wahl: Auf Limo, Cola und Co. sollte man möglichst verzichten, rät das Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“. Denn ungünstig auf das Erkrankungsrisiko wirkt sich alles aus, was schnell und viel Zucker in unser Blut bringt. Für den massenhaften Konsum gesüßter Getränke ist das am besten belegt. Limonaden und Cola sollen in den USA für jeden zehnten Diabetes-Fall verantwortlich sein. Besser ist es, auf ungezuckerten Tee und Wasser umzusteigen und Fruchtsäfte allenfalls als Schorle zu trinken.

Eine weitere Ernährungsempfehlung lautet: Weißmehl meiden. Alternativen aus Vollkorn enthalten mehr Ballaststoffe und werden deshalb langsamer verstoffwechselt. Der Zucker, der bei der Verdauung von Kohlenhydraten entsteht, flutet nicht so rasch ins Blut. Besonders ungünstig wirke Zucker in Kombination mit Fett, sagt Prof. Peter Schwarz, Präventionsexperte an der Klinik der Technischen Universität in Dresden. „Zucker setzt Insulin frei, und schlechtes Fett hemmt indirekt den Abbau des Hormons.“ Bleibt der Insulinspiegel ständig auf hohem Niveau, reagieren die Körperzellen zunehmend schlechter auf den Botenstoff. Gesättigte Fettsäuren, die in tierischen Fetten überwiegen, deshalb besser meiden. Gesünder sind mehrfach ungesättigte Fettsäuren, die unter anderem in Nüssen oder Olivenöl stecken.

Ausführliche Informationen, wie sich mit ausgewogener Ernährung und ausreichend Bewegung das Typ-2-Diabetes-Risiko senken lässt, finden Leser in der Titelgeschichte der neuen „Apotheken Umschau“.

Diese Meldung ist nur mit Quellenangabe zur Veröffentlichung frei. Das Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“ 1/2018 A liegt aktuell in den meisten Apotheken aus.

Pressekontakt:

Katharina Neff-Neudert
Tel. 089 / 744 33 360
Fax 089 / 744 33 459
E-Mail: presse@wortundbildverlag.de
www.wortundbildverlag.de

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Deutsches Kinderhilfswerk: Kinderfreundliches Deutschland Voraussetzung für Zukunftsfähigkeit unserer Gesellschaft

Berlin (ots) – Das Deutsche Kinderhilfswerk appelliert zu Jahresbeginn nachdrücklich an die nächste Bundesregierung, wirksame Maßnahmen für ein kinderfreundliches Deutschland auf den Weg zu bringen. Dazu spricht sich der Verband für Änderungen des Grundgesetzes, eine aktive Politik zur Überwindung der Kinderarmut, eine konsequente Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention auch für geflüchtete Kinder sowie eine deutliche Stärkung des Bildungssektors in Deutschland aus.

„Wirksame Maßnahmen für ein kinderfreundliches Deutschland gehören auf der politischen Agenda ganz nach oben, sonst riskieren wir nichts weniger als die Zukunftsfähigkeit unserer Gesellschaft. Obwohl Kinderfreundlichkeit in Sonntagsreden immer wieder beschworen wird, kommt der Kinder- und Jugendpolitik nicht der Stellenwert zu, den dieses Zukunftsthema verdient. Kinderfreundlichkeit muss in der kommenden Legislaturperiode zu einer Leitlinie von Politik werden, um unsere Gesellschaft zukunftsweisend und nachhaltig zu gestalten. Die Politik hat entscheidenden Anteil und Verantwortung für die Gestaltung einer kinderfreundlichen, und damit zukunftsfähigen Gesellschaft, denn sie setzt die Rahmenbedingungen für das Aufwachsen von Kindern. Deshalb erwarten wir von der nächsten Bundesregierung deutliche Akzente zur vollständigen Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention in Deutschland“, betont Thomas Krüger, Präsident des Deutschen Kinderhilfswerkes.

Das Deutsche Kinderhilfswerk fordert, baldmöglichst das Grundgesetz entsprechend dem in der UN-Kinderrechtskonvention verankerten Kernprinzip des Kindeswohls zu ändern. Dazu gehört die Verankerung von Kinderrechten im Grundgesetz, eine Absenkung des Wahlalters bei Bundestags- und Europawahlen auf 16 Jahre und die Abschaffung des Kooperationsverbotes zwischen Bund und Ländern im allgemeinen Bildungsbereich. Zur Überwindung der Kinderarmut in Deutschland spricht sich das Deutsche Kinderhilfswerk für einen Bundesweiten Aktionsplan aus, der mit ausreichenden finanziellen Mitteln ausgestattet ist und ressortübergreifend an allen gesellschaftlichen Handlungsfeldern ansetzt. Um die Situation von geflüchteten Kindern und Jugendlichen in Deutschland zu verbessern, fordert das Deutsche Kinderhilfswerk, den Vorrang des Kindeswohls auch für Flüchtlingskinder konsequent umzusetzen. Dazu sollte nicht zuletzt ein gesetzlicher Anspruch auf familiäres Zusammenleben für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge anerkannt werden.

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Weitere Informationen und Rückfragen: Uwe Kamp, Pressesprecher
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Geschäftsideen gesellschaften – Vielleicht passend für den erfolgreichen Start in Ludwigshafen

Magna gibt Abschluss des zweiten Aktienrückkaufprogramms bekannt

Aurora, Ontario (ots/PRNewswire) – Magna International Inc. (TSX: MG; NYSE: MGA) gab heute den Abschluss des zweiten von zwei Aktienrückkaufprogrammen bekannt (das „Programm“). Das Programm unterlag einer Ausnahmeregelung zum Emittentenangebot, das für Magna am 21. November 2017 von der Wertpapierbehörde von Ontario ausgestellt wurde.

Magna kaufte im Rahmen des Programms insgesamt 395.100 Stammaktien direkt von einer dritten Partei für einen aggregierten Kaufpreis von 27,5 Millionen CAD zurück. Alle bei diesem Programm erworbenen Stammaktien wurden eingezogen. Das Programm war Bestandteil von Magnas normaler Emission, die am 13. November 2017 bekannt gegeben wurde.

UNSERE GESCHÄFTSTÄTIGKEIT [(1)]

Wir sind ein führender, weltweit tätiger Automobilzulieferer mit 328 Fertigungsbetrieben und 99 Produktentwicklungs-, Konstruktions- und Vertriebszentren in 29 Ländern. Wir beschäftigen über 163.000 Mitarbeiter, die bestrebt sind, unseren Kunden mithilfe innovativer Produkte und Herstellungsverfahren auf höchstem Niveau einen überdurchschnittlichen Mehrwert zu bieten. Unsere Kompetenzen umfassen die komplette Fahrzeugtechnik und Auftragsfertigung. Unsere Produktpalette beinhaltet Karosserien, Fahrwerke, Außenteile, Sitze, Antriebsstränge, aktive Fahrerassistenzsysteme, Spiegel, Verschlüsse und Dachsysteme, und wir verfügen über Elektronik- und Software-Kompetenzen in vielen dieser Bereiche. Unsere Stammaktien werden an der Toronto Stock Exchange (MG) und der New York Stock Exchange (MGA) gehandelt. Weitere Informationen über Magna finden Sie auf unserer Website http://www.magna.com.

[(1)] Zahlen für Fertigungsbetriebe, Produktentwicklungs-, Konstruktions- und Vertriebszentren und Angestellte schließen gewisse kapitalkonsolidierte Aktivitäten mit ein.

Pressekontakt:

FÜR DIE MEDIEN
Tracy Fuerst, Director of Corporate Communications & PR
tracy.fuerst@magna.com | +1-248-631-5396

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Offizielle Deutsche Jahrescharts: Helene Fischer und Ed Sheeran setzen sich durch

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Baden-Baden (ots) – Helene Fischer und Ed Sheeran sind die Gewinner des Musikjahres 2017. In den Offiziellen Deutschen Jahrescharts, ermittelt von GfK Entertainment im Auftrag des Bundesverbandes Musikindustrie, landen die zwei Superstars die beiden erfolgreichsten Alben sowie den beliebtesten Song der zurückliegenden zwölf Monate. Während Helene Fischer mit ihrer selbstbetitelten Platte abräumt, stellt Ed Sheeran mit „Shape Of You“ den Hit des Jahres sowie mit „÷“ das zweiterfolgreichste Album 2017. Die Offiziellen Deutschen Charts bilden mit einer Marktabdeckung von über 90 Prozent und den Daten von mehr als 2.800 Händlern das zentrale Barometer der deutschen Musikbranche.

Bereits zum vierten Mal nach 2013, 2014 („Farbenspiel“) und 2015 („Weihnachten“) erobert Helene Fischer den Thron der Album-Jahresendauswertung. Das ist einsamer Rekord in der Geschichte der Offiziellen Deutschen Charts. Die Toten Hosen, die 2012 mit „Ballast der Republik“ die Nase vorne hatten, lassen 2017 der „Laune der Natur“ an dritter Stelle freien Lauf.

Insgesamt ein Fünftel der platzierten Alben in der Jahres-Top 100 stammen von Deutschrappern. Mit Kollegah & Farid Bang („Jung Brutal Gutaussehend 3“, vier), Bushido („Black Friday“, 16) und der 187 Strassenbande („Sampler 4“, 17) stürmen drei von ihnen auf vordere Positionen. Die Kelly Family („We Got Love“) besiegelt ihr erfolgreiches Comeback mit Rang fünf. Für die beliebteste Filmmusik ist der Soundtrack zum Kino-Blockbuster „Bibi & Tina: Tohuwabohu Total“ (Platz 14) zuständig.

„Despacito“ ist dank 17 Spitzenplatzierungen der am längsten hintereinander auf eins vertretene Chart-Song aller Zeiten. „Shape Of You“ kommt zwar „nur“ auf 15 Nummer eins-Wochen, schneidet in den Jahrescharts aber noch einen Tick erfolgreicher ab als der Sommerhit von Luis Fonsi feat. Daddy Yankee. Die Positionen drei bis fünf sichern sich The Chainsmokers & Coldplay („Something Just Like This“), Imagine Dragons („Thunder“) sowie Burak Yeter feat. Danelle Sandoval („Tuesday“).

Erfolgreichster Titel eines deutschen Interpreten ist „OK“ von Robin Schulz feat. James Blunt (sieben), beliebtestes deutschsprachiges Lied „Was du Liebe nennst“ von Bausa (acht). Die Wahl-Berlinerin Alice Merton („No Roots“) erreicht die 14. Stelle. Auch Bonez MC & RAF Camora feat. Maxwell („Ohne mein Team“, 17) können jubeln.

Die Offiziellen Deutschen Charts werden von GfK Entertainment im Auftrag des Bundesverbandes Musikindustrie e.V. ermittelt. Sie decken 90 Prozent aller Musikverkäufe ab und sind das zentrale Erfolgsbarometer für Industrie, Medien und Musikfans. Basis der Hitlisten sind die Verkaufs- bzw. Nutzungsdaten von 2.800 Einzelhändlern sämtlicher Absatzwege. Dazu zählen der stationäre Handel, E-Commerce-Anbieter, Download-Portale und Musik-Streaming-Plattformen.

Pressekontakt:

Hans Schmucker, hans.schmucker@gfk.com
Nadine Arend, nadine.arend@gfk.com

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PwC-Befragung: Den Banken drohen die Kunden davonzulaufen

Düsseldorf (ots) – PwC-Umfrage: Immer mehr Deutsche öffnen sich für Alternativen zur Hausbank / Schon jetzt nutzt jeder vierte Bundesbürger zwischen 18 und 39 Jahren Finanz-Apps, die nicht von der eigenen Bank kommen / Im Zuge der PSD2-Richtlinie, die Drittanbietern den Zugriffs aufs Konto ermöglicht, könnte sich diese Entwicklung noch beschleunigen / PwC-Experte Peter Kleinschmidt: „Für die Banken hat ein Wettlauf gegen die Zeit begonnen“

Immer mehr Kunden öffnen sich für Alternativen zur klassischen Hausbank. So verwenden bereits 24 Prozent aller 18- bis 29-Jährigen mindestens eine Finanz-App, die nicht von ihrer eigenen Bank kommt, zeigt eine Umfrage der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC unter 1.000 erwachsenen Bundesbürgern. Sogar noch etwas höher ist die Quote mit 25 Prozent bei den 30- bis 39-Jährigen – und selbst unter den 40- bis 49-Jährigen sind es erstaunliche 21 Prozent. Über alle Altersklassen hinweg nutzt inzwischen jeder sechste Bundesbürger mindestens eine „fremde“ Finanz-App. Zum Vergleich: Vor rund einem Jahr war es erst jeder neunte.

„Durch PSD2 verlieren die Banken ihren wichtigsten Wettbewerbsvorteil“

„Für die klassischen Banken beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit. Denn wenn Sie den neuen Playern nicht schnell genug eigene Angebote entgegensetzen, werden sich immer Kunden von ihnen abwenden“, sagt Peter Kleinschmidt, Leader Digital Financial Services bei PwC Deutschland. Dies gelte vor allem im Hinblick auf die 2018 in Kraft tretende europäische Zahlungsdienste-Richtlinie PSD2. Sie hat zur Folge, dass Drittanbieter – sofern der Kunde zustimmt – automatisch auf dessen Kontodaten bei der Hausbank zugreifen dürfen. „Dadurch verlieren klassische Geldinstitute ihren wichtigsten Wettbewerbsvorteil gegenüber Payment-Firmen, FinTechs und sonstigen potenziellen Wettbewerbern, nämlich die exklusive Hoheit über das Girokonto des Kunden“, sagt Peter Kleinschmidt.

Es geht nicht um Nischen-Apps, sondern um klassische Bankdienstleistungen

Was die Banken aufhorchen lassen sollte: Laut PwC-Umfrage nutzt die große Mehrheit der Kunden die „fremden“ Finanz-Apps nicht etwa für Nischenservices wie zum Beispiel das sogenannte „Social Trading“ – sondern für Kerndienstleistungen des traditionellen Bankgeschäfts. Von den Befragten, die grundsätzlich Apps von Drittanbietern verwenden, haben 63 Prozent ein Tool, mit dem sie unterwegs ihren Kontostand abrufen können. 50 Prozent tätigen Überweisungen, und immerhin 29 Prozent nutzen eine App, die es ermöglicht, mit dem Smartphone an der Kasse zu bezahlen. „PSD2 könnte damit zu einem Wendepunkt werden, was die Art und Weise angeht, wie die Menschen ihre persönlichen Finanzgeschäfte abwickeln – von der einfachen Überweisung über die Verwaltung des Wertpapierdepots bis hin zu Zahlungsdienstleistungen“, sagt PwC-Experte Kleinschmidt.

Beispiele wie Paypal zeigen die enorme Disruptionsgefahr

Wie groß alternative Anbieter speziell im Zahlungsverkehr bereits sind, zeigt auch ein weiteres Ergebnis der Umfrage. So nutzen mittlerweile 86 Prozent der Deutschen, wenn sie im Internet einkaufen, anstelle von EC-Karte, Kreditkarte oder Rechnungskauf eine alternative Bezahlmethode wie beispielsweise „Sofort“ oder „Paypal“. Und: 54 Prozent gaben sogar an, sie würden die neuen Dienstleister beim Online-Shopping „häufig“ bzw. „immer“ nutzen.

Über die Umfrage

Für die Bevölkerungsbefragung PSD2 wurden im Auftrag von PwC 1.000 Bundesbürger ab 18 Jahren in einer für die deutsche Bevölkerung repräsentativen Stichprobe befragt. Die vollständigen Ergebnisse zum kostenlosen Download erhalten Sie unter http://ots.de/ju8BL

Über PwC:

PwC betrachtet es als seine Aufgabe, gesellschaftliches Vertrauen aufzubauen und wichtige Probleme zu lösen. Mehr als 236.000 Mitarbeiter in 158 Ländern tragen hierzu mit hochwertigen, branchenspezifischen Dienstleistungen in den Bereichen Wirtschaftsprüfung, Steuer- und Unternehmensberatung bei.

Die Bezeichnung PwC bezieht sich auf das PwC-Netzwerk und/oder eine oder mehrere der rechtlich selbstständigen Netzwerkgesellschaften. Weitere Details unter www.pwc.com/structure.

Pressekontakt:

Attila Rosenbaum
PwC Communications
Tel.: (0211) 981 – 5374
E-Mail: attila.rosenbaum@pwc.com

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Befragungsstudie bei Kindern und Jugendlichen in Bayern zu Lebensqualität und psychischen Auffälligkeiten

München (ots) – Laut dem Kinder- und Jugendgesundheitssurvey (KiGGS) zeigen 20 Prozent der 3 bis 17 Jährigen psychische Auffälligkeiten und Störungen. Oft werden die jungen Patienten über den Kinder- und Jugendarzt zu spezialisierten, sozialpädiatrischen Diensten überwiesen. Vielen Betroffenen könnte aber mit niederschwelligen Angeboten schnell geholfen werden. Der Landesverband der Betriebskrankenkassen (BKK) Bayern, die Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU), das Helmholtz Zentrum München und die Vereinigung der Kinder- und Jugendärzte (PaedNetz Bayern) untersuchen, ob die Versorgung von betroffenen Kindern und Jugendlichen durch zielgerichtete Behandlungsleitfäden verbessert werden kann. Im Januar 2018 startet dazu eine Umfrage bei Betroffenen und deren Eltern.

Vor acht Jahren haben die BKK in Bayern im Rahmen der Vertragsarbeitsgemeinschaft und in Kooperation mit dem hiesigen PaedNetz ein Präventions- und Versorgungsprogramm mit dem Namen BKK Starke Kids entwickelt. Es unterstützt teilnehmende Kinder- und Jugendärzte dabei, ihre Patienten mit bestimmten Indikationen und deren Eltern effektiv und effizient zu betreuen. Durch die Koordinierungs- und Steuerungsfunktion des Kinder- und Jugendarztes sowie seine Kernkompetenzen werden Doppeluntersuchungen und unnötige Überweisungen reduziert. Das vermeidet zusätzliche psychische Belastungen der Kinder und ihrer Eltern.

Insgesamt 800 Kinder und Jugendliche sollen im Rahmen der Studie befragt werden. Gesucht werden Patienten und deren Eltern aus Bayern mit Beschwerden wie Kopf- und Bauchschmerzen, Störungen des Sozialverhaltens, Sprachstörungen oder Einnässen. Die Kinder müssen bei einer BKK versichert sein und am BKK Starke Kids Programm teilnehmen.

Über einen Fragebogen werden Aspekte der Lebensqualität von Kindern und Jugendlichen und ihren Eltern erhoben. Auch die Zufriedenheit als Patient, familiäre Belastungen und soziodemografische Angaben werden abgefragt. Die Untersuchung soll zeigen, ob Kinder und Eltern in schwierigen Situationen optimal unterstützt werden und wo die Verbesserungspotenziale liegen.

Die datenschutzrechtlich gesicherte Befragung wird von der LMU umgesetzt. Über die Kinder- und Jugendarztpraxen werden potenzielle Studienteilnehmer identifiziert. Teilnehmer können per Brief oder Online an der Umfrage mitwirken. Nach einem Jahr soll die Befragung wiederholt werden. Alle Teilnehmer erhalten nach Studienabschluss eine anonymisierte Kurzauswertung der Studie und darüber hinaus ein kleines Dankeschön.

Die Befragungsstudie wird aus Mitteln des Innovationsfonds des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) unter dem Förderkennzeichen 01VSF16032 unterstützt. Durch den Innovationsfonds werden neue Versorgungsformen und Versorgungsforschungsprojekte in Deutschland gefördert mit dem Ziel, die Versorgung in der gesetzlichen Krankenversicherung qualitativ weiter zu entwickeln. Ausführliche Informationen zur Studie sowie zum Programm BKK Starke Kids sind zu finden auf: www.bkkstarkekids.de.

Weitere Informationen: 
www.bkk-bayern.de 
www.ibe.med.uni-muenchen.de 
www.kiggs-studie.de 

Der BKK Landesverband Bayern vertritt als Körperschaft des öffentlichen Rechts die Interessen der Betriebskrankenkassen und ihrer Versicherten in Bayern. Aktuell zählt der BKK Landesverband Bayern 16 Betriebskrankenkassen als Mitglieder mit rund 3,1 Millionen Versicherten (Kassensitz). In Bayern selbst leben knapp 2,4 Millionen Menschen, die bei einer Betriebskrankenkasse (BKK) versichert sind. Damit verfügen die Betriebskrankenkassen im Freistaat über einen GKV-Marktanteil von rund 22 Prozent.

Pressekontakt:

Manuela Osterloh
Pressesprecherin
Ltg. Kommunikation

Tel.: +49 89 74579-421| Fax: +49 89 74579-55421
E-Mail: osterloh@bkk-lv-bayern.de | www.bkk-bayern.de
E-Mail: presse@bkk-lv-bayern.de

BKK Landesverband Bayern | Züricher Str. 25 | 81476 München
Körperschaft des öffentlichen Rechts | Vorständin: Sigrid König

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Nach der Paketflut: Wie Innenstädte künftig beliefert werden können

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Die Paketzustellung in den Städten wird künftig emissionsfrei sein. Mit Elektrofahrzeugen und batteriebetriebenen Lastenrädern sowie einem dichten Netz von Mikrodepots und Paketshops wollen Logistikunternehmen die immer größer werdende Paketmenge umweltfreundlich und ohne weitere Belastung für den… mehr

Hamburg (ots) – Interview mit Roger Hillen-Pasedag, Bereichsleiter Strategy, Innovation & CR bei Hermes Germany, zur Zukunft der Paketzustellung

Herr Hillen-Pasedag, eine Rekord-Weihnachtszeit liegt hinter uns. Noch nie sind so viele Pakete zugestellt worden, das hat die Logistikunternehmen an den Rand der Leistungsfähigkeit gebracht. Ist die immer weiter wachsende Paketflut noch zu schaffen?

Hillen-Pasedag: Wir investieren dreistellige Millionenbeträge in den Ausbau unserer Infrastruktur. Damit bauen wir neue Logistikzentren, erweitern die Zahl unserer Paketshops und führen neue Technologien ein. Doch vor allem im Bereich der Paketzusteller stoßen wir an Grenzen. Es gibt immer weniger Menschen, die diese Tätigkeit ausüben wollen. Hier werden wir künftig neue Lösungen erarbeiten müssen und dabei hilft uns sicherlich der technologische Fortschritt im Bereich der Digitalisierung. So realisieren wir beispielsweise derzeit ein Projekt, das gezielt den technologischen Fortschritt in den Bereichen E-Mobilität und alternativer Zustellsysteme auf der Letzten Meile nutzt. Dies wird uns bereits in wenigen Jahren in die Lage versetzen eine emissionsfreie Paketzustellung in den Städten verwirklichen.

Die Realität sieht noch anders aus: Autofahrer ärgern sich über die in zweiter Reihe parkende Fahrzeuge, die Diesel- und Feinstaubdebatte stellt auch die Zukunft des Lieferverkehrs in Frage. Wie reagieren sie darauf?

Hillen-Pasedag: Ich bin überzeugt, dass gerade in den urbanen Zentren, in die mittlerweile fast 70 Prozent unserer Zustellungen gehen, die Logistik neu aufgesetzt werden muss. City-Hubs oder Micro Depots, aus denen heraus die Zusteller die Pakete zum Beispiel mit Elektrofahrrädern ausfahren, sind hier eine spannende Option. Wir haben bereits eine ganze Reihe von elektrisch betriebenen Lastenfahrrädern getestet – das funktioniert gut! Doch die Umstellung der innerstädtischen Logistik kann nicht nur Aufgabe der Unternehmen sein. Dafür ist eine neue Infrastruktur notwendig, also einerseits Micro Depots, aber auch Ladestationen für die Elektrofahrzeuge. Und hier brauchen wir die Unterstützung der Kommunen, etwa bei der Bereitstellung von Flächen.

Die Automobilindustrie hat spätestens seit dem Diesel-Skandal das Thema Elektromobilität für sich entdeckt. Hilft Ihnen diese Entwicklung?

Auf jeden Fall! Wir kooperieren mit Daimler und werden bis 2020 insgesamt 1.500 E-Fahrzeuge auf die Straße bringen. Hier kommen zwei Partner zusammen, die sich sehr gut ergänzen: Ein Technologiehersteller, der eine neue Antriebsform im gewerblichen Bereich zur Serienreife bringen will, und ein Player wie Hermes, der die Reichweite und das Paketvolumen mitbringt, um solche Systeme unter realen Bedingungen zu testen und sein langjähriges logistisches Know-how einbringt.

Ein weiteres großes Thema der Verkehrsbranche ist autonomes Fahren und Roboter – wie schätzen Sie die Chancen ein, dass uns künftig Roboter Pakete zustellen?

Wir haben beim Test des Starship-Roboters wichtige Erfahrungen gesammelt, die uns jetzt nutzen, um die Erfolgsfaktoren von alternativen Zustellformen besser bewerten zu können. Entscheidend wird es sein, wie stark für den Endkunden mit solchen oder ähnlichen Lösungen ein Zusatznutzen verbunden ist. Nur so werden wir es schaffen, auch neue Zustellformen für Kunden attraktiv zu machen. Der Test mit den Starship-Robotern hat gezeigt, dass der Nutzen für den Endkunden noch zu gering ist, um einen solchen Service als alternative Zustellform regelmäßig zu nutzen. Paketlogistik aber ist ein Massengeschäft. Es braucht also skalierungsfähigere Lösungen auf Basis attraktiverer „Customer Journeys“.

Aber könnten autonome Paketfahrzeuge eines Tages neben dem Boten herfahren, damit der nicht ständig ein- und aussteigen muss?

Hillen-Pasedag: Das macht nur da Sinn, wo es sehr viele Sendungen in begrenzten Räumen gibt. Darüber hinaus haben wir ja heute das Phänomen, dass der Großteil der Pakete an die Haustür geht, obwohl die Mehrheit der Empfänger gar nicht zu Hause ist. Die Frage, der wir uns mittelfristig noch intensiver stellen müssen, ist also: Wie kann der Paketstrom insofern effizienter gestaltet werden, dass die Zustellung sich möglichst optimal in den Alltag des Konsumenten integrieren lässt? Wohnort, Einkaufsstätten, Arbeitsplatz, öffentliche Transportknotenpunkte etc. sind zentrale Hotspots in den Bewegungsmustern unserer Kunden – da müssen wir ran. Hier wird es nicht für alle pauschale Lösungen geben, wohl aber Lösungen, die sich gut in den Tagesablauf der Kunden integrieren und dabei auch die stetig wachsende Masse an Paketen bewältigen können. Ob sich die klassische Haustürzustellung als Standardservice noch aufrechterhalten lässt, ist aus meiner Sicht fraglich. Neben den Chancen, die technologische Entwicklungen bieten, um die Convenience für die Kunden im Paketempfang zu erhöhen, muss es hier sicherlich auch ein Umdenken im Paketempfang bei den Kunden geben. Verstärkte Lieferungen an PaketShops oder andere Pick-Up Points sind Lösungen, die wir diskutieren.

Im Gegensatz zu einigen Wettbewerbern testen Sie keine Drohnen.

Hillen-Pasedag: Wir verfolgen die Entwicklungen in dem Bereich intensiv, sehen derzeit aber keine wirklich wirtschaftlichen Anwendungsfälle in unserem Geschäftsmodell. Drohnen bieten Vorteile da, wo es um schnelle Lieferungen einzelner Sendungen in entlegene Gebiete geht, auf eine Alm oder Insel. Unsere Sendungen gehen zu fast 70 Prozent in urbane Metropolregionen. Die Zustelltouren umfassen hier oft deutlich mehr als 100 Pakete. Aktuell ist es nur schwer vorstellbar, wie Drohnen solche Paketmassen bewältigen können. Ich bin aber gespannt, was hier die technologische Entwicklung bringen wird. Vielleicht gibt es eines Tages zentrale Lande- und Ladestationen im Metropolbereich – da muss man sehen, was passiert. Und wie es so oft mit völlig neuen Technologien ist; am Ende werden vermutlich der Einsatz und das Potential ganz woanders liegen als dort, wo wir heute noch denken.

Was halten Sie von der Idee, den Kofferraum des Autos als Paketablage zur Verfügung stellen?

Hillen-Pasedag: Als eine Art Premiumzustellung wäre das interessant. Für die Zustellung vieler Pakete jedoch ist das eher eine Sonderform. Trotz der fortschreitenden Entwicklungen im Bereich der „Connected Cars“ ist der wesentliche Teil der Fahrzeuge, die heute auf den Straßen unterwegs sind, noch nicht connected. Das aber müssen sie für so einen Service zwingend sein. Gleichzeitig müssten die Autos dort stehen, wo sie einfach und schnell durch die Paketzusteller erreichbar sind. Mein Wagen steht z.B. meistens in einer Tiefgarage, also dort, wo ein Zugang für Paketboten schwer oder gar unmöglich ist. Wenn der Zusteller erstmal eine halbe Stunde durchs Parkhaus laufen muss macht das wenig Sinn. Meines Erachtens wird sich der Besitz von Autos ohnehin stark ändern, da muss man sich fragen: Ist der Kofferraum wirklich spannend? Viel interessanter sind aus meiner Sicht die Potentiale, die sich aus neuen Mobilitätskonzepten entwickeln. Das wird sehr spannend vorauszudenken, wie sich die Paketzustellung in neue urbane Mobilitätskonzepte noch stärker integrieren lässt. In den USA werden z.B. gerade mobile Abholstationen getestet, also Abholpunkte, die nicht fest installiert sind an einem Ort, sondern sich zu bestimmten Zeiten des Tages an flexiblen Orten befinden – also dort, wo sich die Kunden bewegen. Das ist eine interessante Option. Mit den technologischen Entwicklungen im Bereich der autonomen Fahrzeuge wird das nochmals spannender. Autonome Fahrzeuge könnten z.B. Zusatztouren übernehmen oder auch die klassische Zustellung an der Haustür ganz neu gestalten. Dafür bräuchte es aber natürlich auch entsprechende gesetzliche Rahmenbedingungen.

Pressekontakt:

Ingo Bertram
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ingo.bertram@hermesworld.com

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Nach der Paketflut: Wie Innenstädte künftig beliefert werden können Unternehmenskauf

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