KiKA: Erfolgreiches 20. JahrAusgezeichnete Programmhighlights, hervorragende Imagewerte und neue Angebote

Erfurt (ots) – Beim Kinderkanal von ARD und ZDF war das Jahr 2017 geprägt von vielfältigen Programmangeboten, innovativen Aktionen und neuen programmbegleitenden Service-Angeboten. Seit 1997 steht KiKA mit seinem Mix aus unterhaltenden, beratenden, bildenden und informierenden Angeboten für Qualität im deutschen Kindermedienmarkt. Im 20. Jubiläumsjahr honorierten Eltern und Kinder dies mit hohen Akzeptanzwerten und zum wiederholten Mal mit dem Prädikat „Lieblingssender“.

„KiKA sind wir“ – seit 20 Jahren

Viel Aufmerksamkeit generierten im April die „Teletubbies“ (ZDF) mit Marktanteilen bis zu 39,4 % *1. Im Sommerferienprogramm bot „Dein Wunschfilm in Lollywood“ beste Spielfilmunterhaltung: Rund eine Viertelmillion Zuschauer beteiligte sich sechs Wochen lang an der Wunschfilmaktion. Beim „Timster Filmcamp“ kamen junge, filmbegeisterte Teilnehmer aus dem gesamten Bundesgebiet zusammen und erstellten mit Moderator Tim Gailus und professioneller Unterstützung eine KiKA-Mini-Serie. Als besonderes Präsent zum Jubiläum verwandelte sich „Beutolomäus“ – seit 1997 Geschenkesack des Weihnachtsmanns – in einen CGI-Helden und erreichte Spitzenwerte bei der Erstausstrahlung mit bis zu 34,6 % Marktanteil und 320.000 Video-Abrufen auf kika.de.*2

Mit „Respekt für meine Rechte! – Gemeinsam leben“, dem Themenschwerpunkt 2017, leistete KiKA einen Beitrag zur gesellschaftlichen Debatte rund um kulturelle Vielfalt in Deutschland. In Formaten wie „Und jetzt sind wir hier“ (SWR), „Weltreise Deutschland – die Doku“ (WDR) mit abschließender Live-Show aus Berlin („Weltreise Deutschland – Die Show“, KiKA), „Stadt, Land, Bus“ (ZDF), „neuneinhalb – Deine Reporter“ (WDR), „stark!“ (ZDF) oder „Ente gut – Mädchen allein zu Haus“ (MDR/BR/KiKA) aus der Initiative „Der besondere Kinderfilm“ verfolgten 2,40 Mio. Zuschauer die über 1.900 Sendeminuten oder nutzten das ergänzende Angebot auf kika.de (12.608 Visits). *3 Die Realserie „Dschermeni“ (ZDF) zeigte multikulturelle Freundschaften und das Zusammenleben unterschiedlicher Nationalitäten und knüpfte so nahtlos an den Themenschwerpunkt an.

Weitere Programmhighlights und Sonderprogrammierungen

Warum Mitbestimmung wichtig ist, zeigte KiKA mit verschiedenen Sonderprogrammen zur Bundestagswahl im September. Das ZDF-„logo!“-Studio verwandelte sich in den Deutschen Bundestag und berichtete bereits ab der ersten Hochrechnung. Das Ergebnis der U18-Bundestagswahl wurde von „neuneinhalb“ (WDR) begleitet.

In einem Programmakzent zum Reformationsjubiläum im Oktober bot KiKA mit Formaten wie „Triff Martin Luther“ (KiKA), „Storm und der verbotene Brief“ (ZDF) oder „Die Sendung mit der Maus“ (WDR) verschiedene Blickwinkel auf den Glauben und zeigte, wie sich die Überzeugungen Luthers und der Wandel des Christentums auf das Leben von Kindern damals und heute auswirken.

Zu einem Tierfreunde-Wochenende luden Das Erste und KiKA Fans von „Tiere bis unters Dach“ (SWR): 1,36 Mio. Zuschauer schalteten diesen Programmschwerpunkt ein. „Weil wir Freunde sind!“ war die Überschrift des zweiten, mit dem ZDF realisierten „Bibi & Tina“-Wochenendes. Die Freundschaftsgeschichten begeisterten 1,22 Mio. Zuschauer. *4

Bei der Mitmach-Aktion „KiKA kommt zu dir!“ (KiKA) bewarben sich Tanzgruppen, Schulklassen oder Kindergärten aus dem gesamten Bundesgebiet. Die Gewinner wurden von ihren KiKA-Stars, Bernd das Brot oder Kikaninchen überrascht.

In der neunten Staffel von „Dein Song“ (ZDF) wählten die KiKA-Zuschauer Antonia aus Berlin zur „Songwriterin des Jahres“, den Titel „Die beste Klasse Deutschlands“ (hr/KiKA) gewann die 6d des Erasmus Gymnasiums aus Grevenbroich. Mit Marktanteilen bis zu 29,2 % bzw. 27,9 % konnten die Bestwerte der letzten Jahre noch übertroffen werden. *5

Das Doku-Format „My Move – Tanz deines Lebens!“ (MDR) machte da weiter, wo die üblichen Castingshows enden: Es begleitete die Teilnehmer über den gesamten Prozess, vom Casting bis zum großen Auftritt und erreichte damit Marktanteile von bis zu 25,1 %.*6

Das moderne Remake des britischen Kinderbuch-Klassikers „Eine lausige Hexe“ (ZDF) ließ dank einer Kombination von Real-Dreh, Greenscreen- und moderner CGI-Technik eine märchenhafte Welt entstehen. Die 1. Staffel der Fantasyserie erreichte mit viel Witz und Tempo Marktanteile bis zu 29,4 % in der Zielgruppe *7 – neue Folgen sind in Planung.

Die Premieren der Animationsserien „Superwings“ (KiKA), „Nils Holgersson“ (BR) und neue Folgen von „Yakari“ (WDR) erzielten Spitzenwerte bis zu 46,9 %, 41,7 % und43,5 % in der Zielgruppe der Drei- bis 13-jährigen. Die „Insectibles“ (KiKA) erreichten im Schnitt 33,6 % der Zuschauer. *8

Der Serienklassiker „SCHLOSS EINSTEIN“ (MDR) feierte sein 20. Staffel-Jubiläum und erzielte durchschnittlich 17,4 % Marktanteil. *9 Zusätzlich zur TV-Ausstrahlung wurden auf kika.de eine weihnachtliche 360-Grad-Folge und exklusive Webisodes präsentiert.

Dialog mit Eltern, sichere App für Vorschulkinder

Mit einem Facebook-Auftritt ergänzte der Kinderkanal von ARD und ZDF im 20. Jahr des Bestehens sein Informationsangebot für Eltern und Medieninteressierte und etablierte damit eine neue attraktive und bereits vielgenutzte Dialogfläche.

Nach dem Relaunch des Vorschul-Onlineangebots kikaninchen.de im April wurde Ende 2017 in Zusammenarbeit mit Medienpädagogen die kostenfreie KiKANiNCHEN-App veröffentlicht, um allen Medienanfängern mobile Nutzung im sicheren Experimentierraum bieten zu können. Kaum in den Stores, konnte die App 85.000 Downloads verzeichnen. *10 Der Star der gleichnamigen Vorschulstrecke – das Kikaninchen – wurde 2017 laut einer Studie des Internationalen Zentralinstitut für das Jugend- und Bildungsfernsehen von den deutschen Vorschulkindern zur beliebtesten Fernsehfigur gekürt. *11

Bestes Image – Werte der aktuellen Studie

Nicht nur eine einzelne Figur: KiKA ist insgesamt der beliebteste deutsche Kindersender 2017, so das Ergebnis einer repräsentativen Studie von iconkids & youth. Als hochgeschätzte Vertrauensmarke ist er bei Eltern und Kindern unangefochtener Lieblingssender. 60 % aller Sechs- bis 13-jährigen (1.-3. Nennung) und 90 % der Mütter von Drei- bis Fünfjährigen (1.-3. Nennung, nur 1. Nennung 70 %) wählten KiKA zu ‚ihrem‘ Lieblingssender und das mit großem Abstand zu den Mitbewerbern. Bei Wissensitems wie „…ich kann auch was lernen und bekomme gute Tipps“ oder „…ich bekomme Dinge gut erklärt“ führte KiKA mit jeweils knapp 60 %. *12

Die Website kika.de ist insgesamt mit 63 % das meistgenannte Angebot bei Vorschulmüttern (1.-5. Nennung, nur 1. Nennung 50 %), bei den Sechs- bis 13-jährigen ist das vielfältige Onlineangebot erstmals seit 2013 wieder auf dem zweiten Platz nach YouTube mit 25 % (1.-3. Nennung). *13

Mit 51 % ist auch das KiKA-Videotextangebot jedem zweiten Kind bekannt, 38 % der Sechs- bis 13-jährigen besuchten im Erhebungszeitraum die KiKA-Seiten; Achtjährige nutzten das Angebot am häufigsten. Damit ist der KiKA-Videotext führend. *14

Und: 2017 besuchten über 8.000 Personen den Kinderkanal von ARD und ZDF in Erfurt und konnten getreu dem Motto „KiKA sind wir“ den Sender näher kennenlernen.

Ausgezeichnete Angebote – online und im TV

Eine Auswahl: Großen Erfolg feierte die Initiative „Der besondere Kinderfilm“: „AUF AUGENHÖHE“ (ZDF/KiKA) gewann die begehrte „LOLA“ in der Kategorie „bester Kinderfilm“. Das Medienmagazin „Timster“ (KiKA/rbb/NDR) wurde mit dem „klicksafe Preis für Sicherheit im Internet 2017“ im Rahmen der Grimme Online Awards ausgezeichnet. Der Kinderfernsehpreis „Emil“ ging an die Formate „Die Zeitfälscherin“ (NDR) und „Checker Tobi: Der Leben-und-Sterben-Check“ (BR). Mit dem Medienpreis „Goldener Kompass“ wurde das Kultur-Format „Schnitzeljagd – Mit Christus um die Welt“ (KiKA) geehrt.

„Im Jubiläumsjahr hat KiKA seine Stärken gezeigt: Die Nähe zu unseren Zuschauern, die Qualität unserer Angebote und vor allem die Innovationskraft unserer Redaktionen. Die herausragenden Imagewerte bestätigen unsere Bemühungen in all diesen Bereichen und stärken unsere Position als kompetenter, umfassender und vielfältiger Wissens- und Wertevermittler für Kinder in unserer Gesellschaft. Das ist seit 20 Jahren unser Auftrag, und die Ergebnisse machen uns stolz.“, freut sich Michael Stumpf, scheidender KiKA-Programmgeschäftsführer, der seit Jahresbeginn die ZDF-Hauptredaktion Kinder und Jugend verantwortet.

Ihm folgt Dr. Astrid Plenk, KiKA-Programmgeschäftsführerin seit 2. Januar 2018: „Unsere Gesellschaft steht vor einem grundlegenden Wandel. Wir Medienakteure übernehmen vor allem Kindern gegenüber eine sehr besondere Verantwortung. Die Digitalisierung verändert Medieninhalte und deren Nutzung grundlegend. Ein unabhängiger, werte- und qualitätsorientierter KiKA ist von zentraler Bedeutung für starke, kritische und reflektierende junge Menschen. Es warten große Herausforderungen auf uns, aber es ist eine noch größere Freude, sie für Kinder wahrnehmen zu dürfen.“, ergänzt Dr. Astrid Plenk.

Quellenangaben:

1 AGF in Zusammenarbeit mit GfK, TV Scope 6.1, KiKA, Kinder 3-13J., MA in %; Teletubbies: 05.05.2017, 18:40 Uhr, Beutolomäus und der wahre Weihnachtsmann: 18.12.2017, 18 Uhr.

2 Digital Analytix/comScore, Basis: Videostarts, Dezember 2017.

3 AGF in Zusammenarbeit mit GfK, TV Scope 6.1, KiKA, Kinder 3-13J. 06.-26.11.2017, 77 Sendungen, kumulierte Netto-Sehbeteiligung in Mio. auf Basis einer Kumulations- und Frequenzanalyse (KFA), Fact: Dauer in min; Visits: Digital Analytix/comScore, 06.-26.11.2017.

4 AGF in Zusammenarbeit mit GfK; TV Scope 6.1, „Tiere bis unters Dach“: 46 Sendungen bei Das Erste und KiKA (08.-10.09.2017) bzw. „Bibi & Tina – Weil wir Freunde sind“ (13.-15.10.2017): 34 Sendungen bei ZDF und KiKA, jeweils kumulierte Netto-Sehbeteiligung in Mio. auf Basis einer Kumulations- und Frequenzanalyse (KFA), Fact: Dauer in min.

5AGF in Zusammenarbeit mit GfK, TV Scope 6.1, Dein Song: 17 Sendungen, KiKA, MA in % (3-13J.), Die beste Klasse Deutschlands: 21 Sendungen, KiKA, MA in % (3-13J.)

6 AGF in Zusammenarbeit mit GfK, TV Scope 6.1,KiKA, Kinder 3-13J., MA in %; My Move: 08.11.17, 20:10 Uhr

7 AGF in Zusammenarbeit mit GfK, TV Scope 6.1,KiKA, Kinder 3-13J., MA in %; Super Wings: 13.02.17, 18:25 Uhr; Nils Holgersson: 16.10.2017, 19:10 Uhr; Insectibles: 52 Sendungen, 01.-26.04.2017, 19 Uhr.

8 AGF in Zusammenarbeit mit GfK, TV Scope 6.1,KiKA, Kinder 3-13J., MA in %; Eine lausige Hexe: 28.09.17, 17:35 Uhr;

9 AGF in Zusammenarbeit mit GfK, TV Scope 6.1,KiKA, Kinder 3-13J., MA in %; Schloss Einstein, 20. Staffel, 26 Sendungen, 14.02.-21.03.2017, 14:35 Uhr.

10 kumulative Installationen/App-Einheiten, App Store/Google Play, Zeitraum: 06.-31.12.2017.

11 IZI, November 2017: Befragung von 369 Kindern im Alter von drei bis fünf Jahren zur Lieblingsfigur im Fernsehen.

12 iconkids & youth – Repräsentative Mehrthemenumfrage im Auftrag von MDR, ZDF und KiKA bei Sechs- bis 13-Jährigen (n=842) und Müttern von Drei- bis Fünfjährigen (n=369) – September 2017, Vorschulkinder befragt über deren Mütter, %-Werte jeweils auf Basis 1.-3. Nennung: „Welchen Fernsehsender schaust du/schaut sich Ihr Kind eigentlich am liebsten an“ (ungestützt, bis zu drei Nennungen möglich); Sechs- bis 13-Jährige, die den jeweiligen Sender kennen, „Auf welche der folgenden Fernsehsender trifft die jeweilige Aussage zu“ (gestützt, Kärtchenvorlage).

13 Mütter von 3- bis 5-Jährigen, die das Internet nutzen (n=120), „Welche Websites nutzt oder besucht Ihr Kind im Internet“ (ungestützt, 1.-5. Nennung) und Sechs- bis 13-Jährige, die das Internet nutzen (n=740), „Welche Website ist denn deine Lieblingswebsite, also welche schaust du dir denn am häufigsten an“ (ungestützt, 1.-3. Nennung).

14 Sechs- bis 13-Jährige (n=842), „Wir schauen uns diese jetzt mal zusammen an und du sagst mir, welche Videotextseiten du kennst und auf welchen davon du auch selber schon mal gewesen bist“ (gestützt), Angaben in %.

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DAMM ETTIG – neu aufgelegt

Frankfurt (ots) – Zum 1. Januar 2018 treten die Rechtsanwälte Felix Damm, Dr. Diana Ettig und Julia Grißmer unter dem neuen Namen DAMM ETTIG Rechtsanwälte GbR auf. Die Kanzlei berät und vertritt seit vielen Jahren zahlreiche Unternehmen, Künstler und Prominente in allen Fragen des Medien-, Urheber- und Presserechts.

Rechtsanwalt Felix Damm ist Fachanwalt für Urheber- und Medienrecht und gehört zu den führenden Anwälten im Bereich des Presserechts. Seine große Expertise im Presse- und Äußerungsrecht basiert unter anderem auf mehr als 5000 gerichtlich und außergerichtlich geführten Rechtsstreitigkeiten.

Rechtsanwältin Dr. Diana Ettig, LL.M. berät ihre Mandanten im gesamten Bereich des Urheber- und Medienrechts und verfügt zudem über eine große Expertise im Datenschutzrecht. Diana Ettig war vor ihrem Wechsel zu DAMM I Rechtsanwälte im Juni 2016 fünf Jahre lang als Rechtsanwältin am Frankfurter Standort der internationalen Wirtschaftskanzlei Hogan Lovells tätig.

Rechtsanwältin Julia Grißmer ist Fachanwältin für Urheber- und Medienrecht und insbesondere als Spezialistin im Bereich des Foto- und Bildrechts bekannt. Bereits 2003 hat sie sich auf das Urheber-, Presse-, Foto- und Bildrecht und Verlagsrecht spezialisiert.

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ZDF zeigt acht neue Folgen mit dem „Staatsanwalt“

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ZDF zeigt acht neue Folgen mit dem "Staatsanwalt"
Nina (Laura Berlin) hat ihre Großmutter tot aufgefunden. Bernd Reuther (Rainer Hunold) fragt nach den Gründen für ihren Besuch. Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/7840 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: „obs/ZDF/Andrea Enderlein“

Mainz (ots) – Der Wiesbadener Oberstaatsanwalt Bernd Reuther meldet sich auf dem Bildschirm zurück. Ab Freitag, 5. Januar 2018, 20.15 Uhr, strahlt das ZDF acht neue Folgen der Krimiserie „Der Staatsanwalt“ mit Rainer Hunold in der Titelrolle aus.

In der Auftaktfolge „Die Enkelin“ wird die wohlhabende Rentnerin Barbara Lott (Gaby Dohm) erwürgt zu Hause aufgefunden. In den letzten Monaten vor ihrem Tod hatte sie große Summen Bargeld von ihrem Konto abgehoben. Wurde die ältere Dame ein Opfer von skrupellosen Enkeltrick-Betrügern? Doch auch Tochter Hannah (Stefanie Höner) sowie Schwiegersohn Michael (Patrick Bach) könnten Interesse an Barbara Lotts Geld und damit an ihrem Tod gehabt haben. Während die Kommissare Christian Schubert (Simon Eckert) und Kerstin Klar (Fiona Coors) das Umfeld der Toten durchforsten, konzentriert sich Oberstaatsanwalt Reuther (Rainer Hunold) in seinen Ermittlungen auf eine junge Frau, die häufig Kontakt zu der Ermordeten hatte: Paula Blass (Michelle Barthel). Gehört sie zu einer Enkeltrick-Bande?

In der zwölften Staffel führten Johannes Grieser, Esther Gronenborn, Martin Kinkel und Ulrich Zrenner Regie. In Episodenrollen zu sehen sind unter anderen Gaby Dohm, Jeannette Hain, Sandra von Ruffin, Dennenesch Zoudé, Heikko Deutschmann, Paul Frielinghaus und Saskia Vester.

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Deutsches Kinderhilfswerk: Kinderfreundliches Deutschland Voraussetzung für Zukunftsfähigkeit unserer Gesellschaft

Berlin (ots) – Das Deutsche Kinderhilfswerk appelliert zu Jahresbeginn nachdrücklich an die nächste Bundesregierung, wirksame Maßnahmen für ein kinderfreundliches Deutschland auf den Weg zu bringen. Dazu spricht sich der Verband für Änderungen des Grundgesetzes, eine aktive Politik zur Überwindung der Kinderarmut, eine konsequente Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention auch für geflüchtete Kinder sowie eine deutliche Stärkung des Bildungssektors in Deutschland aus.

„Wirksame Maßnahmen für ein kinderfreundliches Deutschland gehören auf der politischen Agenda ganz nach oben, sonst riskieren wir nichts weniger als die Zukunftsfähigkeit unserer Gesellschaft. Obwohl Kinderfreundlichkeit in Sonntagsreden immer wieder beschworen wird, kommt der Kinder- und Jugendpolitik nicht der Stellenwert zu, den dieses Zukunftsthema verdient. Kinderfreundlichkeit muss in der kommenden Legislaturperiode zu einer Leitlinie von Politik werden, um unsere Gesellschaft zukunftsweisend und nachhaltig zu gestalten. Die Politik hat entscheidenden Anteil und Verantwortung für die Gestaltung einer kinderfreundlichen, und damit zukunftsfähigen Gesellschaft, denn sie setzt die Rahmenbedingungen für das Aufwachsen von Kindern. Deshalb erwarten wir von der nächsten Bundesregierung deutliche Akzente zur vollständigen Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention in Deutschland“, betont Thomas Krüger, Präsident des Deutschen Kinderhilfswerkes.

Das Deutsche Kinderhilfswerk fordert, baldmöglichst das Grundgesetz entsprechend dem in der UN-Kinderrechtskonvention verankerten Kernprinzip des Kindeswohls zu ändern. Dazu gehört die Verankerung von Kinderrechten im Grundgesetz, eine Absenkung des Wahlalters bei Bundestags- und Europawahlen auf 16 Jahre und die Abschaffung des Kooperationsverbotes zwischen Bund und Ländern im allgemeinen Bildungsbereich. Zur Überwindung der Kinderarmut in Deutschland spricht sich das Deutsche Kinderhilfswerk für einen Bundesweiten Aktionsplan aus, der mit ausreichenden finanziellen Mitteln ausgestattet ist und ressortübergreifend an allen gesellschaftlichen Handlungsfeldern ansetzt. Um die Situation von geflüchteten Kindern und Jugendlichen in Deutschland zu verbessern, fordert das Deutsche Kinderhilfswerk, den Vorrang des Kindeswohls auch für Flüchtlingskinder konsequent umzusetzen. Dazu sollte nicht zuletzt ein gesetzlicher Anspruch auf familiäres Zusammenleben für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge anerkannt werden.

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„10.000 Kilometer Russland“: Zweiteilige ZDF-Reportage

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"10.000 Kilometer Russland": Zweiteilige ZDF-Reportage
An der Transkontinentalen verkauft Nina Äpfel, um ihre kleine Rente aufzubessern. Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/7840 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: „obs/ZDF/Britta Hilpert“

Mainz (ots) – Im März 2018 wird in Russland ein neuer Präsident gewählt – Wladimir Putin stellt sich erneut zur Wahl. Wie wird der Präsident der Russischen Föderation in seiner mittlerweile dritten Amtszeit von seinen Bürgern gesehen? Und wie stellt sich Russland derzeit fern von Moskau dar? Die ZDF-Korrespondenten Britta Hilpert und Winand Wernicke erkunden „10.000 Kilometer Russland“. Am Mittwoch, 3. Januar 2018, 22.15 Uhr, geht es zunächst mit Britta Hilpert von Moskau nach Nowosibirsk, mit Winand Wernicke dann am Donnerstag, 4. Januar 2018, 22.15 Uhr, von Nowosibirsk nach Wladiwostok. Auf der so genannten Transkontinentalen und abseits dieser längsten Straße Russlands erfahren die ZDF-Reporter, wie sich das riesige Land in den vergangenen zehn Jahren verändert hat.

Bereits 2007 durchquerten ZDF-Korrespondenten auf dieser Route das Land. Jetzt haben sich Britta Hilpert und Winand Wernicke erneut auf den Weg gemacht und berichten, was sich in Russland seitdem verändert hat. Die so genannte Transkontinentale verbindet Moskau im Westen mit Wladiwostok im Osten. Eine Autofahrt entlang dieser Trasse bedeutet zugleich Strapaze und Abenteuer: Sie garantiert reizvolle Landschaften, spannende Momente und Einblicke in die russische Gesellschaft.

Die 10.000 Kilometer lange Strecke ist in den vergangenen zehn Jahren sicherer geworden. Als ZDF-Reporterin Britta Hilpert 2007 unterwegs war, hatte ihr russischer Fahrer noch eine geladene Pumpgun dabei, weil es besonders nachts immer wieder zu Überfällen kam. 2017 wird Britta Hilpert wieder von demselben Fahrer begleitet – diesmal ohne Pumpgun: Das sei nicht mehr nötig, versichert er, die Straße sei nun sicher. Aber nicht nur Überfälle bedrohten damals das Leben der Reisenden – die Straße selbst galt und gilt noch immer als sehr gefährlich: Gerade bei Schnee und Eis passieren immer wieder schwere Unfälle.

Die zweiteilige Reportage zeigt, wo die russische Industrie in Zeiten frostiger Wirtschaftsbeziehungen steht. Die Reporter besuchen die Ölproduktion von Tjumen und den Truck-Hersteller Kamaz, mit dessen Lkw früher stets die Rallye Paris – Dakar gewonnen wurde. Das ZDF-Team fährt vorbei an halb verlassenen Dörfern, trifft junge Menschen, die von einer besseren Zukunft träumen, und erkundet, wie weit Moskaus Macht vor der bevorstehenden Präsidentschaftswahl reicht.

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Erklärung der GOMG Holdings Ltd zum Verkauf des Minderheitsanteils an der Ballsh-Raffinerie an Delvina Investment Partners Ltd durch die Eigentümer Sargeant und Abu Naba’a

Ballsh, Albanien (ots/PRNewswire) – Herr Sargeant und Herr Abu Naba’a, Eigentümer der GOMG Holdings Ltd, freuen sich, den endgültigen Verkaufsabschluss ihres Minderheitsanteils an der Ölraffinerie (IRTC) in Ballsh, Albanien, an ihre lokalen albanischen Partner bekanntgeben zu können. Damit findet ein Veräußerungsvorgang seinen Abschluss, der vor Juni 2017 begann. Unter den vorherigen Eigentümern war die Raffinerie in Konkurs gegangen und Herr Sargeant und Herr Abu Naba’a setzten sich mit Engagement dafür ein, die Ballsh-Raffinerie erneut in Betrieb zu bringen und die 1.200 albanischen Mitarbeiter im November 2016 wieder zu beschäftigen. Zum Mai 2017, unterstützt durch die Zusammenarbeit mit dem Ministerium für Energie und Industrie und Bankers Petroleum, konnten Herr Sargeant und Herr Abu Naba’a die Raffinerie wieder bei voller Auslastung betreiben und das gesamte, in Albanien produzierte Rohöl wurde praktisch in der Ballsh-Raffinerie verarbeitet. Seit dieser Zeit und mit der Unterzeichnung der verbindlichen Absichtserklärung (Memorandum of Understanding/MOU) zum Verkauf ihrer Beteiligung waren Herr Sargeant und Herr Abu Naba’a in keinerlei Entscheidungen der Geschäftsführung oder des Vorstands von IRTC involviert und die laufende Kontrolle des Geschäfts lag immer in der Hand ihrer albanischen Partner. Durch die Beteiligungsübernahme wird jetzt die Eigentümerschaft vollständig mit der betrieblichen Kontrolle der Ballsh-Raffinerie in Einklang gebracht. Herr Sargeant und Herr Abu Naba’a haben mit Bedauern die jüngsten Nachrichten über einige aktuelle Schwierigkeiten bei Ballsh zur Kenntnis genommen, üben jedoch seit langer Zeit keinerlei Funktion in der Geschäftsführung aus. Allerdings bleiben Herr Sargeant und Herr Abu Naba’a optimistisch im Hinblick auf das Potenzial der albanischen Kohlenwasserstoffindustrie und werden weiterhin nach Möglichkeiten im Land Ausschau halten, um ihre umfassenden Erfahrungen zum Wohl Albaniens einzubringen.

Harry Sargeant III:

Harry Sargeant III ist der namhafte CEO eines globalen Energie- und Schifffahrtsunternehmens mit Sitz in Florida, USA. Sargeant, der früher als Offizier und Kampfpilot im United States Marine Corps diente, leitet ein globales Privatunternehmen, das sich aus Luftfahrtfirmen, Ölraffinerien, Ölhandelsgeschäften, Entwicklung von alternativen Kraftstoffen sowie Öl- und Asphaltverschiffung zusammensetzt. Nachdem er den aktiven Dienst im U.S. Marine Corps im Jahr 1987 im Rang eines Majors verlassen hatte, ging Sargeant als Pilot zu Delta Air Lines und später gab er die Tätigkeit bei Delta auf, um ein kleines Schifffahrtsunternehmen zu führen, das er bis 2008 in ein weltweites Unternehmen ausbauen konnte. Herr Sargeant hat ebenfalls IOTC gegründet, ein Unternehmen, das mit großem Einsatz das US-Militär im Irak mit Flugbenzin über das Land Jordanien versorgte, nachdem andere Lieferanten diese Mission nicht mehr erfüllen konnten. Herr Sargeant hat diese schwierige und komplexe geschäftliche Unternehmung mit Erfolg gemeistert. Alle Beteiligten in der US-Regierung stimmen darin überein, dass sein Unternehmen ausgezeichnete Arbeit bei der Versorgung des US-Militärs geleistet hat, obwohl die Tankfahrzeuge-Konvois von Herrn Sargeant ständig Angriffen feindlicher Kräfte ausgesetzt waren. Herr Sargeant ist ein renommierter US-amerikanischer Geschäftsmann, der auch als offizieller Vertreter der republikanischen Partei in seinem Heimat-Bundesstaat Florida politisch tätig war. Er genießt ein hohes Ansehen bei vielen Mitgliedern der US-Regierung, unter anderem bei zahlreichen republikanischen Vertretern im Kongress und im Weißen Haus und Kabinett des Präsidenten sowie bei Führungspersönlichkeiten aus Regierung und Wirtschaft in den USA und auf der ganzen Welt.

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Patrick Dorton
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Nach der Paketflut: Wie Innenstädte künftig beliefert werden können

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Die Paketzustellung in den Städten wird künftig emissionsfrei sein. Mit Elektrofahrzeugen und batteriebetriebenen Lastenrädern sowie einem dichten Netz von Mikrodepots und Paketshops wollen Logistikunternehmen die immer größer werdende Paketmenge umweltfreundlich und ohne weitere Belastung für den… mehr

Hamburg (ots) – Interview mit Roger Hillen-Pasedag, Bereichsleiter Strategy, Innovation & CR bei Hermes Germany, zur Zukunft der Paketzustellung

Herr Hillen-Pasedag, eine Rekord-Weihnachtszeit liegt hinter uns. Noch nie sind so viele Pakete zugestellt worden, das hat die Logistikunternehmen an den Rand der Leistungsfähigkeit gebracht. Ist die immer weiter wachsende Paketflut noch zu schaffen?

Hillen-Pasedag: Wir investieren dreistellige Millionenbeträge in den Ausbau unserer Infrastruktur. Damit bauen wir neue Logistikzentren, erweitern die Zahl unserer Paketshops und führen neue Technologien ein. Doch vor allem im Bereich der Paketzusteller stoßen wir an Grenzen. Es gibt immer weniger Menschen, die diese Tätigkeit ausüben wollen. Hier werden wir künftig neue Lösungen erarbeiten müssen und dabei hilft uns sicherlich der technologische Fortschritt im Bereich der Digitalisierung. So realisieren wir beispielsweise derzeit ein Projekt, das gezielt den technologischen Fortschritt in den Bereichen E-Mobilität und alternativer Zustellsysteme auf der Letzten Meile nutzt. Dies wird uns bereits in wenigen Jahren in die Lage versetzen eine emissionsfreie Paketzustellung in den Städten verwirklichen.

Die Realität sieht noch anders aus: Autofahrer ärgern sich über die in zweiter Reihe parkende Fahrzeuge, die Diesel- und Feinstaubdebatte stellt auch die Zukunft des Lieferverkehrs in Frage. Wie reagieren sie darauf?

Hillen-Pasedag: Ich bin überzeugt, dass gerade in den urbanen Zentren, in die mittlerweile fast 70 Prozent unserer Zustellungen gehen, die Logistik neu aufgesetzt werden muss. City-Hubs oder Micro Depots, aus denen heraus die Zusteller die Pakete zum Beispiel mit Elektrofahrrädern ausfahren, sind hier eine spannende Option. Wir haben bereits eine ganze Reihe von elektrisch betriebenen Lastenfahrrädern getestet – das funktioniert gut! Doch die Umstellung der innerstädtischen Logistik kann nicht nur Aufgabe der Unternehmen sein. Dafür ist eine neue Infrastruktur notwendig, also einerseits Micro Depots, aber auch Ladestationen für die Elektrofahrzeuge. Und hier brauchen wir die Unterstützung der Kommunen, etwa bei der Bereitstellung von Flächen.

Die Automobilindustrie hat spätestens seit dem Diesel-Skandal das Thema Elektromobilität für sich entdeckt. Hilft Ihnen diese Entwicklung?

Auf jeden Fall! Wir kooperieren mit Daimler und werden bis 2020 insgesamt 1.500 E-Fahrzeuge auf die Straße bringen. Hier kommen zwei Partner zusammen, die sich sehr gut ergänzen: Ein Technologiehersteller, der eine neue Antriebsform im gewerblichen Bereich zur Serienreife bringen will, und ein Player wie Hermes, der die Reichweite und das Paketvolumen mitbringt, um solche Systeme unter realen Bedingungen zu testen und sein langjähriges logistisches Know-how einbringt.

Ein weiteres großes Thema der Verkehrsbranche ist autonomes Fahren und Roboter – wie schätzen Sie die Chancen ein, dass uns künftig Roboter Pakete zustellen?

Wir haben beim Test des Starship-Roboters wichtige Erfahrungen gesammelt, die uns jetzt nutzen, um die Erfolgsfaktoren von alternativen Zustellformen besser bewerten zu können. Entscheidend wird es sein, wie stark für den Endkunden mit solchen oder ähnlichen Lösungen ein Zusatznutzen verbunden ist. Nur so werden wir es schaffen, auch neue Zustellformen für Kunden attraktiv zu machen. Der Test mit den Starship-Robotern hat gezeigt, dass der Nutzen für den Endkunden noch zu gering ist, um einen solchen Service als alternative Zustellform regelmäßig zu nutzen. Paketlogistik aber ist ein Massengeschäft. Es braucht also skalierungsfähigere Lösungen auf Basis attraktiverer „Customer Journeys“.

Aber könnten autonome Paketfahrzeuge eines Tages neben dem Boten herfahren, damit der nicht ständig ein- und aussteigen muss?

Hillen-Pasedag: Das macht nur da Sinn, wo es sehr viele Sendungen in begrenzten Räumen gibt. Darüber hinaus haben wir ja heute das Phänomen, dass der Großteil der Pakete an die Haustür geht, obwohl die Mehrheit der Empfänger gar nicht zu Hause ist. Die Frage, der wir uns mittelfristig noch intensiver stellen müssen, ist also: Wie kann der Paketstrom insofern effizienter gestaltet werden, dass die Zustellung sich möglichst optimal in den Alltag des Konsumenten integrieren lässt? Wohnort, Einkaufsstätten, Arbeitsplatz, öffentliche Transportknotenpunkte etc. sind zentrale Hotspots in den Bewegungsmustern unserer Kunden – da müssen wir ran. Hier wird es nicht für alle pauschale Lösungen geben, wohl aber Lösungen, die sich gut in den Tagesablauf der Kunden integrieren und dabei auch die stetig wachsende Masse an Paketen bewältigen können. Ob sich die klassische Haustürzustellung als Standardservice noch aufrechterhalten lässt, ist aus meiner Sicht fraglich. Neben den Chancen, die technologische Entwicklungen bieten, um die Convenience für die Kunden im Paketempfang zu erhöhen, muss es hier sicherlich auch ein Umdenken im Paketempfang bei den Kunden geben. Verstärkte Lieferungen an PaketShops oder andere Pick-Up Points sind Lösungen, die wir diskutieren.

Im Gegensatz zu einigen Wettbewerbern testen Sie keine Drohnen.

Hillen-Pasedag: Wir verfolgen die Entwicklungen in dem Bereich intensiv, sehen derzeit aber keine wirklich wirtschaftlichen Anwendungsfälle in unserem Geschäftsmodell. Drohnen bieten Vorteile da, wo es um schnelle Lieferungen einzelner Sendungen in entlegene Gebiete geht, auf eine Alm oder Insel. Unsere Sendungen gehen zu fast 70 Prozent in urbane Metropolregionen. Die Zustelltouren umfassen hier oft deutlich mehr als 100 Pakete. Aktuell ist es nur schwer vorstellbar, wie Drohnen solche Paketmassen bewältigen können. Ich bin aber gespannt, was hier die technologische Entwicklung bringen wird. Vielleicht gibt es eines Tages zentrale Lande- und Ladestationen im Metropolbereich – da muss man sehen, was passiert. Und wie es so oft mit völlig neuen Technologien ist; am Ende werden vermutlich der Einsatz und das Potential ganz woanders liegen als dort, wo wir heute noch denken.

Was halten Sie von der Idee, den Kofferraum des Autos als Paketablage zur Verfügung stellen?

Hillen-Pasedag: Als eine Art Premiumzustellung wäre das interessant. Für die Zustellung vieler Pakete jedoch ist das eher eine Sonderform. Trotz der fortschreitenden Entwicklungen im Bereich der „Connected Cars“ ist der wesentliche Teil der Fahrzeuge, die heute auf den Straßen unterwegs sind, noch nicht connected. Das aber müssen sie für so einen Service zwingend sein. Gleichzeitig müssten die Autos dort stehen, wo sie einfach und schnell durch die Paketzusteller erreichbar sind. Mein Wagen steht z.B. meistens in einer Tiefgarage, also dort, wo ein Zugang für Paketboten schwer oder gar unmöglich ist. Wenn der Zusteller erstmal eine halbe Stunde durchs Parkhaus laufen muss macht das wenig Sinn. Meines Erachtens wird sich der Besitz von Autos ohnehin stark ändern, da muss man sich fragen: Ist der Kofferraum wirklich spannend? Viel interessanter sind aus meiner Sicht die Potentiale, die sich aus neuen Mobilitätskonzepten entwickeln. Das wird sehr spannend vorauszudenken, wie sich die Paketzustellung in neue urbane Mobilitätskonzepte noch stärker integrieren lässt. In den USA werden z.B. gerade mobile Abholstationen getestet, also Abholpunkte, die nicht fest installiert sind an einem Ort, sondern sich zu bestimmten Zeiten des Tages an flexiblen Orten befinden – also dort, wo sich die Kunden bewegen. Das ist eine interessante Option. Mit den technologischen Entwicklungen im Bereich der autonomen Fahrzeuge wird das nochmals spannender. Autonome Fahrzeuge könnten z.B. Zusatztouren übernehmen oder auch die klassische Zustellung an der Haustür ganz neu gestalten. Dafür bräuchte es aber natürlich auch entsprechende gesetzliche Rahmenbedingungen.

Pressekontakt:

Ingo Bertram
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