Bremer Fernsehpreis 2017: Besondere Leistungen im Regionalfernsehen ausgezeichnet

Bremen (ots) – Die Gewinnerinnen und Gewinner des Bremer Fernsehpreises 2017 stehen fest: Heute Abend (17.11.) erhielten acht Produktionen und eine Moderatorin die begehrten Auszeichnungen des Regionalwettbewerbs der ARD. Die Jury um den Vorsitzenden der Fernsehpreis-Jury und Präsentator der Gala Frank Plasberg kürte bei der Preisverleihung in Bremen das Beste im deutschsprachigen Regionalfernsehen.

Sieger in der Kategorie \“Die beste Sendung\“ ist:

+ Hallo Niedersachsen vom 27. Juli 2017, NDR, Hannover

In der Kategorie \“Der einzelne Beitrag vom Tag für den Tag\“ hat gewonnen:

+ Dildokreuz an St. Stephani, buten un binnen vom 11. November 2016, Radio Bremen, Bremen

Als \“Die beste Moderatorin/Der beste Moderator\“ wurde ausgezeichnet:

+ Anne Willmes, Lokalzeit vom 15. Juni 2017, WDR, Essen

In der Kategorie \“Worauf wir besonders stolz sind\“ vergab die Jury zwei erste Plätze:

+ #ausgesetzt, Aktuelle Stunde vom 5. April 2017, WDR, Düsseldorf

+ Wo bin ich? Naturkundemuseum, MDR Sachsen-Anhalt heute vom 25. September 2016, MDR, Magdeburg

In dieser Kategorie geht außerdem der \“Sonderpreis der Jury\“ an:

+ Ansichtssache, Abendschau vom 22. März 2017, rbb, Berlin

Auch in der neuen Kategorie \“Die beste Recherche\“ gibt es zwei Gewinner:

+ Anis Amri, Abendschau ab Januar 2017, rbb, Berlin + Medikamentenversuche an Heimkindern, Schleswig-Holstein Magazin vom 11.10.2016, NDR, Kiel

In der zweiten neuen Kategorie \“Die gelungenste Zuschauerbeteiligung\“ geht der Bremer Fernsehpreis 2017 an:

+ Herzenssache – Lieblingsmenschen Danke sagen, zibb vom 5. Dezember 2016, rbb, Potsdam

Für den richtigen Sound bei der Preisverleihung sorgte der Singer/Songwriter Pohlmann.

Bevor die Gewinnerinnen und Gewinner gekürt wurden, fand unter dem Titel \“Neue Trends im Regionalprogramm 2017\“ am Nachmittag wieder das Werkstattgespräch statt. Rainer Maria Tauber (erfahrener TV-Journalist, Chef vom Dienst für die Sendung zibb vom rbb und Trainer) führte durch die Veranstaltung mit Vorträgen, Vorführungen und Gesprächen. Max Ruppert (Hochschule der Medien Stuttgart und langjähriger ARD-Reporter) und Fabian Werba (Drohnen-Pilot und Kamera-Operator) referierten zu \“Copter Communication – Drohnenjournalismus 2017\“, Erfahrungen und Denkanstöße zum Thema \“Moderation crossmedial\“ gab Eva-Maria Lemke (Moderatorin von heute+ (ZDF)) und Nils Dobrinzsky (Qualitätsmanager SWR) berichtete über \“Internationale Trends im Fernsehen\“.

Der Bremer Fernsehpreis

Den Bremer Fernsehpreis gibt es mit Unterbrechungen seit 1974. Der Preis gilt als maßgebliche Auszeichnung für regionale deutschsprachige Fernsehprogramme. Radio Bremen organisiert den Wettbewerb der Fernsehregionalprogramme im Auftrag der ARD. Wer sich dieses Jahr über die begehrten Auszeichnungen freuen darf, entschied die Jury mit:

+ Frank Plasberg (ARD-Moderator und Jury-Vorsitzender), n+ Gesa Eberl (Moderatorin bei n-tv und RTL), n+ Hans Helmich (Redakteur beim Fernsehprogramm der Deutschen Welle nund Medientrainer), n+ Andreas Jölli (Korrespondent des Österreichischen Rundfunks in nBerlin und Publizistik-Dozent) und n+ Birgitta Weber (u.a. stellvertretende Chefredakteurin beim nSüdwestrundfunk und Redaktionsleiterin des ARD-Politikmagazins n\"Report Mainz\"). 

Die Jury-Begründungen:

\“Die beste Sendung\“

Hallo Niedersachsen vom 27. Juli 2017, NDR, Hannover

Wenn weite Teile eines Bundeslandes unter Wasser stehen, kann man als Journalist in der Zentrale leicht den Überblick verlieren: Wo herrscht Katastrophenstimmung, wo entspannt sich die Lage? Die Redaktion von \“Hallo Niedersachsen\“ behält den Überblick, nimmt die Zuschauer an die Hand und unternimmt mit ihnen eine 30 Minuten lange Reise durch die Regionen: souverän, nie alarmistisch! Und immer gut informiert, was mit dem Einsatz eindrucksvoller Infografiken unter Beweis gestellt wird. Besonderes Lob verdienen die Reporter, die nie sich selbst, sondern das Geschehen und die vielen verzweifelten Menschen in den Vordergrund stellen.

\“Der einzelne Beitrag vom Tag für den Tag\“

Dildokreuz an St. Stephani, buten un binnen vom 11. November 2016, Radio Bremen, Bremen

Ein Dildo am Kirchturm, klingt, als ließe sich das leicht umsetzen. Doch wie schnell kann eine solche Geschichte ins Schlüpfrige abgleiten. Genau das passiert jedoch nicht. Anke Plautz gelingt die sprachliche Gratwanderung mit Bravour. Mit viel Wortwitz und Sinn für Menschen und Situationen entwickelt sie ein humorvolles feuilletonistisches Kleinod. Auch dank des gekonnten Musik- und Stimmeinsatzes entsteht so ein rundum gut komponierter Beitrag, den die Jury für absolut preiswürdig hält.

\“Die beste Moderatorin/Der beste Moderator\“

Anne Willmes, Lokalzeit vom 15. Juni 2017, WDR, Essen

Ob ein Moderator/eine Moderatorin gestählt ist, zeigt sich in brenzligen Situationen. Zum Beispiel wenn ein Volksfest fast ins Wasser fällt. Anne Willmes behält nicht nur die Nerven, wenn der Sendeablauf über den Haufen geschmissen wird, sondern bleibt so charmant, wie ihre Zuschauer sie kennen. Denn meist steht sie im trockenen Lokalzeit-Studio in Essen. Was sie da veranstaltet, ist große Kunst: Wie sie dem Zuschauer klarmacht, dass drei kauzige Vogelkundler, die einem Feldsperling nachstellen, die mitreißendste Sache der Welt sind! Mit ihrer klaren ungekünstelten Sprache macht sie den Zuschauer neugierig auf alles, was in seiner Nachbarschaft passiert. Eine Moderatorin so auf Augenhöhe mit ihren Zuschauern – das sieht man selten.

\“Worauf wir besonders stolz sind\“

#ausgesetzt, Aktuelle Stunde vom 5. April 2017, WDR, Düsseldorf

Ausgesetzt! Schon der Titel suggeriert: Politiker sind peinlich, wenn sie aus ihrer Welt der Gesetzesvorlagen und parteipolitischen Kleinkriegen mal in die reale Welt geraten. Mit \“#ausgesetzt\“ geht bei der \“Aktuellen Stunde\“ eine Fremdschäm-Serie auf Sendung, die es in sich hat: Was passiert mit Politikern, wenn sie in Milieus geraten, mit denen sie nichts verbindet? Spannend auch die Frage: Wie weit biedern sie sich dem noch nicht überzeugten Bürger an? Beim Zuschauen geraten eigene Anschauungen ins Wanken, wenn Spitzenpolitiker in der rauen Wirklichkeit versagen. Aber es macht sie irgendwie auch menschlicher; dank der Autorinnen Beate Becker und Astrid Houben.

Wo bin ich? Naturkundemuseum, MDR Sachsen-Anhalt heute vom 25. September 2016, MDR, Magdeburg

\“Wo bin ich?\“ – der Name der Serie gilt für die Folge \“Naturkundemuseum\“ im doppelten Wortsinn. Denn was das Team um Autor Heiko Cinibulk und Presenter Alex Huth da aus dem Hut zaubern, hat mit einem Museum nur am Rande etwas zu tun: In einer Art Zeitreise findet sich der Zuschauer völlig überrascht im Gruselkabinett, auf dem Schlachtfeld oder am Königshofe wieder und kommt aus dem Staunen nicht mehr heraus. Verstaubte Vitrinen? Das war einmal – das Museum lebt! Dass der Zuschauer das mit viel Spaß überlebt, liegt auch an Alex Huth, der die kreativen Theatereinlagen charmant, mit augenzwinkernden Moderationen verbindet. Da wird das Raten fast zur Nebensache.

Ansichtssache, Abendschau vom 22. März 2017, rbb, Berlin

Kommentare – im Fernsehen immer eine Herausforderung. Denn bildlich anregend sind sie in der Regel nicht. Und deshalb tauchen sie in vielen Regionalprogrammen auch kaum noch auf. Florian Eckardt und Ralf Ayen treten den Beweis an, dass das nicht so bleiben muss. Durch den kreativen Einsatz von Grafik, der den Text stützt, ist \“Ansichtssache\“ visuell attraktiv und unterhaltsam. Darüber hinaus haben die Autoren den Mut, ihre Ansicht stringent an den Zuschauer zu bringen. Weg mit dem langatmigen Abwägen von Argumenten! Die Zuschauer können ja in den sozialen Medien schreiben, was sie stört, was ihnen fehlt, was sie selber denken. Endlich haben Redakteure wieder die Möglichkeit, Diskussionen anzuzetteln.

\“Die beste Recherche\“

Anis Amri, Abendschau ab Januar 2017, rbb, Berlin

Sie haben sich dem Wettlauf um die neueste Information rund um Anis Amri gestellt. Seit dem Attentat auf einem Berliner Weihnachtsmarkt, schaute nicht nur ganz Deutschland auf die Hauptstadt und ihre merkwürdigen Ermittler. Und immer, wenn man dachte, stümperhafter kann es kaum noch sein, legten die rbb-Autoren Norbert Sigmund, Joachim Goll und Thorsten Mandalka noch einmal nach. Neue Fakten über Schlamperei werden nachvollziehbar aufbereitet. Reporterglück? Nein! Investigativen Journalismus in dieser Dichte gibt es nur, wenn Redakteure Experten sind, sich im ganzen Sender zusammenschließen und einen guten Draht zu Informanten haben. Die Abendschau-Redaktion ist offenbar gut organisiert – zur Nachahmung empfohlen!

Medikamentenversuche an Heimkindern, Schleswig-Holstein Magazin vom 11.10.2016, NDR, Kiel

Alles fing mit einer E-Mail an. Als dann ein Informant auspackte, erkannten die beiden Autoren Eike Lüthje und Christian Schepsmeier das Potential dieser Geschichte: Mit viel Energie und journalistischer Hartnäckigkeit durchwühlten sie Archive, sprachen mit Experten und spürten Opfer auf. So entstanden mehrere packende Beiträge im Schleswig-Holstein Magazin über Medikamentenversuche an Heimkindern und an Psychiatriepatienten. Die exzellente Recherche, die eindringlichen Gespräche mit Opfern, die einfühlsame Texthaltung – all das macht die Reihe preiswürdig. Dazu gehört auch die ausgezeichnete bildliche Umsetzung. Die Kameraführung und Art der Fotografie von Kamerafrau Berit Ladewig ist kreativ und sensibel zugleich und komplettiert die hervorragende Teamleistung.

\“Die gelungenste Zuschauerbeteiligung\“

Herzenssache – Lieblingsmenschen Danke sagen, zibb vom 5. Dezember 2016, rbb, Potsdam

Wenn einer hartgesottenen Jury beim Ansehen von Beiträgen vor Rührung die Tränen in die Augen steigen, dann müssen diese Beiträge etwas Besonderes sein. Und ja, etwas Besonderes ist dem Herzenssache-Team aus der Redaktion zibb gelungen. Auf ihren Aufruf, Menschen Danke zu sagen, gab es Hunderte von Zuschriften. Eindrücklich wird die Reihe jedoch vor allem wegen der Art, wie die Geschichten komponiert sind und wegen der Reporterin Janna Falkenstein. Unprätentiös, einfühlsam, zurückgenommen, dabei aber sehr sympathisch, \“öffnet\“ sie die Menschen. Eine Reihe, die offenbar nicht nur die Jury ins Herz getroffen hat.

Livestream der Gala nam Freitag, dem 17. November 2017, ab 20 Uhr, auf nhttp://www.bremerfernsehpreis.de 

Aktuelles rund um den Bremer Fernsehpreis https://twitter.com/Bremer_FS_Preis

Fotos sind in Kürze bei http://www.ard-foto.de/ abrufbar.

Pressekontakt:

Radio Bremen
nPresse und Öffentlichkeitsarbeit
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n28195 Bremen
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Stefan Weber: Die Personalbedarfsanalyse muss transparent, valide und nachvollziehbar erfolgen

Kiel (ots) – Die Beschäftigten im Justizvollzug leisteten jeden Tag hervorragende Arbeit. Dem Personal der Justizvollzugsanstalten in Schleswig-Holstein gebührt unsere Anerkennung. Die körperlichen und psychischen Belastungen ihrer Tätigkeit sind keine Selbstverständlichkeit. Schleswig-Holstein hat die geringste Gefangenenrate. In Relation zur Bevölkerungszahl sitzen in Bayern dreimal so viele Menschen ein. Wir können aber auch nicht leugnen, dass die Situation im Justizvollzug in den letzten Jahren nicht einfacher geworden ist. Die Gefangenenklientel wurde für die Vollzugsbeamtinnen und Vollzugsbeamten zunehmend schwieriger. Ja, es gibt Krankenstände in Justizvollzugsanstalten, die uns nicht zufrieden stellen. Aber es wurde auch was getan. In den letzten Jahren wurden vielfältige Maßnahmen im Bereich der Gesundheitsförderung für Bedienstete des Justizvollzuges angeboten. In Zusammenarbeit mit den Betriebsärzten der Anstalten wurden Angebote aus dem Bereich der Gesundheitsförderung weiter ausgebaut, z.B. Ergonomic Checks. Es gab Maßnahmen im Bereich betriebssportlicher Aktivitäten, wie z.B. Bereitstellung von Sportstätten und Sportgeräten, vergünstigter Eintritt in öffentlichen Schwimmbädern und die Durchführung von Gesundheitstagen.

Damit das Vollzugsziel, die Befähigung der Gefangenen, künftig ein Leben in sozialer Verantwortung und ohne Straftaten zu führen, erfüllt werden kann, brauchen wir gesundes und motiviertes Personal, damit sich möglichst viele Chancen der Resozialisierung bieten. Aufgrund einer erlebten Diskrepanz zwischen dem Anspruch an die Berufsrolle, dem Ziel der Resozialisierung und der Tagesrealität in den Anstalten, ist es für viele Bedienstete schwierig, eine intakte Rollenidentität aufzubauen. Auch mangelnde Erfolgserlebnisse und eingefahrene Routine können bei einigen Bediensteten zur Ernüchterung beim Ableisten des Dienstes führen. Dem Personal in den Justizvollzugsanstalten muss das Gefühl gegeben werden, dass sie mit ihrer Arbeit etwas Sinnvolles bewirken. Dazu sollte ihnen angemessene Unterstützung und Wertschätzung entgegenkommen. Mit ihrem Antrag für eine Personalbedarfsanalyse im Justizvollzug wollen sie den Personalbedarf ermitteln, der der Ziel- und Zwecksetzung der jeweiligen Anstalt entspricht. Sie wollen Anstaltsleitungen und Personalvertretungen mit einbeziehen. Wir werden genau verfolgen, was das bedeutet und wie es erfolgt.

Die FDP hatte in der letzten Wahlperiode bereits einen Antrag im Schleswig-Holsteinischen Landtag gestellt (Drs. 18/4098), in dem eine Analyse des Personalbedarfs im Justizvollzug durch eine \“externe Kommission\“ durchgeführt werden sollte. In der Debatte des Landtages über diesen Antrag wurde jedoch deutlich, dass dieses in der praktischen Umsetzung auf unterschiedliche Probleme, die in der Spezialität der Materie Justizvollzug begründet sind, stoßen wird. So ist es nur folgerichtig, dass Prüfungen des Bundesrechnungshofes gezeigt haben, dass bei der Beschreibung der für eine Personalbedarfsermittlung zu erbringenden Leistungen oft unscharfe oder zu pauschale Aufgabenbeschreibungen verwendet werden.

Begriffe wie \“angemessene Methoden\“ oder \“neuester Stand der Wissenschaft\“ sind zu unbestimmt, um die zu erbringende Leistung des externen Beraters zu definieren. Letztlich überlassen solche Worthülsen dem Beratungsunternehmen selbst die Entscheidung, mit welchen Methoden und mit welchem Aufwand es den Personalbedarf ermitteln will. Hier werden wir genau aufpassen. Bitte bedenken Sie das externe Berater sich nur schwer in die Arbeitsrealität in Justizvollzugsanstalten hineindenken können. Angesichts der erheblichen Eigenleistungen, welche Behörden auch bei der Personalbedarfsermittlung durch externe Berater erbringen müssen, empfehlt es sich den Umfang des Beratungsauftrages zu beschränken. Ich möchte betonen, dass eine Erhebung nur dann eine verlässliche Grundlage für die politische Diskussion über die Personalbemessung im Justizvollzug sein kann, wenn sie transparent, valide und nachvollziehbar erfolgt und nicht bereits mit bestimmten Bewertungen, Lücken oder Fehlern verbunden ist.

Meine Damen und Herren von der Landesregierung, seien sie versichert, wir werden genau beobachten, wer, wie die Personalbedarfsanalyse erstellt und was dies für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Justizvollzugsdienst und überhaupt für die Justizvollzugsanstalten als Ganzes bedeutet.

Pressekontakt:

Pressesprecher: Heimo Zwischenberger (h.zwischenberger@spd.ltsh.de)



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TARGOBANK geht in die Depot-Offensive

Düsseldorf (ots) – Ob Finanzmarktnovellierungsgesetz, MiFID II oder neue Fondsbesteuerungsregeln: 2018 ändert sich für Anleger einiges. Ein guter Anlass, das eigene Depot auf den Prüfstand zu stellen. Passen die Wertentwicklung meiner Geldanlage und meine ursprünglichen Anlageziele noch zusammen oder gibt es Nachbesserungsbedarf? Im Rahmen einer Depot-Offensive lädt die TARGOBANK Anleger zu einem Depotcheck ein und bietet Kunden, die ihr Depot zur TARGOBANK übertragen, eine Wechsel-Prämie von bis zu 5.000 Euro.

\“Der Jahresstart ist der optimale Zeitpunkt, die eigenen Vermögenswerte zu überprüfen\“, weiß Tom Engel, Investmentexperte bei der TARGOBANK. Passt meine Wertpapier-Anlage noch zu meinen ursprünglichen Anlagezielen oder hat sich vielleicht meine Risikoeinstellung geändert? Bin ich mit meinen Wertpapieren noch zufrieden? \“Wir empfehlen unseren Kunden, alle Vermögenswerte in einem Depot zu bündeln und die individuellen Anlageziele mit einem professionellen Berater zu besprechen. Dabei wird die Wertpapier-Anlage auf den Prüfstand gestellt und Stellschrauben wenn nötig nachjustiert.\“

Das alles passiert im Rahmen der individuellen Finanzplanung, der objektiven Produktempfehlung in Zusammenarbeit mit der Scope Analysis GmbH sowie der fundierten Anlageberatung der TARGOBANK – beim Plus-Depot auch zu ETFs. Als Bonbon erhalten Kunden eine Prämie, wenn sie ihr Depot im Wert von mindestens 7.000 Euro in ein TARGOBANK Depot übertragen: Sie erhalten 0,75 Prozent des übertragenen Volumens, maximal jedoch 5.000 Euro. Die Depot-Offensive richtet sich sowohl an Bestands- als auch an Neukunden.

Weitere Infos gibt es unter https://www.targobank.de/depot

Über TARGOBANK

Die TARGOBANK AG & Co. KGaA (TARGOBANK) hat 90 Jahre Erfahrung im Privatkundengeschäft auf dem deutschen Markt. Sie betreut vier Millionen Kunden in den Geschäftsbereichen Konto & Karten, Kredit & Finanzierung, Sparen & Geldanlage, Vermögen sowie Schutz & Vorsorge. Die TARGOBANK bietet auch eine Einkaufs- und Absatzfinanzierung für Kfz-Händler an. Der Schwerpunkt liegt auf einfachen, attraktiven Bankprodukten, gutem Service sowie auf einer langfristigen und nachhaltigen Entwicklung. Um nah am Kunden zu sein, betreibt die TARGOBANK mehr als 360 Standorte in 200 Städten in Deutschland, und sie ist telefonisch rund um die Uhr im Service-Center erreichbar. Die Bank kombiniert die Vorteile einer Direktbank mit kompetenter Beratung und exzellentem Service in den Filialen und bei Kunden zuhause. Hauptsitz der TARGOBANK ist Düsseldorf. Deutschlandweit beschäftigt sie 7.000 Mitarbeiter. In Duisburg führt die Bank ein Dienstleistungscenter mit 2.000 Mitarbeitern. Die TARGOBANK ist führend im Geschäftsfeld der Konsumentenkredite und einer der größten Kreditkartenherausgeber in Deutschland. Als Tochter der Genossenschaftsbank Crédit Mutuel, einer der größten und finanzstärksten Banken Europas, ist die Bank ein sicherer Partner für ihre Kunden. Die TARGOBANK gehört seit Dezember 2008 zur Crédit Mutuel-CM11 Gruppe.

Weiterführende Informationen: www.targobank.de

Über Crédit Mutuel

Die Crédit Mutuel-CM11 Gruppe ist eine der größten und finanzstärksten Bankengruppen in Europa mit sehr guten Ratings. Sie vereint die Stärken einer Genossenschaftsbank mit starker regionaler und lokaler Verankerung mit denen der international agierenden Geschäftsbank Crédit Industriel et Commercial (CIC). Sie bilden ein weltweites Netzwerk mit 4.500 Geschäftsstellen, rund 70.000 Mitarbeitern und mehr als 24 Millionen Privat- und Geschäftskunden. Weiterführende Informationen: www.creditmutuel.de oder www.bfcm.creditmutuel.fr

Pressekontakt:

TARGOBANK AG & CO. KGaA
nUnternehmenskommunikation
nAxel Bäumer, Pressesprecher
nTel.: 0211/8984-1959
nE-Mail: axel.baeumer@targobank.de oder pressestelle@targobank.de
nwww.targobank.de



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Unsere Gesellschaft braucht den Sonntag!

Köln (ots) – Der Schutz des Sonntags wird immer wieder ausgehöhlt, das zeigt die aktuelle Diskussion um eine Verkaufsöffnung am Heiligabend, der in diesem Jahr auf einen Sonntag fällt. Der Bundeshauptausschuss des Kolpingwerkes Deutschland hat jetzt ein deutliches Zeichen gesetzt. Hier der Wortlaut der Erklärung, die vom Bundeshauptausschuss am 12. November in Stuttgart beschlossen wurde:

Unsere Gesellschaft braucht den Sonntag!

Kolpingwerk Deutschland – Unser Konsumverhalten zwingt immer mehr Menschen dazu am Sonntag zu arbeiten!

Millionen von Frauen und Männer beispielsweise in Pflege und Gesundheit, im Nah- und Fernverkehr, in Gastronomie und Kultur sowie bei Ordnungs- und Rettungsdiensten müssen am Sonntag zum Wohle anderer arbeiten. Dafür müssen wir ihnen dankbar sein!

Zugleich stellt sich die Frage: Müssen wir wirklich sonntags shoppen gehen? Reicht es uns nicht von Montag bis Samstag einkaufen zu können? Ist es wirklich nötig, dass wir durch unser Konsumverhalten immer mehr Menschen dazu zwingen, sonntags zu arbeiten?

In unserem Grundgesetz ist in Artikel 140 i.V.m. Art 136 ff WRV formuliert: \“Der Sonntag und die staatlich anerkannten Feiertage bleiben als Tage der Arbeitsruhe und der seelischen Erhebung gesetzlich geschützt.\“ Seit der Föderalismus-Reform im Jahre 2006 obliegt der Ladenschluss in die Zuständigkeit der Länder. Etliche Bundesländer haben seitdem die bisherigen Regelungen erheblich gelockert.

Das Kolpingwerk warnt vor einer zu maßlosen Liberalisierung des Ladenschlusses in den Bundesländern und erwartet einen konsequenten Schutz des Sonntags. Dies gilt auch, wenn der Heiligabend auf einen Sonntag fällt.

Bereits in der Woche kommt durch eine Ausweitung der Ladenöffnungszeiten eine erhebliche Mehrbelastung auf Arbeitnehmende mit ihren Familien und Angehörigen zu. Dabei belastet die nicht immer mögliche Vereinbarkeit von Familie, Beruf und Ehrenamt ohnehin schon den Alltag vieler Menschen. Unsere Gesellschaft braucht deshalb verlässliche und geschützte Ruhephasen, in der sie zu sich selbst finden und wieder Kraft tanken kann. Ein geschützter Tag in der Woche hat deshalb eine zentrale soziale Bedeutung für Familien und Freundeskreise, Verbände und Vereine. Der Sonntag muss ein besonderer Tag bleiben, als Tag der Erholung, der Gemeinschaft, der Kultur und des religiösen Lebens.

Gerade eine Gesellschaft, die geprägt ist von Freiheit des Individuums, vielfachen Optionen, Geboten statt Verboten und daher heterogen strukturiert ist, und die sich vorwiegend an wirtschaftlichen Interessen ausrichtet, braucht im gleichen Maße allgemeinverbindliche Vereinbarungen um den Einzelnen von den belastenden Auswirkungen eines egoistischen Konsumverhaltens anderer zu schützen.

Pressekontakt:

Kolpingwerk Deutschland
nMartin Grünewald
nPressesprecher
nSt.-Apern-Str. 32
n50667 Köln
nTel: (0221) 20701-110
nMobil 0170-8003971
nE-Mail: martin.gruenewald@kolping.de
nHomepage: www.kolping.de



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KfW-Research: Bevölkerung in Deutschland hält „Verkehrswende“ für nötig – Mehrheit für Tempolimit auf Autobahnen

Frankfurt am Main (ots)

   - Repräsentative Befragung zeigt großes Bewusstsein für n     Handlungsbedarfn   - Zugleich besteht hohe Bereitschaft zur Veränderung des n     persönlichen Verhaltensn   - Jeder Dritte hat bereits sein eigenes Mobilitätsverhalten n     angepasstn   - Skepsis gegenüber Elektromobilität noch ausgeprägt 

Zunehmend überlastete Straßen, Schadstoffkonzentrationen oberhalb der zulässigen Grenzwerte in vielen Städten, hohe Treibhausgasemissionen im Verkehrssektor: Angesichts dieser Fakten sind die Zweifel an der Notwendigkeit einer \“Verkehrswende\“ in der Bevölkerung gering, wie eine repräsentative Befragung von KfW Research belegt. 81 % der Deutschen zwischen 18 und 67 Jahren halten ein Umdenken und Handeln zugunsten des Klimaschutzes für notwendig, etwa durch die Entwicklung marktfähiger, klimafreundlicher Antriebstechnologien, Verbesserung der öffentlichen Verkehrsnetze oder den bewussten Verzicht auf das Auto.

Insgesamt sehen die Befragten vor allem die Automobilindustrie in der Pflicht (89 %) und fordern die Politik zur Verbesserung von Rahmenbedingungen auf (77 %). Sie sind aber auch in hohem Maß dazu bereit, ihr eigenes Verhalten als Verkehrsteilnehmer zu ändern (71 %). Sogar das höchstkontrovers diskutierte Tempolimit auf Autobahnen findet eine Mehrheit: knapp 60 % sprechen sich dafür aus. Die Zustimmung ist jedoch nicht unter allen Bevölkerungsgruppen gleich groß. Frauen befürworten ein Tempolimit häufiger als Männer (70 % ggü. 50 %). Auch das Alter spielt eine Rolle: Die geringste Zustimmungsrate (35 %) gibt es bei jungen Männern unter 30.

\“Die Bedeutung der Verkehrswende ist in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Den meisten Menschen ist klar, dass nicht nur Autokonzerne und Politik, sondern auch sie selbst etwas für den Klimaschutz im Verkehr tun können\“, sagt Dr. Jörg Zeuner, Chefvolkswirt der KfW Bankengruppe. \“Das sind erfreuliche Ergebnisse, denn ohne eine Trendwende im Verkehrssektor kann Deutschland seine Klimaschutzziele nicht erreichen.\“ Während die energiebedingten Treibhausgasemission in Deutschland von 1990 bis 2015 um rund 25 % gefallen seien, bewegten sie sich im Verkehrssektor noch immer auf dem Niveau von 1990. \“Deutschland hat jetzt noch alle Chancen, die Mobilität der Zukunft entscheidend mitzugestalten und einer der wichtigsten Standorte der Automobilindustrie zu bleiben\“, ergänzt Dr. Jörg Zeuner.

Jeder Dritte (36 %) hat, so das Ergebnis der KfW-Befragung, bereits sein Mobilitätsverhalten angepasst und fährt den eigenen Pkw weniger, nutzt häufiger Bus und Bahn oder steigt auf das Fahrrad um. Hierzu passt, dass von den vorgeschlagenen Politikmaßnahmen ein Ausbau des Öffentlichen Personennahverkehrs (91 %) die größte Zustimmung findet, dicht gefolgt vom Ausbau des Fuß- und Radwegenetzes (86 % bzw. 85 %). Kritisch ist die Bevölkerung hingegen gegenüber Maßnahmen, die das Verkehrsaufkommen mittels Bezahlsystemen beschränken wollen: Sowohl die Einführung einer generellen PKW-Maut als auch einer City-Maut wird jeweils von zwei Dritteln der Befragten abgelehnt.

Große Skepsis herrscht hinsichtlich der Möglichkeit, die Klimabilanz des Verkehrssektors durch Umstellung der Antriebstechnik von Fahrzeugen auf Elektromobilität zu verbessern. Nur jeder Zweite glaubt, dass E-Autos in 20 Jahren die dominante Rolle spielen werden. Das überrascht, denn immer mehr Länder wollen das Ende des reinen Verbrennungsmotors besiegeln: In China gilt ab 2019 eine Quote für Elektroautos, während in einigen europäischen Ländern (z. B. in Norwegen, Frankreich und Großbritannien) sogar ein klares zeitliches Ende für die Zulassung von Otto- und Dieselmotoren angestrebt wird. Immerhin ziehen 40 % der Deutschen laut KfW-Befragung zumindest in Erwägung, ein Elektroauto zu kaufen. Eine ablehnende Haltung zu E-Autos wird am häufigsten mit einem lückenhaften Netz an Ladestationen (84 %), zu geringer Reichweite (81 %) und einem zu hohen Preis (79 %) begründet. Der Ausbau der Ladepunkte und deren intelligente Integration in das Stromnetz sollte daher mit Nachdruck fortgesetzt werden, um die Akzeptanz von E-Autos zu erhöhen.

Die Ergebnisse der KfW-Befragung zur \’Verkehrswende\‘ sind abrufbar unter: www.kfw.de/KfW-Konzern/KfW-Research/Verkehr

Zur Datenbasis:

Grundlage der KfW-Analyse zum Thema \“Verkehrswende\“ ist eine Befragung von ca. 2.400 Erwerbspersonen mittels computergestützter Telefoninterviews. Die Stichprobe und Ergebnisse sind repräsentativ für die Wohnbevölkerung Deutschlands im Alter von 18 bis 64 Jahren. Eine detaillierte Dokumentation der Datenbasis liefert der Tabellen- und Methodenband zum KfW-Gründungsmonitor 2017, in dessen Erhebung die Befragung eingebettet wurde http://ots.de/wNiwb

Pressekontakt:

KfW, Palmengartenstr. 5 – 9, 60325 Frankfurt
nKommunikation (KOM), Christine Volk,
nTel. +49 (0)69 7431 4683, Fax: +49 (0)69 7431 3266,
nE-Mail: Christine.Volk@kfw.de, Internet: www.kfw.de



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