Apaton Capital AG zieht Bilanz nach erfolgreicher Blockchain Veranstaltung

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Hannover (ots) – Die Apaton Capital AG aus Hannover hat am 21. September 2017 die dritte Veranstaltung zum Thema Blockchain erfolgreich durchgeführt. Mehr als 150 Gäste aus den Bereichen Wirtschaft und Politik wurden gezählt, aber auch zahlreiche interessierte Anwender lockte es am Donnerstagabend in die hannoversche In-Location Transformationswerk.

Burkhard Balz bot als Mitglied des Europäischen Parlaments und Ausschuss für Wirtschaft und Währung (ECON) interessante Einblicke in die politische Arbeit im Bereich von FinTechs und einhergehenden Blockchain-Themen. In der Eröffnungsrede ging Balz auf Chancen und Risiken der technischen Entwicklungen ein und hob dabei die Regulierungsansätze der EU hervor.

Das Thema kryptische Währungen wurde durch Lance Morginn von der Blockchain Intelligence Group aus Vancouver, Kanada, besetzt. Besonders interessant waren die technischen Möglichkeiten des Unternehmens aus der Zusammenarbeit mit US-Sicherheitsbehörden bei der Verfolgung von Straftaten, wie Geldwäsche und Handel mit illegalen Produkten. Morginn und sein Team spielen weltweit bei Sicherheitslösungen ganz vorne mit und machten deutlich, dass die Anonymität von kryptischen Währungen noch ein weit verbreiteter Irrglaube ist.

Als dritter Referent erklärte Sandris Murins als Strategy Director von LAToken und Iconiq Lab, aus dem lettischen Riga, die Möglichkeiten von Initial Coin Offerings (ICO) als Finanzierungsmöglichkeit für Startups. Ebenso interessant ist die Entwicklung von Liquid Asset Token (LAT), bei denen Assets in Token technisch verbrieft werden. Murins bot den Gästen Einblicke in regulatorisches Neuland.

Abschließend stellte der Lokalmatador Nima Shafaghat von Smavoo interessante Einblicke in die Zusammenarbeit mit namhaften Kunden vor. Das Team um Shafaghat hat Sensoren entwickelt, die in die Supply Chain von Herstellern und Zuliefern basierend auf der Blockchain-Technologie sowohl wirtschaftliche als auch zeitliche Mehrwerte bieten.

In der anschließenden Podiumsdiskussion konnten die Gäste den Experten noch zahlreiche Fragen stellen, die sich in den meisten Fällen um die Themen Blockchain, Bitcoins und anderen kryptischen Währungen drehten.

\“Wir sind über die Resonanz der Gäste und Referenten sehr erfreut und sehen uns in der Entscheidung bestärkt, auch in Zukunft interessierte Marktteilnehmer aus unterschiedlichen Wirtschaftsbereichen und Erdteilen zusammenzubringen. Der Standort Hannover bietet uns dabei besondere Vorteile, denn die Ressourcen für Personal und Technik, die Wirtschaftsstärke der Region und das Verständnis auf den politischen Ebenen dienen als Säulen für diese Plattform der Begegnungen\“, so Mario Hose, Vorstand der Apaton Capital AG.

Die Apaton Capital AG ist auf die Entwicklung und Finanzierung von interessanten Geschäftsmodellen und Management-Teams fokussiert und bringt Marktteilnehmer sowie Investoren zusammen.

Pressekontakt:

Mario Hose
nVorstand
nApaton Capital AG
nEllernstr. 34
n30175 Hannover
nGermany
nTelefon +49 511 6768731
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Verband 3DDruck fordert Technologieförderung und Bildungsinvestitionen

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Berlin (ots) – Der Interessensverband für 3D-Drucktechnologie hat am zurückliegenden Freitag seine Jahresveranstaltung in Berlin durchgeführt. Das 3DKonzept-Lab war ein Arbeitstreffen, wo verschiedene Aspekte und Themen rund um den 3D-Druck beleuchtet wurden. Zwei zentrale politische Forderungen sind daraus hervorgegangen, die der Verband umgehend in die Politik hineinträgt.

Über 50 Experten aus Unternehmen, forschenden Instituten, von Ausbildungseinrichtungen sowie von öffentlichen Fördereinrichtungen und Vertreter internationaler 3D-Druck-Organisationen diskutierten in den Reinbeckhallen auf dem früheren AEG-Gelände in Berlin-Schöneweide.

\“Der zentralen Forderung, die insbesondere mittelständische Industrie stärker bei der Forschung und Entwicklung zu fördern, um international den Anschluss in dieser wichtigen Technologiesparte nicht zu verlieren, werden wir mit Blick auf die anstehenden Koalitionsverhandlungen Ausdruck verleihen\“, sagt der Vorsitzende des Vorstands, Dr. Justus Bobke.

Die zweite Forderung bezieht sich auf die Aus- und Weiterbildung. \“Geradezu einstimmig ist unserem Verband die Aufgabe übertragen worden, diesen wichtigen Aspekt voranzutreiben. Bereits in den Schulen muss angesetzt werden, damit junge Menschen mit den Möglichkeiten der 3D-Drucktechnologie vertraut gemacht werden. Wir brauchen zudem praxisnahe und industrietaugliche Ausbildungsgänge, die zügig umgesetzt werden können und jene Fähigkeiten vermitteln, die die Industrie benötigt\“, führt Bobke weiter aus.

Foto: http://ots.de/w6Ea8

   BU: Stefan Schnorr, Leiter der Abteilung Digital- und nInnovationspolitik im Bundeswirtschaftsministerium, dankte als nKeynote-Speaker dem Verband 3DDruck für sein Positionspapier und die nImpulse, um den 3D-Druck in Deutschland voranzubringen. n 

Der Verband 3DDruck e.V. ist die Interessenvertretung aller Akteure rund um die 3D-Druck-Technologie im deutschsprachigen Raum. Er hat eine herstellerneutrale und verfahrensübergreifend, holistische Ausrichtung. Der Verband bündelt die Interessen der Hersteller, der forschenden Institute und der Anwender, um sie gegenüber der Politik zu vertreten und um einen breiten gesellschaftlichen Diskurs zu dieser Zukunfts-Technologie zu fördern.

Pressekontakt:

Mehr Informationen zum Verband, zu seinen weiteren Zielen und zur
nMitgliedschaft online auf www.verband3ddruck.berlin, per Mail:
nberlin@verband3ddruck.berlin oder telefonisch unter +49 30-20215805.
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nPressekontakt: Florian v. Hennet, Vorstand Kommunikation,
nflorian.hennet@verband3ddruck.berlin

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Peter Pane expandiert in Süddeutschland und in ÖsterreichErster Franchisepartner von Peter Pane

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Lübeck (ots) – Die Peter Pane-Restaurantkette expandiert in Süddeutschland und in Österreich: Ende 2017 eröffnet das erste österreichische Restaurant in der Mariahilferstraße in Wien. Im Mai 2018 folgt ein weiterer Standort im dann neu eröffneten Helio-Center am Augsburger Hauptbahnhof.

Diese beiden Restaurants werden durch Rainer Pastätter eröffnet. Er ist der erste Franchisepartner von Peter Pane. Für Österreich hat er als Systempartner die exklusiven Gebietsrechte; für Süddeutschland erhält er Exklusivität nach Absprache. Pastätters Pläne sind ambitioniert. Zwei bis drei Restaurants möchte er pro Jahr eröffnen. Rosenheim, Regensburg, Landshut und Ingolstadt hat er bereits ins Auge gefasst. In Österreich könnte er sich Neueröffnungen in Innsbruck, Graz, Villach oder Salzburg vorstellen.

Pastätter hat 30 Jahre lang bei Europas größtem Franchisenehmer von McDonald\’s, Michael Heinritzi, mitgewirkt, zuletzt als Direktor. Er ist somit ein ausgesprochener Kenner von Franchisesystemen in der Gastronomie. Bei Peter Pane hat er bereits ein Jahr lang in der Unternehmenszentrale in Lübeck gearbeitet und so das Peter Pane-Konzept im Detail kennen gelernt.

Die juristische Begleitung des Franchisesystems Peter Pane erfolgt durch die im Franchiserecht spezialisierten Rechtsanwaltskanzlei Dr. Prasse & Partner.

\“Dass ein erfahrener Profi wie Rainer Pastätter erster Franchisenehmer von Peter Pane wird, zeigt die hohe Attraktivität unseres Systemkonzepts\“, freut sich Patrick Junge. Er ist Geschäftsführer und Inhaber der Unternehmensgruppe Paniceus, die das sehr erfolgreiche Peter Pane-Konzept entwickelt und am Markt etabliert hat.

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Jörg Forthmann
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ROG: Myanmarische Fotojournalisten sofort freilassen

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Berlin (ots) – Reporter ohne Grenzen (ROG) ist besorgt über die Festnahme eines myanmarischen Fotojournalisten und seines Assistenten in Bangladesch. Minzayar Oo und Hkun Lat waren im Auftrag des deutschen Magazins GEO in der südlichen Stadt Stadt Cox\’s Bazar unterwegs, um die Situation der Rohingya zu dokumentieren, die vor den Gräueltaten in Myanmar nach Bangladesch geflohen sind und dort Schutz suchen (http://t1p.de/wnsa). Die Behörden in Bangladesch werfen den Journalisten unter anderem Spionage vor (http://t1p.de/yfrq).

\“Minzayar Oo und Hkun Lat wollten die dramatische Situation der Rohingya dokumentieren. Es kann nicht sein, dass sie der Spionage beschuldigt werden, nur weil sie ihren Job gemacht haben,\“ sagte ROG-Geschäftsführer Christian Mihr. \“Minzayar Oo und Hkun Lat müssen sofort freigelassen werden, damit sie ihre wichtige Arbeit wiederaufnehmen können.\“

Oo und Lat wurden am 7. September in Cox\’s Bazar festgenommen und werden dort seitdem festgehalten. Zwischenzeitlich wurden sie für ein geheimes Verhör in die Hauptstadt Dhaka gebracht (http://t1p.de/yfrq). Ein Antrag auf Freilassung gegen Kaution wurde abgelehnt.

FOTOJOURNALISTEN DROHEN BIS ZU FÜNF JAHRE HAFT

Den Fotojournalisten wird vorgeworfen, \“falsche Informationen\“ verbreitet zu haben. Sie sollen mit einem Touristenvisum und nicht als Journalisten nach Bangladesch eingereist sein. Die Behörden werfen Oo und Lat zudem Spionage vor, weil sie angeblich \“Informationen über die Rohingya für Myanmar gesammelt\“ haben sollen. Ihnen drohen deshalb bis zu fünf Jahre Haft (http://t1p.de/yfrq).

Oo, der für die britische Fotoagentur Panos Pictures arbeitet, gehört laut GEO zu den renommiertesten Fotojournalisten weltweit und wurde für seine Arbeit mit mehreren bedeutenden internationalen Fotopreisen ausgezeichnet. Seine Arbeiten wurden unter anderem in der New York Times und im Guardian veröffentlicht.

Auf der Rangliste der Pressefreiheit steht Bangladesch auf Platz 146 von 180 Staaten. Derzeit sitzen dort fünf Journalisten wegen ihrer Arbeit in Haft, ein Journalist wurde in diesem Jahr getötet. Weitere Informationen über die Lage für Journalisten vor Ort finden Sie unter www.reporter-ohne-grenzen.de/bangladesch.

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Reporter ohne Grenzen
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Davis Cup-Relegation: Deutschland sichert Verbleib in der Weltgruppe

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Oeiras/Lissabon (ots) – Das deutsche Davis Cup-Team hat seine Relegationspartie gegen Portugal gewonnen. Damit spielt die Mannschaft von Kapitän Michael Kohlmann auch im kommenden Jahr in der Liga der besten 16 Nationen der Welt. Für den entscheidenden dritten Punkt sorgte am Sonntag Jan-Lennard Struff (ATP 54), der im Duell der beiden Spitzenspieler die portugiesische Nummer eins Joao Sousa (ATP 57) in einem packenden Fünfsatz-Match mit 6:0, 6:7 (3:7), 3:6, 7:6 (8:6), 6:4 besiegte. Deutschland führt damit vor dem letzten Einzel uneinholbar mit 3:1.

\“Ich freue mich wahnsinnig für die Jungs und für das gesamte Team. Ein Abstieg wäre für uns fatal gewesen. Wir sind in der Breite so gut aufgestellt, dass wir absolut in die Weltgruppe gehören\“, sagte Michael Kohlmann erleichtert.

Der 27-Jährige startete grandios in seine Partie, agierte in der ersten halben Stunde nahezu fehlerfrei und setzte seinen Gegner mit mächtigen Powerschlägen von der Grundlinie und bis zu 220 km/h schnellen Aufschlägen enorm unter Druck. Nach 30 Minuten führte der Deutsche 6:0, 3:0 – Sousa war bis dahin völlig chancenlos. Im Verlauf des zweiten Satzes gestaltete sich das Match ausgeglichener. Der Portugiese fand über den Kampf besser ins Spiel, profitierte von einer steigenden Fehlerquote Struffs und gewann nach rund einer Stunde Spielzeit den zweiten Durchgang im Tiebreak. Im dritten Satz drehte sich die Partie zunächst weiter zu Gunsten des Portugiesen, der solider agierte und deutlich weniger Fehler produzierte als Struff. Dramatisch wurde es dann im Tiebreak des vierten Satzes, als Struff beim Stand um 5:6 sogar einen Matchball abwehren musste und sich in den fünften Satz rettete. In der Schlussphase lieferten sich beide einen lange offenen Schlagabtausch, bis Struff beim Stand von 4:4 das entscheidende Break schaffte. Nach 3:13 Stunden verwandelte er seinen zweiten Matchball.

Struff kommentierte seine Partie erleichtert: \“Ich bin wahnsinnig happy, dass es am Ende gereicht hat. Es war ein extrem hartes Match. Ich glaube, dass wir heute noch ordentlich feiern werden.\“ Seine Heimat im Davis Cup zu vertreten, sei eine große Ehre, der Erfolg gegen Sousa deshalb \“definitiv einer meiner größten Siege\“.

Durch den Sieg gegen Portugal hat Deutschland zum sechsten Mal seit 2006 ein Relegationsspiel um den Verbleib in der Weltgruppe gewonnen. \“Wir sind alle erleichtert, dass die Mannschaft diese schwierige Aufgabe in Portugal erfolgreich bewältigt hat. Das gesamte Team hat sich unter der Führung unseres Kapitäns Michael Kohlmann seit Beginn der Vorbereitungswoche in Oeiras als eine großartige Gemeinschaft präsentiert und Deutschland mit viel Leidenschaft und Herzblut vertreten. Darauf sind wir stolz\“, sagte Ulrich Klaus, Präsident des Deutschen Tennis Bundes.

Auf wen das deutsche Davis Cup-Team vom 2. bis 4. Februar 2018 in der ersten Runde der Weltgruppe treffen wird, entscheidet sich bei der Auslosung am kommenden Mittwoch, den 20. September.

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Pressestelle Deutscher Tennis Bund e.V.
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21 % der Gründer in Deutschland sind Migranten

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Frankfurt am Main (ots)

   - Anteil am Gründergeschehen stabiln   - Migranten mit akademischen Abschluss zeigen außergewöhnlich hohen     Gründungsneigungn   - Größere Wachstumsambitionen bei Migranten 

2016 war jeder fünfte Gründer in Deutschland Ausländer oder eingebürgert. Migranten leisten somit einen wichtigen, über die Jahre stabilen Beitrag zum Gründungsgeschehen. Gleichwohl war ihre absolute Anzahl mit 139.000 Gründern so niedrig wie nie zuvor seit Erhebung des Wertes im Jahr 2009. Dies spiegelt den historischen Tiefstand der gesamten Gründungstätigkeit wider, wie die aktuelle Kurzanalyse von KfW Research \“Gründungen durch Migranten: Gründungsfreude trifft Ambition\“ zeigt.(*1*)

Migranten sind jedoch leicht überdurchschnittlich gründungsaktiv (21 % bei einem Bevölkerungsanteil von 20 %). Treiber dabei war die außergewöhnlich hohe Gründerquote bei Migranten mit akademischem Abschluss: Diese überragt mit 3,1 Gründern/100 Erwerbsfähigen (im Durchschnitt der Jahre 2009-2016) sowohl die Gründerquote bei Migranten insgesamt (1,8 %) als auch die allgemeine Gründerquote bei Akademikern (2,3 %) deutlich. \“Bei Existenzgründungen durch Migranten sind Akademiker eine treibende Kraft\“, sagt Dr. Jörg Zeuner, Chefvolkswirt der KfW Bankengruppe. \“Akademische Gründer sind bei Migranten nicht nur wachstumsorientierter sondern auch bestandsfester. Das ist eine Erfolg versprechende Kombination.\“

In den Daten des KfW-Gründungsmonitors zeigt sich, dass Migranten ihre Existenzgründungen überdurchschnittlich offensiv angehen: Sie investieren mehr Wochenstunden in ihre Gründungsprojekte (durchschnittlich 32 Stunden verglichen mit 29 Stunden bei Gründern insgesamt); gründen häufiger im Team (23 % zu 20 %) und schaffen häufiger Arbeitsplätze (39 % zu 28 %). Besonders hervorzuheben ist zudem die Wachstumsorientierung von Migranten. Jeder fünfte möchte mit seinem Unternehmen \“so groß wie möglich\“ werden (22 %). Insgesamt streben dies nur 15 % aller Gründer an.

Migranten gründen insgesamt häufiger aus Mangel an Erwerbsalternativen, weshalb auch ihre Abbruchquote höher ist als im Durchschnitt: 41 % brechen innerhalb der ersten drei Jahre ihre Existenzgründung ab im Vergleich zu 30 % aller Gründer. Notgründer beenden ihr Gründungsprojekt eher wieder, wenn sich attraktive Jobmöglichkeiten bieten.

Eine weitere Besonderheit zeigt sich bei der Gründungsfinanzierung. Zwar nutzen Migranten gleich häufig und in gleichem Umfang Fremdmittel wie alle anderen Gründer, doch nutzen sie seltener Bankdarlehen als Finanzierungsquelle. Sie greifen dafür häufiger auf Überziehungskredite oder auf die finanzielle Unterstützung von Freunden und Verwandten zurück. \“Die Tendenz zu teureren Überziehungskrediten kann ein Hinweis auf beschränkten Kreditzugang sein, der seinerseits Erfolgschancen mindert. Eine erfolgversprechende Gründung sollte aber nicht am Kreditzugang scheitern. Für Gründer ist ein offener und bezahlbarer Kreditzugang wichtig,\“ sagt Dr. Zeuner.

Der One-Pager \“Gründungen durch Migranten: Gründungsfreude trifft Ambition\“ ist abrufbar unter: http://ots.de/qebFN

Themen kompakt – Existenzgründung durch Migranten: http://ots.de/zEi7t

(*1*)Insgesamt 672.000 Gründer in 2016. Vgl. auch PE vom 30.05.2017: Beschäftigungsrekord mit Nebenwirkung

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KfW, Palmengartenstr. 5 – 9, 60325 Frankfurt
nKommunikation (KOM), Sonja Höpfner,
nTel. +49 (0)69 7431 4306, Fax: +49 (0)69 7431 3266,
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